Wissenschaftler
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 38
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Mit Industrie- und Wirtschaftsverbänden werden pensionierte Lehrkräfte und akademisches Personal als Quereinsteiger für den MINT-Unterricht gewonnen.
- Im wissenschaftlichen Mittelbau entstehen mehr unbefristete Beschäftigungsverhältnisse.
- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden im Zentrum ZEVEDI über Disziplinen und Standorte hinweg zu ethischen und rechtlichen Fragen der digitalen Transformation vernetzt.
- In der Enquetekommission sollen unter Einbindung von Wissenschaft, Sachverständigen, Sozialverbänden, Kirchen und anderen Institutionen neue Lösungsansätze gegen Einsamkeit aufgezeigt werden.
- Ein hessischer Cybersicherheitsrat vernetzt zentrale Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft besser.
- Mit Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft werden Strategien zur Sicherung, Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Rohstoffen entwickelt.
- Ein Runder Tisch Dialekt soll mit Experten aus Schule, Wissenschaft und Kunst Ideen entwickeln, wie Dialekte gestärkt werden können.
Bleibt wie bisher 1
AfD 41
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
SPD 216
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Ein Klimaschutzbeirat aus Wissenschaft, Kommunen, Unternehmen, Gewerkschaften und Umweltorganisationen berät die Landesregierung.
- Promovierende, Postdocs und internationale Studierende werden bei der Wohnungssuche besser unterstützt.
- Mangelnde Absicherung und unzureichend geregelte Arbeitsbedingungen an Hochschulen, auch für wissenschaftliche Hilfskräfte, sollen beendet werden.
- Der „Kodex für gute Arbeit“ an Hochschulen wird verbindlich ausgestaltet und auf alle Gruppen ausgeweitet.
- Das Übermaß an Befristungen in der Wissenschaft wird beendet.
- Für Postdocs wird eine Mindestquote verbindlicher Anschlusszusagen (Tenure Track) geschaffen.
- Mehr Festanstellungen am Fachbereich nach dem Department-Modell werden gefördert.
- Staatlich finanzierte Drittmittel werden stärker an die Schaffung unbefristeter Stellen geknüpft.
- Das Hessische Personalvertretungsgesetz regelt die Mitbestimmung wissenschaftlicher Beschäftigter.
- Ein rechtsverbindlicher Rahmen garantiert Promovierenden, dass mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit der Promotion dient.
- Die Promotionsmöglichkeiten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden schrittweise und mit begleitender Evaluierung erweitert.
- Die Rahmenbedingungen für die didaktische Aus- und Fortbildung von Hochschullehrenden werden verbessert.
- Der Bau eines Besuchs- und Kongresszentrums am ESOC-Standort der ESA in Darmstadt wird unterstützt.
- Die Mitbestimmung von Studierenden, Mittelbau und nichtwissenschaftlichen Beschäftigten an Hochschulen wird ausgeweitet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Grüne 416
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Die Erkenntnisse der 3R-Professuren werden weiter unterstützt und in die Lehre integriert.
- Wissenschaft und Beteiligte werden an der Konzipierung der Fach- und Servicestelle beteiligt.
- Wissenschaftspolitik schafft Rahmenbedingungen für freie und unabhängige Forschung.
- Die Lehrleistungen wissenschaftlicher Mitarbeitender werden im Hochschulpakt besser berücksichtigt.
- Die Hochschuldozentur wird ausgebaut.
- Eine moderne Hochschulgovernance, die Abhängigkeitsstrukturen überwindet und Fachbereichsverwaltungen professionell aufstellt, wird gefördert.
- Im Hochschulgesetz wird die Vertragslaufzeit für die Erstanstellung von Promovierenden von drei auf vier Jahre erhöht.
- Über den Kodex für gute Arbeit wird sichergestellt, dass die Promotion in der vorgesehenen Zeit abgeschlossen werden kann.
- Die Regelung zur Mindestzeit für selbstbestimmte Forschung im Kodex für gute Arbeit wird ausgebaut.
- Promovierende sollen mindestens 50 Prozent ihrer Arbeitszeit für die Promotion aufwenden können.
- Verlässliche Karrierewege nach der Promotion innerhalb und außerhalb der Wissenschaft werden angestrebt.
- Die Mittel für dauerhafte Beschäftigung nach der Promotion werden im Hochschulpakt ausgeweitet.
- Die Forschungsförderungen des Landes werden im Sinne des Kodex für gute Arbeit ausgestaltet.
- Repräsentation und Vertretung von Promovierenden werden gestärkt.
- Die europäische Mobilität von Studierenden und Forschenden aus Hessen soll gesteigert werden.
- Das EU-Vorhaben zur Einführung von „European Degrees“ wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 2
FDP 1213
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Stiftung verwahrt freiwillig gespendete Gesundheitsdaten anonymisiert oder pseudonymisiert und macht sie einem berechtigten Nutzerkreis für die Forschung zugänglich.
- Stellen für promovierte wissenschaftliche Beschäftigte werden grundsätzlich mit einer Perspektive auf dauerhafte Beschäftigung ausgestaltet.
- Der Einstieg über Juniorprofessuren und Tenure-Tracks wird ausgebaut.
- Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft werden familienfreundlicher gestaltet.
- Im Hessischen Wissenschaftsministerium wird eine Anlaufstelle für Personen geschaffen, die sich wegen Meinungsäußerungen benachteiligt sehen oder Veranstaltungen oder Forschungsfragen nicht durchführen können.
- Beschränkungen von Forschungsgegenständen in Grundordnungen werden unterbunden.
- Hochschulen und einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich mit ihren Ergebnissen im politischen Raum positionieren.
- Bei Fragen der Forschung haben Professorinnen und Professoren zwei Drittel und wissenschaftliche Mitarbeitende ein Drittel der Stimmen.
- Bei Fragen der Lehre verfügen Studierende über die Hälfte, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeitende über je ein Viertel der Stimmen.
- Bei administrativen Fragen gilt in den Hochschulgremien die Drittelparität.
- Der Anteil von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Auslandsaufenthalt wird erhöht.
- In Hessen wird ein 6G-Forschungszentrum eingerichtet, in dem Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam forschen.
- Ein Expertenrat Digitale Bildung aus Schülern, Eltern, Lehrkräften, Schulträgern und Wissenschaft wird eingesetzt.
Ohne klare Richtung 2
FW 311
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 44
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Forschungsvorhaben, die Geschlechterunterschiede berücksichtigen, werden unterstützt.
- Im Hochschulgesetz wird verankert, dass Beschäftigten auf Qualifikationsstellen mindestens die Hälfte der Arbeitszeit für eigene Forschung zur Verfügung steht.
- Stellen mit erhöhtem Lehrdeputat werden nicht als Qualifikationsstellen ausgeschrieben.
- Stellen mit erhöhtem Lehrdeputat werden als Lehrkräfte für besondere Aufgaben unbefristet besetzt.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 4
- Dual-Use-Problematiken werden in der Wissenschaft kritisch und systematisch reflektiert und diskutiert.
- Im Hochschulgesetz wird verankert, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse zumindest als Zweitveröffentlichung im Open Access erscheinen.
- Forschungsdaten und eingesetzter Softwarecode werden soweit möglich frei zugänglich gemacht.
- An hessischen Hochschulen soll nur Forschung zu zivilen Zwecken stattfinden (Zivilklausel).
Koalitionsvertrag 620
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Instrumente zur Teilhabe aller Statusgruppen an Selbstverwaltung und Hochschulgremien werden entwickelt.
- Mehr internationale Studierende und Promovierende sollen nach Hessen geholt und zum Abschluss geführt werden.
- Die Rahmenbedingungen für die didaktische Aus- und Fortbildung von Hochschullehrenden werden verbessert.
- Im akademischen Mittelbau werden mehr unbefristete Stellen geschaffen.
- Doktorandinnen und Doktoranden sollen einen angemessenen Teil ihrer Arbeitszeit für die Promotion haben.
- Promovierende, Postdocs und internationale Studierende werden bei der Wohnungssuche besser unterstützt.
- Personeller Wechsel zwischen Wissenschaft und anderen Bereichen soll mit verlässlichen Beschäftigungsperspektiven verbunden werden.
- Die Wissenschaftsfreiheit wird geschützt und eine offene Forschungskultur ohne Denkverbote gewährleistet.
- Die Rahmenbedingungen für klinische Studien werden verbessert, auch durch Bürokratieabbau.
- Hessen entwickelt mit Industrie, Umweltverbänden und Wissenschaft eine Carbon-Management-Strategie mit Schwerpunkt auf Vermeidung und Substitution und bei unvermeidbaren Emissionen auf CCU.
- Der Klimabeirat der Landesregierung wird erweitert.
- In den Klimabeirat werden Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften sowie Umwelt- und Landnutzungsverbände einbezogen.
- Nach dem Modell der KLIMPRAX-Projekte werden Katastrophenübungen und Szenarien mit Wissenschaft und Praxis durchgeführt.
- Mit Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft wird eine Hessische Rohstoffinitiative entwickelt.
- Die Erhebung eigener empirischer Daten sowie die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und pädagogischem Fachpersonal werden gefördert.
- Die Evaluierung des Kommunalen Finanzausgleichs wird unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände und Wissenschaft fortgeführt.
- Die Finanzwissenschaft am Standort wird durch Vernetzung der Wissenschaftsakteure untereinander und mit dem Finanzplatz gestärkt.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Mit Industrie- und Wirtschaftsverbänden wird eine Initiative gestartet, um Pensionierte und akademisches Personal aus Naturwissenschaft und Technik als Quereinsteiger für MINT-Unterricht zu gewinnen.
- Hessen soll ein international attraktiver Standort für Wissenschaftler aller Qualifikationsstufen sein.
- Eine flexiblere Verteilung der Lehrdeputate durch Reform der Lehrverpflichtungsverordnung und des Kapazitätsrechts wird geprüft.
- Die Beschäftigungs- und Arbeitssituation an Hochschulen wird evaluiert und gegebenenfalls verändert.
- Die Hochschulen sollen den Mittelbau im Rahmen ihrer Autonomie weiter stärken.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht