Wissenschaftler
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 3119
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Gemeinsam mit Forschung, Industrie und Tierschutzorganisationen wird ein Plan zum Ausstieg aus Tierversuchen entwickelt.
- Der Forschungspreis des Landes Berlin für Alternativen zu Tierversuchen wird wieder vergeben.
- Bei Sanierungen und Abrissen werden Ornithologen hinzugezogen.
- Forschende und Lehrende werden bei Open Research und Open Access unterstützt.
- Departmentstrukturen mit mehr wissenschaftlicher Selbstständigkeit neben der Professur werden weiter eingeführt.
- Lehraufträge dienen zusätzlichen Qualifikationen und ersetzen keine grundständige Lehre des festangestellten Personals.
- Das Forum Gute Arbeit an den Hochschulen wird arbeitsfähig gestaltet.
- Die Umsetzung der im Forum Gute Arbeit entwickelten Maßnahmen wird unter Berücksichtigung aller Beschäftigtengruppen vorangetrieben.
- Strukturelle Hürden für Studium und wissenschaftliche Betätigung werden abgebaut.
- Die Gremienstrukturen an den Hochschulen werden weiter demokratisiert.
- Die Möglichkeiten der Mitbestimmung an den Hochschulen werden gefördert.
- Die Feedback-Kultur zwischen Studierenden und Lehrenden wird als Teil der Qualitätssicherung der Lehre gestärkt.
- Möglichkeiten des Poolings werden eröffnet, damit Forschungs- und Wissenschaftsmanagementaufgaben über die Projektförderung hinaus längerfristig wahrgenommen werden können.
- Kritische und bedrohte Wissenschaftsansätze und -disziplinen wie Friedens- und Konfliktforschung, Geschlechterforschung oder Public-Health-Forschung und die dort Forschenden werden gesichert und unterstützt.
- Wegen ihrer Arbeit bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten Schutz und Unterstützung.
- In die Geschäftsprozessoptimierung soll Expertise aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis einbezogen werden.
- Gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden langfristige Maßnahmen für wirkliche Sicherheit entwickelt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
CDU 117
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Boykottaufrufen gegen israelische Wissenschaftseinrichtungen sowie gegen israelische Forscherinnen und Forscher wird entgegengetreten.
- Entrepreneurship Education wird in der Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern stärker verankert.
- Bestehende Angebote der Entrepreneurship Education werden ausgebaut.
- Ein hochschulübergreifendes Netzwerk für Beratung und Unterstützung, auch über die Studienzeit hinaus, wird geschaffen.
- Mit Gründungs- und Transferfreisemestern werden mehr Freiräume für Gründungen geschaffen.
- Der Gründergeist wird auch in weiteren Karriereverläufen und in der wissenschaftlichen Ausbildung gestärkt, etwa in Graduiertenschulen oder als Querschnittsthema in Curricula.
- Ein regelmäßiger Berliner Wassergipfel unter Beteiligung der Bezirke, Wasserbetriebe, Wohnungswirtschaft und Wissenschaft wird etabliert.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
AfD 139
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Verengte Meinungskorridore an Hochschulen werden aufgebrochen und die Freiheit von Forschung und Lehre gestärkt.
- Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wird bei der Verteidigung der Freiheit von Forschung und Lehre unterstützt.
- Die Berliner Hochschulen werden über das Hochschulgesetz verpflichtet, sich nach Hamburger Beispiel einen Kodex Wissenschaftsfreiheit zu geben.
- Transfersemester werden analog zum Forschungssemester eingeführt.
- Die Zahl entfristeter Stellen in der Wissenschaft wird erhöht und über die Hochschulverträge finanziert.
- Ein Rückkehrprogramm für junge deutsche Wissenschaftler im Ausland wird aufgelegt.
- Ein Rekrutierungskonzept für Nachwuchswissenschaftler nach Vorbild des Rising-Stars-Programms der LMU München wird eingeführt.
- Familiäre Verpflichtungen sollen jungen Wissenschaftlern keine Nachteile bringen.
- Zeiten familiärer Betreuung werden bei Vertragsverlängerungen und Auswahlverfahren in der Wissenschaft stärker berücksichtigt.
Bleibt wie bisher 3
Grüne 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Neuorientierung der Berliner Forsten unter Einbeziehung von Umweltverbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird unterstützt.
- Eine verfassungskonforme gesetzliche Grundlage soll den Anteil festangestellter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere Postdocs, deutlich erhöhen.
- Datenschutz, pädagogische Freiheit und wissenschaftliche Unabhängigkeit in Schulen und Hochschulen werden gestärkt.
- Lehrende und Forschende sollen für Diversitätsthemen sensibilisiert und fortgebildet werden.
- Initiativen zur Aufnahme bedrohter Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierender werden gestärkt und ausgebaut.
- Datenschutz, pädagogische Freiheit und wissenschaftliche Unabhängigkeit in Schulen und Hochschulen werden gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
SPD 210
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Es wird in gute Arbeit an den Hochschulen investiert.
- Spitzenforschung und Spitzenberufungen werden über die Einstein-Stiftung gestärkt.
- Der Austausch zwischen Wissenschaftlern und Bürgern wird gefördert.
- Transferleistungen werden messbar in der Bewertung wissenschaftlicher Karrieren verankert.
- Gründungs- und Transferfreisemester werden ermöglicht.
- Für wissenschaftliches Personal werden früher Perspektiven und mehr Dauerstellen geschaffen.
- Unbefristete Beschäftigung wird für promovierte Wissenschaftler zum Regelfall.
- Tenure-Track-Professuren werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
BSW 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
FDP 29
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Tenure-Track-Stellen werden an Hochschulen zum Standard.
- Alternativen zur Professur werden ausgebaut.
- Das Gründungssabbatical wird allen Forschenden zugänglich gemacht.
- Die Hochschulverwaltung bietet an allen Stellen mit direktem Kontakt zu Studierenden und Forschenden Englisch als Verkehrssprache an.
- Zivilklauseln, die militärisch nutzbare Forschung verbieten, werden abgelehnt.
- Hochschulangehörigen werden Ausgründungen zur Vermarktung ihrer Forschung erleichtert.
- Beschäftigte aus Wissenschaft, Hochschulen und Landesdienst erhalten Freistellungen auf Zeit für Unternehmensgründungen.
- Für die Gesundheitswirtschaft wird die Forschungsfreiheit in Berlin weitestmöglich ausgebaut.
Weniger Pflichten 2
Koalitionsvertrag 74
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Hochschulen werden bei der Entwicklung neuer Modelle für Dauerbeschäftigung unterstützt.
- Es wird sichergestellt, dass die Hochschulen stets eine angemessene Zahl von Qualifizierungsstellen für die Nachwuchsförderung haben.
- Der Ausbau von Tenure-Track-Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs wird unterstützt.
- Eine jährliche Demokratiekonferenz für Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung wird eingerichtet.
Ohne klare Richtung 7
- Die Lehrverpflichtungsverordnung wird umfassend überarbeitet, um moderne Lehrformen, neue Aufgaben und Mitarbeiterkategorien zu berücksichtigen.
- Für den internationalen Wettbewerb braucht die Wissenschaft exzellente Professuren, einen hochqualifizierten Mittelbau und qualifizierte Beschäftigte in Technik, Service und Verwaltung.
- Verlässliche und dauerhafte Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen geschaffen werden.
- Ein fairer und transparenter Zugang zur Nachwuchsqualifizierung mit gut begleiteten Karriereschritten und guten Arbeitsbedingungen wird angestrebt.
- Nach der Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bund werden die Berliner Regelungen kritisch überprüft.
- Die Übergangsregelung für Einstellungen promovierter wissenschaftlicher Mitarbeitender auf Qualifikationsstellen wird bis 1. April 2025 verlängert.
- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in Transfer und Wissenschaftskommunikation engagieren, sollen etwa durch einen berlinweiten Preis anerkannt werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht