Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
FDP00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 126
Mehr Geld 7
- Der Bund soll den Ausbildungsanteil in der Pflege aus Steuermitteln finanzieren, um Pflegebedürftige bei den Eigenanteilen zu entlasten.
- Die Leistungen der Pflegeversicherung werden erhöht.
- Die Kosten der Behandlungspflege in stationären Einrichtungen übernimmt die Krankenversicherung.
- Die Eigenanteile der Pflegebedürftigen werden gedeckelt.
- Der Eigenanteil der Bewohnerinnen und Bewohner an den Investitionskosten soll sinken.
- Auf Bundesebene wird eine weiterreichende Entlastung der Pflegebedürftigen bei Pflege- und Betreuungskosten angestrebt, etwa durch Steuerzuschüsse, eine Bürgerversicherung oder einen Sockel-Spitze-Tausch.
- Das Land übernimmt Investitionskosten der Pflegebedürftigen, etwa durch ein bedarfsabhängiges Pflegewohngeld.
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Das Angebot der Pflegestützpunkte wird quartiersbezogen ausgebaut.
- Pflegebedürftige sollen in Pflegeeinrichtungen diskriminierungsfrei und ohne Repressalien leben können.
- Alle Menschen erhalten gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung und guter Pflege.
- Die Gesundheitsämter intensivieren Hygienebegehungen in Arztpraxen, Pflegeheimen und Krankenhäusern.
- Wunsch und Selbstbestimmungsrecht der Menschen sollen Ausgangspunkt der Pflegepolitik sein.
- Angebotslücken in der Pflege im Quartier werden geschlossen.
- Ein Entlastungsbudget führt bisherige Einzelleistungen der Pflege flexibel zusammen.
- In ausgewählten Quartieren wird mit Pilotprojekten zur Pflege im Quartier begonnen.
- Lokale Selbsthilfe und Projekte zur Unterstützung Pflegebedürftiger, pflegender Angehöriger und Nachbarn im Quartier werden gefördert.
- Das Angebot der Pflegestützpunkte wird ausgeweitet, um Beratung vor Ort sicherzustellen.
- Es werden Voraussetzungen für persönliche Pflegeberater geschaffen, die individuelle Versorgungspläne erstellen und überwachen.
- Mit Trägern von Tagespflegeeinrichtungen sollen Gespräche aufgenommen werden, um Tagespflege wohnungsnah oder in größeren Wohnanlagen anzubieten.
- Für unterstützende Angebote der häuslichen Pflege werden gezielt Anreize geschaffen.
- Tages- und Nachtpflege, niedrigschwellige Betreuungsangebote sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden ausgebaut.
- Ein Entlastungsbudget, das die Einzelangebote der Pflege flexibel verknüpft, wird eingeführt.
- Die Kapazitäten der vollstationären Pflege im Land Bremen sollen ausreichen.
- Alternativen zur klassischen stationären Pflegeeinrichtung wie Pflege-WGs werden gefördert.
- Spezialisierte Pflegesettings, etwa für jüngere Pflegebedürftige oder Menschen mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen, werden gezielt aufgebaut.
- Standards zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen werden verstärkt und ihre Einhaltung besser kontrolliert.
Weniger Pflichten 1
CDU 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die ambulante Pflege wird gegenüber der stationären Pflege gestärkt.
- Neue wohnortnahe Kurzzeit- und Verhinderungspflegeplätze werden geschaffen.
- Die stationäre Pflege hochaltriger Menschen wird durch jährliche, überwiegend unangemeldete Prüfungen nach dem früheren Standard des Bremischen Wohn- und Betreuungsgesetzes gesichert.
- Schwerpunkt der Seniorenpolitik sind moderne und barrierefreie Wohn- und Pflegemöglichkeiten.
Grüne 110
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- In Pflegeheimen soll eine würdige Pflege gewährleistet werden.
- Die ambulante Pflege soll ausgebaut werden.
- Ambulante Versorgungsstrukturen werden in unterversorgten Stadtteilen weiter ausgebaut.
- Pflegebedürftigen Menschen wird ein möglichst langes Leben in ihrem häuslichen Umfeld ermöglicht.
- Die Zahl der Kurzzeitpflegeplätze mit Tages- und Nachtpflegeangeboten im Land Bremen wird erhöht.
- Ambulante medizinische und pflegerische Hilfs- und Unterstützungsangebote werden in jedem Ortsteil benötigt.
- Für pflegebedürftige queere Personen werden Angebote geschaffen.
- Per Bundesratsinitiative wird die Unterstützung auf alle pflegebedürftigen und intensiv pflegebedürftigen Menschen erweitert, die sie benötigen.
Linke 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Gesundheitszentren, Hebammenzentren und Pflegestützpunkte werden vor allem in Stadtteilen mit hoher Armutsquote ausgebaut.
- Zunächst in einkommensarmen Stadtteilen wird eine öffentliche ambulante Pflege- und Gesundheitsversorgung aufgebaut.
- Zur Entlastung pflegender Angehöriger werden Pflegeheime mit Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege vorgehalten.
- Stationäre Altenpflege gewährleistet größtmögliche Autonomie bei guter Versorgung.
- Die Pflegeversicherung wird zu einer Vollversicherung umgebaut.
- Die ärztliche Bedarfsplanung orientiert sich zusätzlich an Einkommensarmut, Arbeitslosigkeit, Pflegebedarf und räumlichen Gegebenheiten.
- Zur Entlastung pflegender Angehöriger wird die professionelle Pflege gestärkt und ausgebaut.
- Wohnortnahe professionelle Beratung und Betreuung wird in Form von Gesundheits- und Sorgezentren ausgebaut.
- Im Rahmen von „Pflege im Quartier“ werden Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Nachbarinnen und Nachbarn im Quartier unterstützt.
- Das Angebot der Pflegestützpunkte wird ausgeweitet.
- Kurzzeitpflegeplätze in Bremen und Bremerhaven werden ausgebaut, um pflegende Angehörige zu entlasten.
- Die Beratung von Menschen mit Pflegebedarf und ihren Angehörigen in Pflegestützpunkten wird ausgebaut.
BIW 2
Koalitionsvertrag 221
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Für hochwertige Pflege und gute Arbeitsbedingungen wird deutlich mehr Pflegepersonal benötigt.
- Die Pflege berücksichtigt unterschiedliche Pflegebedarfe einer diversen Gesellschaft.
- Kultur- und Gendersensibilität werden in Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften gestärkt.
- Die ortsnahe medizinische und pflegerische Versorgung wird in der Stadt- und Quartiersplanung von vornherein berücksichtigt.
- In der Pflege werden der Wunsch der Menschen und ihr Recht auf Selbstbestimmung zum Ausgangspunkt genommen.
- Ambulante und stationäre Altenpflege wird aus Sicht der pflegebedürftigen Person als Pflege im Quartier gestaltet.
- Das Angebot der Pflegestützpunkte wird ausgeweitet, um Beratung vor Ort mindestens in Modellquartieren sicherzustellen.
- Möglichst viele Pflegeangebote werden direkt im Quartier vorgehalten.
- Lokale Selbsthilfestrukturen und Projekte zur Unterstützung Pflegebedürftiger, pflegender Angehöriger und Nachbarn im Quartier werden gefördert.
- Pflege soll möglichst in der eigenen Häuslichkeit organisiert werden.
- Der Ausbau von Alternativen zur klassischen stationären Pflegeeinrichtung wie Pflege-WGs wird gefördert.
- Der Ausbau der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege wird gefördert.
- Mit Trägern von Tagespflegeeinrichtungen werden Gespräche über wohnungsnahe Angebote geführt.
- Pflegeangebote werden geschaffen oder weiterentwickelt, damit sie unterschiedlichen Lebenslagen und spezifischen Bedarfen gerecht werden.
- Eine passgenaue pflegerische Infrastruktur wird durch den Aufbau spezialisierter Pflegesettings unterstützt.
- Pflegeheime sollen unterschiedliche Lebenslagen und Bedürfnisse, etwa von Migrantinnen und Migranten, trans- und intergeschlechtlichen Menschen oder Menschen mit Behinderungen, besser berücksichtigen.
- Für die Pflege von Menschen mit Demenz werden umfassende Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für notwendig gehalten.
- Eine Informationskampagne über Hilfen bei Demenz wird durchgeführt.
- Die Beratungsangebote zu Demenz werden auch in Bremerhaven ausgeweitet.
Bleibt wie bisher 1
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 413
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 10
- In jedem Stadtteil soll es wohnortnahe Gesundheitsangebote einschließlich Pflege, psychischer Gesundheit und Frauengesundheit geben.
- Die Wohn- und Betreuungsaufsicht wird als Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und ihre An- und Zugehörigen weiterentwickelt.
- Die Wohnbedarfe älterer Menschen und von Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf werden bei Neubauquartieren von Anfang an systematisch eingeplant.
- Zur Entlastung pflegender Angehöriger soll es eine verlässliche und unbürokratische Kurzzeitpflege geben.
- Zur Entlastung pflegender Angehöriger soll es ambulantes Haus- und Pflegepersonal sowie Hausbesuche geben.
- Pflegepersonal soll zu den Bedürfnissen queerer Pflegebedürftiger fortgebildet werden.
- Queersensibel arbeitende Pflegeangebote sollen unterstützt werden.
- In allen Pflegebereichen sollen die besonderen Bedürfnisse queerer Pflegebedürftiger berücksichtigt werden.
- Pflegerische Versorgung und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige werden wohnortnah im Quartier verbessert.
- In den Quartieren wird Infrastruktur aufgebaut, um Pflegebedürftige im Alltag zu unterstützen und pflegende Angehörige zu beraten und zu entlasten.
Bleibt wie bisher 3
- Die mit dem Pflegeneuordnungsgesetz geplante Reform der Bundesregierung, die die Eigenanteile für Pflegeheimplätze weiter erhöht, wird abgelehnt.
- Die Wiedereinführung von Sanktionen in der Grundsicherung und Kürzungen des Bundes bei Sozialleistungen werden abgelehnt.
- Für Pflegeheime soll ein neues Konzept entwickelt werden, damit sie Pflege und Betreuung unter wachsenden Anforderungen gewährleisten können.
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht