Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 7
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Besonders gefährdete Gruppen sollen vor Ort Beratung und Unterstützung zur Klimaanpassung finden.
- Die wohnortnahe Pflege wird gestärkt.
- Das „Innovationsprogramm Pflege“ unterstützt innovative Konzepte für Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege und ambulante Versorgung.
- Zugang und Qualität niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote werden verbessert.
- Pflegende Angehörige werden durch den Ausbau von Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen unterstützt.
- Ein „Pakt der Pflege für Baden-Württemberg“ soll die Pflege vor Ort stärken und Pflegebedürftige sowie Angehörige entlasten.
CDU 27
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Grundlage dafür ist eine gute und bezahlbare Pflege.
- Ein flächendeckendes Netz ambulanter Dienste, mobiler Versorgungsmodelle und innovativer Quartierskonzepte wird angestrebt, jeweils ergänzt durch niedrigschwellige Beratungsangebote.
- Die Angebote für Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden deutlich erweitert.
- Wohnortnahe Beratungsangebote werden ausgebaut.
- Innovative Versorgungskonzepte wie stambulant oder IstZeitPflege sollen aus dem Modellstatus in die Fläche und in die Regelsysteme überführt werden.
Bleibt wie bisher 1
AfD 2
SPD 112
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Das Land investiert massiv in Pflegeplätze und Krankenhäuser.
- Eine digitale Plattform zur Vermittlung freier Pflegeplätze wird geschaffen.
- Für eine kultursensible Pflege wird die Beschäftigung von Menschen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen gefördert.
- Die ambulante Pflege wird weiter ausgebaut.
- Eine auf die ambulante Pflege ausgerichtete Quartiersentwicklung wird unterstützt.
- Ambulant betreute Wohngemeinschaften werden weiter vorangebracht und finanziell gefördert.
- Die Tages- und Kurzzeitpflege wird qualitativ und quantitativ ausgebaut.
- Die Mitwirkungsmöglichkeiten von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen werden verbessert.
- Eine unparteiische Ombudsstelle zur Stärkung der Rechte von Patienten und Pflegebedürftigen wird geschaffen.
- Pflegestützpunkte werden weiterentwickelt und mit aufsuchender sowie digitaler Beratung verbunden.
- Für wohnsitzlose Frauen, Wohnungslose mit psychischer Erkrankung oder Pflegebedarf und junge Erwachsene werden genügend Angebote geschaffen.
Linke 115
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Alternative Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen und Wohngemeinschaften für ältere Menschen und Menschen mit Demenz werden gefördert.
- Überall soll es wohnortnahe Kitas, Schulen, Gesundheits- und Pflegezentren sowie Kultur- und Jugendeinrichtungen geben.
- Bei ärztlicher Behandlung und Pflege darf niemand benachteiligt oder diskriminiert werden.
- In Pflege und Behandlung psychischer Erkrankungen gilt der Grundsatz ambulant vor stationär.
- In jedem Stadtteil und jeder Kommune gibt es kommunale Pflegedienste, Alltagshelfer und Pflegeeinrichtungen.
- Flächendeckende Gesundheitsstrukturen gewährleisten Vorsorge, Prävention und bedarfsgerechte pflegerische und medizinische Behandlung.
- Das Land bezuschusst die Schaffung neuer Pflegeeinrichtungen dort, wo Bedarf besteht.
- Eine wohnortnahe Pflegestruktur für alle Lebensphasen wird geschaffen.
- Ambulante und Tagespflegestrukturen werden gestärkt.
- Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege werden verbessert.
- Die Zahl der Kurzzeitpflegeplätze wird erhöht.
- Eine solidarisch von allen Einkommensgruppen getragene Pflegevollversicherung wird eingeführt.
- Mehr inklusive Wohngruppen und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz werden geschaffen.
- Öffentliche Sorgestrukturen wie Kitas, Stadtteil-, Familien- und Gesundheitszentren, Pflegestützpunkte, Großküchen sowie Jugend- und Obdachlosentreffs werden ausgebaut.
- Care-Räte mit Betroffenen, Angehörigen, Beschäftigten und sozialen Trägern werden zur Mitbestimmung in der öffentlichen Daseinsvorsorge geschaffen.
FDP 29
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Wahlfreiheit bei Betreuung und Pflege sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden gefördert.
- Verschiedene Versorgungsformen wie ambulante Pflegedienste, Tagespflege, Betreuungskräfte, Angehörige, aufsuchende Pflegeberatung und bürgerschaftliches Engagement werden in einem Pflegenetzwerk gebündelt.
- Neue Pflegekonzepte wie stationäre Versorgung mit ambulanten Elementen und eine auf den häuslichen Bereich ausgerichtete Pflegebegutachtung erhalten eine Chance.
- Eine tragfähige Pflegefinanzierung wird angestrebt, unter anderem durch Förderung privater Vorsorge, Prävention, Ausgliederung versicherungsfremder Leistungen und Pflegeberatung.
- Angestrebt wird ein guter Mix aus ambulanten und stationären Wohnangeboten mit pragmatischen Lösungen.
- Modellvorhaben nach § 123 SGB XI werden genutzt, um neue Versorgungsformen in der Pflege zu erproben.
- Digitale und alltagsunterstützende Technologien und Dienstleistungen werden in der Pflege stärker eingesetzt.
- Der Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen wird gefördert.
- Die Situation von Familien mit pflegebedürftigen Kindern wird durch regionale Versorgungsstrukturen mit wohnortnaher Versorgung und familienentlastenden Angeboten berücksichtigt.
Bleibt wie bisher 1
FW 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
BSW 38
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Wohnortnahe Pflegeangebote mit professioneller Beratung werden geschaffen.
- Pflegende Angehörige werden durch wohnortnahe Pflegeangebote und Beratung entlastet und unterstützt.
- Das Land baut Pflegestützpunkte aus.
- Das Land baut Pflegestützpunkte aus.
- Eine solidarische Pflegevollversicherung soll eingeführt werden.
- Wohnortnahe Pflegeangebote und Beratungsstellen werden deutlich ausgebaut.
Bleibt wie bisher 2
Koalitionsvertrag 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Pflegeinfrastruktur wird ausgebaut, um die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen.
- Kompetenzen qualifizierter Pflegefachpersonen sollen in neuen Modellen für die gesundheitliche und pflegerische Alltagsversorgung im Quartier genutzt werden.
- Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegeangebote werden flächendeckend ausgebaut, um pflegende Angehörige zu entlasten.
- Für pflegerische Notfälle und Krisen werden schnell verfügbare Kurzzeitpflegeplätze geschaffen.
- Kommunale Pflegekonferenzen werden in allen Stadt- und Landkreisen verbindlich etabliert und unterstützt.
- Televisiten und Telepflege werden als Bestandteil der Langzeitpflege in der Regelversorgung etabliert.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, die Sektorengrenzen in der Pflege zu überwinden und die Regelversorgung für innovative Konzepte wie „stambulant“ zu öffnen.
- Ambulant betreute, gemeinschaftliche Wohnformen werden als Alternative zur stationären Versorgung gestärkt.
- Mit einem Förderaufruf wird barrierefreier Mietwohnraum für volljährige Menschen mit Unterstützungs-, Versorgungs- oder Teilhabebedarf geschaffen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht