Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 3
CDU 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
SPD 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Investitionen in Pflegeeinrichtungen werden gefördert, wo die Versorgung sonst nicht gesichert wäre.
- Versorgungsnetzwerke vor Ort werden gestärkt, um ein langes selbstständiges Leben im eigenen Wohnumfeld zu ermöglichen.
- Quartiersansätze, wohnortnahe Unterstützungsstrukturen und organisierte Nachbarschaftshilfe werden als Bausteine der Pflege genutzt.
- In die Pflege im Quartier wird investiert.
- In die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen wird investiert.
- Auf Grundlage der Demenzstrategie werden die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 112
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Eine systematische kommunale Bedarfsplanung für Pflegeplätze nach dem Muster der Kitaplanung wird eingeführt.
- Die Pflege soll auf einem Mix aus Familie, Nachbarschaft, Ehrenamt, ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen beruhen.
- Die Pflegeinfrastruktur soll deutlich verbessert werden.
- Konzepte für Kurzzeitpflegeplätze und integrierte Wohnformen wie Pflege im Quartier werden entwickelt.
- In stationären Pflegeeinrichtungen wird ein verbrieftes Recht auf ein Einzelzimmer eingeführt.
- Doppelzimmer sind in Pflegeeinrichtungen nur noch auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen zulässig.
- Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen bestimmen die Einrichtung ihres Zimmers selbst.
- Der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen wird verbessert und flächendeckend gewährleistet.
- Eine solidarische Pflegegarantie im Rahmen einer Pflegevollversicherung wird angestrebt.
- Die Pflege im Quartier wird als Schwerpunkt der Landespflegekonzeption gestärkt.
- Prävention und Schutz vor Gewalt in der Pflege erhalten besonderes Gewicht.
Ohne klare Richtung 1
Linke 4
Mehr Geld 2
BSW 513
Mehr Geld 6
- Die Landesregierung setzt sich auf Bundesebene für eine solidarische Bürgerversicherung ein.
- Der Staat beteiligt sich stärker an der Finanzierung der Pflege, um sie bezahlbar zu halten.
- Heimkosten treiben pflegebedürftige Menschen nicht in die Armut.
- Sparkonten Pflegebedürftiger müssen nicht automatisch aufgebraucht werden.
- Eine überwiegend aus Steuermitteln finanzierte Pflegevollversicherung wird eingeführt.
- Pflege wird bezahlbar gemacht und Angehörige werden entlastet.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Das Land baut Pflegestützpunkte aus.
- Pflegestützpunkte werden aufgebaut.
- Eine überwiegend aus Steuermitteln finanzierte Pflegevollversicherung wird eingeführt.
- Ein Pflegeportal für die Suche nach Heimplätzen und Pflegeangeboten wird geschaffen.
- Bedarfsgerechte Pflegeheimplätze für Pflegebedürftige mit Verhaltensauffälligkeiten werden geschaffen.
- Für Menschen mit Demenz werden passende Wohnformen benötigt.
- Ein Pilotprojekt schafft ein Werkzeug zur Vergabe von Wohnheimplätzen der Eingliederungshilfe, Pflegeheimplätzen und häuslichen Hilfen.
- Soziale Hilfen vor Ort einschließlich passender Pflege- und Wohnangebote werden ausgebaut.
Bleibt wie bisher 4
- Soziale Infrastruktur wie Kitas und Pflegeangebote wird als Standortfaktor erhalten.
- Das Land sichert kommunale Kurzzeit- und Tagespflegeangebote.
- Die Pflegeversicherung wird so aufgestellt, dass sie den steigenden Pflegebedarf auch künftig abdeckt.
- Gesundheits- und Pflegeversorgung wird als Daseinsvorsorge flächendeckend gesichert.
FDP 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
FW 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Ambulante Pflegeangebote werden gestärkt.
- Menschen, die Pflege benötigen, erhalten bessere Informationsmöglichkeiten.
- Alle an der Pflege beteiligten Ebenen und Institutionen sollen die Lage Pflegebedürftiger wahrnehmen und gemeinsam mit der Verwaltung angemessene Angebote machen.
- Die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln im ambulanten Bereich wird verbessert.
Koalitionsvertrag 154
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Technische Innovationen wie Assistenzsysteme oder digitale Pflegedokumentation sollen Pflegenden und Gepflegten zugutekommen.
- Durch rechtliche und administrative Regelungen wird ein Modell der Nachbarschaftspflege nach niederländischem Vorbild („Buurtzorg“) ermöglicht.
- Die neue Übergangspflege in den Krankenhäusern im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung wird begleitet.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht