Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 312
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Strukturen der Gesundheits- und Pflegeversorgung in Stadt und Land werden gestärkt.
- Die häusliche Pflege wird verbessert.
- Pflegerische Leistungen müssen flexibler eingesetzt werden können.
- Mit einer klaren Finanzierungsstruktur wird gute Pflege für Jung und Alt gewährleistet.
- Ein umfassendes Konzept für eine stabile pflegerische Versorgung in einer alternden Gesellschaft wird erarbeitet.
- Das Konzept für eine stabile pflegerische Versorgung in einer alternden Gesellschaft wird schnellstmöglich umgesetzt.
- Mit einem Pflegebudget, das flexibel für pflegerische Leistungen eingesetzt werden kann, wird mehr Vereinfachung erreicht.
- Durch starke Netzwerke im direkten Umfeld soll eine hohe Zahl Pflegebedürftiger so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen können.
- Durch die Chancen der Digitalisierung soll eine hohe Zahl Pflegebedürftiger so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen können.
- Durch neue Wohn- und Betreuungsformen, in denen Pflege- und Betreuungskräfte sowie Angehörige die Versorgung gemeinsam übernehmen, werden starre Sektorengrenzen abgebaut.
Bleibt wie bisher 2
AfD 2
SPD 512
Mehr Geld 4
- Ein gemeinsames, solidarisch finanziertes Pflegesystem bietet allen sichere Versorgung, stabile Beiträge und Schutz vor finanzieller Überforderung im Pflegefall.
- Die Eigenanteile in der stationären Langzeitpflege werden auf 1.000 Euro pro Monat begrenzt.
- Auch für die häusliche Pflege wird eine entsprechende Begrenzung der Eigenanteile eingeführt.
- Investitionsaufwendungen der Pflegeheime dürfen nicht mehr vollständig auf die Bewohner umgelegt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ein gemeinsames, solidarisch finanziertes Pflegesystem bietet allen sichere Versorgung, stabile Beiträge und Schutz vor finanzieller Überforderung im Pflegefall.
- Die häusliche Pflege wird gestärkt und pflegende Angehörige werden entlastet.
- Beratung, Vernetzung und Anlaufstellen für Pflegebedürftige und Angehörige werden ausgebaut.
- Neue Wohnformen in der Pflege werden verstetigt.
- Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen werden ausgebaut.
- Die Pflegeversorgung richtet sich an den pflegerischen und haushaltswirtschaftlichen Bedürfnissen der Pflegebedürftigen aus.
- Pflegebedürftige und pflegende Angehörige werden bei der Vergabe von sozialem Wohnraum bevorzugt.
- Digitale Produkte und Beratungsangebote sollen die Pflege unterstützen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Eine gute, für alle erreichbare und bezahlbare Gesundheitsversorgung und Pflege wird gesichert.
- Eine umfassende, qualitativ hochwertige Pflegeversorgung zu Hause und im Pflegeheim wird gesichert.
- Für bereits länger stationär gepflegte Menschen gilt Besitzstandsschutz.
- Pflege muss unabhängig von regionalen und wirtschaftlichen Unterschieden für alle bezahlbar bleiben.
Grüne 113
Mehr Geld 5
- Pflege soll wieder bezahlbar werden.
- Pflegebedürftige ohne Ersparnisse oder Vorsorge sollen wegen hoher Pflegekosten nicht regelhaft auf Sozialhilfe angewiesen sein.
- Die Entlastung der Pflegebedürftigen wird fortgesetzt.
- Der Einfluss von Finanzinvestoren im Gesundheits- und Pflegebereich wird begrenzt.
- Es wird Transparenz über die Eigentumsverhältnisse von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen hergestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Altersfreundliche Städte und Gemeinden nach dem Konzept der Weltgesundheitsorganisation werden unterstützt, auch um Unterstützung und Pflege im Quartier vorzuhalten.
- Alle pflegebedürftigen Menschen sollen die benötigte Pflege erhalten, ob durch Fachkräfte oder Nahestehende, zu Hause oder in einer Einrichtung.
- Pflegebedürftige sollen so weit wie möglich über ihre Pflege selbst bestimmen und würdevoll behandelt werden.
- Eine gute Versorgung mit Hilfsmitteln und Barrierefreiheit erhöht die Selbstständigkeit Pflegebedürftiger und entlastet die Pflegenden.
- Pflegeangebote im Quartier werden gefördert, um Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern.
- Die Angebote der Tages- und Kurzzeitpflege werden gestärkt und ausgebaut.
- Pflegebedürftige können Leistungen professioneller Anbieter und ehrenamtlicher oder privater Netzwerke flexibler nutzen und kombinieren, etwa in Form eines Pflegebudgets.
- Für die sogenannte 24-Stunden-Betreuung im familiären Bereich wird eine rechtssichere Grundlage geschaffen.
- Der Einfluss von Finanzinvestoren im Gesundheits- und Pflegebereich wird begrenzt.
- Es wird Transparenz über die Eigentumsverhältnisse von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen hergestellt.
Linke 18
Mehr Geld 4
- Eine solidarische Pflegevollversicherung soll alle pflegerischen Leistungen abdecken.
- Die Eigenanteile in der Pflege sollen mit einer Pflegevollversicherung langfristig abgeschafft werden.
- Die nicht von der Pflegeversicherung erfassten Heimkosten für Unterbringung und Verpflegung sollen gedeckelt werden.
- Wohnortnahe, nichtkommerzielle Tages- und Kurzzeitpflege soll von einer solidarischen Pflegevollversicherung abgedeckt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Eine solidarische Pflegevollversicherung soll alle pflegerischen Leistungen abdecken.
- Keine Pflegeleistung soll aus Kostengründen verweigert werden dürfen.
- Die Eigenanteile in der Pflege sollen mit einer Pflegevollversicherung langfristig abgeschafft werden.
- In den Pflegeheimen soll es 100.000 zusätzliche Pflegekräfte geben.
- Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen einen Anspruch auf Urlaub erhalten.
- Wohnortnahe, nichtkommerzielle Tages- und Kurzzeitpflege soll von einer solidarischen Pflegevollversicherung abgedeckt werden.
- Wohnortnahe gesundheitliche und pflegerische Versorgung wird kommunale Pflichtaufgabe.
Ohne klare Richtung 1
CSU 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
SSW 111
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Eine soziale Isolation von Heimbewohnern wie zu Beginn der Corona-Pandemie soll es nicht mehr geben.
- Die Pflegeversicherung wird zu einer solidarischen Bürgervollversicherung umgebaut, die alle Pflegekosten ohne Zuzahlung abdeckt.
- Eine Hospizkultur wird in der stationären Pflege, in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und bei Palliative Care in Krankenhäusern aufgebaut.
- Aufsuchende Hilfs- und Beratungsangebote nach dem Modell der Gemeindepflege werden zur Entlastung von Pflegebedürftigen und Angehörigen geschaffen.
- Beim Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen wird schnellstmöglich Entlastung geschaffen.
- Die Pflegeversicherung wird zu einer solidarischen Bürgervollversicherung umgebaut, die alle Pflegekosten ohne Zuzahlung abdeckt.
- Pflegebedürftige erhalten in der ambulanten und stationären Altenpflege eine individuelle, selbstbestimmte und aktivierende Pflege.
- Ambulante Pflege im eigenen Wohnumfeld wird der stationären Pflege nach Möglichkeit vorgezogen.
- Technische Hilfsmittel wie Smart-Home-Technologien und digitale Assistenzsysteme für die Pflege werden gefördert.
- Ein bundeseinheitliches Personalbemessungsinstrument für Alten- und Krankenpflege wird gesetzlich verankert.
- Pflege wird menschenwürdig und mit angemessener Zeit erbracht.
Ohne klare Richtung 1
BSW 6
Mehr Geld 4
FDP 11
FW 15
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Es werden unbürokratische Möglichkeiten für lokale Pflegenetzwerke geschaffen.
- Pflegebedürftige und Angehörige erhalten eine umfassende Pflegeberatung nach Paragraf 7a SGB XI.
- Sozialdienste in Krankenhäusern und Rehaeinrichtungen werden stärker in die pflegerische Versorgung nach der Entlassung eingebunden.
- Der Bund unterstützt Programme für die Hausarztversorgung in allen Regionen und für die Pflegeversorgung im ländlichen Raum.
Koalitionsvertrag 83
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Die langfristigen Herausforderungen der Pflege werden mit einer großen Pflegereform angegangen.
- Die Pflegekommission prüft Leistungsumfang und Ausdifferenzierung der Leistungsarten der Pflegeversicherung.
- Die Pflegekommission prüft eine Bündelung und Fokussierung der Pflegeleistungen.
- Die Pflegekommission prüft die Schaffung von Angeboten für pflegerische Akutsituationen.
- Die Pflegekommission prüft die Stärkung sektorübergreifender pflegerischer Versorgung und die Übernahme von Modellprojekten wie „stambulant“ in die Regelversorgung.
- Die Pflegekommission prüft Nachhaltigkeitsfaktoren wie die Einführung einer Karenzzeit in der Pflegeversicherung.
- Die Pflegekommission prüft eine Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht