Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 3
CDU 213
Mehr Geld 4
- Die Pflegekosten für die Betroffenen sollen gesenkt werden.
- Pflegeeinrichtungen werden bei betriebsnotwendigen Investitionen mit Landesmitteln unterstützt.
- Selbstgenutztes Wohneigentum und eigene Altersvorsorge sollen nicht mehr zur Finanzierung von Pflegekosten herangezogen werden.
- Für Pflegebedürftige ab Pflegegrad II wird ein Landespflegegeld eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Grundversorgung mit Waren, Dienstleistungen, Medizin und Pflege soll überall höchstens 20 Minuten entfernt sein.
- Landarzt, Landschwester, Gemeindepflegekräfte, nahe Apotheken, 24-Stunden-Läden und ÖPNV sichern die Grundversorgung.
- Versorgungslücken sollen erkannt und Pflegepersonal etwa durch Anreize in unterversorgte Regionen gelenkt werden.
- Der Ausbau telepflegerischer Angebote wie Monitoring und Beratung wird mit Landesmitteln unterstützt.
- Technische und digitale Unterstützungssysteme für längeres Wohnen zu Hause werden mit Landesmitteln gefördert.
- Selbstgenutztes Wohneigentum und eigene Altersvorsorge sollen nicht mehr zur Finanzierung von Pflegekosten herangezogen werden.
- Ein Heimfinder soll in Echtzeit freie Kapazitäten in Pflegeeinrichtungen anzeigen.
- Der Heimfinder soll auch Kapazitäten für Kurzzeit-, Verhinderungs-, Tages- und Nachtpflege anzeigen.
- Gesundheitskioske und Pflegestützpunkte sollen zu einem gemeinsamen Fallmanagement verschmolzen werden.
- Kurzzeit-, Verhinderungs-, Tages- und Nachtpflege für pflegende Angehörige sollen in Thüringen ausgebaut werden.
BSW 8
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ein Pflegekostendeckel begrenzt den Eigenanteil von Heimbewohnern auf höchstens die Durchschnittsrente.
- Pflegebedürftige werden möglichst in ihrer gewohnten Umgebung versorgt.
- Kommunen werden in die Lage versetzt, frühzeitig auf veränderte Pflegebedarfe mit Angeboten zu reagieren.
- Es gibt ein flächendeckendes Beratungsangebot zu Pflegeleistungen und wohnortnahe Angebote für Betroffene und pflegende Angehörige.
- Pflegebedürftige und Angehörige werden entlastet, und gegen Einsamkeit im Alter wird vorgegangen.
- Es gibt ein flächendeckendes Beratungsangebot für Pflegeleistungen und wohnortnahe Angebote.
- Ein Pflegekostendeckel sorgt dafür, dass der Eigenanteil von Heimbewohnern die Durchschnittsrente nicht übersteigt.
- Angebote der häuslichen und stationären Pflege stehen allen Bedürftigen zur Verfügung.
Linke 16
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Angemessene Wartezeiten, eine gute Notfallversorgung und ausreichende Kapazitäten in Pflege und Psychotherapie werden gewährleistet.
- Eine menschenwürdige, bedarfsgerechte Pflege wird gerecht und solidarisch von allen finanziert.
- Auf Landesebene werden Pflegebedürftige und Angehörige unterstützt und die Pflegekosten begrenzt.
- Es gibt mehr Personal in der Pflege und mehr Pflegeplätze.
SPD 112
Mehr Geld 3
- Der Eigenanteil in der Pflege, der nicht von der Pflegeversicherung übernommen wird, wird weitergehend gedeckelt.
- Die Pflege-Eigenanteile werden auf dem aktuellen Niveau eingefroren und darüber liegende Ausgaben erstattet.
- Ein Landesinvestitionsprogramm fördert die energetische Sanierung von Pflegeheimen, um die Investitionsumlage für Bewohner zu senken.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Interessenvertretung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen wird gestärkt.
- Ein Bündnis für Pflege mit Vertretern aller Pflegebereiche und Betroffener wird gebildet.
- Das Bündnis für Pflege entwickelt die Bedingungen in der Pflege weiter und ermittelt die Höhe eines sozial vertretbaren Deckels für den Eigenanteil.
- Es wird eine niedrigschwellige, regional vernetzte und aufsuchende Hilfestellung angestrebt.
- Die bisher stationären Pflegestützpunkte werden zu mobilen Beratungsdiensten weiterentwickelt und mit weiteren regionalen Angeboten vernetzt.
- Eine Vermittlungsstelle für Kurzzeitpflegeplätze wird eingerichtet.
- Eine staatliche Förderung soll Anreize für zusätzliche Plätze in der Kurzzeitpflege schaffen.
- Ein Landespflege- und Patientenbeauftragter soll als Ombudsstelle eingerichtet werden und regelmäßig Landespflegeberichte vorlegen.
- Die Qualitätsergebnisse der Thüringer Pflegeheime werden regelmäßig, barrierearm und leicht verständlich veröffentlicht.
Grüne 113
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Altenpflegeangebote in Dörfern werden gestärkt.
- Es werden mehr Angebote der Kurzzeit- und Tagespflege geschaffen.
- Der Staat hat genügend hochwertige Betreuungsangebote für Kinder und Pflegebedürftige bereitzustellen.
- Kurzzeit- und Tagespflege mit zur Erwerbsarbeit passenden Betreuungszeiten wird sichergestellt.
- Alle Menschen sollen bei Krankheit, Geburt, Pflege im Alter oder Unfällen die nötige Versorgung und Unterstützung erhalten.
- Die Pflege wird durch eine verbindliche Bedarfsanalyse auf Kreisebene gestärkt.
- Das Land soll seine politischen Möglichkeiten stärker nutzen, um eine gute Pflege in ganz Thüringen zu gewährleisten.
- Angebote für Pflege, Unterstützungs- und Entlastungsleistungen sowie Beratung werden bedarfsorientiert ausgebaut und gefördert.
- Die unabhängigen Qualitätskontrollen in Pflegeheimen werden gestärkt.
- Möglichst aufsuchende Pflegeberatungsangebote vor Ort, etwa Pflegestützpunkte oder mobile Angebote, werden flächendeckend gefördert.
- Pflegende Angehörige werden durch ausreichende Angebote zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege und bedarfsgerechte Unterstützung entlastet.
- In allen Landkreisen und kreisfreien Städten wird eine standardisierte und verbindliche Pflegeplanung eingeführt.
Ohne klare Richtung 1
FW 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Krankenhäuser, Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Hebammen sollen flächendeckend und wohnortnah verfügbar sein.
- Pflegebedürftige sollen selbst über die Form ihrer Pflege und ihres Wohnens entscheiden.
- Generationsübergreifende Wohnformen und Betreuungsnetzwerke werden ausgebaut.
- Es sollen ausreichend Kurzzeitpflegeplätze vorhanden sein.
- Gegen Infektionen und Krankenhauskeime werden bessere Hygienekonzepte und ausreichend Hygienefachleute in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt.
- In Pflegeeinrichtungen gelten rund um die Uhr bedarfsgerechte Personalschlüssel.
FDP 13
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Koalitionsvertrag 18
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kurzzeit-, Verhinderungs-, Tages- und Nachtpflege werden weiter ausgebaut.
- Eine Online-Terminvermittlung für Kurzzeit-, Verhinderungs- und Langzeitpflegeplätze wird eingerichtet.
- Informationen zu bestehenden Pflegeangeboten werden digital gebündelt.
- Die Qualitätsergebnisse der Pflegeheime werden zentral und barrierefrei gebündelt und in eine Heimfinder-App integriert.
- Die Pflegestützpunkte werden um eine mobile, aufsuchende Pflegeberatung erweitert.
- Eine Landespflegeplanung deckt Versorgungslücken auf und schließt sie gemeinsam mit der kommunalen Sozialplanung.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht