Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD HE0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
CDU HE 637
Mehr Geld 5
- Zusätzlich wird ein hessisches Landespflegegeld eingeführt, um Pflegebedürftige zu unterstützen.
- Pflegebedürftige können das Landespflegegeld für sich selbst oder zur finanziellen Anerkennung pflegender Angehöriger, Freunde und Helferinnen und Helfer verwenden.
- Eine echte Pflegereform muss eine Leistungsdynamisierung umfassen.
- Eine echte Pflegereform muss ein Entlastungsbudget umfassen.
- Vom Bund wird ein Konzept erwartet, damit Pflege im Heim nicht unbezahlbar wird.
Mehr Rechte oder Angebote 32
- Eine ausreichende ärztliche Betreuung in Heimen und in der Pflege wird sichergestellt.
- Eine Pflegegarantie soll sicherstellen, dass jede Person die Pflege erhält, die sie braucht.
- Anstelle getrennter Budgets für Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Tagespflege und Sachleistungen entsteht ein einziges Pflegebudget für die unbürokratische Inanspruchnahme der individuell benötigten Leistungen.
- Pflegebedürftige können das Landespflegegeld für sich selbst oder zur finanziellen Anerkennung pflegender Angehöriger, Freunde und Helferinnen und Helfer verwenden.
- Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger werden flächendeckend ausgebaut, damit Pflegebedürftige frühzeitig die nötige Unterstützung erhalten.
- Auf Grundlage des Hessischen Präventionsgesetzes werden präventive Hausbesuche gefördert, um pflegerischen Bedarf frühzeitig zu erkennen oder ihm entgegenzuwirken.
- Pflegestützpunkte werden zu Pflege-Kompetenzzentren ausgebaut, damit Pflegende und Pflegebedürftige die nötige Unterstützung erhalten.
- Auf dieser Basis wird die Arbeit der Pflegeausschüsse in den Kreisen unterstützt, damit die Planung von Pflegeangeboten vor Ort den Pflegebedürftigen zugutekommt.
- Ein Demenzkonzept für Hessen verbessert die Versorgung in der häuslichen Umgebung.
- Ein Demenzkonzept für Hessen verbessert die Versorgung in Heimen.
- Menschen in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen erhalten einen besonderen staatlichen Schutz.
- Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege werden ausgebaut.
- Ein Landesförderprogramm für mehr Plätze in Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege wird etabliert.
- Eine Informationskampagne informiert über Hilfen und Ansprüche in der häuslichen Pflege.
- Eine häusliche Tagespflege-Plattform für Angebote und Nachbarschaftshelfer wird etabliert.
- Initiativen zum Ausbau haushaltsnaher Dienstleistungen und Betreuungsleistungen werden gestartet.
- Ambulante Wohnformen sowie neue Wohn- und Betreuungskonzepte werden gefördert, damit Menschen trotz Unterstützungsbedarf möglichst selbständig leben können.
- Menschen in solchen Wohnformen und ihre Angehörigen entscheiden selbst, wie ambulante Versorgung und Betreuung gewährleistet werden.
- Betroffenen und Angehörigen wird dabei möglichst viel Flexibilität geboten.
- Betroffene in diesen Wohnformen werden vor Missbrauch geschützt.
- Die Zahl der Pflegehotels als neue Angebotsform in Hessen wird gesteigert.
- Gemeinsam mit Betroffenen und Experten werden die besonderen Anforderungen der Palliativpflege, der Pflege von Menschen mit Behinderung, der Pflege Suchtkranker und der kultursensiblen Pflege in den Blick genommen.
- Es werden Wege gesucht, auch speziellen Anforderungen an die Pflege gerecht zu werden.
- Für Menschen, die nicht zu Hause gepflegt werden können oder wollen, braucht es eine gute und flächendeckende Infrastruktur stationärer Pflegeangebote.
- Vom Bund wird erwartet, in einer Leistungsreform die Rahmenbedingungen für flächendeckende stationäre Pflege mit guter Qualität zu schaffen.
- Die Pflegeaufsicht sucht im Dialog mit Trägern und dem Einrichtungspersonal nach Wegen, die Pflegesituation zu verbessern.
- Pflegeheime werden stärker geöffnet.
- Pflegeheime werden in ihren sozialen Nahraum integriert.
- Der soziale Austausch der Pflegebedürftigen wird gestärkt.
- Modellprojekte Pflegeheim mitten im Leben werden etabliert.
- In ambulant betreuten Wohngemeinschaften wird selbstbestimmtes, unabhängiges und individuelles Leben im Alter trotz Hilfe- und Pflegebedarf ermöglicht.
- Für Gewalt in Pflegeheimen wird sensibilisiert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Mehrgenerationenangebote, Alltagsunterstützung für Familien, selbstbestimmtes Leben von Pflegebedürftigen oder Menschen mit Behinderungen und Projekte gegen Einsamkeit sind Tätigkeitsfelder von Sozialgenossenschaften.
- Hilfe bei Pflegebedürftigkeit zu Hause oder im Heim, fachlich auf hohem Niveau und in würdevoller Form, gilt als Teil der Daseinsvorsorge.
- Jede Person kann im Fall von Pflegebedürftigkeit darauf vertrauen, gut versorgt zu werden.
- Der besondere Fokus liegt auf der Pflege zu Hause.
SPD HE 114
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Alle Menschen erhalten barrierefreien Zugang zu medizinischer Versorgung, Pflege und Unterstützungsleistungen.
- Pflegepersonal soll wieder mehr Zeit für die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen haben.
- Alle Akteure in der Pflege arbeiten enger zusammen und beziehen Beschäftigte, Patienten und Pflegebedürftige stärker ein.
- Eine Strategie zur Pflegevermeidung wird flächendeckend eingeführt.
- Mobilisierende und rehabilitative Pflege wird gefördert.
- Es werden genügend Plätze in ambulanter Pflege, Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege geschaffen.
- Betreuungs- und Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige und Angehörige werden ausgeweitet.
- Die Pflegestützpunkte werden flächendeckend ausgebaut.
- Die Tätigkeitsfelder der Pflegestützpunkte werden erweitert.
- Ein Case-Management zur Orientierung im Gesundheits- und Pflegesystem wird etabliert.
- Der Mangel an Geräten, schnellen Internetverbindungen und unterstützenden Pflegekräften für digitale Kommunikation in Alten- und Pflegeheimen soll behoben werden.
- Begegnungs-, Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Bewegungsangebote sowie Tagespflege für Ältere sollen kostenlos und niedrigschwellig zur Verfügung stehen.
- Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen soll bekämpft werden.
- Ein runder Tisch zur Gewaltprävention mit Politik, Behörden, Gesundheitsversorgern und Betroffenen wird eingerichtet.
Grüne HE 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Eine wohnortnahe medizinische und pflegerische Versorgung wird sichergestellt.
- Stationäre und ambulante Pflegeangebote werden ausgebaut.
- Tages- und Kurzzeitpflege werden ausgebaut.
- Ambulante Wohngemeinschaften in der Pflege werden ausgebaut.
- Die regionalen Pflegestützpunkte werden ausgebaut.
- Ein Case-Management wird flächendeckend ausgebaut.
- Ein Runder Tisch zur Prävention von Gewalt gegen ältere, behinderte und pflegebedürftige Menschen wird eingerichtet.
FDP HE 16
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Pflege in den eigenen vier Wänden wird so lange wie möglich sichergestellt.
- Alternative Wohnformen in der Pflege werden unterstützt und gefördert.
- Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass die ambulante Versorgung von Pflege-Wohngruppen ohne hohen bürokratischen Aufwand möglich ist.
- Geprüft wird, ob digitale Elemente als wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in die Pflegeversicherung aufgenommen werden können.
- Robotik zur Unterstützung Pflegebedürftiger wird gefördert.
Bleibt wie bisher 1
FW HE 2
Linke HE 114
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Kleinere Kliniken werden zu Gesundheitszentren mit Ambulanzen, einfachem stationärem Angebot und ambulanter Pflege weiterentwickelt.
- Auf Bundesebene wird eine Pflege-Vollversicherung eingeführt, die alle Pflegekosten abdeckt.
- Die Pflegestützpunkte werden ausgebaut, damit sie wohnortnah erreichbar und aufsuchend tätig sind.
- Ein Landesinvestitionsprogramm baut die Tages- und Kurzzeitpflege aus.
- Der barrierefreie Umbau von Wohnraum Pflegebedürftiger wird staatlich gefördert.
- Alternative Wohngruppen, Pflege-Wohngemeinschaften und genossenschaftliche Unterstützungsstrukturen werden gefördert.
- Flächendeckend entstehen kommunale oder genossenschaftliche ambulante Gesundheitszentren in Verbindung mit Pflegeeinrichtungen.
- Ein Investitionspaket ermöglicht den Um- und Ausbau stationärer Einrichtungen am Pflegebedarf demenziell Erkrankter.
- Konzepte für selbstbestimmte Wohngruppen für demenziell Erkrankte werden mit kommunalen Gesundheits- und Pflegekonferenzen erarbeitet, gefördert und umgesetzt.
- Flächendeckend werden Gesundheitszentren und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand geschaffen.
- Gute ambulante Dienste werden flächendeckend angeboten.
- Eingewanderte Senioren erhalten eine kultursensible Altenpflege.
- Alle Menschen haben unabhängig von Herkunft oder Religion Anspruch auf umfassende medizinisch-pflegerische Versorgung.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 220
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Pflege im Alter wird gestärkt.
- Für Gewalt in Pflegeheimen wird sensibilisiert.
- Für Gewalt in der Pflege und in Pflegeheimen wird sensibilisiert.
- Eine flächendeckende ärztliche, pflegerische und rehabilitative Versorgung wird sichergestellt, besonders im ländlichen Raum.
- Ein umfassendes Landespflegekonzept wird erarbeitet und schrittweise umgesetzt.
- Das Landesprogramm „Gemeindepflegekräfte“ wird möglichst flächendeckend erweitert.
- Pflegestützpunkte werden zu Pflegekompetenzzentren mit Case-Management weiterentwickelt.
- Besondere Pflegesituationen wie junge Pflegebedürftige, Suchtkranke und kultursensible Pflege werden gemeinsam mit Betroffenen betrachtet.
- Ein Demenzkonzept soll die Versorgung verbessern.
- Die Betreuungs- und Pflegeaufsicht wird modernisiert und stärker auf Dialog mit den Einrichtungen ausgerichtet.
- Das Förderprogramm für neue Plätze in Kurzzeit-, Verhinderungs- und Tagespflege sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften wird verstetigt.
- Modelle der häuslichen Tagespflege werden gestärkt.
- Niedrigschwellige Nachbarschaftshilfe sowie Betreuungs- und Entlastungsleistungen werden gefördert und besser anerkannt.
- Die ambulanten Pflegedienste werden gestärkt.
- Es sollen mehr Pflegehotels für Angehörige und Pflegebedürftige entstehen.
- Eine Investitionskostenförderung für Ausstattung und neue Plätze in Alten- und Pflegeheimen wird gestartet.
- Die Begutachtung der Pflegegrade in der stationären Pflege soll zeitnah erfolgen.
- Pflegestützpunkte sollen für Online-Beratungen ausgestattet werden.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht