Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
SPD 19
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kultursensible Pflegeangebote sollen ausgeweitet werden.
- Praxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und psychiatrische Angebote sollen unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter für alle gleichermaßen verfügbar sein.
- Pflegende An- und Zugehörige werden durch zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze entlastet.
- Beratungsangebote zu Pflegediensten und Pflegeheimen werden verständlicher gestaltet.
- Auf Bundesebene wird eine solidarische Pflegeversicherung angestrebt, die möglichst langes Wohnen im eigenen Zuhause ermöglicht.
- Eine gute pflegerische und medizinische Versorgung am Lebensende sowie Angebote für An- und Zugehörige werden sichergestellt.
- Pflegeangebote sollen so gestaltet sein, dass sie von ganz verschiedenen Menschen problemlos genutzt werden können.
- Für eine kultursensible Pflege wird die Beschäftigung von Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund gefördert.
Ohne klare Richtung 1
CDU 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Pflegebedürftige sollen nicht im Krankenhaus bleiben und familiäre Pflege nicht überfordert werden, nur weil ein Platz in einer Pflegeeinrichtung fehlt.
- Plätze der Kurzzeitpflege und der Entlastungspflege in stationären Einrichtungen werden ausgebaut.
- Der Aufbau von Wohngemeinschaften für Bedürfnisse wie Demenz, Intensivpflege und Einsamkeit wird besser beraten und unterstützt.
Grüne 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Alle Pflegebedürftigen, etwa queere Menschen oder Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache, sollen passende Angebote finden.
- Ambulante Pflege unter Einbeziehung von Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft wird gestärkt.
- Für ambulante Pflege nach dem Vorbild von Buurtzorg wird ein Modellversuch eingerichtet.
Linke 24
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Kurzzeitpflege wird ausgebaut.
- Kommunale Hamburg Care-Zentren sollen hochwertige, zugängliche und erschwingliche Betreuung für Kinder, ältere Menschen und Pflegebedürftige bieten.
- In allen Pflegeeinrichtungen soll eine gute Pflegequalität garantiert sein.
- Prüf- und Überwachungsstrukturen für Barrierefreiheit, barrierefreies Wohnen und Pflegequalität sollen ausgebaut und personell deutlich verstärkt werden.
AfD 2
BSW 6
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Das DRG-System und die beschlossene Krankenhausreform werden als schädlich für Patienten, Pflegebedürftige und Beschäftigte abgelehnt.
- In Hamburg werden mehr Pflegeheimplätze geschaffen.
- Der Bedarf an Pflegeeinrichtungen und häuslicher Pflege in strukturschwachen Stadtteilen wird stärker ermittelt und gedeckt.
- Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Pflege werden ausgeweitet.
- Pflegebedürftige werden individuell versorgt.
FW 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- In Krankenhäusern und Altenheimen gibt es mehr Personal.
- Beschäftigte in Krankenhäusern und Altenheimen werden besser bezahlt.
- In der Pflege, besonders in der Altenpflege, gilt ein höherer Personalschlüssel.
- Steuerliche Freibeträge machen Pflegeberufe attraktiver.
- Ein Gesellschaftsjahr für alle wird eingeführt.
Koalitionsvertrag 217
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Medizinische, pflegerische und psychiatrische Angebote müssen unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter für alle gleichermaßen verfügbar sein.
- Es wird geprüft, wie ambulante regionale Versorgungskonzepte in der Pflege gestärkt werden können.
- Bei Hilfebedürftigkeit muss Pflege im Quartier statt eines Heimeinzugs möglich sein.
- Für Pflege im Quartier werden neue Wege in einem Modellprojekt gemeinsam mit den Pflegekassen erprobt.
- Informationen zur Pflege und der Hamburger Hospiz- und Palliativwegweiser werden mehrsprachig und in leichter Sprache aufgelegt.
- Die Rahmenplanung der pflegerischen Versorgungsstruktur wird mit Pflegeverbänden und Bezirken weiterentwickelt, um Qualität, Versorgungssicherheit und Transparenz zu verbessern.
- Kurzzeitpflegeplätze werden ausgebaut.
- Mit Krankenhäusern und Pflegeheimen werden Modellprojekte aufgelegt, um Krankenhausaufenthalte bloß Pflegebedürftiger zu verringern, und bei Erfolg verstetigt.
- Die Modellprojekte zur Entlastung der Krankenhäuser umfassen auch digitale und telemedizinische Interventionen.
- Es werden zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze geschaffen.
- Das Pflegenottelefon wird fortgesetzt und bekannter gemacht.
- Das Pflegenottelefon wird bedarfsgerecht ausgebaut.
- Bewilligung und Auszahlung der Hilfe zur Pflege werden gemeinsam mit den Bezirken beschleunigt.
- Eine gute pflegerische und medizinische Versorgung am Lebensende sowie Angebote für An- und Zugehörige werden sichergestellt.
- Die Beratungsangebote zu Pflegediensten und Pflegeheimen werden verständlicher gestaltet.
- Die Beratungsangebote zu Pflegediensten und Pflegeheimen werden stärker mit Stadtteil- und Seniorentreffs verknüpft.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht