Pflegebedürftige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW MV0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
AfD MV 23
Mehr Rechte oder Angebote 2
SPD MV 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Modellprojekte, die den Rufbus mit Arztpraxen, Pflegeangeboten und anderen Teilhabemöglichkeiten verbinden, werden begrüßt.
- Eine gute Pflege wird für alle Menschen im Land sichergestellt.
- Pflegebedürftige werden möglichst in ihrer gewohnten Umgebung versorgt.
- Der Grundsatz ambulant vor stationär und der Verbleib im häuslichen Umfeld werden gestärkt.
- Errichtung und Betrieb innovativer Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf werden weiter unterstützt.
- Ein Modellprojekt für einen Pflegefinder zur Vermittlung ambulanter Pflegekapazitäten wird initiiert.
Ohne klare Richtung 1
Linke MV 13
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die häusliche Pflege wird durch Nachbarschaftshilfe, Unterstützungsangebote im Alltag und lokale Netzwerke gestärkt.
- Kofinanzierungsbedürftige Mittel der Pflegeversicherung für die häusliche Pflege werden vollständig genutzt.
- Für pflegerisch unterversorgte Regionen werden gemeinsam mit Akteuren vor Ort Versorgungspfade entwickelt.
- Pflegestützpunkte werden um Wohnberatungs- und Demenzangebote erweitert.
- Eine Landesstrategie Demenz wird umgesetzt.
- Die Landesfachstelle Demenz wird finanziell abgesichert und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Regionale Netzwerke und demenzfreundliche Kommunen werden gefördert.
- Ein Netzwerk „Gewaltfreie Pflege“ nach Berliner Vorbild wird aufgebaut.
- Eine unabhängige Fachstelle Pflegerecht für Beratung zu Verträgen, Beschwerden und Pflegefragen wird eingerichtet.
- Fehlentwicklungen im Pflegemarkt werden frühzeitig erkannt, um Betroffene und Angehörige zu schützen.
- Die Rechte von Pflegebedürftigen und Angehörigen werden durch klare, leicht zugängliche Informationen gestärkt.
- Pflegebedürftige und Angehörige werden bei der Durchsetzung gesetzlicher Ansprüche unterstützt.
Grüne MV 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Digitalisierung in der Pflege wird gefördert, insbesondere Telemedizin, digitale Dokumentation und Assistenzsysteme für die häusliche Pflege.
- Pflege soll mit mehr Fachkräften, besseren Ausbildungsbedingungen und weniger bürokratischen Hürden verlässlich organisiert werden.
- Pflegeangebote in unterversorgten Regionen werden gezielt gefördert und mit nachbarschaftlichen Strukturen sowie Wohn- und Pflegeformen verzahnt.
- Die Bürokratie in der Langzeitpflege wird durch Vermeidung von Doppelprüfungen, gebündelte Informationen und klare Standards bei Qualitätsprüfungen reduziert.
- Die 19 Pflegestützpunkte werden zu einem Pflege-Netzwerk mit mobilen Teams für präventive Hausbesuche, Beratung und Koordination ausgebaut.
CDU MV 513
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- In der Pflege gilt der Vorrang ambulanter vor stationärer Versorgung.
- In der Pflege hat ambulante Versorgung Vorrang vor stationärer Versorgung.
- Landesförderprogramme zum Ausbau der Verhinderungspflege werden ausgeweitet.
- Spezialisierte Fallmanager werden in der Pflege erprobt.
- Das Landesprogramm zum Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen wird verstetigt.
- Umbauten für Mehrgenerationenwohnen zur häuslichen Betreuung und Pflege werden mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.
- Erreichbarkeit und Orientierung in der Pflege werden verbessert.
- Eine landesweit einheitliche Rufnummer bündelt Fragen zur Pflege und ermöglicht besondere Fallberatung.
- Eine Pflegenotrufnummer wird eingeführt oder an eine bundesweit einheitliche Nummer angeschlossen, damit im Notfall schnelle Hilfe möglich ist.
- Ein Pflegefinder vermittelt zentral online Termine für Kurzzeit-, Verhinderungs- und Langzeitpflege.
- Familiennahe Pflege- und Unterstützungsangebote zur Entlastung pflegender Angehöriger werden ausgebaut.
Bleibt wie bisher 5
- Medizinische, pflegerische und präventive Versorgung einschließlich der Notfallversorgung wird in Stadt und Land gesichert.
- Die Wahlfreiheit in der Pflege bleibt erhalten.
- Menschen sollen frei wählen können, wo sie gepflegt werden möchten.
- Ein Bündel von Maßnahmen soll Pflege bezahlbar, wohnortnah und zukunftsfest halten.
- Ein Landesinvestitionsprogramm für stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen beteiligt sich dauerhaft an den Investitionskosten.
BSW MV 318
Mehr Geld 4
- Das Land übernimmt auf Grundlage der Landespflegeplanung die Investitionskosten stationärer Pflegeeinrichtungen, um die Eigenanteile der Pflegebedürftigen zu senken.
- Auf Bundesebene wird eine solidarische Pflegevollversicherung eingeführt.
- Die Eigenanteile in der Pflege werden auf 1.000 Euro gedeckelt.
- Die Pflege-Eigenanteile übersteigen die durchschnittliche Rente nicht.
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Angebote und Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen werden ausgebaut.
- Integrierte Versorgungsmodelle, die ambulante, stationäre und pflegerische Angebote verzahnen, werden ausgebaut.
- Pflege ist dort erreichbar, wo Menschen leben.
- Ambulante Dienste, stationäre Einrichtungen und neue Wohn- und Pflegeformen wirken so zusammen, dass Selbstständigkeit erhalten bleibt und Angehörige entlastet werden.
- Ambulante Pflegeangebote werden insbesondere im ländlichen Raum gestärkt.
- Ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege werden besser verzahnt.
- Alternative Wohn- und Pflegeformen wie Pflege-WGs oder gemeinschaftliches Wohnen werden unterstützt.
- Lokale Unterstützungsnetzwerke aus Pflege, Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe werden aufgebaut.
- Entlastungs- und Kurzzeitpflegeangebote werden gestärkt, um Überforderung zu vermeiden.
- Zugänge zu Pflegehilfen werden insbesondere im ländlichen Raum niedrigschwellig gestaltet.
- Pflegeberatung vor Ort informiert und begleitet besser.
- Die regionale Pflegeinfrastruktur wird insbesondere im ländlichen Raum gestärkt.
- Auf Bundesebene wird eine solidarische Pflegevollversicherung eingeführt.
- Über Pflegeangebote wird transparent und verständlich informiert.
- Krisenvorsorge erfolgt ohne soziale Isolation von Patienten und Pflegebedürftigen.
Bleibt wie bisher 2
FDP MV 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Für ambulante Betreuung braucht es weniger Bürokratie, mehr Pflegefachkräfte und einen fairen Markt für soziale Dienstleistungen.
- Die Leistungsgewährung über das persönliche Budget wird gestärkt.
- Die ambulante Pflege erhält soweit möglich Vorrang vor der stationären Pflege.
- Ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Umfeld soll durch Ressourcen im Quartier und Einbindung der Angehörigen möglichst lange ermöglicht werden.
- Ein Pakt für Pflege soll echte Verbesserungen bei Personal, Versorgung und Arbeitsbedingungen bewirken.
- Strukturelle Pflegedefizite im ländlichen Raum werden gezielt angegangen.
- Die Rahmenbedingungen für Telemedizin und Telepflege werden unbürokratisch, barrierefrei und praxistauglich verbessert, auch für eigene Endgeräte.
- Forschungs- und Entwicklungsprojekte für innovative Lösungen zur Lebensqualität Pflegebedürftiger, insbesondere mit Künstlicher Intelligenz und Robotik, werden angestoßen.
- Ambulant betreute Wohnformen und Pflege-Wohnungsgenossenschaften werden praxisnah unterstützt.
- Für ambulant betreute Wohnformen wird Bürokratie abgebaut.
- Interpretationsspielräume der Landkreise werden durch klare Vorgaben des Kreistags eingegrenzt.
- Die ärztliche Versorgung in stationären Pflegeheimen wird spürbar verbessert.
Koalitionsvertrag 13
Mehr Geld 3
- Auf Bundesebene wird eine Deckelung des Eigenanteils in der Pflege gefordert.
- Ein gedeckelter Pflege-Eigenanteil soll so bemessen sein, dass auch Pflegebedürftige und Angehörige in Mecklenburg-Vorpommern finanziell entlastet werden.
- Erhöhungen von Investitionskostenumlagen in stationären Pflegeeinrichtungen sollen erst nach einer Plausibilitätsprüfung durch eine neutrale Stelle zulässig sein.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht