Beamte und öffentlicher Dienst
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CSU00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 3
Mehr Geld 2
AfD 614
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Weniger Rechte oder Angebote 3
- Verbeamtungen werden auf Personen mit Hoheitsaufgaben beschränkt, damit die Mehrheit der Staatsbediensteten in die Rentenversicherung einzahlt.
- Sicherheitsbehörden werden nicht von politischen Beamten geleitet.
- Die politischen Beamten in der Staatsverwaltung vom Ministerialdirektor bis zum Polizeipräsidenten werden abgeschafft.
Mehr Pflichten 3
- Die Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung verrichten ihren Dienst unabhängig und loyal.
- Grundsätze der fachlichen Eignung und beruflichen Qualifikation gelten auch für das Spitzenpersonal des Staates.
- Der Gebrauch gendergerechter Sprache wird in öffentlichen Einrichtungen und staatlichen Stellen untersagt.
SPD 38
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Eine neue bundeseigene Wohnungsgesellschaft schafft Wohnraum für Bundesbedienstete und entlastet den Markt.
- Bundesbeamtinnen und -beamte erhalten durch eine pauschale Beihilfe ein echtes Wahlrecht zur gesetzlichen Krankenversicherung.
- Im öffentlichen Dienst soll es flächendeckend Homeoffice geben.
- Im öffentlichen Dienst sollen Job-Sharing-Modelle angeboten werden.
- Im öffentlichen Dienst sollen Teilzeitmodelle ausgebaut werden.
- Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhalten gezielte Weiterbildung und Qualifizierung.
- Befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst werden deutlich reduziert.
- Unbefristete Stellen sollen im öffentlichen Dienst die Regel sein.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Grüne 114
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Linke 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Öffentliche Verwaltungen und Betriebe in öffentlichem Eigentum vereinbaren mit den Gewerkschaften Schritte für Entlastung und gute Arbeit.
- Betriebs- und Personalräte erhalten ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht bei Schließung, Verlagerung, Investitionen, Umwelt- und Klimafragen, Personalbemessung, Weiterbildung und Gesundheitsschutz.
- Die Mitbestimmung in öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen wird an das Betriebsverfassungsgesetz angepasst.
- Das Streikrecht gilt auch bei Kirchen und für Beamte.
- Vollzeitnahe Teilzeit wird zur neuen Normalarbeitszeit im öffentlichen Sektor.
- Fortbestehende Benachteiligungen ostdeutscher Beamter werden beseitigt.
SSW 135
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
BSW 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Attraktivität der Verwaltung als Arbeitgeber soll durch flexible Arbeitszeiten, schlanke Führungsstrukturen und Förderung von Leistungsträgern steigen.
- Hochschulpersonal kann sich im Rahmen der Meinungsfreiheit kritisch äußern, ohne Disziplinarverfahren oder Arbeitsplatzverlust zu fürchten.
- Vollstreckungsbeamte, Rettungskräfte und medizinisches Personal werden durch schnellere Anklagen und Strafvollstreckungen besser vor Angriffen geschützt.
- Die Ausübung der Remonstrationspflicht darf Beamten beruflich nicht schaden.
- Beamte können auf Missstände hinweisen, ohne dienstrechtliche Konsequenzen zu erleiden.
FDP 324
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Im öffentlichen Dienst wird die Anerkennung beruflicher Ausbildungen und praktischer Erfahrungen verbessert.
- Die IHRA-Arbeitsdefinition soll Grundlage von Fortbildungen für Beamte und der Vergabe staatlicher Gelder werden.
- Expert Tracks sollen hochkompetenten Fachleuten Beförderungen außerhalb der klassischen Laufbahnen ermöglichen.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
FW 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
Koalitionsvertrag 1412
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kann zum Ausbau der Wohnungsfürsorge für Bundesbedienstete eigene Einnahmen verwenden.
- Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erhält für die Wohnungsfürsorge eine begrenzte Kreditfähigkeit.
- Ein ressortübergreifendes Programm zur Führungskräfteentwicklung wird eingeführt.
- Hospitationen zur Stärkung der Praxisorientierung werden gefördert.
- Im öffentlichen Dienst werden flexiblere Arbeitszeitmodelle angeboten.
- Führen in Teilzeit wird im öffentlichen Dienst besser ermöglicht.
- Die Laufbahnvoraussetzungen der Verwaltung werden für andere Fachrichtungen geöffnet.
- Laufbahnwechsel werden vereinfacht.
- Die Durchlässigkeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft wird verbessert.
- Betroffene und Vollzugsexperten aus Bund, Ländern und Kommunen werden mit Fristen von in der Regel vier Wochen beteiligt.
- Der Deutsche Qualifikationsrahmen wird als Transparenzinstrument für den öffentlichen Dienst gesetzlich verankert, um berufliche und akademische Bildung gleichzustellen.
- Führung in Teilzeit wird in der Bundesverwaltung weiter ausgebaut.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 4
- Im öffentlichen Dienst wird eine moderne, wertschätzende Führungskultur etabliert, die Entscheidungsfreude und das Nutzen von Handlungsspielräumen fördert.
- Das öffentliche Dienstrecht wird grundlegend reformiert.
- Karrierewege und Vergütung im öffentlichen Dienst werden an Leistung, Entscheidungsfreude und Beiträgen zur Entbürokratisierung ausgerichtet.
- Bei Führungspositionen werden behördenübergreifende oder verwaltungsexterne Erfahrungen stärker gewichtet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht