Wohnungssuchende
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Durch den verstärkten Kauf von Belegungsrechten sollen preisgebundene Wohnungen auch nach Ablauf der Bindungsfristen bezahlbar bleiben.
- Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand sollen sich verstärkt auf die Schaffung bezahlbaren Mietraums konzentrieren.
- Zusätzliche Maßnahmen sollen verhindern, dass die Schaffung von Wohnungen mit Sozialbindung weiter stockt.
- Wohnungspolitik muss bei wachsendem Bedarf ausreichend bezahlbaren, seniorengerechten und barrierefreien Wohnraum sicherstellen.
- Leerstand in Ortskernen soll zu Wohnraum umgewandelt werden, damit Innenentwicklung vor Außenentwicklung geht.
- Künftig werden nicht nur Kommunen, sondern auch Eigentümer gefördert, damit leerstehende Gebäude verkauft und als Wohn- oder Gewerbeflächen wieder nutzbar werden.
AfD 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
SPD 9
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Wohnungsleerstand wird bekämpft.
- Sanierungen von Wohnraum werden gefördert.
- Die Wohnungsfrage wird neben Zubau in den Zentren auch durch ein gutes Mobilitätsnetz, die Steuerung von Behörden- und Unternehmensansiedlung und eine Garantie guter Daseinsvorsorge in ganz Hessen gelöst.
- Neben Neubau soll Wohnraum auch durch den Umbau leerer Büros und die Renovierung von Gebäuden entstehen.
- Der soziale Wohnungsbau wird durch die öffentliche Hand angekurbelt.
- Nicht renditeorientierter Wohnungsbau durch Genossenschaften, gemeinnützige Unternehmen und gemeinschaftliche Wohnprojekte wird mit besseren Förderprogrammen und Finanzierungskonditionen unterstützt.
- Für Menschen in besonderen Lebenslagen wird auf soziale Wohnraumhilfen gesetzt.
- Bezahlbares Wohnen wird gefördert.
- In Hessen soll ausreichend bezahlbarer Wohnraum entstehen.
Grüne 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Wohnraumförderung wird gezielter auf Menschen mit besonderen Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche ausgerichtet, einschließlich rollstuhlgerechten Wohnraums.
- Die Zahl der Sozialwohnungen in Hessen soll jährlich weiter steigen.
- Es werden 10.000 Mietwohnungen mit einer Sozialbindung von 50 Jahren geschaffen.
- Die Zweckentfremdung von Wohnraum wird begrenzt.
- Wohnraum soll dauerhaft zum Wohnen dienen und nicht leer stehen, vernichtet oder als Büro oder dauerhafte Ferienwohnung genutzt werden.
- Hessenweit wird neuer Wohnraum geschaffen, der von modularem Bauen profitiert und ohne ausufernde Flächenversiegelung auskommt.
- Initiativen, die nach dem Aufenthalt in Schutzunterkünften den Zugang zu Wohnunterkünften erleichtern, werden unterstützt.
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Gegen Wohnungsknappheit in Großstädten wird die Wohn- und Arbeitsattraktivität urbaner und suburbaner Räume gestärkt.
- Der Ausbau von Gebäudebestand wie Scheunen, Stallungen und Dachgeschossen zur Wohnraumgewinnung hat Vorrang vor Neubaugebieten am Ortsrand.
- Wohnraummangel wird vor allem durch mehr Neubau statt durch Markteingriffe bekämpft.
- Regulierungen im Wohnungsbau werden abgebaut, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Bleibt wie bisher 1
FW 10
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Pädagogische Hochschulen werden außerhalb der Ballungsgebiete in ländlicheren Regionen angesiedelt.
- Die soziale Infrastruktur wird auf- und ausgebaut.
- Der soziale Wohnungsbau wird ausgebaut.
- Bezahlbarer Wohnraum wird geschaffen, auch zur Armutsbekämpfung.
- Der Staat stellt sicher, dass jedem das Recht auf Wohnen zugestanden wird.
- Das Land Hessen ist dafür verantwortlich, dass bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen ohne Diskriminierung zur Verfügung steht.
- In den sozialen Wohnungsbau wird umfassend investiert.
- Ein Finanzausgleich sichert allen Städten und Kommunen eine solide finanzielle Ausstattung, damit sie sozialen Wohnraum und Hilfen vor Ort anbieten können.
- Ältere Siedlungsgebäude, insbesondere aus den 1950er bis 1970er Jahren, werden zu grünen Kraftwerken ertüchtigt und erweitert.
- Zusätzlicher Wohnraum wird durch nachhaltige Nachverdichtung statt durch neue Baugebiete geschaffen.
Linke 13
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- In einem Fünf-Jahres-Plan entstehen in Hessen zusätzlich 10.000 barrierefreie und klimaneutrale Sozialwohnungen pro Jahr, insgesamt 50.000.
- Die Mittel der sozialen Wohnraumförderung werden massiv erhöht.
- Die Bindungsfristen für Sozialwohnungen werden verlängert.
- Dauerhafte Sozialbindungen werden ermöglicht.
- Vorhandener Wohnraum wird bedarfsgerecht umverteilt, etwa durch Wohnungstauschbörsen.
- Neuer Wohnraum entsteht bevorzugt auf bereits versiegelten Flächen, etwa durch Aufstockung und Umnutzung.
- Der Wohnungsbestand der NHW wird in fünf Jahren durch Neubau und Zukäufe von knapp 60.000 auf 100.000 Wohnungen erhöht.
- Über den Bundesrat wird die Wiedereinführung und Weiterentwicklung der Wohnungsgemeinnützigkeit angestrebt.
- Baulücken werden geschlossen und leerstehende Häuser im Ortskern instand gesetzt.
- Das Gesetz gegen Leerstand und Zweckentfremdung wird wieder eingeführt.
- Bezahlbares und klimagerechtes Wohnen wird ermöglicht.
- Das Land begreift die Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen für alle als zentrale öffentliche Aufgabe.
- Es gibt eine Offensive für den sozialen Wohnungsbau.
Koalitionsvertrag 17
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Der Bau von bezahlbarem Wohnraum wird unterstützt.
- Ein gutes Mobilitätsnetz und die Ansiedlung von Behörden und Unternehmen außerhalb der Ballungsräume sollen zur Lösung der Wohnraumfrage beitragen.
- Für unterschiedliche Bedarfe werden sozial geförderte, preisgedämpfte und frei finanzierte Wohnungen geschaffen.
- Die Investitionen in den geförderten Wohnungsbau werden erhöht.
- Die Allianz für Wohnen wird zu einem Bündnis weiterentwickelt, um den Wohnungsbau anzukurbeln und Standards zu überprüfen.
- Kommunen werden dabei unterstützt, Leerstand in Ortskernen etwa durch Flächenankauf zu beheben und in Wohnraum umzuwandeln.
- Eigentümer erhalten Unterstützung und Anreize, leerstehende Gebäude wieder als Wohn- oder Gewerbeflächen nutzbar zu machen.
- Die Überbauung von Gewerberäumen, Supermärkten und Parkplätzen mit Wohnungen wird vorangetrieben.
- Die Rahmenbedingungen für neue Wohnungen durch Aufstockung von Gebäuden werden geprüft und optimiert.
- Die Umnutzung von Gewerbeimmobilien und leerstehenden Büroflächen zu Wohnraum wird vereinfacht und gesetzlich ermöglicht.
- Es wird geprüft, wie Kommunen beim Ankauf und der bezahlbaren Neuvermietung leerstehender Gewerbeimmobilien unterstützt werden können.
- Die Investitionen in den geförderten Wohnungsbau werden erhöht.
- Bei Neubauvorhaben sollen stets ein Anteil öffentlich geförderter Sozialwohnungen und Wohnungen im mittleren Preissegment eingeplant werden.
- Die Unterstützung sozialer Wohnraumagenturen in Kommunen wird geprüft.
- Wohnungsbaugenossenschaften und Wohneigentumsgemeinschaften werden bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums unterstützt.
- Es soll ausreichend bezahlbarer, seniorengerechter und barrierefreier Wohnraum bereitgestellt werden.
- Für Menschen in besonderen Lebenslagen wird auf soziale Wohnraumhilfen gesetzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht