AfD · Wahlprogramm zur Landtagswahl Hessen 2023
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Hessen 2023 · Original
Das Programm enthält 23 von 763 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“, die meisten zum Schwerpunkt „Baurecht“ (4). Bei 7 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Landtag eine gleiche oder ähnliche Forderung.
- 23Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 58Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 23
Baurecht 4
Bauland wird beschleunigt ausgewiesen und Baurecht beschleunigt geschaffen.
Wortlaut im Programm
Hierzu benötigen wir mehr bedarfsgerechten Neubau und dazu wiederum die beschleunigte Ausweisung von Bauland und Schaffung von Baurecht. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich SPD ähnlich FDP teilweise KI
Die Baukosten werden durch eine Senkung überzogener Standards und Vorgaben reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Baukosten müssen durch eine bedarfsgerechte Senkung der völlig überzogenen Standards und Vorgaben reduziert werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich SPD ähnlich Grüne teilweise FDP ähnlich KI
Die Anforderungen an Brand-, Wärme- und Schallschutz beim Bauen werden auf ein notwendiges Mindestmaß zurückgefahren.
Wortlaut im Programm
Die AfD Hessen fordert die sogenannte CO2-Steuer ersatzlos zu streichen und den geforderten Brand-, den Wärme- und den Schallschutz auf ein notwendiges Mindestmaß zurückzufahren. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema KI
Widersprüche zwischen hessischem Baurecht und Naturschutzrecht sollen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD setzt sich dafür ein, dass die Diskrepanz zwischen hessischem Baurecht und Naturschutzrecht beseitigt und die Offenstallhaltung von Pferden erleichtert wird. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleiches Thema KI
Wohneigentum 4
Maklergebühren beim Immobilienkauf trägt der Verkäufer.
Wortlaut im Programm
Die Grunderwerbsteuer ist eine Immobilitätssteuer, die es vielen Bürgern erschwert, nach Bedarf die Wohnform und den Wohnort zu wechseln, da mit jedem neuen Wohnungskauf diese Steuer anfällt. Die AfD fordert daher die ersatzlose Streichung dieser Steuer auf selbstgenutzte Wohngrundstücke, Häuser und Wohnungen. Maklergebühren sollen in Zukunft wie bei der Miete auch beim Kauf durch den Verkäufer getragen werden. Link zum Original
Die Bildung von Wohneigentum wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die AfD will die Schaffung von Wohneigentum durch folgende Maßnahmen fördern: Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich SPD ähnlich FDP ähnlich KI
Jeder Mieter erhält das Recht, die von ihm bewohnte Wohnung zu erwerben.
Wortlaut im Programm
Staatliche und kommunale Wohnungsunternehmen sollen dazu verpflichtet werden, ihre Wohnungsbestände der Mieterprivatisierung zuzuführen. Jeder Mieter soll das Recht erhalten, auf Grundlage noch zu definierender Rahmenbedingungen, die von ihm bewohnte Wohnung zu erwerben. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise FDP gleiches Thema KI
Das Erbbaurecht wird als Einstieg junger Familien in das eigene Heim genutzt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für junge Familien bietet das Erbbaurecht einen Einstieg in das eigene Heim, da das Grundstück nicht gekauft werden muss und so die Anfangsbelastung minimiert wird. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: SPD teilweise Grüne teilweise KI
Gemeinnütziger Wohnungsbau 3
Staatliche und kommunale Wohnungsunternehmen werden verpflichtet, ihre Bestände an die Mieter zu privatisieren.
Wortlaut im Programm
Staatliche und kommunale Wohnungsunternehmen sollen dazu verpflichtet werden, ihre Wohnungsbestände der Mieterprivatisierung zuzuführen. Jeder Mieter soll das Recht erhalten, auf Grundlage noch zu definierender Rahmenbedingungen, die von ihm bewohnte Wohnung zu erwerben. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gegenteilig SPD gegenteilig Grüne gegenteilig KI
Wohnungsbaugenossenschaften werden bei der Vergabe von Wohnbauland bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wohnungsbaugenossenschaften bieten breiten Schichten der Bevölkerung einen Einstieg in das Wohnungseigentum an. Daher sollen diese bei der Vergabe von Wohnbauland bevorzugt werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise SPD teilweise FDP gleiches Thema KI
Privatisierungsverbote für Wohnungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt daher Überregulierungen wie Mietpreisbremsen, Mietendeckel und Privatisierungsverbote ab. Link zum Original
Bei anderen Parteien: FDP teilweise unsicher KI
Sozialer Wohnungsbau 2
Der steigende Wohnungsbedarf lässt sich nicht mit Sozialwohnungen decken.
Wortlaut im Programm
Es ist unmöglich, den steigenden Wohnungsbedarf mit Sozialwohnungen zu decken. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gegenteilig unsicher SPD gleiches Thema Grüne gegenteilig unsicher FDP gleiches Thema unsicher KI
Städte erwerben Belegrechte bei Wohnungsanbietern, um Personengruppen zu versorgen, die trotz Wohngeld keine Wohnung finden.
Wortlaut im Programm
Bestimmte Problemstellungen lassen sich nicht mit marktwirtschaftlichen Mitteln lösen. Diese erfordern spezielle Lösungen. Belegrechte, die Städte von Wohnungsanbietern erwerben, können hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Personengruppen, die trotz Wohngeld keine Wohnung finden, können somit mit Wohnraum versorgt werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich FDP ähnlich KI
Wohngeld 2
Einkommensschwache Mieter werden statt über Sozialwohnungen bedarfsgerecht mit Wohngeld gefördert, solange die Bedürftigkeit besteht.
Wortlaut im Programm
Es ist daher viel sinnvoller, einkommensschwache Mieter bedarfsgerecht mit Wohngeld zu fördern. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD gegenteilig KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema unsicher SPD gleiches Thema KI
Wo das Wohngeld nicht ausreicht, erhalten die Bürger zusätzlich ein kommunales Wohngeld.
Wortlaut im Programm
In Märkten, in denen das Wohngeld nicht ausreicht, um sich eine Wohnung zu sichern, ist den Bürgern zusätzlich ein Kommunales Wohngeld zu zahlen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema SPD gleiches Thema KI
Miethöhe 2
Mietpreisbremsen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt daher Überregulierungen wie Mietpreisbremsen, Mietendeckel und Privatisierungsverbote ab. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise SPD gegenteilig Grüne gegenteilig FDP gleich KI
Mietendeckel werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt daher Überregulierungen wie Mietpreisbremsen, Mietendeckel und Privatisierungsverbote ab. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise unsicher SPD gegenteilig Grüne gegenteilig FDP gleiches Thema KI
Barrierefreies Wohnen 1
Möglichkeiten für selbstbestimmtes, barrierefreies und altersangepasstes Wohnen sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes, barrierefreies und altersangepasstes Wohnen sind hier notwendig und sorgen für würdevolles Altwerden im sozialen Gefüge. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich SPD ähnlich Grüne teilweise FDP ähnlich KI
Wohnungsneubau 1
Mehr bedarfsgerechter Wohnungsneubau erweitert das Wohnungsangebot.
Wortlaut im Programm
Hierzu benötigen wir mehr bedarfsgerechten Neubau und dazu wiederum die beschleunigte Ausweisung von Bauland und Schaffung von Baurecht. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema unsicher SPD teilweise KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 33 % Gesetz für mehr Hochschulautonomie und institutionelle Selbststeuerung im Bereich des studentischen Wohnens · Gesetzentwurf, AfD, abgelehnt
Bodenpolitik 1
Einheimische werden bei der Vergabe von Grundstücken und Wohnungen nach dem Einheimischen-Modell bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Einheimische sind in prosperierenden Ballungsräumen einem großen Wettbewerb durch auswärtige Konkurrenz um Wohnraum ausgesetzt. Dieser Entwicklung soll durch die Bevorzugung von Einheimischen bei der Vergabe von Grundstücken und Wohnungen nach dem Einheimischen-Modell entgegengewirkt werden. Link zum Original
Stadtentwicklung 1
Denkmal- und Brandschutzvorgaben werden flexibler gehandhabt, um Sanierung und Erhalt von Wirtshäusern und Altstadtkernen wirtschaftlich zu machen.
Wortlaut im Programm
Hier muss durch größere Flexibilität Abhilfe geschaffen werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise SPD gleiches Thema Grüne gleiches Thema unsicher FDP teilweise KI
Weitere Forderungen 2
Die Möglichkeiten zur Beschaffung von Baumaterialien wie Kies werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeiten, Baumaterialien zu beschaffen, wie z. B. Kies, sind genauso zu erweitern, wie die Möglichkeiten, Bauschutt zu entsorgen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD teilweise unsicher KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise KI
Die Möglichkeiten zur Entsorgung von Bauschutt werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeiten, Baumaterialien zu beschaffen, wie z. B. Kies, sind genauso zu erweitern, wie die Möglichkeiten, Bauschutt zu entsorgen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich SPD gleiches Thema FDP teilweise KI
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Hessen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Im Koalitionsvertrag: Ein Eintrag für den Koalitionsvertrag, vorn die Parteien des Vertrags nach ihren Sitzen. Es steht die stärkste Entsprechung im Vertrag, nach derselben Rangfolge wie bei den Parteien; ohne Entsprechung fehlt die Zeile.
- Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.