Wohnungssuchende
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 115
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Der soziale Wohnungsbau wird gefördert, um bezahlbare Mieten zu sichern.
- Der soziale Wohnungsbau wird vorangetrieben.
- Weiteres Bauen ist erforderlich, um den vorhandenen Wohnungsbedarf zu decken.
- Es wird mehr, nachhaltiger und innovativer gebaut.
- Belegbindungen für bestehende Wohnungen werden verlängert und weiter gefördert.
- Der besondere Mieterschutz aus der Wohnraumförderung wechselt auf berechtigte Haushalte über, statt dass Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung verlassen.
- Vorhandene Strukturen, die für den Neubau erschlossen werden könnten, werden besser ausgeschöpft.
- Leerstehende Wohnungen werden schneller modernisiert und saniert.
- Leerstehende Gewerbeflächen, alte Industrieanlagen und Kasernen in Innenstädten werden in Wohnraum umgewandelt.
- Der Leerstand in den Innenstädten wird bewohnt und belebt.
- Bezahlbarer Wohnraum wird durch Verstetigung der Wohnraumförderprogramme für Neubau sowie für Verlängerung und Erwerb von Belegbindungen im Bestand sichergestellt.
- Es wird möglichst viel neuer Wohnraum geschaffen.
- Der Druck auf den Immobilienmarkt wird durch die Schaffung von möglichst viel Wohnraum verringert.
- Die Umnutzung leerstehender Gewerbeflächen in Wohnraum oder soziale Einrichtungen der Daseinsvorsorge wird gefördert.
- Barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum ausbauen.
Bleibt wie bisher 1
Grüne 15
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Bezahlbaren Wohnraum in Stadt und Land zur Verfügung stellen.
- Die Wohnraumförderungsprogramme weiterführen und mit Bundesmitteln aufstocken.
- Eine Landeswohnungsbaugesellschaft für den sozialen Wohnungsbau gründen.
- Die Wettbewerbsgleichheit zwischen Kommunen und privaten Investor*innen fördern.
- Den Ausbau gemeinschaftlicher Wohnprojekte unterstützen.
- Die Umsetzung von modularem Wohnungsbau unterstützen.
- Zusätzliche Wohnheimplätze schaffen.
- Den Tausch von Wohnraum aktiv unterstützen.
- Flächen ankaufen, um den Ausbau von Hochschulen und den sozialen Wohnungsbau zu fördern.
- Wohnraum auf dem Land erhalten und ausbauen, ohne Flächenversiegelung oder Zersiedlung voranzutreiben.
- Innovative Wohnprojekte wie Tiny-House-Siedlungen ermöglichen.
- Freiliegende Wohn- und Gewerbebrachen für gemeinschaftliche Wohnprojekte nutzbar machen.
- Wohnraumentwicklung überwiegend in den Städten ansiedeln.
- Das Prinzip der doppelten Innenentwicklung im Städtebau fördern, damit neuer Wohnraum überwiegend innerhalb bestehender Siedlungsgebiete entsteht.
- Bezahlbaren Wohnraum auch in attraktiven Gegenden schaffen.
SPD 22
Mehr Geld 3
- Mehr und schneller bauen, damit Wohnen in allen Regionen bezahlbar wird.
- In den Städten einen so hohen Anteil des Wohnungsbestands in kommunaler oder genossenschaftlicher Hand erreichen, dass dauerhaft bezahlbarer Wohnraum vorgehalten werden kann.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Deutsche Bahn und Gebäudemanagement sollen Kommunen entbehrliche Grundstücke schneller und günstiger anbieten.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Mehr und schneller bauen, damit Wohnen in allen Regionen bezahlbar wird.
- Sich eng und verbindlich mit Hamburg abstimmen, um bezahlbaren Wohnraum im Hamburger Umland zu schaffen.
- Ein Förderprogramm für Mitarbeiterwohnungen in Tourismusschwerpunktgemeinden auflegen.
- Sektorale Bebauungspläne ermöglichen, damit Quoten für sozial geförderten Wohnraum auch bei größeren Nachverdichtungen in unbeplanten Innenbereichen gelten.
- Das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der Landesverfassung verankern.
- In beliebten Wohnlagen deutlich mehr Wohnungen bauen.
- Den ländlichen Raum so entwickeln, dass Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungsbau in verdichteten, baukulturell angepassten Formen möglich werden.
- Eine Landeskoordinierungsstelle Wohnungstausch einrichten.
- Gelder für kommunale Wohnungstauschagenturen bereitstellen.
- Kommunen sollen durch ihre Planung ausreichend Wohnraum für alle Einkommensgruppen und schutzbedürftige Gruppen sichern.
- Das Land investiert gemeinsam mit Kommunen und Genossenschaften in die Entwicklung neuer Orte und Stadtteile.
- In den nächsten zehn Jahren 100.000 neue Wohneinheiten in klimaangepassten Strukturen bauen.
- Den Umbau von Innenstädten organisieren, um modernen Wohnraum zu schaffen.
- Den Wegfall von Belegbindungen im sozialen Wohnraum durch neue Wohnungen ausgleichen.
- Jährlich mindestens 4.000 Wohnungen mit Belegbindung durch Neubau und Sanierung schaffen.
- Höhere Haushaltsmittel und attraktivere Fördersätze für öffentlich geförderten Wohnraum bereitstellen.
- Fördermittel auch zur Verlängerung auslaufender Belegbindungen einsetzen.
- Öffentlich geförderte Wohnungen besonders benachteiligten Gruppen am Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen.
- In den Städten einen so hohen Anteil des Wohnungsbestands in kommunaler oder genossenschaftlicher Hand erreichen, dass dauerhaft bezahlbarer Wohnraum vorgehalten werden kann.
- Kleinere Wohneinheiten bauen, die später ohne großen Aufwand zusammengelegt werden können.
- Ein Modellprojekt für Tiny-House-Siedlungen in verschiedenen Regionen auflegen.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Deutsche Bahn und Gebäudemanagement sollen Kommunen entbehrliche Grundstücke schneller und günstiger anbieten.
FDP 14
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
SSW 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Bundesmittel für Wohnraumförderung zweckgebunden für barrierefreien Um- und Neubau sowie neue Sozialbindungen verwenden.
- Die Wohnheime in Schleswig-Holstein bedarfsgerecht ausbauen.
- Für ausreichend Wohnraum sorgen.
- Vielfältige Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser sowie inklusives und barrierefreies Wohnen ermöglichen.
- Einen bezahlbaren Wohnungsbau nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie ermöglichen.
- Das Land soll den Kommunen helfen, mehr öffentlichen und sozialen Wohnraum zu schaffen.
- Kommunen ermöglichen, eine Fehlbelegungsabgabe zu erheben, um weiteren sozialen Wohnraum zu schaffen.
- Soziale Wohnprojekte fördern, damit ein selbst gewähltes Wohnumfeld zur Normalität wird.
AfD 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Es werden Investitionsprogramme für Sozialwohnungen beschlossen.
- Pro Jahr werden 5000 öffentliche, bezahlbare Wohnungen gebaut.
- Das Land investiert in den Neubau von Wohnungen.
- Alle Neubauten ab vier Wohneinheiten sollen mindestens 50 Prozent geförderten Wohnungsbau enthalten.
- Es sollen so viele geförderte Wohnungen bereitstehen, wie es berechtigte Personen gibt.
FW 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Bauaktivität im Geschosswohnungsbau soll steigen.
- Die öffentliche Wohnungsbauförderung in Mittel- und Oberzentren soll verstetigt werden, um einen Anteil von 30 Prozent Sozialwohnungen zu erreichen und zu halten.
- Der geförderte Wohnungsbau soll auch im Umland der Oberzentren gestärkt werden.
- Neue Wohnformen wie Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften sollen gefördert werden.
Koalitionsvertrag 220
Mehr Geld 3
- Mit bewährten und neuen Instrumenten wird für mehr und bezahlbaren Wohnraum in Stadt und Land gesorgt.
- Das Sonderprogramm der sozialen Wohnraumförderung für besondere Bedarfsgruppen, Frauen aus Frauenhäusern und von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte wird fortgeschrieben.
- Von Wohnungslosigkeit bedrohte oder wohnungslose Menschen sollen die ihnen zustehenden Sozialleistungen in Anspruch nehmen können und zuverlässig erhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Mit bewährten und neuen Instrumenten wird für mehr und bezahlbaren Wohnraum in Stadt und Land gesorgt.
- In den nächsten fünf Jahren werden weitere 650 Wohnheimplätze bereitgestellt.
- Das Sonderprogramm der sozialen Wohnraumförderung für besondere Bedarfsgruppen, Frauen aus Frauenhäusern und von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte wird fortgeschrieben.
- Barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum und die nötige Förderkulisse für seinen Bau werden ausgebaut.
- Mit Unterstützung des Bundes sollen jährlich bedarfsgerecht 15.000 Wohnungen entstehen.
- Der soziale Wohnungsbau wird weiter vorangetrieben.
- Durch gezielte Förderung im Bestand werden Belegbindungen weiterhin verlängert.
- Im Bestand werden zusätzlich neue Belegbindungen hinzugewonnen.
- Geprüft wird eine landesgesetzliche Grundlage, mit der Kommunen die Nutzung von Wohnraum zu anderen als Wohnzwecken untersagen können, wenn die Wohnraumversorgung besonders gefährdet ist.
- Eine Landesentwicklungsgesellschaft wird gegründet, um schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
- Zusätzlich werden 650 Wohnheimplätze geschaffen.
- Der Tausch von Wohnraum wird aktiv unterstützt.
- Notwendige Begleitmaßnahmen des Sonderprogramms werden ausdrücklich gefördert.
- Von Wohnungslosigkeit bedrohte oder wohnungslose Menschen sollen die ihnen zustehenden Sozialleistungen in Anspruch nehmen können und zuverlässig erhalten.
- Energiesparsame Wohnungen sollen entstehen, bei denen Lösungen für Mobilität, Homeoffice, Begegnungsräume und Kleingewerbe mitgedacht werden.
- Kommunen sollen Grundstücke, Baulanderschließungen und Immobilien für sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau erwerben können.
- Kommunen werden bei der Nutzung der Instrumente des Baulandmobilisierungsgesetzes unterstützt.
- Die kommunalen Einflussmöglichkeiten und die Planungshoheit werden gestärkt.
- Durch neue Formen und Kombinationen von Erbbaurecht und Konzeptvergabe wird der Einfluss der Kommunen auf die Grundstücksnutzung gestärkt.
- Ungenutzte Landesflächen werden unter Beachtung der Flächeneinsparung für sozialen Wohnungsbau oder das Ziel des klimaneutralen Industrielands bereitgestellt.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 324
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Eine Bauoffensive für junges und bezahlbares Wohnen wird gestartet.
- Für Frauen nach einem Frauenhausaufenthalt wird der Zugang zu bezahlbarem und sicherem Wohnraum verbessert.
- Der soziale Wohnungsbau wird gefördert.
- Eine Wohnungspolitik soll bezahlbaren Wohnraum in den Städten und in der Fläche schaffen.
- In touristischen Orten soll ausreichend Wohnraum für Fachkräfte vorhanden sein.
- Überfüllte Strände, Verkehrschaos und verdrängter Wohnraum gelten als politisch anzugehende Probleme.
- Mehr bezahlbarer, sozialer Wohnungsbau wird gefordert.
- Eine Landeswohnungsbaugesellschaft wird gegründet, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
- Mit Unterstützungsangeboten, Investitionsanreizen und innovativen Ansätzen wird ein sozial gerechter Wohnungsmarkt in Stadt und Land angestrebt.
- Eine aktive Bodenpolitik soll Spekulation verhindern und bezahlbares Wohnen strukturell absichern.
- Kommunale Wohnungsbaugesellschaften werden gezielt unterstützt, damit bezahlbarer Wohnraum dort entsteht, wo er gebraucht wird.
- Gemeinnützige Wohnungsunternehmen sollen durch steuerliche Anreize und Investitionszulagen mehr dauerhaft bezahlbaren Wohnraum anbieten.
- Der soziale Wohnungsbau wird flächendeckend ausgebaut, gezielt auch in ländlichen Räumen.
- Das Land stellt sicher, dass die Bedarfe benachteiligter Gruppen am Wohnungsmarkt berücksichtigt werden.
- Den Kommunen wird die Einführung einer Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen empfohlen.
- Die Einnahmen aus der Ausgleichsabgabe für Sozialwohnungen werden zweckgebunden für den sozialen Wohnungsbau verwendet, indem sie Zinskosten des Landes gegenfinanzieren.
- Mit öffentlichen Fördermitteln gebaute oder sanierte Wohngebäude sollen barrierefrei und bezahlbar sein.
- Die Rahmenbedingungen für Aufstockungen und Nachverdichtungen bestehender Gebäude werden verbessert.
- Die kreative Neunutzung von Industriebrachen und Konversionsflächen für Wohnen, Kultur, soziale Infrastruktur, Gewerbe oder gemeinschaftliche Projekte wird gestärkt.
- Gemeinschaftliche Wohnformen werden durch vereinfachte Regelungen im Landesbaurecht gefördert.
- Gemeinschaftliche Wohnformen werden durch konkrete Beispielprojekte in der Praxis gefördert.
- Erfahrungen aus Vorbildprojekten wie KIWA werden genutzt, um mit landesweiten Strukturen bedarfsgerechten Wohnraum für alle Generationen zu schaffen.
- Es gilt der Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung mit Nutzung von Baulücken, Aufstockung, Dachgeschossausbau und Umnutzung von Gewerbeflächen zu Wohnraum.
- Gemeinschaftliche, flächensparende Wohnformen vom Mehrfamilienhaus bis zu Tiny Houses und Gemeinschaftswohnprojekten auf Brachflächen werden gestärkt.
Bleibt wie bisher 3
- Das Projekt „Frauen_Wohnen“ mit rund einer Million Euro jährlich wird beibehalten.
- Die Landesförderung für den sozialen Wohnungsbau wird mit mindestens 400 Millionen Euro jährlich fortgeführt.
- Das Wohnraumförderungsprogramm des Landes wird mindestens auf dem Niveau von 400 Millionen Euro jährlich fortgeführt und weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht