Wohnungssuchende
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der öffentlich geförderte Mietwohnungsbau wird ausgeweitet.
- Für 2022 stehen 1,3 Milliarden Euro für Mietwohnungsneubau, Wohnheime und Eigentumsmodernisierung bereit.
- Es sollen mehr Wohnungen gebaut werden.
- Öffentlich geförderter Wohnraum soll gesichert und ausgebaut werden.
- Der hohe Wohnraumbedarf soll durch mehr Neubau und zielgruppengerechte Angebote gedeckt werden.
- Es soll mehr mietpreisgebundenen Wohnraum geben.
- Für Menschen knapp oberhalb der Einkommensgrenze für geförderten Wohnraum soll es preisgedämpfte Wohnungen geben.
- Innovative Prämienmodelle für private Investoren sollen die Entstehung von gefördertem Wohnraum stärken.
- Alle Wohnraumpotenziale sollen ausgeschöpft werden.
SPD 13
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Durch Neubau wird für viele Menschen neuer Wohnraum geschaffen.
- In Nordrhein-Westfalen sollen jährlich 100.000 neue Wohnungen entstehen.
- Jährlich sollen 25.000 neue Wohnungen mit sozialer Mietpreisbindung entstehen, um den Bestand an Sozialwohnungen zu halten.
- Grundstücke des Bundes in Nordrhein-Westfalen sollen für preisgebundenen Wohnungsbau genutzt werden.
- Die Möglichkeiten des Baulandmobilisierungsgesetzes werden genutzt, um Mietwohnraum zu erhalten und mehr Wohnbauflächen zu schaffen.
- Die Grunderwerbsteuer für die Errichtung mietpreisgebundenen Wohnraums wird durch ein Landesprogramm erstattet.
- Landeseigene Grundstücke werden vorrangig für mietpreisgebundenen Wohnungsbau bereitgestellt.
- Kommunen werden unterstützt, ihre Grundstücke für mietpreisgebundenen Wohnraum zu nutzen, statt sie an Meistbietende zu verkaufen.
- Instrumente zur Schaffung von Wohnbauflächen ohne Bebauung bisher ungenutzter Freiflächen werden reaktiviert und gestärkt.
- Zur Wiederbelebung der Innenstädte sollen bessere Möglichkeiten für das Wohnen dort geschaffen werden.
- Städtebauförderung des Landes und Baurecht werden angepasst, um Wohnen in den Innenstädten zu erleichtern.
- Zukunftsinvestitionen fließen in die Bekämpfung der Wohnungsnot.
- Wohnraum wird nicht an die Annahme von Hilfsangeboten geknüpft.
Weniger Pflichten 1
Grüne 8
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Gebäude in den Revierdörfern sollen für den angespannten Wohnungsmarkt nachgenutzt werden.
- Dachausbauten und Aufstockungen werden gefördert.
- Die soziale Wohnraumförderung und die Förderprogramme zur Gebäudesanierung werden erweitert.
- Der soziale Wohnungsbau wird gestärkt und bezahlbarer Wohnraum geschaffen.
- Die Fördermittel für den Bau sozialer und preiswerter Wohnungen werden erhöht.
- Durch Neubau und Umnutzung sollen jährlich deutlich mehr günstige Wohnungen entstehen.
- Der öffentlich geförderte Wohnungsbau wird gestärkt.
- Kommunen werden beim Kauf von Belegungsrechten unterstützt.
FDP 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die Wohnungsbauförderung wird zielgenauer, damit mehr bezahlbare Mietwohnungen entstehen.
- Es werden Hochhäuser mit Spitzenarchitektur, nachhaltiger Bauweise und nahen Bildungseinrichtungen gebaut.
- Der Wohnungsbau soll in allen Formen, durch Neubau und im Bestand, vorangetrieben werden.
- Neue Modelle sollen die Eigentumsquote und die Vermietungsquote steigern.
- Bei der Entwicklung knapper innerstädtischer Flächen soll ein Anteil für sozialen Wohnungsbau vorgesehen werden.
- In angespannten Wohnungsmärkten sollen Leuchtturmprojekte für neuen Wohnraum und Aufstiegschancen entstehen.
- Hürden sollen beseitigt werden, damit alle Fördermittel tatsächlich für neue Wohnungen genutzt werden.
- Anreize für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, etwa durch Pensionsfonds, sollen verbessert werden.
- Die Teilung von Wohnungen soll stärker zur Schaffung kleiner Wohnungen genutzt werden.
- Die öffentliche Förderung für Modernisierung und Neubau von Wohnheimen soll ausgebaut werden.
- Die Umnutzung leerstehender innerstädtischer Einzelhandels- und Büroimmobilien zu Wohnraum soll unterstützt werden.
- Generationsübergreifende Wohnmodelle mit bezahlbarem Wohnraum werden vorangetrieben.
Linke 17
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Im Land werden jährlich 100.000 dauerhaft bezahlbare Wohnungen geschaffen.
- Eine öffentliche Investitionsgesellschaft schafft, erneuert und bewirtschaftet dauerhaft günstigen öffentlichen Wohnraum.
- Die Stadtplanung sieht öffentlich geförderte Wohnungen auch in wohlhabenderen Stadtteilen vor.
- Gemeinwohlorientierter Neubau von Wohnungen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand wird vorangetrieben.
- Land und Kommunen sind verpflichtet, menschenwürdige und bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen.
- Eine landesweite Offensive für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau wird gestartet.
- Kommunen und Land bauen jährlich 100.000 eigene Wohnungen mit unbefristeter Sozialbindung.
- Die Kommunen erhalten eine ausreichende Finanzausstattung für den Ausbau eigenen bezahlbaren Wohnraums.
- Land und Kommunen lassen jährlich 100.000 mietpreisgebundene, barrierefreie Wohnungen bauen.
- Die kommunalen Wohnungsbestände werden durch Landesförderung erhalten und ausgebaut.
- Neben mehr öffentlichem und gemeinwohlorientiertem Neubau werden Maßnahmen im Wohnungsbestand gegen steigende Mieten ergriffen.
- Nur nicht mehr sanierbare Wohnungen werden abgerissen, an gleicher Stelle neu gebaut und mit Sozialbindung vermietet.
- Leerstehende Büro- und Gewerbeflächen werden zu Wohnraum umgenutzt und mit dauerhafter Mietpreisbindung vermietet.
- Leerstände werden mit öffentlichen Mitteln saniert, um neuen mietpreisgebundenen Wohnraum zu schaffen.
- Wohnungen, die etwa aus Spekulationsgründen leer stehen, werden Wohnungssuchenden zur Verfügung gestellt.
- Alle Kommunen in NRW werden befähigt, leerstehende Wohnungen, Büros und Gewerbeimmobilien in günstigen Wohnraum umzuwandeln.
- Leerstehender Wohnraum wird beschlagnahmt, um ihn vermieten zu können.
Koalitionsvertrag 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die öffentliche Wohnraumförderung wird als Instrument für bezahlbares Wohnen genutzt.
- Die öffentliche Wohnraumförderung wird stärker auf mietpreisgebundenen Wohnraum ausgerichtet.
- Bis 2027 sollen mindestens 45.000 neue mietpreisgebundene Wohneinheiten entstehen.
- Die öffentliche Wohnraumförderung wird zur Schaffung preisgedämpften Wohnraums in Ballungszentren gegebenenfalls neu aufgestellt.
- Hemmnisse für die Schaffung preisgedämpften Wohnraums werden identifiziert und beseitigt.
- Die Einführung einer dritten Fördersäule für preisgedämpften Wohnraum wird geprüft.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 14
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Ehemalige Industrie-, Brach- und Konversionsflächen werden zu Standorten für Unternehmen, Forschung, Wohnen und Innovation mit passender Infrastruktur entwickelt.
- Serielles und modulares Bauen wird stärker genutzt, um schneller und günstiger Wohnraum zu schaffen.
- Kommunen sollen Baulücken systematisch erfassen und Flächenpotenziale für neuen Wohnraum besser aktivieren.
- Dauerhaft leerstehende Büros, Gewerbeflächen, Läden und Gastronomieräume sollen leichter für Wohnen, Kultur oder Gemeinschaft umgenutzt werden können.
- Leerstände in Ortskernen kleinerer Städte und Gemeinden werden für Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und Begegnung neu genutzt.
- Neuer Wohnraum und Nachverdichtung sollen vor allem dort entstehen, wo Nahverkehr, Schulen, Kitas und andere Infrastruktur gut erreichbar sind.
- Bodenwertsteigerungen durch bessere Anbindung werden zur Mitfinanzierung des Umweltverbunds und dauerhaft günstigen Wohnraums genutzt.
- In den alten Dörfern und auf früheren Bergbauflächen des Rheinischen Reviers sollen gemeinsam mit Kommunen und Bevölkerung 10.000 neue Wohneinheiten entstehen.
- Kommunen sollen ein echtes Vorkaufsrecht zum Verkehrswert erhalten.
- Die öffentliche Wohnraumförderung wird mit einer Bezahlbar-Wohnen-Milliarde um zusätzlich eine Milliarde Euro pro Jahr erhöht.
- In Städten mit hohen Mieten sollen bezahlbare Wohnungen für Menschen ohne Anspruch auf eine Sozialwohnung geschaffen werden.
- Übernachtungsplattformen wie Airbnb werden in angespannten Wohnungsmärkten reguliert.
- Es sollen mehr kleine Wohnungen für Einpersonenhaushalte entstehen.
- Wohnungsfachstellen sollen bei drohendem Wohnraumverlust früher informiert werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht