FW · Ein Hessen für alle Menschen
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Hessen 2023 · beschlossen 06.05.2023 · Original
Das Programm enthält 34 von 895 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 31Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 34
Die Wohnraumpolitik soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
eine Verbesserung der Wohnraumpolitik Link zum Original
Für Studierende und Auszubildende wird angemessener und bezahlbarer Wohnraum bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Studierenden und Auszubildenden muss angemessener und vor allem bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden, damit prekäre Wohnraumsituationen keinen Einfluss auf Studium und Ausbildung nehmen. Link zum Original
Der soziale Wohnungsbau wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir die soziale Infrastruktur auf- und ausbauen. Einrichtungen für die Kinder- und Seniorenbetreuung fallen hierunter ebenso wie auch der soziale Wohnungsbau oder Einrichtungen des Gesundheitswesens. Link zum Original
Wohnkonzepte schaffen ein bedarfsgerechtes Wohnumfeld für Ältere gegen Vereinsamung und Immobilität.
Wortlaut im Programm
Ein bedarfsgerechtes Wohnumfeld muss durch entsprechende Wohnkonzepte geschaffen werden, die einer möglichen Vereinsamung ebenso entgegenstehen wie der Gefahr der Immobilität. Link zum Original
Alternative Wohnformen wie Demenz-Wohngemeinschaften und generationenübergreifendes Wohnen werden gestaltet.
Wortlaut im Programm
Gerade in ländlichen Regionen sind der Ausbau einer altersgerechten Versorgungsstruktur – Nahversorgung ebenso wie auch Gesundheits- und Pflegedienstleistungen – sowie die Gestaltung alternativer Wohnformen – etwa Wohngemeinschaften für Menschen mit demenziellen Veränderungen oder generationenübergreifendes Wohnen – prioritäre Aufgaben der Zukunft, denen wir uns widmen, um älteren Menschen ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit zu ermöglichen. Link zum Original
Der Wohnungsmarkt wird sozialer ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Auch der Wohnungsmarkt bedarf einer neuen, einer soziale(re)n Ausrichtung. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum wird geschaffen, auch zur Armutsbekämpfung.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein essenzielles Kriterium, was sich gleichfalls auf die Armutsbekämpfung auswirkt. Link zum Original
Regionale Unterschiede im Einkommens- und Mietpreisniveau werden berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Regionale Unterschiede im Einkommens- und Mietpreisniveau gilt es hier zu berücksichtigen. Link zum Original
In problematischen Bezirken werden das soziale Leben gefördert sowie Angebote für Bildung, Kultur, Sport und Gesundheitseinrichtungen bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Die (Kommunal-)Politik muss also dahingehend insistieren, dass gerade in problematischen Bezirken das soziale Leben gefördert wird, Angebote für Bildung, Kultur und Sport ebenso vorhanden sind wie auch Gesundheitseinrichtungen. Link zum Original
Die Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Mit anderen Worten: Wir sprechen uns dafür aus, auch weiterhin die erfolgreiche Arbeit der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) fortzusetzen, will man sozialer Segregation begegnen. Link zum Original
Der Staat stellt sicher, dass jedem das Recht auf Wohnen zugestanden wird.
Wortlaut im Programm
Wenngleich der Lebensstandard, also die Angemessenheit des Wohnraums, landesspezifisch sein mag, so muss der Staat dennoch dafür Sorge tragen, dass jedem Individuum das Recht auf Wohnen zugestanden wird. Link zum Original
Das Land Hessen ist dafür verantwortlich, dass bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen ohne Diskriminierung zur Verfügung steht.
Wortlaut im Programm
Mit anderen Worten: Der deutsche Staat – und somit auch das Land Hessen – ist dafür verantwortlich, dass bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen, frei von jeglicher Diskriminierung, zur Verfügung steht. Link zum Original
In den sozialen Wohnungsbau wird umfassend investiert.
Wortlaut im Programm
Eine umfassende Investition in den sozialen Wohnungsbau ist notwendiger denn je. Link zum Original
Es entstehen viele Wohnungen für Familien, Studierende und Geringverdiener.
Wortlaut im Programm
Kapazitär müssen eine Vielzahl an Wohnungen für Familien, Studierende und Geringverdiener entstehen, aber auch zunehmend mehr barrierefreie oder altersgerechte Wohnformen für Menschen mit Einschränkungen und Senioren. Link zum Original
Es entstehen mehr barrierefreie und altersgerechte Wohnformen für Menschen mit Einschränkungen und Senioren.
Wortlaut im Programm
Kapazitär müssen eine Vielzahl an Wohnungen für Familien, Studierende und Geringverdiener entstehen, aber auch zunehmend mehr barrierefreie oder altersgerechte Wohnformen für Menschen mit Einschränkungen und Senioren. Link zum Original
Landesweite Richtlinien verpflichten Investoren im sozial geförderten Wohnungsbau zu einer Kosten-Leistungs-Rechnung.
Wortlaut im Programm
Landesweit sind für die Umsetzung Richtlinien notwendig, die Investoren und Herstellern von sozialgefördertem Wohnraum eine Kosten- Leistungs-Rechnung aufbürden. Link zum Original
Der Kaltmietpreis im sozial geförderten Wohnraum könnte sich aus den tatsächlichen Herstellungskosten ohne Grunderwerb ergeben.
Wortlaut im Programm
Möglich wäre beispielsweise, dass sich der Kaltmietpreis aus den reellen Herstellungskosten – ohne den Grunderwerb – generiert. Link zum Original
Der Trend, immer mehr Wohnraum in Ballungszentren zu schaffen, wird überdacht.
Wortlaut im Programm
Ganz prinzipiell muss jedoch der gegenwärtige Trend, immer mehr Wohnraum in Ballungszentren zu schaffen, überdacht werden – nicht zuletzt, weil die in der städtischen Fläche vorhandene Infrastruktur einer solch hohen Kapazität kaum noch gewachsen ist und Probleme bei Verkehr, Frisch- und Abwasser abzusehen sind. Link zum Original
Sozialer Segregation durch Verdrängung in Stadtrandlagen wird vorgebeugt.
Wortlaut im Programm
Eigene Milieus können sich hieraus entwickeln, die gleichzusetzen sind mit einer sozialen Segregation, der es unbedingt vorzubeugen gilt – auch gerade im Hinblick auf die Integration, die unsere Gesellschaft zu leisten hat. Link zum Original
Mietpreisbeschränkung und soziale Stadtplanung werden mit weiteren Maßnahmen kombiniert.
Wortlaut im Programm
Notwendige Maßnahmen der Mietpreisbeschränkung sowie der sozialen und „ästhetischen“ Stadtplanung sind ein Ansatz, der jedoch mit anderen Elementen kombiniert werden muss. Link zum Original
Die Ansätze der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) in problematischen Stadtteilen werden beibehalten.
Wortlaut im Programm
Soziale, kulturelle und Bildungseinrichtungen sowie Spiel- und Sportstätten sind Ansätze, die von der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) bereits seit Jahren erfolgreich in problematischen Stadtteilen ein- und umgesetzt werden und auch weiterhin beibehalten werden müssen. Link zum Original
Die soziale Infrastruktur in hessischen Städten wird wieder aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Notwendig in hessischen Städten ist der Wiederaufbau der von der Landesregierung zugrunde gerichteten sozialen Infrastruktur. Link zum Original
In Stadtteilen wird ein umfangreiches Angebot an soziokulturellen Einrichtungen wie Bildungsinstitutionen, Gemeindezentren und Treffpunkten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Ökologische Ansätze sind ebenso essenziell wie soziale und integrative Maßnahmen. Hierzu zählt vor allem auch ein umfangreiches Angebot an soziokulturellen Einrichtungen wie Bildungsinstitutionen, Gemeindezentren oder auch Treffpunkten für spezielle Zielgruppen (Jugendliche, Senioren, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte etc.). Link zum Original
Das Land soll Kommunen dabei unterstützen, attraktive Innenstadtimmobilien in städtischen Besitz zu bringen und zu halten.
Wortlaut im Programm
Kommunen müssen von der Landesregierung unterstützt werden, um im Innenstadtbereich attraktive Immobilien in Städtischen Besitz zu erlangen und zu halten. Link zum Original
Das Innenstadtsterben soll von den Kommunen mit finanzieller Unterstützung von Land und Bund aufgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Das Innenstadtsterben können nur die Kommunen selbst, mit finanzieller Unterstützung von Land und Bund aufhalten. Link zum Original
Der Energiebedarf im Neubau soll durch Recycling von Bestandsmaterial reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Energiebedarf im Neubau (für Stahl, Beton, Holz, ...) durch Recycling von Bestandsmaterial reduzieren, verbunden mit einem Baumaterialkataster Link zum Original
Es soll ein Baumaterialkataster eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Energiebedarf im Neubau (für Stahl, Beton, Holz, ...) durch Recycling von Bestandsmaterial reduzieren, verbunden mit einem Baumaterialkataster Link zum Original
Städtebauliche Entwicklungen, die übermäßigen Landverbrauch und Stadtaufheizung begünstigen, werden künftig nachhaltiger umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Städtebauliche Entwicklungen, die gegenwärtig übermäßigen Landverbrauch und Stadtaufheizung begünstigen, sollen zukünftig nachhaltiger umgesetzt werden. Link zum Original
Die Verbesserung der Lebensbedingungen in städtischen Bestandsbauten wird stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aber auch die Verbesserung der Lebensbedingungen der Städter im Bestandsbau soll stärker unterstützt werden. Link zum Original
Ältere Siedlungsgebäude, insbesondere aus den 1950er bis 1970er Jahren, werden zu grünen Kraftwerken ertüchtigt und erweitert.
Wortlaut im Programm
Wir FREIE WÄHLER wollen, dass ältere Siedlungsgebäude insbesondere der 50-70er Jahre, die eine eher schlechte Bausubstanz, Energieeffizienz und für die heutigen Ansprüche zu kleine Wohnungszuschnitte aufweisen, zu grünen Kraftwerken ertüchtigt und erweitert werden. Damit erreichen wir zusätzlichen grünen Wohnraum durch eine nachhaltige Nachverdichtung, anstatt neue Baugebiete auszuweisen. Link zum Original
Zusätzlicher Wohnraum wird durch nachhaltige Nachverdichtung statt durch neue Baugebiete geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir FREIE WÄHLER wollen, dass ältere Siedlungsgebäude insbesondere der 50-70er Jahre, die eine eher schlechte Bausubstanz, Energieeffizienz und für die heutigen Ansprüche zu kleine Wohnungszuschnitte aufweisen, zu grünen Kraftwerken ertüchtigt und erweitert werden. Damit erreichen wir zusätzlichen grünen Wohnraum durch eine nachhaltige Nachverdichtung, anstatt neue Baugebiete auszuweisen. Link zum Original
Gebäudekühlung durch Fassaden- und Dachbegrünung wird im Bestand und Neubau stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Gebäudekühlung und Temperierung, durch von Vegetation gesteuerte Systeme wie grüne Teppiche am Gebäude im Bestand und beim Neubau, in Form von Fassaden und Dachbegrünung sollen stärker gefördert werden. Link zum Original
Dächer und Fassaden werden begrünt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Begrünung von Dächern und Fassaden. Link zum Original
Nachhaltiges Bauen bezieht den Gebäudebestand künftig als Ressource ein.
Wortlaut im Programm
Nachhaltiges Bauen muss zukünftig den Bestand an Gebäuden als Ressource einbeziehen. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Hessen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.