Kitas
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 4312
Mehr Geld 10
- Gegen den Fachkräftemangel in Schulen und Kitas wird mehr ausgebildet.
- Für einen CO2-freien Energieverbrauch öffentlicher Gebäude wie Schulen und Kitas werden Finanzierungskonzepte entwickelt, die mit der Schuldenbremse der Landesverfassung vereinbar sind.
- Es werden die nötigen Ressourcen bereitgestellt, um allen Kindern ein wohnortnahes Angebot der Kindertagesbetreuung zu machen.
- Kitas werden gebaut und Personal für die frühkindliche Bildung gewonnen.
- Der Fachkraft-Kind-Schlüssel wird schrittweise verbessert, auch durch neue Personalressourcen und multiprofessionelle Teams.
- Die energetische Modernisierung von Schulen, Kitas und öffentlichen Gebäuden wird über öffentliche Unternehmen finanziert.
- Neubau von Schulen und Kitas sowie Bau kommunaler Kliniken werden über öffentliche Unternehmen finanziert.
- Die finanzielle und personelle Ausstattung von Schulen und Kitas hat weiterhin Vorrang.
- Zusätzliche Ausgaben fließen schwerpunktmäßig in Bau, Ausstattung und Modernisierung von Schulen und Kitas.
- Der weitere Personalbedarf in Schulen, Kitas und im Klimaschutz soll gedeckt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 4
- Die Betreuungszeiten in Kitas werden flexibilisiert und ausgedehnt, auch außerhalb der üblichen Zeiten.
- In Elementargruppen in herausfordernden Lagen werden die Gruppengrößen reduziert.
- Die Pilot-Verbünde von Kitas und Grundschulen werden zur flächendeckenden Einführung des Bildungsplans 0–10 ausgeweitet.
- Prävention, Gesundheitserziehung und die Bedeutung des Klimawandels werden in die Lehr- und Bildungspläne von Schulen und Kitas aufgenommen.
CDU 2212
Mehr Geld 4
- Träger von Kindertageseinrichtungen werden für freiwilliges Platzsharing durch bessere Personal- und Sachausstattung belohnt.
- Kita-Träger, die freiwillig zusätzliche Kinder in bestehende Einrichtungen und Gruppen aufnehmen, erhalten bessere Personal- und Sachkostenausstattung sowie zusätzliche Anleiterstunden.
- Der Engpass fehlenden pädagogischen Personals, der fertige Kita-Plätze ungenutzt lässt, wird beseitigt.
- Bildung in Kitas, Schulen und Hochschulen erhält in der Ausgabenpolitik sichtbare Priorität.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Der Kita-Ausbau wird auch unter Einbindung privater Investoren weiter beschleunigt.
- Gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften werden Räume für Angebote der externen Kindertagespflege geschaffen.
- Betriebskindergärten werden gefördert, in die Planung von Kita-Plätzen einbezogen und als Verbindung von Arbeitsplatz und Kinderbetreuung an einem Ort verstanden.
- Ausländische Pädagogikabschlüsse werden vollständig anerkannt und deutschen Abschlüssen gleichgestellt, damit qualifizierte Personen den Einrichtungen schneller zur Verfügung stehen.
- Für Kita, Schule und Senioren wird in Bremen und Bremerhaven eine Vernetzungsstelle der Gemeinschaftsverpflegung benötigt.
- Das Projekt gegen Lebensmittelverluste in Bremer Kitas wird mit der Verbraucherzentrale verstetigt.
- Das Projekt gegen Lebensmittelverluste wird auf Kindertageseinrichtungen in Bremerhaven ausgeweitet.
Ohne klare Richtung 2
Grüne 817
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Investitionen in den Schul- und Kindergartenbau werden fortgesetzt und die Planungen verbessert, um Kapazitäten frühzeitig bereitzustellen.
- Die flächendeckende Verbundstruktur zwischen KiTas und Grundschulen aus Bremerhaven wird auch in der Stadtgemeinde Bremen umgesetzt.
- Kitas, Spielplätze und Schulen an Hauptverkehrsstraßen erhalten bauliche Lärmschutzmaßnahmen.
- Alle Schulen und Kitas sollen, wo Platz ist, Gärten zum Anbau von Lebensmitteln bekommen.
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 8
- Die Qualität in KiTas wird durch verbindliche Standards weiterentwickelt.
- In der Kindertagesbetreuung werden verbindliche Standards etabliert.
- Die Standards werden Teil der Zuwendungsverträge zwischen Kommune und Trägern.
- In den Zuwendungsverträgen werden die Standards des Bildungsplans 0-10 mit verbindlichen Regelungen zur inhaltlichen Ausgestaltung verankert.
- Parallel zum Entwicklungsplan Inklusion für Schulen entsteht eine verbindliche Grundlage für die Inklusion in KiTas.
- In KiTas gibt es Präventionsarbeit gegen körperliche, psychische und insbesondere sexualisierte Gewalt.
- Eltern erhalten an jeder KiTa pädagogische Angebote und Unterstützung zu Gesundheit, Sexualität, Mediennutzung, Gewaltprävention und Diversität.
- Gute inklusive Bildung wird in allen Kitas und Schulen umgesetzt.
Linke 7427
Mehr Geld 17
- Kitas in benachteiligten Stadtteilen erhalten ein öffentlich finanziertes kostenloses Frühstück.
- Ankunftsquartiere werden bei der Ausstattung von Schulen und Kitas bevorzugt.
- Der Kita-Ausbau darf nicht am Geld scheitern.
- In Kindertagesstätten werden attraktive Stellen für Fachkräfte mit akademischen Abschlüssen in Pädagogik, Psychologie und ähnlichen Fächern geschaffen.
- Die personelle Grundausstattung und der Fachkraft-Kind-Schlüssel werden verbessert.
- Die Einstellung des Bundesprogramms Sprach-Kitas wird zurückgenommen.
- Das Bundesprogramm Sprach-Kitas wird ausgeweitet.
- Fehlen Bundesmittel für Sprach-Kitas oder werden sie gestrichen, stellt das Land entsprechende Mittel bereit.
- Kitas erhalten für die Inklusion kleine Gruppen, einen guten Fachkraft-Kind-Schlüssel und multiprofessionelle Teams mit der Möglichkeit, Assistenzen in inklusionsgerechten Räumen zu poolen.
- Ein Bau- und Sanierungsprogramm für Kita-Bestandsgebäude und Neubauten wird aufgelegt, auch durch die öffentliche Hand.
- Freie Träger und Elternvereine werden bedarfsdeckend finanziert.
- Sachmittel und Betriebskostenerstattungen in der Kindertagespflege werden deutlich erhöht.
- Kitas und Schulen erhalten eine Personalausstattung, die migrationsspezifische Anforderungen berücksichtigt.
- Stellen für Sozialpädagogik in Kitas und die Schulsozialarbeit werden ausgeweitet.
- Es werden ausreichend Mittel bereitgestellt, um Armut zu bekämpfen, Sanierungsstau und Fachkräftemangel zu beheben und genug Schulen und Kitas zu bauen.
- Eine Initiative gewinnt Fachkräfte für Verwaltung, Personal für Schulen und Kitas sowie Pflegekräfte.
- Kitas und Schulen erhalten angemessene staatliche Mittel für die Verpflegung der Kinder.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Für die Zeit des akuten Kita-Platz-Mangels werden gemeinsam mit Trägern und Interessenvertretungen befristete Lösungen entwickelt.
- Notwendige qualitative Verbesserungen in Kitas werden planerisch einbezogen, auch wenn sie wegen des Fachkräftemangels nicht sofort umsetzbar sind.
- In Kindertageseinrichtungen werden verstärkt multiprofessionelle Teams eingesetzt.
- Die Digitalisierung in den Kitas wird konsequent vorangetrieben.
- Kitas erhalten für die Inklusion kleine Gruppen, einen guten Fachkraft-Kind-Schlüssel und multiprofessionelle Teams mit der Möglichkeit, Assistenzen in inklusionsgerechten Räumen zu poolen.
- Es werden weitere Standorte der Mobilen Kindertagesbetreuung eingerichtet.
- Kita-Träger werden im Dreiklang aus kommunalen Trägern, lokalen gemeinnützigen Trägern und Elternvereinen vergeben.
- Das Projekt TräGA (Trägerstrukturen Gemeinsam Aufbauen) wird zur Entlastung der Elternvereine ausgebaut.
- In Neubauten werden je nach Bedarf des Stadtteils Kitas, Sozial- und Kulturzentren und Ärztehäuser integriert.
- Schul- und Kita-Gärten werden gefördert.
- Es gibt mehr öffentliche Kitas unter dem Dach von KiTa Bremen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Prävention von Sexismus und Gewalt beginnt in Kitas und Schulen.
- In Kitas und Schulen werden Aufklärungsarbeit und die regelmäßige Auseinandersetzung mit Sexismus und Rollenklischees verstärkt.
- Inklusion wird in Kitas zur Regel, separate Schwerpunkteinrichtungen für heilpädagogisch-therapeutische Förderung werden in der Regel vermieden.
- Profite aus dem Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen werden kategorisch abgelehnt.
- Kitas, Schulen und außerschulische Lernorte knüpfen ihre Angebote nicht an kommerzielle Partner und bleiben werbefrei.
- Die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen, Mensen, Krankenhäusern und Kantinen wird langfristig auf die Planetary-Health-Diät umgestellt.
BIW 22
Mehr Rechte oder Angebote 1
FDP 929
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Private Kinderbetreuung von der Tagesmutter bis zur Betriebs-Kita wird gestärkt.
- Kommunikation und Arbeitsabläufe in Kitas werden durch digitale Soft- und Hardware verbessert.
- Kitas in freier Trägerschaft werden ebenso digital angebunden.
- Die Kooperation von Kita und Grundschule wird ausgebaut.
- Schulen und Kitas werden stärker mit Sportverbänden und -vereinen vernetzt.
- Ein Netzwerk aus Kitas, Schulen, Vereinen, DLRG und freiwilligen Akteuren für das Schwimmenlernen wird gefördert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 9
- Die Öffnungszeiten der Kitas werden deutlich ausgeweitet.
- In jedem Bremer Stadtteil gibt es eine Kita, die entsprechend dem Schichtdienst mindestens von 5 bis 23 Uhr geöffnet ist.
- In allen Einrichtungen für drei- bis sechsjährige Kinder gilt ein Personalschlüssel von zwei Fachkräften je 20 Kinder.
- Der Anteil akademisch ausgebildeter Fachkräfte in Kindertagesstätten wird erhöht.
- Die Schließzeiten in Krippen und Kindergärten im Land Bremen werden abgeschafft.
- Für Kindertageseinrichtungen wird eine wissenschaftlich begründete, einheitliche Qualitätsbewertung auf Basis interner und externer Evaluation eingeführt.
- Die externe Evaluation erfasst Räume, Ausstattung und die Professionalität des Teams.
- Die externe Evaluation betrachtet neben der Einzeleinrichtung auch die Unterstützung durch den Träger und dessen Fachberatung.
- An allen Kindertageseinrichtungen wird ein verbindliches Medienkonzept nach den Empfehlungen der BZgA eingeführt.
Koalitionsvertrag 141736
Mehr Geld 17
- Alle rechtlichen Möglichkeiten werden genutzt, um kurzfristig mehr Personal in die Kitas zu bringen.
- Für die uneingeschränkte Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz werden alle erforderlichen Ressourcen bereitgestellt.
- Für gebündelte Kita-Ausschreibungen werden die finanziellen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
- Kurzfristig soll für mehr Personal in den Kitas gesorgt werden.
- Kurzfristig werden in Kitas Zweitkräfte mit angepasster Mindestqualifikation und „helfende Hände“ ohne pädagogische Vorqualifikation eingesetzt.
- In Kitas werden attraktive Stellen für Fachkräfte mit akademischen Abschlüssen etwa in Pädagogik und Psychologie geschaffen.
- Das Programm der Verstärkungsmittel für Koordinations- und Netzwerkstellen und das Programm der Fachberatung in Kitas werden ausgeweitet.
- Um mehr Kita-Gruppen betreiben zu können, sollen mehr Menschen als Zweitkräfte gewonnen werden.
- Die Refinanzierung von Kitas bemisst sich nach der Zahl der tatsächlich betreuten Kinder.
- Für Elementargruppen in herausfordernden Lagen wird der Fachkraft-Kind-Schlüssel schrittweise verbessert, um Gruppenverkleinerungen zu ermöglichen.
- Die Kindertagespflegeoffensive wird fortgesetzt und es werden ausreichend Qualifikationsangebote geschaffen, auch um zusätzliches Kita-Personal zu gewinnen.
- Das Programm für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in Kitas in Indexlagen wird fortgeführt und ausgeweitet.
- Das Kita-Brückenjahr wird verstetigt und mit den nötigen Mitteln ausgestattet.
- In Gruppen mit mehr als vier Kindern mit diagnostiziertem Sprachförderbedarf soll eine zusätzliche Sprachförderkraft eingesetzt werden.
- Inklusive Kitas erhalten eine entsprechende Ausstattung mit kleinen Gruppen, gutem Fachkraft-Kind-Schlüssel, multiprofessionellen Teams und poolbaren Assistenzen in inklusionsgerechten Räumen.
- Das Finanzierungssystem setzt besondere Anreize für neue Betreuungsangebote in Quartieren mit niedrigen Betreuungsquoten.
- Gesundheitsfachkräfte werden auch in Kitas eingesetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Der Kita-Ausbau wird mit aller Kraft vorangetrieben.
- Aus- und Weiterbildung sowie Fachkräftesicherung für Kitas werden intensiviert.
- Ein umfassendes, bedarfsgerechtes Bau- und Sanierungsprogramm für Kita-Bestandsgebäude und Neubauten wird umgesetzt.
- Sanierungsbedürftige Kitas in öffentlichem Eigentum werden instand gesetzt oder neu gebaut.
- Ab dieser Legislaturperiode wird jedes Jahr eine sanierungsbedürftige Kindertageseinrichtung saniert.
- Kita-Neubauten werden, wo möglich und sinnvoll, mit Räumen für Eltern- und Familienarbeit und für die Kooperation im Stadtteil ausgestattet.
- Beim Kita-Ausbau werden alle Anbieter und Träger einbezogen, die den landesrechtlichen und genehmigungsfähigen Vorgaben entsprechen.
- Der öffentliche Träger KiTa Bremen wird mindestens im Rahmen seines bisherigen Marktanteils am Kita-Ausbau beteiligt.
- Kitas können Betreuungsbedarfe über sechs Stunden hinaus ergänzend mit pädagogisch vorgebildeten Personen wie Kindertagespflegepersonen abdecken; der nötige Rahmen dafür wird geschaffen.
- In Kindertageseinrichtungen werden verstärkt multiprofessionelle Teams eingesetzt.
- Kitas dürfen freiwillig mehr als 10 Kinder pro Krippengruppe oder mehr als 20 Kinder pro Elementargruppe aufnehmen, ohne dafür eine Ausnahmegenehmigung zu benötigen.
- Für Elementargruppen in herausfordernden Lagen wird der Fachkraft-Kind-Schlüssel schrittweise verbessert, um Gruppenverkleinerungen zu ermöglichen.
- Das Gesetzgebungsverfahren zum Landes-Kitagesetz erfolgt unter Einbindung der Träger-, Beschäftigten- und Elternvertretungen.
- Es werden Bewegungsstrukturen entwickelt, die sozialraumorientierte Kooperationen von Kitas, Schulen, Vereinen und sozialen Trägern im Bereich Bewegung stärken.
- Das Programm „Anerkannter Bewegungskindergarten“ soll auf den Bereich null bis drei Jahre ausgeweitet werden.
Weniger Pflichten 8
- Fehlen trotz Ausbau Betreuungsplätze, werden Standards befristet flexibilisiert.
- Solange Betreuungsplätze fehlen, werden Standards wie Raumstandards, Qualifikationserfordernisse und Gruppengrößen verbindlich und befristet so weit flexibilisiert, wie es zur Unterbringung aller unversorgten Kinder nötig ist.
- Alle Verfahren beim Kita-Bau von der Beschlussfassung über die Genehmigung bis zur Vergabe werden vereinfacht und beschleunigt.
- Bei Bedarf werden räumliche Standards für Kitas übergangsweise gesenkt.
- Kitas können Betreuungsbedarfe über sechs Stunden hinaus ergänzend mit pädagogisch vorgebildeten Personen wie Kindertagespflegepersonen abdecken; der nötige Rahmen dafür wird geschaffen.
- Kurzfristig werden in Kitas Zweitkräfte mit angepasster Mindestqualifikation und „helfende Hände“ ohne pädagogische Vorqualifikation eingesetzt.
- Kitas dürfen freiwillig mehr als 10 Kinder pro Krippengruppe oder mehr als 20 Kinder pro Elementargruppe aufnehmen, ohne dafür eine Ausnahmegenehmigung zu benötigen.
- Flexibilisierungen bei den Gruppengrößen erfolgen ausschließlich temporär und befristet.
Bleibt wie bisher 7
- Die Trägervielfalt in der Kindertagesbetreuung wird unterstützt, weil sie Kitas mit verschiedenen Konzepten gewährleistet.
- Beim Kita-Ausbau wird weiter auf Trägerpluralität gesetzt.
- Das Fachkräftegebot der Kinder- und Jugendhilfe und die landesrechtlichen Grundlagen werden eingehalten.
- Die landesrechtlichen Vorgaben zur Erstkraft in Kita-Gruppen bleiben unverändert.
- Kita-Gruppen in Lagen mit Sozialindikator 4 und 5 sowie Gruppen mit mehr als drei Förderkindern werden nicht vergrößert.
- Auf Bundesebene wird die Fortführung der Mittel für Sprach-Kitas gefordert.
- Die Investitionen in Schul- und Kitabauten werden fortgesetzt und die Planungen verbessert.
Ohne klare Richtung 10
- Die Flexibilität in den Kitas wird erhöht, um die Gewinnung von Fachkräften zu erleichtern.
- Einrichtungen der frühkindlichen Bildung wie Kindertagesstätten gelten als Bildungsstätten.
- Beim Kita-Bau wird verstärkt modular und seriell gebaut.
- Der Kita-Rechtsanspruch ist nur mit leistungsfähigen öffentlichen Trägern zu gewährleisten.
- Die Ausstattung von Kitas sowie Kinder- und Familienzentren richtet sich nach den unterschiedlichen sozialen Herausforderungen in den Quartieren.
- Die Einstufung von Kitas als Index-Kitas samt Zusatzausstattung wird automatisch an die aktuelle Datenlage angepasst.
- Der Sozialindex für Kitas wird analog zum Sozialindex für Schulen weiterentwickelt.
- Die Finanzierung der Kindertagesbetreuung wird weiterentwickelt und spätestens zum Kitajahr 2025/2026 umgestellt.
- Die Kita-Finanzierung richtet sich nach Zahl der Kinder, ihren Problemlagen und Förderbedarfen sowie dem Betreuungsumfang.
- Außengelände von Schulen und Kitas werden auf eine öffentliche Nutzung am Nachmittag hin überprüft.
Mehr Pflichten 14
- Alle Kita-Träger werden angehalten, bei der Zusammenstellung der Gruppenteams und der Personaleinstellung alle rechtlich vorgesehenen Möglichkeiten zu nutzen.
- Die in Bremerhaven bestehende Verbundstruktur zwischen Kitas und Grundschulen wird flächendeckend auch in der Stadtgemeinde Bremen umgesetzt.
- Die Pilot-Verbünde von Kitas und Grundschulen werden flächendeckend ausgeweitet.
- Der Bildungsplan 0–10 wird flächendeckend eingeführt.
- In Kitas wird präventive Elternarbeit mit Elternabenden zu Themen wie Gesundheit, Sexualität, Mediennutzung, Gewaltprävention und Diversität eingeführt.
- Für naturnahe Kitas werden eigene Standards definiert und gesetzliche Grundlagen geschaffen.
- Verbindliche Qualitätsstandards der Kindertagesbetreuung werden im Landes-Kitagesetz geregelt.
- Die Standards des Bildungsplans 0 bis 10 werden mit verbindlichen inhaltlichen Regelungen im Landes-Kitagesetz verankert.
- Kitas sollen inklusiv sein und alle Kinder ausgehend von ihrer Entwicklung gezielt fördern.
- Ein „Entwicklungsplan Inklusion in Kitas“ wird als verbindliche Umsetzungsgrundlage geschaffen.
- Die Einhaltung der Aufnahmepriorisierungen in Kitas wird kommunal gesteuert.
- Die Zusammenarbeit von Kitas, Grundschulen und Oberschulen wird zur Verbesserung der Übergänge gestärkt.
- Klimabildung wird als Querschnittsthema der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita, Schule, Ausbildung, Hochschulen und Erwachsenenbildung verankert.
- Kita-Gelände und Schulhöfe werden außerhalb der Öffnungszeiten zum Spielen geöffnet.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 141011
Mehr Geld 6
- Kitas in Stadtteilen mit vielen sozial benachteiligten Familien werden am besten ausgestattet.
- Systemische Assistenzen werden auf alle Kitas ausgeweitet, ohne den individuellen Rechtsanspruch auf Begleitung einzuschränken.
- Das Modellprojekt Gesundheitsfachkräfte in Kitas wird ausgeweitet.
- Für Kitas wird ein möglichst trägerübergreifender Vertretungspool eingesetzt, um Notdienste zu reduzieren.
- Mehr Erzieher werden gewonnen, um kleine Gruppen und den schulischen Ganztag mit Fachpersonal zu sichern.
- Für Kitas in benachteiligten Quartieren und für Inklusion werden zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Ein kommunaler Bodenfonds kauft Flächen strategisch an und sichert sie für Wohnen, Kitas, Schulen sowie soziale und kulturelle Nutzung.
- Das Modellprojekt der Inklusionsberater in Kitas wird gegebenenfalls ausgeweitet.
- Kitas erhalten mehr Kooperationszeiten für die stadtteilbezogene Verbundarbeit mit Grundschulen im Rahmen des Bildungsplans 0-10.
- Die Angebote der Stadtbibliothek Bremen in Zentrale, Filialen, Bibliotheksbus sowie für Kitas und Schulen werden weiter ausgebaut.
- Kooperationen zwischen Kitas, Schulen und entwicklungspolitischer Zivilgesellschaft werden kontinuierlich ausgebaut.
Bleibt wie bisher 7
- Kitas, Schulen und außerschulische Lernorte bleiben unabhängig und werbefrei.
- Auch bei sinkenden Geburtenzahlen wird den Kitas verlässliches Arbeiten ermöglicht.
- Schließungen von Kitas werden bei sinkenden Geburtenzahlen vermieden.
- Die Spielhäuser von Kita Bremen als Freizeittreffs für Kinder von 6 bis 13 Jahren bleiben erhalten.
- Frischeküchen in Kitas bleiben erhalten.
- Die Finanzmittel für Kitas bleiben trotz sinkender Geburtenzahlen in unveränderter Höhe.
- Wo Grundschulen baulich keinen Ganztag ermöglichen, übernehmen weiterhin Horte die Nachmittagsbetreuung.
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 14
- Bildungsbehörde und Kita-Träger sprechen Familien gezielt und aufsuchend an, damit alle Kinder spätestens mit fünf Jahren eine Kita besuchen.
- Kitagruppen in benachteiligten Quartieren werden bei gleichem Personal von 20 auf 15 Kinder verkleinert.
- Kitagruppen mit mehreren Förderkindern werden verkleinert.
- Kita Bremen wird perspektivisch Träger eines eigenen Frühförderzentrums.
- Die Einhaltung der Kinderschutzstandards in Kitas wird kontinuierlich überwacht.
- Kita-Gebäude werden bei Neu- und Umbauten hitzeresilient und klimaneutral gestaltet.
- In jedem Stadtteil gibt es mindestens eine Kita mit längeren Öffnungszeiten.
- Die 2025 im Kitagesetz ermöglichten Absenkungen der Personalstandards laufen spätestens 2028 aus und werden nicht verlängert.
- Die pädagogische Arbeit in Kitas wird in der Regel von Erziehern übernommen.
- Personal mit geringerer Qualifikation macht höchstens 25 Prozent des pädagogischen Kitapersonals aus.
- Gemeinschaftsschulen vernetzen sich mit Kitas für einen nahtlosen Schuleinstieg.
- Alle Kitas und Schulen einschließlich der Gymnasien sollen sich zu inklusiven Bildungseinrichtungen entwickeln.
- Abbau von Geschlechterklischees, Gleichstellung aller Geschlechter und gewaltfreier Umgang mit Emotionen sollen verbindlich in den Bildungsplänen von Kitas und Schulen verankert werden.
- Kitas, Schulen, Kantinen und Krankenhäuser stellen auf die Planetary-Health-Diet mit möglichst regionalen und wenig tierischen Produkten um.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht