BSW BW · Baden-Württemberg, aber vernünftig und gerecht.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 · beschlossen 14.12.2025 · Original
Das Programm enthält 42 von 1.012 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2026Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 42
Die kulturelle Vielfalt im Land wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für den Erhalt der kulturellen Vielfalt im Land und das Recht auf barriere- und vo-raussetzungsfreien Zugang zu Kulturangeboten für alle, zu allen Genres und in allen Lebensräu-men. Link zum Original
Alle erhalten barriere- und voraussetzungsfreien Zugang zu Kulturangeboten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für den Erhalt der kulturellen Vielfalt im Land und das Recht auf barriere- und vo-raussetzungsfreien Zugang zu Kulturangeboten für alle, zu allen Genres und in allen Lebensräu-men. Link zum Original
Der Kulturbegriff wird weiter gefasst.
Wortlaut im Programm
Der Kulturbegriff muss weitergefasst wer-den. Link zum Original
Ein Kulturfördergesetz wird erlassen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für den Erlass eines Kultur-fördergesetzes. Link zum Original
Die institutionelle Förderung kleiner Kultureinrichtungen im ländlichen Raum wird ausgeweitet und verstetigt.
Wortlaut im Programm
Ein zentraler Bestandteil soll die Ausweitung und Verstetigung der institutionellen Förderung gerade kleiner Einrichtungen im ländlichen Raum sein. Link zum Original
Drittmittelfinanzierte Kulturprojekte werden abgesichert.
Wortlaut im Programm
Auch drittmittelfinanzierte Projekte müssen abgesichert werden. Link zum Original
Förderlücken zwischen institutioneller und projektbezogener Kulturförderung werden geschlossen.
Wortlaut im Programm
Bestehende För-derlücken – etwa zwischen institutioneller und projektbezogener Förderung – wollen wir schlie-ßen. Link zum Original
Die freie Kulturszene erhält mehr Planbarkeit und langfristige Strukturen, etwa durch Kulturstiftungen.
Wortlaut im Programm
Die freie Szene verdient bessere Planbar-keit und langfristige Strukturen, etwa durch Kul-turstiftungen oder ähnliche Modelle. Link zum Original
Die Theater- und Orchesterlandschaft des Landes wird dauerhaft erhalten.
Wortlaut im Programm
Baden-Württemberg verfügt über eine vielfältige Theater- und Orchesterlandschaft – vom Staats-theater Stuttgart bis zu regionalen Bühnen. Diese kulturellen Leuchttürme müssen dauer-haft erhalten bleiben. Die Finanzierung muss verlässlich, dynamisiert und bestandsichernd ausgestaltet werden. Link zum Original
Die Finanzierung von Theatern und Orchestern wird verlässlich, dynamisiert und bestandssichernd gestaltet.
Wortlaut im Programm
Baden-Württemberg verfügt über eine vielfältige Theater- und Orchesterlandschaft – vom Staats-theater Stuttgart bis zu regionalen Bühnen. Diese kulturellen Leuchttürme müssen dauer-haft erhalten bleiben. Die Finanzierung muss verlässlich, dynamisiert und bestandsichernd ausgestaltet werden. Link zum Original
Musik- und Kunstschulen erhalten bessere Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Auch die Musik- und Kunstschulen im Land ver-dienen eine verbesserte Unterstützung. Wir for-dern eine soziale Zugangskomponente sowie eine tarifanaloge und landeseinheitliche Absi-cherung freier Lehrkräfte. Link zum Original
Musik- und Kunstschulen erhalten eine soziale Zugangskomponente.
Wortlaut im Programm
Auch die Musik- und Kunstschulen im Land ver-dienen eine verbesserte Unterstützung. Wir for-dern eine soziale Zugangskomponente sowie eine tarifanaloge und landeseinheitliche Absi-cherung freier Lehrkräfte. Link zum Original
Freie Lehrkräfte an Musik- und Kunstschulen werden tarifanalog und landeseinheitlich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Auch die Musik- und Kunstschulen im Land ver-dienen eine verbesserte Unterstützung. Wir for-dern eine soziale Zugangskomponente sowie eine tarifanaloge und landeseinheitliche Absi-cherung freier Lehrkräfte. Link zum Original
Volkshochschulen, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Galerien und Kinos werden strukturell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Volkshochschu-len, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Ga-lerien und Kinos bilden das Rückgrat der kulturellen Grundversorgung und sollen struktu-rell gestärkt und von konjunkturellen Schwan-kungen unabhängig gemacht werden. Link zum Original
Die Finanzierung von Volkshochschulen, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Galerien und Kinos wird von konjunkturellen Schwankungen unabhängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Die Volkshochschu-len, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Ga-lerien und Kinos bilden das Rückgrat der kulturellen Grundversorgung und sollen struktu-rell gestärkt und von konjunkturellen Schwan-kungen unabhängig gemacht werden. Link zum Original
Soziokulturelle Einrichtungen werden verlässlich finanziert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Soziokulturelle Einrichtungen erfüllen eine zent-rale Funktion für den gesellschaftlichen Zusam-menhalt, insbesondere im ländlichen Raum. Sie müssen verlässlich finanziert und weiterentwi-ckelt werden. Link zum Original
Lokale kulturelle Infrastruktur wie Fasnet-Vereine, Chöre und Heimatmuseen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch die lokale kulturelle Infra-struktur wie Fasnet-Vereine, Chöre oder Hei-matmuseen gehört zur kulturellen Vielfalt des Landes. Deren Wertschätzung und Förderung sind uns ein Anliegen. Link zum Original
Schüler, Auszubildende und Studierende erhalten eintrittsfreien Zugang zu Museen und Bibliotheken.
Wortlaut im Programm
Eintrittsfreier Zu-gang zu Museen und Bibliotheken für Schülerin-nen, Schüler, Auszubildende und Studierende ist dabei ein wichtiges Ziel. Link zum Original
Die Benachteiligung ländlicher Räume beim Kulturzugang wird abgebaut, etwa durch Förderung der Anreise zu Kulturveranstaltungen.
Wortlaut im Programm
Die strukturelle Be-nachteiligung ländlicher Räume muss auch hier abgebaut werden, etwa durch die Förderung von Anreisen zu kulturellen Veranstaltungen. Link zum Original
Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne politische Bekenntniszwänge.
Wortlaut im Programm
Projektförderungen müssen diskriminierungsfrei und ohne politische Bekenntniszwänge erfol-gen. Link zum Original
Antragstellende in der Kulturförderung werden durch Vorfinanzierungen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Antragstel-lende müssen durch Vorfinanzierungen, Pla-nungssicherheit und den Abbau bürokratischer Hürden unterstützt werden. Link zum Original
Bürokratische Hürden für Antragstellende in der Kulturförderung werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Antragstel-lende müssen durch Vorfinanzierungen, Pla-nungssicherheit und den Abbau bürokratischer Hürden unterstützt werden. Link zum Original
Historische Innenstädte werden gepflegt, erhalten und behutsam rekonstruiert.
Wortlaut im Programm
Unsere histori-schen Innenstädte sind dabei ein unschätzbares Erbe und Ausdruck von Handwerkskunst, zu dessen konsequenten Pflege, zum Erhalt und zur behutsamen Rekonstruktion wir uns beken-nen. Link zum Original
Es wird mehr Bewusstsein für den sprachlichen Reichtum des Landes geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum Schutz und Erhalt dieser gelebten Kultur und wollen mehr Bewusstsein für unseren sprachlichen Reichtum schaffen. Link zum Original
Ein Kulturfördergesetz mit stärkerer institutioneller Förderung kleiner Einrichtungen und der Soziokultur wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Kulturfördergesetzes zur nachhaltigen Sicherung kultureller Vielfalt in Baden-Württemberg, insbe-sondere durch stärkere institutionelle Förderung kleiner Einrichtungen und der Soziokultur. Link zum Original
Museen und Bibliotheken sind für alle Schüler, Auszubildenden und Studierenden eintrittsfrei.
Wortlaut im Programm
Museen und Bibliotheken sollen für alle Schüler, Auszubildenden und Studieren-den im Land eintrittsfrei zugänglich sein. Link zum Original
Die Förderung von Kunst und Kultur wird Pflichtaufgabe der Kommunen.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kunst und Kultur soll Pflichtaufgabe der Kommunen werden – mit verlässlichen Strukturen für die Freie Szene und gezielten Unterstüt-zungsmaßnahmen für Kulturschaffende. Link zum Original
Die Freie Szene erhält verlässliche Strukturen und Kulturschaffende gezielte Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kunst und Kultur soll Pflichtaufgabe der Kommunen werden – mit verlässlichen Strukturen für die Freie Szene und gezielten Unterstüt-zungsmaßnahmen für Kulturschaffende. Link zum Original
Kulturelle Projektförderung erfolgt diskriminierungsfrei und ohne ideologische Auflagen.
Wortlaut im Programm
Projektförderung muss diskriminie-rungsfrei und ohne ideologische Aufla-gen erfolgen. Förderbedingungen sollen existenzsichernde Honorare ermögli-chen und bürokratiearm gestaltet sein. Link zum Original
Förderbedingungen ermöglichen existenzsichernde Honorare.
Wortlaut im Programm
Projektförderung muss diskriminie-rungsfrei und ohne ideologische Aufla-gen erfolgen. Förderbedingungen sollen existenzsichernde Honorare ermögli-chen und bürokratiearm gestaltet sein. Link zum Original
Förderbedingungen werden bürokratiearm gestaltet.
Wortlaut im Programm
Projektförderung muss diskriminie-rungsfrei und ohne ideologische Aufla-gen erfolgen. Förderbedingungen sollen existenzsichernde Honorare ermögli-chen und bürokratiearm gestaltet sein. Link zum Original
Der Baden-Württembergische Dialektpreis wird erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Erhalt und Weiterentwicklung des Ba-den-Württembergischen Dialektpreises. Link zum Original
Dialektbotschafter werden durch ein sprachwissenschaftlich begleitetes Mikroförderprogramm gefördert.
Wortlaut im Programm
Gezielte Förderung von Dialektbot-schaftern (Kulturschaffende, Influencer) durch ein Mikroförderprogramm unter fachlicher Begleitung der Sprachwis-senschaft. Link zum Original
Das Land unterstützt Kommunen gezielt bei Sanierung, Pflege und Rekonstruktion historischer Ortskerne.
Wortlaut im Programm
Landesförderung für historische Orts-kerne: Gezielte Unterstützung der Kom-munen bei Sanierung, Pflege und Re-konstruktion. Link zum Original
Ein funktionierender öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird als unverzichtbar für die Demokratie angesehen.
Wortlaut im Programm
Ein funktionie-render öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist jedoch für die Demokratie unverzichtbar, weil er im Ge-gensatz zu privaten Medien unabhängig von Werbung, Einschaltquoten oder politischer Ein-flussnahme wirken soll. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll bei Programmen, Strukturen, Kosten und Führungsetagen grundlegend reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine grundlegende Reform bei den Programmen, Strukturen, Kosten und in den Führungsetagen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll parteifern organisiert sein und echte Meinungsvielfalt abbilden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ei-nen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der partei-fern organisiert ist, aufklärt und echte Mei-nungsvielfalt abbildet, statt einseitig Regie-rungsnarrative zu verbreiten oder Kritiker auszu-grenzen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll neu gestaltet und verschlankt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Neugestaltung und Ver-schlankung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Neudefinition des „Grundversorgungsauftrages“: Informa-tion, Bildung, Kunst, Kultur. Link zum Original
Der Grundversorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll auf Information, Bildung, Kunst und Kultur neu definiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Neugestaltung und Ver-schlankung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Neudefinition des „Grundversorgungsauftrages“: Informa-tion, Bildung, Kunst, Kultur. Link zum Original
Der Rundfunkbeitrag soll nicht erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Keine Erhöhung des Rundfunkbeitrags und maximal zehn Euro monatlicher Rundfunkbeitrag für Menschen mit klei-nen und mittleren Einkommen. Link zum Original
Der Rundfunkbeitrag soll für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen höchstens zehn Euro monatlich betragen.
Wortlaut im Programm
Keine Erhöhung des Rundfunkbeitrags und maximal zehn Euro monatlicher Rundfunkbeitrag für Menschen mit klei-nen und mittleren Einkommen. Link zum Original
Die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wird darauf geprüft, ob sie ihrem Auftrag zu objektiver Information und Staatsferne entsprochen hat.
Wortlaut im Programm
Auch die Berichterstattung der öffentlich-rechtli-chen Rundfunkanstalten ist kritisch zu prüfen: Hat sie ihrem gesetzlichen Auftrag zur objekti-ven Information und zur Staatsferne entspro-chen – oder hat sie unkritisch Regierungsnarra-tive verstärkt? Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Baden-Württemberg fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.