Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung in Schleswig-Holstein
Im Politikfeld „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein zur Wahl 2022 zusammen 438 Forderungen. 44 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 438Forderungen in Schleswig-Holstein
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 08.05.2022Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 69 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 44. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 59 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Bezahlbares Wohnen ermöglichen. 69 von 69 Sitzen
Die Wohnraumförderungsprogramme weiterführen und mit Bundesmitteln aufstocken. 69 von 69 Sitzen
Mehr Bürgern als bisher den Erwerb eines Eigenheims ermöglichen. 65 von 69 Sitzen
Die Flächenversiegelung wird durch effiziente Flächennutzung reduziert. 65 von 69 Sitzen
Projekte und Entscheidungen der Stadtentwicklung durch Beteiligung von Bürger*innen entstehen lassen. 64 von 69 Sitzen
Innenstädte werden zu Lebens- und Kulturräumen für Menschen. 60 von 69 Sitzen
Das Land schafft Schulbauberater, die kleine Schulträger bei Sanierung und Neubau von Schulen begleiten und beraten. 60 von 69 Sitzen
Die Entsiegelung von Flächen aktiv voranbringen. 60 von 69 Sitzen
Ansätze des Urban Gardening und Parklets unterstützen. 60 von 69 Sitzen
Die Funktionsfähigkeit der Quartiere als Orte der Begegnung und Teilhabe weiter ausbauen. 60 von 69 Sitzen
Innenentwicklung, Innenverdichtung, Flächenrecycling und Mehrgeschossbau Vorrang vor der Neuausweisung von Flächen geben. 57 von 69 Sitzen
Zusätzlichen Wohnraum dort schaffen, wo er nachgefragt wird. 55 von 69 Sitzen
Mehrgenerationenhäuser und -quartiere sowie Wohnungsbauprojekte für ältere Menschen unterstützen. 53 von 69 Sitzen
Der soziale Wohnungsbau wird vorangetrieben. 52 von 69 Sitzen
Neue Modelle genossenschaftlichen Wohnens und Lebens werden unterstützt. 52 von 69 Sitzen
Die Fördermöglichkeiten für altersgerechten Wohnraum gezielt ausbauen. 52 von 69 Sitzen
Barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum ausbauen. 51 von 69 Sitzen
Das Wohnen in den Innenstädten unterstützen. 51 von 69 Sitzen
Das Projekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“ und den Baulandfonds fortführen und ausbauen. 48 von 69 Sitzen
Kommunen sollen weitere Maßnahmen der Nachverdichtung fördern und unterstützen können. 48 von 69 Sitzen
Weitere Träger werden dazu angeregt, sich beim studentischen Wohnen zu engagieren und weitere Wohnheimplätze zu schaffen. 48 von 69 Sitzen
Eine nachhaltige Städtebauförderung ermöglicht es den Kommunen, Innenstädte und Dorfzentren attraktiver zu gestalten. 48 von 69 Sitzen
Die Umnutzung leerstehender Gewerbeflächen in Wohnraum oder soziale Einrichtungen der Daseinsvorsorge wird gefördert. 48 von 69 Sitzen
Die Baubehörden digitalisieren. 46 von 69 Sitzen
Belegbindungen für bestehende Wohnungen werden verlängert und weiter gefördert. 46 von 69 Sitzen
Das gezielte Wohnungsprogramm für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf auf dem Wohnungsmarkt wird fortgeführt. 46 von 69 Sitzen
Neue Modelle genossenschaftlichen Wohnens und Lebens werden unterstützt. 46 von 69 Sitzen
Leerstehende Wohnungen werden schneller modernisiert und saniert. 46 von 69 Sitzen
Der Quartiersansatz wird der Einzelgebäudebetrachtung vorgezogen. 46 von 69 Sitzen
Wohnungsgenossenschaften werden gestärkt. 46 von 69 Sitzen
Frauen, die kein Frauenhaus benötigen, schnell zu einer eigenen Wohnung verhelfen. 46 von 69 Sitzen
Die Schaffung von mehr studentischem Wohnraum unterstützen. 43 von 69 Sitzen
Auf gestiegene Miet- und Häuserpreise mit mehr und preiswerterem Bauen antworten. 39 von 69 Sitzen
Die Schaffung neuer Gewerbeflächen in den Entwicklungsräumen durch die Landesplanung unterstützen. 39 von 69 Sitzen
Pauschale Instrumente wie Mietpreisbremse und Mietendeckel werden abgelehnt; stattdessen werden gezielte Maßnahmen eingesetzt. 39 von 69 Sitzen
Mit den Kommunen werden Vereinbarungen zur Bereitstellung geeigneter Flächen für den studentischen Wohnungsbau getroffen. 39 von 69 Sitzen
Sichere und flexible Rahmenbedingungen für Investitionen in den Wohnungsbau werden geschaffen. 39 von 69 Sitzen
Sozialwohnungen sollen nicht von Haushalten bewohnt werden, die nach Einzug die Einkommensgrenzen für den sozialen Wohnungsbau überschritten haben. 39 von 69 Sitzen
Der besondere Mieterschutz aus der Wohnraumförderung wechselt auf berechtigte Haushalte über, statt dass Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung verlassen. 39 von 69 Sitzen
Die Verwendung von Flächen in Städten und Gemeinden wird überlegter und effizienter organisiert. 39 von 69 Sitzen
Fehlbelegungen im sozialen Wohnungsbau wird entgegengewirkt. 38 von 69 Sitzen
Es wird nachhaltiger und innovativer gebaut, um dem Rohstoffmangel entgegenzuwirken. 38 von 69 Sitzen
Barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Bedarfsgruppen wie Seniorinnen und Senioren mit Behinderungen schaffen. 38 von 69 Sitzen
Housing-First-Projekte für wohnungslose Menschen unterstützen. 35 von 69 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Landtagswahl am 18.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne (Entwurf) (164 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.