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Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum in Schleswig-Holstein

Im Politikfeld „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein zur Wahl 2022 zusammen 451 Forderungen. 34 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 69 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 34. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 49 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Die nachhaltige Fischerei bleibt unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange erhalten. 69 von 69 Sitzen
Das Wohlergehen der Tiere in allen landwirtschaftlichen Branchen verbessern. 69 von 69 Sitzen
Eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung für alle Tierarten wird eingeführt, die über die Initiative Haltungsform hinausgeht. 65 von 69 Sitzen
Widersprüche zwischen Tierwohl und Immissionsschutz im Baurecht auflösen. 65 von 69 Sitzen
Digitalisierung und technischen Fortschritt in der Landwirtschaft ermöglichen. 65 von 69 Sitzen
Die regionale Vermarktung von Produkten fördern. 64 von 69 Sitzen
Die regionale Wertschöpfung etwa bei Lebensmitteln verbessern. 64 von 69 Sitzen
Ein eigenständiges Finanzierungsinstrument für den Umbau der Tierhaltung, etwa eine Tierwohlabgabe, einführen. 60 von 69 Sitzen
Der Landwirtschaft bei der Neuausrichtung profunde Beratung und Begleitung bereitstellen. 60 von 69 Sitzen
Die Landwirtschaft ökologisch verträglich, sozial gerecht, wirtschaftlich rentabel und am Tierwohl orientiert ausrichten. 60 von 69 Sitzen
Den Wert von Lebensmitteln in der Gesellschaft stärker achten. 60 von 69 Sitzen
Landwirt*innen beim Wandel zu einer ökologischeren Landwirtschaft unterstützen. 57 von 69 Sitzen
Eine bundesweite Weidetierprämie, auch für Milchvieh, einführen. 53 von 69 Sitzen
Strukturen im ländlichen Raum werden erhalten und gestärkt. 53 von 69 Sitzen
Die Empfehlungen der Borchert-Kommission zur Nutztierhaltung werden zur Grundlage des Handelns gemacht. 48 von 69 Sitzen
Landwirtschaft, Umweltschutz, Energieerzeugung und Klimaschutz werden gemeinsam gedacht und nicht gegeneinander ausgespielt. 48 von 69 Sitzen
Fischerei und Naturschutz in Einklang bringen. 46 von 69 Sitzen
Agrarförderprogramme so ausrichten, dass nachhaltige Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt. 46 von 69 Sitzen
Der Ackerstatus von Flächen bleibt erhalten, auch wenn diese temporär anders genutzt werden. 46 von 69 Sitzen
Der ländliche Raum wird mit weiteren Förderprogrammen wie dem Programm der AktivRegionen gestärkt. 46 von 69 Sitzen
Regionale Schlachthöfe werden erhalten und gefördert. 46 von 69 Sitzen
Der Zukunftsdialog Landwirtschaft wird fortgeführt und gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet. 43 von 69 Sitzen
Die Agrarpolitik auf eine unternehmerische und vielfältige Landwirtschaft mit unterschiedlichen Betriebsformen ausrichten. 43 von 69 Sitzen
Ein wirksames Wolfs-, Gänse- und Kormoranmanagement einführen. 39 von 69 Sitzen
Schießstände durch eine planungsrechtliche Absicherung mit Bestandsschutz versehen. 39 von 69 Sitzen
Die Versorgung mit Nahrungsmitteln bester Qualität aus heimischen Höfen sichern. 39 von 69 Sitzen
Bundes- und landesrechtliche Vorschriften abschaffen, die über EU-Binnenmarktvorschriften hinausgehen. 39 von 69 Sitzen
Ein bestandsorientiertes Gänsemanagement mit der Möglichkeit der Bejagung wird eingeführt. 39 von 69 Sitzen
Ein Konzept zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Jakobskreuzkraut wird vorgelegt. 39 von 69 Sitzen
Das Bewusstsein der Konsumenten für nachhaltigen Fischfang wird gestärkt, um die familiengeführte Küstenfischerei zu unterstützen. 39 von 69 Sitzen
Es werden rechtliche Grundlagen für die Ausweisung wolfsfreier Zonen insbesondere an Küsten- und Deichlinien geschaffen. 39 von 69 Sitzen
Die Fischerei als Teil der Landeskultur bleibt erhalten. 38 von 69 Sitzen
Die EU-Strategien „Farm to Fork“ und „Green Deal“ versetzen die Betriebe über Agrar-Umweltprogramme in die Lage, mit Umwelt- und Klimaschutz Geld zu verdienen. 38 von 69 Sitzen
Eine von bäuerlichen Familienbetrieben geprägte Landwirtschaft mit aktiver Landbewirtschaftung und Nutztierhaltung bleibt erhalten und wird langfristig gesichert. 38 von 69 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Zur Landtagswahl am 18.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne (Entwurf) (158 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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