Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung in Bremen
Im Politikfeld „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen zur Wahl 2023 zusammen 1.013 Forderungen. 48 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 1.013Forderungen in Bremen
- 6Parteien mit Forderungen
- 6 von 6Programmen ausgewertet
- 14.05.2023Bürgerschaftswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 87 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 48. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 135 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Es wird für bezahlbaren Wohnraum gesorgt. 87 von 87 Sitzen
Der Wohnungsbestand wird vorrangig auf bereits erschlossenen innerstädtischen Flächen erweitert. 82 von 87 Sitzen
Durch den Bau von Ausbildungs- und Studierendenwohnheimen soll der Wohnungsmarkt entlastet und Wohnen für diese Gruppen bezahlbar werden. 77 von 87 Sitzen
Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird gewährleistet. 77 von 87 Sitzen
Bei Neubauten mit mehr als 20 Wohneinheiten gilt eine verbindliche Sozialwohnungsquote von 30 Prozent. 72 von 87 Sitzen
Wege zu Einrichtungen, Verkaufsstellen und Versorgung werden kurz und barrierefrei gestaltet. 72 von 87 Sitzen
Für die Vergabe öffentlicher Flächen wird ein gesetzlicher Vorrang der Erbpacht festgeschrieben. 72 von 87 Sitzen
Bauen bleibt notwendig, damit mehr Menschen in Bremen eine passende Wohnung finden. 72 von 87 Sitzen
Quartiere erhalten eine Mischung aus Wohnen, Gastronomie, Nahversorgung, Dienstleistungen, Kultur, Bildung sowie sozialen und medizinischen Einrichtungen. 72 von 87 Sitzen
Auch in der Innenstadt soll neuer Wohnraum entstehen. 67 von 87 Sitzen
Die Fläche des Rembertikreisels wird neu gestaltet und weiterentwickelt. 62 von 87 Sitzen
Privatwirtschaftliche Initiativen für gemischt genutzte urbane Stadtquartiere werden mit Bauleitplanung und Wirtschaftsförderung unterstützt. 62 von 87 Sitzen
Die Attraktivität Bremen-Nords steigt über einen Aktionsplan, der tatsächlich umgesetzt wird. 62 von 87 Sitzen
Bauen muss insgesamt nachhaltig werden. 62 von 87 Sitzen
Der Bremer Standard wird so weiterentwickelt, dass Klimaschutz und bezahlbarer, sozialgerechter Wohnungsbau besser vereinbar sind. 62 von 87 Sitzen
In der Innenstadt werden vielfältige Orte entwickelt, darunter sichere Spielorte für Familien sowie Orte für Sport und Bewegung. 62 von 87 Sitzen
Bestehende Gewerbeinseln in Wohngebieten werden planungsrechtlich als Gewerbeschutzgebiete gesichert. 62 von 87 Sitzen
Mit der GEWOBA werden zusätzlich Wohnungen erworben. 61 von 87 Sitzen
Bei der Sanierung von Wohngebäuden haben Gebäude mit besonders schlechter Energiebilanz Vorrang. 61 von 87 Sitzen
Der sozialen Spaltung der Stadtteile in Bremen und Bremerhaven wird entgegengewirkt. 61 von 87 Sitzen
Die Innenstadt wird zu einem Wohn- und Arbeitsquartier für alle Einkommensgruppen entwickelt. 61 von 87 Sitzen
Gegen Wohnraummangel sollen mehr Flächen ausgewiesen und mehr in die Höhe gebaut werden. 56 von 87 Sitzen
In der Bremer Innenstadt soll eine großzügige urbane Flaniermeile mit Rundläufen unter wesentlicher Einbeziehung der Obernstraße entstehen. 56 von 87 Sitzen
Die Wallanlagen sollen um weitere Angebote bereichert werden. 56 von 87 Sitzen
Flächendeckend werden öffentliche Toiletten eingerichtet. 53 von 87 Sitzen
Innovative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser und Seniorengenossenschaften werden besonders gefördert. 52 von 87 Sitzen
Eine hohe Aufenthaltsqualität hat bei diesen Planungen besondere Bedeutung. 51 von 87 Sitzen
Durch den Ankauf der Grohner Düne wird das Gebiet um den Vegesacker Bahnhof neu, attraktiver und sicherer gestaltet. 51 von 87 Sitzen
In die Entwicklung des Areals werden das Eulenhof-Grundstück und das ehemalige Finanzamt einbezogen. 51 von 87 Sitzen
In den nächsten vier Jahren werden mit kommunalen Wohnungsunternehmen und privaten Investoren 10.000 Wohnungen und Häuser fertiggestellt. 51 von 87 Sitzen
Eine aktive Bodenpolitik mit Vorkaufsrechten und Grundstücksankäufen an strategisch bedeutsamen Orten wird betrieben. 48 von 87 Sitzen
Es entstehen mehr konsumfreie Zonen, Spiel- und Treffplätze und gemeinsam entwickelbare Freiflächen. 48 von 87 Sitzen
Vorrang haben Nachverdichtung durch das Schließen von Baulücken sowie Aufstockung und Erweiterung vorhandener Gebäude. 48 von 87 Sitzen
Der Ansatz „Housing First“ für Wohnungslose soll vom Pilotprojekt zum Regelangebot weiterentwickelt werden. 48 von 87 Sitzen
Das Wohnraumschutzgesetz wird geändert, damit Wohnraumleerstände schnell wieder genutzt werden. 48 von 87 Sitzen
Die Stadt weitet ihren Besitz an Flächen und Immobilien aus. 48 von 87 Sitzen
Illegale Müllkippen sollen aus dem Stadtbild verschwinden. 48 von 87 Sitzen
Das Wohngeld soll besser beworben werden. 48 von 87 Sitzen
Mehr Wohnungen sollen rollstuhlgerecht als sogenannte R-Wohnungen gestaltet werden. 48 von 87 Sitzen
Die Wohnungslosigkeit in Bremen soll bis 2030 beendet werden. 48 von 87 Sitzen
Belegrechte für zunächst bis zu 150 Wohnungen werden erworben. 48 von 87 Sitzen
In den Quartieren werden mehr Begegnungsräume mit Sitzgelegenheiten, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität geschaffen. 48 von 87 Sitzen
Ziel der Stadtentwicklung ist eine Stadt der kurzen Wege. 48 von 87 Sitzen
Über die Bremer Aufbaubank werden Sanierungskredite ermöglicht, die für bedürftige Senioren auf Lebenszeit tilgungsfrei sind. 48 von 87 Sitzen
Die Wohnungsvergabe soll diskriminierungsfrei erfolgen. 48 von 87 Sitzen
Die Wohngeldstelle wird personell besser ausgestattet. 45 von 87 Sitzen
Viele in der Pandemie entstandene Außengastronomieflächen auf Parkplätzen bleiben erhalten. 45 von 87 Sitzen
Private Sanierungen von Gewerbe- und Wohnimmobilien werden vorangetrieben. 45 von 87 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Bremen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Bremen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Bürgerschaftswahl am 30.05.2027 liegt schon ein Programm vor: Linke (Entwurf) (193 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.