Kultur, Medien, Religion und Erinnerung in Schleswig-Holstein
Im Politikfeld „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein zur Wahl 2022 zusammen 486 Forderungen. 40 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 486Forderungen in Schleswig-Holstein
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 08.05.2022Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 69 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 40. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 62 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Die kulturellen Strukturen vor Ort werden erhalten und das vielfältige kulturelle Leben wird gestärkt. 69 von 69 Sitzen
Den Sport stärken. 69 von 69 Sitzen
Kultureinrichtungen strukturell absichern. 64 von 69 Sitzen
Die Professionalisierung der Gedenkstätten im Land wird gestärkt. 60 von 69 Sitzen
Bibliotheken bei ihrem Transformationsprozess unterstützen. 57 von 69 Sitzen
Jüdische Kultur unterstützen und sichtbarer machen. 57 von 69 Sitzen
Eine stärkere Präsenz von Niederdeutsch, Friesisch und Dänisch in den Medien wird unterstützt. 55 von 69 Sitzen
Für das Land wird ein Kulturentwicklungsplan aufgestellt, bilanziert und fortgeschrieben. 53 von 69 Sitzen
Die Kinolandschaft im Land wird erhalten und weiter unterstützt. 53 von 69 Sitzen
Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende werden vom Rundfunkbeitrag befreit. 53 von 69 Sitzen
Interreligiöse Formate und Angebote unterstützen. 52 von 69 Sitzen
Die Position eines Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus wird verstetigt. 52 von 69 Sitzen
Kunst und Musik im ländlichen Raum über Kulturknotenpunkte fördern. 52 von 69 Sitzen
Die kulturelle Bildung in der Schule wird wertgeschätzt und gefördert. 52 von 69 Sitzen
Das materielle und immaterielle Kulturerbe erhalten und zugänglich machen. 52 von 69 Sitzen
Die freien Theater weiterhin vom Land unterstützen, um die Vielseitigkeit der Theaterlandschaft zu erhalten. 52 von 69 Sitzen
Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit den Schwerpunkten Information, Bildung, Kultur und Beratung wird unterstützt. 51 von 69 Sitzen
Künstlern digitale Vernetzung, Museen digitaleres Arbeiten und digitalen Kulturangeboten Rückhalt ermöglichen. 51 von 69 Sitzen
Offene Kanäle im Fernsehen und Freie Radiosender angemessen finanzieren, damit sie Angebote zur Medienkompetenz machen können. 50 von 69 Sitzen
Den Zugang zu Kultur erleichtern und kulturelle Teilhabe für alle umsetzen. 50 von 69 Sitzen
Eine staatliche Vereinbarung mit den muslimischen Verbänden im Land abschließen. 48 von 69 Sitzen
Die Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance übernehmen. 48 von 69 Sitzen
Die staatliche Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden, die sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen und Extremismusprävention vertiefen, ist wichtig. 48 von 69 Sitzen
Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur in der Landesbibliothek wird weiter ausgebaut. 48 von 69 Sitzen
Die Theater in Kiel und Lübeck sowie das Landestheater werden bei anstehenden Investitionen unterstützt. 48 von 69 Sitzen
Organisationen, die antisemitische Projekte, Maßnahmen oder Inhalte fördern, erhalten keine Landesmittel. 48 von 69 Sitzen
Regionale Medien erhalten, die den grundgesetzlichen Auftrag der Pressefreiheit erfüllen können. 46 von 69 Sitzen
Die Verwendung geschlechtersensibler Sprache ist grundsätzlich Privatsache. 46 von 69 Sitzen
Kultur gilt als Querschnittsaufgabe und strategisches Element der Orts-, Stadt- und Regionalentwicklung. 46 von 69 Sitzen
Der Kulturdialog mit den Kommunen wird fortgesetzt. 46 von 69 Sitzen
Kulturschaffende und Kultureinrichtungen werden auf dem Weg der Digitalisierung unterstützt. 46 von 69 Sitzen
Die Modernisierung der Landesmuseen wird vorangetrieben. 46 von 69 Sitzen
Die Medienkompetenz wird weiter gestärkt. 46 von 69 Sitzen
Kultureinrichtungen wie Volkshochschulen, soziokulturelle Zentren und Bibliotheken spartenübergreifend vernetzen. 43 von 69 Sitzen
Vertragliche Beziehungen mit dem Land an ein klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung knüpfen. 39 von 69 Sitzen
Das Entfernen historischer Bezeichnungen aus dem öffentlichen Raum ohne vorherige breite Auseinandersetzung wird abgelehnt. 38 von 69 Sitzen
Kulturschaffende werden weiterhin unterstützt. 38 von 69 Sitzen
Das Landesgedenkstättenkonzept wird fortgeführt. 38 von 69 Sitzen
Die Weiterentwicklung von Bibliotheken zu Dritten Orten für Begegnung und Austausch wird gefördert. 38 von 69 Sitzen
Die Kultur- und Kreativwirtschaft als Standortfaktor weiterentwickeln. 35 von 69 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Landtagswahl am 18.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne (Entwurf) (227 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.