Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie in Schleswig-Holstein
Im Politikfeld „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein zur Wahl 2022 zusammen 532 Forderungen. 51 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 532Forderungen in Schleswig-Holstein
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 08.05.2022Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 69 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 51. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 70 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Innovations-, Wissens- und Technologietransfer am Standort Schleswig-Holstein aktiv fördern. 69 von 69 Sitzen
Leistungsfähige Clusterstrukturen in der Industrie entwickeln. 69 von 69 Sitzen
Landgasthöfe unterstützen, damit sie flächendeckend erhalten bleiben. 65 von 69 Sitzen
Neue Industrieansiedlungen ermöglichen. 65 von 69 Sitzen
Bei der Gründungsförderung spezielle Bedarfe berücksichtigen, um mehr Frauen bei Unternehmensgründungen zu unterstützen. 65 von 69 Sitzen
Den Binnenlandtourismus stärken. 65 von 69 Sitzen
Die Weiterentwicklung des Tourismus erfolgt im Einklang mit Natur und Umwelt. 65 von 69 Sitzen
Die Förderung der Verbraucherzentrale stärken und ausbauen. 65 von 69 Sitzen
Verbraucherinnen und Verbraucher werden geschützt. 64 von 69 Sitzen
Das Land wird als klimaneutraler Produktionsstandort weiterentwickelt und entsprechende Standortvorteile werden genutzt. 60 von 69 Sitzen
Die Entwicklungsstrategie im Tourismus gemeinsam mit der Branche an Nachhaltigkeitsfaktoren ausrichten. 60 von 69 Sitzen
Gemeinsam mit Hamburg und den Partnern der Metropolregion eine Innovationsagentur gründen. 60 von 69 Sitzen
Unnötige Bürokratie abbauen. 57 von 69 Sitzen
Die Meistergründungsprämie fortsetzen. 53 von 69 Sitzen
Die Programme zur Beratung und Begleitung von Unternehmensnachfolgen stärken. 53 von 69 Sitzen
Den Gründergeist junger Menschen unterstützen und die Bereitschaft zur Selbstständigkeit fördern. 53 von 69 Sitzen
Unternehmensgründungen und -übernahmen vereinfachen und besser unterstützen. 53 von 69 Sitzen
Die landesweite Gewerbeflächendatenbank vorantreiben. 53 von 69 Sitzen
Das Standortmarketing des Landes verbessern, etwa durch Dachmarke, Messeauftritte und Auslandsbüros. 53 von 69 Sitzen
Den Übergang aus Hochschule und Wissenschaft in die Unternehmensgründung stärken. 53 von 69 Sitzen
Dem Fachkräfte- und Rohstoffmangel im Handwerk mit geeigneten Maßnahmen begegnen. 53 von 69 Sitzen
Die Politik an den Belangen der mittelständischen Unternehmensstruktur ausrichten. 52 von 69 Sitzen
Den Tourismus als wichtige Säule der Wirtschaft des Landes behandeln. 52 von 69 Sitzen
Innovative und nachhaltige wirtschaftliche Cluster wie Energie, Lebensmittel, Maritimes, Gesundheit und Tourismus besonders berücksichtigen. 52 von 69 Sitzen
Eine möglichst freie Wirtschaft mit fairen sozialen und ökologischen Standards verbinden. 51 von 69 Sitzen
Den Bereich des Gesundheits-Tourismus verstärkt erschließen. 51 von 69 Sitzen
Die Wirtschaft des Landes weiterentwickeln. 51 von 69 Sitzen
Die Werften vor Ort industriepolitisch stärken. 50 von 69 Sitzen
Eine leistungsfähige Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aufbauen. 50 von 69 Sitzen
Strände und Badestellen werden zunehmend auch für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen zugänglich gemacht. 48 von 69 Sitzen
Accelerator-Programme zur Begleitung wachsender Geschäftsideen landesweit ausbauen. 48 von 69 Sitzen
Das Förderprogramm DigiBonus II überprüfen und fortführen, um kleinen Unternehmen bei der Digitalisierung zu helfen. 48 von 69 Sitzen
Für eine stärkere Förderung von Forschung und Entwicklung durch private Unternehmen wird eingetreten. 48 von 69 Sitzen
Zusammen mit Hamburg wird eine integrierte regionale Innovationsstrategie entwickelt, die überlappende Initiativen zusammenführt und Wissensschaffung und -verbreitung fördert. 48 von 69 Sitzen
Mehr industrielle Produktion vor Ort ist nötig, um die Klimaziele weltweit zu erreichen. 46 von 69 Sitzen
Mit Hamburg wird eine gemeinsame Marketingkampagne zur Erschließung der kulturellen und natürlichen Attraktionen geplant. 46 von 69 Sitzen
Regionalmarken werden weiter gefördert und ausgebaut. 46 von 69 Sitzen
Die Zusammenarbeit des Landes mit der Verbraucherzentrale fortentwickeln und stärken. 46 von 69 Sitzen
Forschungsergebnisse und fachliche Ressourcen im Schiffbau nutzen, um moderne und klimaneutrale Schiffe und Antriebstechnik zu bauen und Emissionen zu senken. 43 von 69 Sitzen
Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein wird bei ihren Aufgaben weiterhin unterstützt. 39 von 69 Sitzen
Bei der Gründungsförderung die Stärken des Landes wie Gesundheit, Medizintechnik, Energie, Digitalwirtschaft, Tourismus und Gastronomie in den Fokus rücken. 39 von 69 Sitzen
Den Zeitkorridor bei den Schulferien vergrößern, um Tourismusströme zu entzerren. 39 von 69 Sitzen
Die soziale Marktwirtschaft wird als Ordnungsmodell bekräftigt. 39 von 69 Sitzen
Die starken Wirtschaftsbereiche des Landes in ihren Entwicklungschancen fördern. 39 von 69 Sitzen
Neue Konzepte für Einzelhändlerinnen und Einzelhändler werden unterstützt. 39 von 69 Sitzen
Förderprogramme werden gebündelt, die Anreize für Unternehmensnachfolge und Existenzgründungen in Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Agrarwirtschaft schaffen. 39 von 69 Sitzen
Die Ansiedlung einer Giga-Fabrik für Batteriesysteme und weiterer innovativer Unternehmen wird vorangetrieben. 39 von 69 Sitzen
Die maritime Wirtschaft wird gestärkt. 38 von 69 Sitzen
Nachhaltigen Tourismus fördern. 38 von 69 Sitzen
Innovationen auf dem Weg zur wirtschaftlichen Nutzung unterstützen. 38 von 69 Sitzen
Der neu entstehende Wirtschaftsraum wird zur Stärkung der wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein genutzt. 38 von 69 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Landtagswahl am 18.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne (Entwurf) (84 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.