Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung in Berlin
Im Politikfeld „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“ stehen in den Programmen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin zur Wahl 2026 zusammen 1.146 Forderungen. 66 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 1.146Forderungen in Berlin
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 20.09.2026Abgeordnetenhauswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 153 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 66. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 155 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Azubi-Wohnheime werden geschaffen. 153 von 153 Sitzen
Das Genossenschaftswesen wird verstärkt gefördert, damit mehr Bürger genossenschaftlichen Wohnraum erhalten. 153 von 153 Sitzen
Neuer Wohnraum soll geschaffen werden. 153 von 153 Sitzen
Initiativen für gemeinsames Wohnen von jungen und älteren Menschen werden gefördert. 124 von 153 Sitzen
Jeder Mensch soll unabhängig von Einkommen und Lebenslage ein bezahlbares und sicheres Zuhause finden. 124 von 153 Sitzen
Der gemeinwohlorientierte Wohnungssektor wird weiter ausgebaut. 124 von 153 Sitzen
Der Einsatz gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum wird weiter gestärkt. 124 von 153 Sitzen
Housing First kann ein Ansatz sein. 124 von 153 Sitzen
In neuen Wohnquartieren werden Räume für soziale Infrastruktur von Anfang an mitgeplant. 124 von 153 Sitzen
Das Tempelhofer Feld bleibt in seiner heutigen Funktion erhalten und wird behutsam weiterentwickelt. 124 von 153 Sitzen
Überhöhten Mieten soll ein Riegel vorgeschoben werden. 124 von 153 Sitzen
Der Bau von Beschäftigtenwohnungen für den öffentlichen Dienst wird vorangetrieben. 124 von 153 Sitzen
Genossenschaften werden bei der Vergabe landeseigener Baugrundstücke bevorzugt. 120 von 153 Sitzen
Für öffentlichen Boden gilt ein grundsätzliches Veräußerungsverbot. 103 von 153 Sitzen
Junges Wohnen wird gestärkt. 103 von 153 Sitzen
Zu einer sauberen und sicheren Stadt gehören ausreichend öffentliche Toiletten. 103 von 153 Sitzen
Clubs, kleine Musikspielstätten und Open-Air-Formate werden durch planungsrechtliche Vorgaben und Auflagen von Land und Bezirken besser abgesichert. 103 von 153 Sitzen
Es werden Konzepte entwickelt, um leer stehende Gewerbeeinheiten zu bezahlbarem Wohnraum umzubauen. 103 von 153 Sitzen
Der Erbbauzins für Genossenschaften und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau wird gesenkt. 103 von 153 Sitzen
Besserer Schutz vor Wohnraumverlust wird angestrebt. 103 von 153 Sitzen
Die Verwaltung wird so ausgestattet, dass sie bei Missständen auf dem Wohnungsmarkt schnell und effektiv reagieren kann. 103 von 153 Sitzen
Ein Förderprogramm mit ausreichender Planungssicherheit für Genossenschaften wird aufgelegt. 103 von 153 Sitzen
Eine Boden- und Liegenschaftsagentur steuert die Liegenschaftspolitik transparent und planvoll. 103 von 153 Sitzen
Die Mietpreisprüfstelle wird zu einer Instanz ausgebaut, die Verstöße nicht nur erfasst, sondern konsequent ahndet. 99 von 153 Sitzen
Beim Wohnungswechsel wird eine Preisgarantie eingeführt. 99 von 153 Sitzen
Bei landeseigenen Wohnungen wird der Wohnungstausch unterstützt. 99 von 153 Sitzen
Durch klare Typenbauweisen und serielle Fertigung werden die Baukosten gesenkt. 99 von 153 Sitzen
Mehr barrierefreie, rollstuhlgerechte und seniorengerechte Wohnungen werden geschaffen. 99 von 153 Sitzen
Berlin soll eine Stadt der kurzen Wege mit neu belebter Berliner Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Forschung und Kultur werden. 99 von 153 Sitzen
Kleingärten und Gemeinschaftsgärten werden über Flächennutzungsplan und Bebauungspläne dauerhaft erhalten und ausgebaut. 95 von 153 Sitzen
Mit der IBB entsteht ein Förderprogramm für den Umbau leerstehender Bürogebäude zu Wohnraum. 91 von 153 Sitzen
Der Abriss von Gebäuden wird deutlich eingeschränkt. 91 von 153 Sitzen
Auf Bundesebene werden gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung bezahlbarer Gewerbemieten angestrebt. 91 von 153 Sitzen
Zwischennutzungen werden gezielt gefördert. 91 von 153 Sitzen
Die Modernisierungsumlage wird auf Bundesebene gesenkt. 91 von 153 Sitzen
Das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung wird weiterentwickelt. 91 von 153 Sitzen
Kommunale Gewerbehöfe werden erneut aufgebaut. 91 von 153 Sitzen
Der Geschützte Wohnungsmarkt wird ausgebaut. 91 von 153 Sitzen
Die Nutzung leerstehender Shopping-Center für soziale und kulturelle Angebote und öffentliche Daseinsvorsorge wird unterstützt. 91 von 153 Sitzen
Eine mögliche Internationale Bauausstellung 2034/37 soll eine Bauwende- und Umbau-IBA mit behutsamer Stadtentwicklung, Umbau im Bestand und Klimaschutz sein. 91 von 153 Sitzen
Das kommunale Vorkaufsrecht wird gestärkt. 91 von 153 Sitzen
Ein Wohnungskataster wird eingeführt, um Transparenz über Eigentumsverhältnisse auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen. 91 von 153 Sitzen
Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt wird entgegengetreten; der Zugang zu Wohnraum muss für alle gleichberechtigt sein. 91 von 153 Sitzen
Ein Mietendeckel soll durch eine Länderöffnungsklausel oder eine Bundesregelung ermöglicht werden. 91 von 153 Sitzen
Für die landeseigenen Wohnungsunternehmen wird ein Mietendimmer eingeführt. 91 von 153 Sitzen
Bei Neubau und Sanierung sollen nachwachsende und ökologische Baustoffe wie Holz, Stroh, Lehm und Hanf sowie CO2-arme Baustoffe eingesetzt werden. 91 von 153 Sitzen
Berlin wird zur Stadt der kurzen Wege mit wohnortnaher Versorgung, barrierefreien Gehwegen, grünen Plätzen und Hitzeschutzräumen umgebaut. 91 von 153 Sitzen
Die Mieten der landeseigenen Wohnungsunternehmen bleiben bezahlbar. 91 von 153 Sitzen
Möbliertes Wohnen auf Zeit als Vermietungsform wird gestoppt. 91 von 153 Sitzen
Eigenbedarf wird auf Verwandte ersten Grades begrenzt. 91 von 153 Sitzen
Große Vermieter werden verpflichtet, einen Anteil frei werdender Wohnungen an Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen zu vermieten. 91 von 153 Sitzen
Mehrfachnutzungen durch Stapelung, etwa Wohnungen auf Supermärkten, sollen weiteren Flächenverbrauch vermeiden. 91 von 153 Sitzen
Eine wohnortnahe Versorgung mit öffentlichen Grünanlagen, Spielplätzen und Plätzen für alle Menschen wird angestrebt. 91 von 153 Sitzen
Die Hitzehilfe für auf der Straße lebende Menschen wird gestärkt. 91 von 153 Sitzen
Übermäßig steigenden Mieten wird mit mehr und schnellerem Wohnungsbau begegnet. 83 von 153 Sitzen
Die Urban Tech Republic wird auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel realisiert und zu einer digitalen und nachhaltigen Modellstadt entwickelt. 79 von 153 Sitzen
Mieter sollen ihre Rechte kennen und durchsetzen können. 78 von 153 Sitzen
Die landeseigenen Wohnungsunternehmen planen den Neubau von rund 7.000 Wohnungen. 78 von 153 Sitzen
Die Mietpreisprüfstelle unterstützt Mieterinnen und Mieter bei der Rückforderung unrechtmäßig gezahlter Mieten. 78 von 153 Sitzen
Wohngeld steht schneller, einfacher und verlässlicher zur Verfügung. 78 von 153 Sitzen
Der Wohnberechtigungsschein steht schneller, einfacher und verlässlicher zur Verfügung. 78 von 153 Sitzen
Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften werden verpflichtet, ihre Kundenzentren wiederzueröffnen, damit Mieter persönliche Ansprechpartner vor Ort haben. 78 von 153 Sitzen
Mit einem neuen Vermietungskonzept bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen wird Studierenden und Auszubildenden der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum in der ganzen Stadt erleichtert. 78 von 153 Sitzen
Der Bestand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften soll auf 500.000 Wohnungen ausgebaut und damit der Anteil gemeinwohlorientierten Wohnraums deutlich erhöht werden. 78 von 153 Sitzen
Ein Entwicklungskonzept für die City-West wird in einem kooperativen Verfahren mit dem Senat und den betroffenen Bezirken auf Grundlage der „Charta City West 2040“ erarbeitet. 78 von 153 Sitzen
Die Wiederverwertung von Baumaterialien wird befürwortet. 78 von 153 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darunter steht der Koalitionsvertrag der bisherigen Regierung; ein neuer liegt noch nicht vor. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Abgeordnetenhaus Berlin fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Abgeordnetenhauswahl in Berlin, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.