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Gesundheit und Pflege in Schleswig-Holstein

Im Politikfeld „Gesundheit und Pflege“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein zur Wahl 2022 zusammen 559 Forderungen. 46 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 69 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 46. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 81 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Die Finanzierung von Investitionen in Bauten und Ausrüstung der Krankenhäuser aus öffentlichen Mitteln sichern. 69 von 69 Sitzen
Die gesundheitliche Prävention zum Grundprinzip des Gesundheitswesens machen. 69 von 69 Sitzen
Eine gute gesundheitliche Versorgung in Stadt und Land sicherstellen. 65 von 69 Sitzen
Die Einrichtung kommunaler Gesundheitszentren unterstützen, in denen alle Gesundheitsberufe auf Augenhöhe zusammenarbeiten. 65 von 69 Sitzen
Prävention gilt als Schlüssel zur Bekämpfung von Sucht. 65 von 69 Sitzen
Die freiberufliche und die klinische Hebammenarbeit durch angemessene Vergütungen und verlässliche Rahmenbedingungen sichern. 64 von 69 Sitzen
Die stationäre und ambulante Hospizversorgung im Land ausbauen. 64 von 69 Sitzen
Die medizinischen Angebote besser vernetzen. 64 von 69 Sitzen
Stärkere Anreize für die Ansiedlung von Ärzt:innen auf dem Land setzen. 64 von 69 Sitzen
Wohnortnahe Zugänge zu medizinischen Einrichtungen schaffen. 64 von 69 Sitzen
Eine wohnortnahe Vor- und Nachsorge für Eltern und Neugeborene erreichen. 60 von 69 Sitzen
Das Essensangebot in öffentlichen Einrichtungen von der Kita bis zur Senioreneinrichtung setzt vermehrt auf Regionalität und Saisonalität. 60 von 69 Sitzen
Psychosoziale Hilfs- und Therapieangebote flächendeckend anbieten und erreichbar machen. 60 von 69 Sitzen
Auf Bundesebene wird eine transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln angestrebt. 53 von 69 Sitzen
Mit dem Versorgungssicherungsfonds des Landes innovative Modellprojekte zur Gesundheitsversorgung fördern. 53 von 69 Sitzen
Die Ausbildungskapazitäten in den Gesundheits- und Pflegeberufen bedarfsgerecht weiterentwickeln. 53 von 69 Sitzen
Der Bund soll sich angemessen finanziell an den Investitionskosten der Krankenhäuser beteiligen. 52 von 69 Sitzen
Arzt- und Therapiepraxen barrierefrei gestalten. 52 von 69 Sitzen
Den öffentlichen Gesundheitsdienst personell, finanziell und technisch auskömmlich ausstatten. 52 von 69 Sitzen
Eine wirksame Personalbemessung in der Pflege einführen. 52 von 69 Sitzen
Die Klinikstandorte aufeinander abgestimmt entwickeln und untereinander sowie mit dem UKSH stärker vernetzen. 51 von 69 Sitzen
Kurzzeitpflege und Tagespflegeangebote ausweiten. 51 von 69 Sitzen
Eine gute und verlässliche gesundheitliche Versorgung im ganzen Land sicherstellen. 48 von 69 Sitzen
Die Einrichtung von Drogenkonsumräumen auf kommunaler Ebene unterstützen. 48 von 69 Sitzen
Die Einführung von Angeboten durch Gemeindepflegende und Gesundheitslotsinnen und -lotsen prüfen, um die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern. 48 von 69 Sitzen
Auskömmliche niedrigschwellige Hilfsangebote für Menschen bereitstellen, die Unterstützung benötigen. 48 von 69 Sitzen
Das Engagement für betriebliches Gesundheitsmanagement fortführen. 48 von 69 Sitzen
Angebote für mentale Prävention stärker in den Blick nehmen. 48 von 69 Sitzen
Beratungsangebote zum Thema Gesundheit im Land fördern und ausbauen. 48 von 69 Sitzen
Früh und umfassend über die Gefahren von Tabak, Alkohol, illegalen Drogen, Arzneimitteln, Glücksspiel und Internet aufklären. 48 von 69 Sitzen
Das Beratungsangebot für Suchtbetroffene weiter ausbauen. 48 von 69 Sitzen
Sichere strategische Reserven für medizinische Produkte vorhalten. 48 von 69 Sitzen
Die Modernisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein an den Standorten Kiel und Lübeck weiter unterstützen. 46 von 69 Sitzen
Das psychosoziale Beratungsangebot für Studierende wird ausgeweitet. 46 von 69 Sitzen
Die wohnortnahe Pflege- und Beratungsinfrastruktur stärken, damit länger im eigenen Umfeld gepflegt werden kann und Angehörige entlastet werden. 46 von 69 Sitzen
Verstärkt über psychische Krankheitsbilder aufklären und deren Stigmatisierung entgegenwirken. 46 von 69 Sitzen
Das Gesundheits- und Pflegesystem soll leistungsstark bleiben. 46 von 69 Sitzen
Die solitäre Kurzzeitpflege einführen. 46 von 69 Sitzen
Die Angebote der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung stärken. 43 von 69 Sitzen
Der Eigenanteil in der Pflege soll stabil und begrenzt bleiben. 39 von 69 Sitzen
Die freiberufliche, selbstständige Struktur bleibt das Rückgrat der Gesundheitsversorgung. 39 von 69 Sitzen
Flexibilität beim Berufseinstieg im Angestelltenverhältnis, bei der Arbeitszeit und bei der Niederlassung ermöglichen. 39 von 69 Sitzen
Die Anreize für Studierende, sich beruflich in ländlichen Bereichen zu engagieren, anpassen. 39 von 69 Sitzen
Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf freie Wahl im Gesundheitswesen. 38 von 69 Sitzen
Das vorhandene Angebot der Selbsthilfegruppen stärken. 38 von 69 Sitzen
Ärzte auf dem Land durch telemedizinische Angebote unterstützen. 35 von 69 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Landtag Schleswig-Holstein in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Zur Landtagswahl am 18.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne (Entwurf) (272 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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