Kultur, Medien, Religion und Erinnerung in Berlin
Im Politikfeld „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“ stehen in den Programmen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin zur Wahl 2026 zusammen 625 Forderungen. 34 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 625Forderungen in Berlin
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 20.09.2026Abgeordnetenhauswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 153 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 34. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 70 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
An Musikschulen werden Honorarkräfte entsprechend der Rechtsprechung fest angestellt. 132 von 153 Sitzen
Die Freiheit von Kunst und Kultur wird uneingeschränkt vertreten. 132 von 153 Sitzen
Die Singularität der Shoa sowie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur werden weiterhin im öffentlichen Bewusstsein verankert. 132 von 153 Sitzen
Kulturelle Angebote und Räume sollen allen Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder Alter zugänglich sein. 124 von 153 Sitzen
Die Berliner Gedenkstätten werden finanziell und personell gesichert und gestärkt. 124 von 153 Sitzen
Bezahlbare Arbeits-, Proben-, Produktions- und Präsentationsorte für Kreative werden, auch in landeseigenen Immobilien, ausgebaut. 124 von 153 Sitzen
Die Aufteilung der Zentral- und Landesbibliothek auf zwei Standorte soll beendet werden. 124 von 153 Sitzen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine Finanzierung werden befürwortet. 124 von 153 Sitzen
Räume für Kultur sollen wie beim Sport kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 120 von 153 Sitzen
Die Berliner Kinolandschaft soll dauerhaft gestärkt und abgesichert werden. 103 von 153 Sitzen
Das Arbeitsraumprogramm soll weiter gefördert werden. 103 von 153 Sitzen
Ziel ist die Förderung einer lebendigen Erinnerungskultur. 103 von 153 Sitzen
Faire Arbeitsbedingungen und eine verlässliche Förderung für Kreativschaffende werden gesichert. 103 von 153 Sitzen
Erinnerungsorte wie das SEZ und die ehemalige Stasi-Zentrale mit dem Campus für Demokratie werden erhalten beziehungsweise entwickelt. 103 von 153 Sitzen
Die grundgesetzliche Religions- und Weltanschauungsfreiheit wird verteidigt. 103 von 153 Sitzen
Die Transparenzregeln im rbb-Staatsvertrag sollen ausgebaut werden. 103 von 153 Sitzen
Urheberrechte werden im Bereich künstlicher Intelligenz geschützt. 99 von 153 Sitzen
Der Bund wird mit dem Hauptstadtkulturfonds stärker an der Finanzierung national bedeutender Kultureinrichtungen in Berlin beteiligt. 95 von 153 Sitzen
Bei kulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche wird nicht gespart. 95 von 153 Sitzen
Musikschulen, Jugendkunstschulen, kommunale Galerien und Volkshochschulen werden besonders in Außenbezirken und sozial benachteiligten Kiezen ausgebaut und verstetigt. 95 von 153 Sitzen
Bei neuen Stadtquartieren und größeren Neubauvorhaben werden Orte für Kunst und Kultur verpflichtend geplant und gebaut. 91 von 153 Sitzen
Ein neues Kulturfördergesetz wird geschaffen. 91 von 153 Sitzen
Verbindliche Mindesthonorare und -gagen im Kulturbereich werden eingeführt. 91 von 153 Sitzen
Das gesamtstädtische Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ wird schrittweise umgesetzt. 91 von 153 Sitzen
Barrierefreie Kulturangebote werden gefördert. 91 von 153 Sitzen
Für die Clubwirtschaft wird erstmals eine Spielstättenförderung eingeführt. 91 von 153 Sitzen
Landeseigene Immobilien sollen stärker für kulturelle Nutzungen geöffnet werden. 91 von 153 Sitzen
Die Vermittlungsarbeit der Gedenkstätten wird mit zeitgemäßen Formaten und Gegenwartsbezug weiterentwickelt. 91 von 153 Sitzen
Straßen, die an Kolonialverbrecher erinnern, werden umbenannt. 91 von 153 Sitzen
Der eintrittsfreie Museumssonntag soll noch in dieser Legislatur wieder eingeführt werden. 79 von 153 Sitzen
Der ehemalige Flughafen Tempelhof soll zu einem Kulturort weiterentwickelt werden, der das Potential des historischen Gebäudes voll ausschöpft. 79 von 153 Sitzen
Der Campus für Demokratie wird konsequent weiterentwickelt. 79 von 153 Sitzen
Die kulturelle Infrastruktur von Ateliers bis zu soziokulturellen Orten wird in allen Bezirken in ihrer ganzen Breite gesichert. 79 von 153 Sitzen
DAB+ wird weiter ausgebaut. 78 von 153 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darunter steht der Koalitionsvertrag der bisherigen Regierung; ein neuer liegt noch nicht vor. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Abgeordnetenhaus Berlin fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Abgeordnetenhauswahl in Berlin, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.