Gesundheit und Pflege in Berlin
Im Politikfeld „Gesundheit und Pflege“ stehen in den Programmen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin zur Wahl 2026 zusammen 638 Forderungen. 31 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 638Forderungen in Berlin
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 20.09.2026Abgeordnetenhauswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 153 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 31. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 78 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Der von der Zivilgesellschaft geforderte Aktionsplan zur Weiterentwicklung der Fast-Track-City-Initiative gegen HIV/AIDS wird auf den Weg gebracht. 124 von 153 Sitzen
Für barriereärmere Zugänge zu Gesundheitseinrichtungen wird sich eingesetzt. 124 von 153 Sitzen
Ein rund um die Uhr erreichbares Pflegenotfall-Telefon wird eingeführt, das bei akuten Pflegeproblemen schnelle Hilfe bietet. 124 von 153 Sitzen
Die Kurzzeitpflege wird ausgebaut, um Übergangs- und Entlastungssituationen abzufedern. 124 von 153 Sitzen
Präventions- und Unterstützungsangebote zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen werden deutlich ausgebaut. 124 von 153 Sitzen
In jedem Bezirk werden integrierte Gesundheitszentren mit ärztlicher, therapeutischer und sozialer Versorgung aufgebaut. 124 von 153 Sitzen
Die Versorgung soll besser vernetzt werden. 103 von 153 Sitzen
Pflegebedürftigen Menschen soll so lange wie möglich ein Leben im vertrauten Umfeld ermöglicht werden. 103 von 153 Sitzen
Pflegestützpunkte werden als zentrale Anlaufstellen ausgebaut, die informieren, begleiten und bei der Organisation von Pflege unterstützen. 103 von 153 Sitzen
Die Gesundheitspolitik folgt dem Prinzip „präventiv vor ambulant vor stationär“. 103 von 153 Sitzen
Gesundheitsförderung mit Schwerpunkten auf Bewegung, Ernährung, Suchtprävention und psychischer Gesundheit wird verbindlich in Kitas, Schulen, Betrieben und Senioreneinrichtungen integriert. 103 von 153 Sitzen
Die psychotherapeutische Versorgung wird am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. 99 von 153 Sitzen
Weiterbildungs- und Begleitangebote, die den Verbleib im Pflegeberuf erleichtern, werden ausgebaut. 99 von 153 Sitzen
Niedrigschwellige Anlaufstellen für Jugendliche in seelischen Krisen werden ausgebaut. 99 von 153 Sitzen
Die Krankenhausinvestitionen werden auf ein bedarfsgerechtes Niveau gesteigert. 95 von 153 Sitzen
Der Öffentliche Gesundheitsdienst wird gestärkt. 91 von 153 Sitzen
Die queersensible Gesundheitsversorgung, insbesondere für trans Patientinnen und Patienten, wird gestärkt. 91 von 153 Sitzen
Drug-Checking wird ausgebaut. 91 von 153 Sitzen
Die Aus- und Fortbildung in den Gesundheitsberufen zu queersensibler Versorgung wird ausgebaut. 91 von 153 Sitzen
Modellprojekte für Community Health Nursing werden ausgebaut. 91 von 153 Sitzen
Die Clearingstelle für Menschen ohne Zugang zur Gesundheitsversorgung wird gestärkt. 91 von 153 Sitzen
Niedrigschwellige Suchthilfeangebote werden ausgebaut, um junge und sozial benachteiligte Menschen besser zu erreichen. 91 von 153 Sitzen
Alle Menschen in Berlin haben ein Recht auf Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung. 91 von 153 Sitzen
Die Drogenpolitik zielt darauf, gesundheitliche und soziale Risiken für Konsumierende zu verringern. 91 von 153 Sitzen
An weiteren Krankenhäusern werden mehr Notdienstpraxen eingerichtet. 83 von 153 Sitzen
In allen Bezirken wird eine gut erreichbare Gesundheitsversorgung gesichert. 79 von 153 Sitzen
Die Notfallversorgung wird weiterentwickelt. 79 von 153 Sitzen
In Neubauvorhaben der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen geeignete Räume für Arztpraxen in den Planungen berücksichtigt werden. 78 von 153 Sitzen
Prävention wird stärker in den Alltag integriert. 78 von 153 Sitzen
Apotheken und andere Partner im Gesundheitssystem werden als niedrigschwellige Gesundheitszentren gestärkt, einschließlich Impfungen sowie Blutdruck- und Blutzuckermessungen. 78 von 153 Sitzen
Die Berliner Hausbesuche sollen dauerhaft gesichert werden. 78 von 153 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darunter steht der Koalitionsvertrag der bisherigen Regierung; ein neuer liegt noch nicht vor. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Abgeordnetenhaus Berlin fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Abgeordnetenhauswahl in Berlin, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.