Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft in Berlin
Im Politikfeld „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“ stehen in den Programmen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin zur Wahl 2026 zusammen 1.230 Forderungen. 71 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 1.230Forderungen in Berlin
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 20.09.2026Abgeordnetenhauswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 153 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 71. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 167 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Neubau, Sanierung und Barrierefreiheit von Sportstätten sowie inklusive Sportstätten werden mit Nachdruck fortgesetzt. 153 von 153 Sitzen
Ehrenamtliches Engagement wird unterstützt. 153 von 153 Sitzen
Die Antisemitismusprävention wird ausgebaut. 153 von 153 Sitzen
Kinderbetreuung wird auch außerhalb der üblichen Zeiten angeboten, um Erwerbsarbeit und Teilhabe zu erleichtern. 132 von 153 Sitzen
Kinderarmut soll entschlossen bekämpft werden. 132 von 153 Sitzen
Der Jahn-Sportpark wird als inklusive Breitensportanlage mit uneingeschränkter Teilhabe für Menschen mit Behinderungen entwickelt. 128 von 153 Sitzen
Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden gestärkt. 124 von 153 Sitzen
Jedes Kind soll unabhängig vom Elternhaus gleiche Chancen auf Bildung, Förderung und ein selbstbestimmtes Leben haben. 124 von 153 Sitzen
Jugendclubs, Abenteuerspielplätze, Sporthallen, Stadtbibliotheken und selbstverwaltete Treffpunkte werden gesichert und ausgebaut. 124 von 153 Sitzen
Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden flexiblere Arbeitszeiten angestrebt. 124 von 153 Sitzen
Einsamkeit soll als gesellschaftliches Problem angegangen werden. 124 von 153 Sitzen
Gemeinnützige Strukturen im E-Sport werden gefördert. 124 von 153 Sitzen
Gewaltschutz- und Kinderschutzambulanzen werden weiter gestärkt. 124 von 153 Sitzen
Die Kita-Sozialarbeit wird weiter gestärkt. 124 von 153 Sitzen
Artikel 3 des Grundgesetzes soll um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzt und diese Ergänzung abgeschlossen werden. 124 von 153 Sitzen
Frauenhäuser und Schutzwohnungen werden stadtweit ausgebaut. 124 von 153 Sitzen
Bestehende Schwimmbäder werden klimagerecht saniert. 124 von 153 Sitzen
Alleinerziehende Elternteile erhalten beim Ausfall des anderen Elternteils die notwendige Unterstützung. 107 von 153 Sitzen
Bürgerschaftliches Engagement für Sauberkeit wird gezielt gefördert. 107 von 153 Sitzen
Die Kooperation von Gesundheitswesen, Jugendsozialarbeit, Schulen und Jugendhilfe soll gestärkt werden. 103 von 153 Sitzen
Der Kampf gegen alle Formen von Antisemitismus wird ernst genommen. 103 von 153 Sitzen
Etablierte, fachlich qualifizierte Träger der Antisemitismusprävention werden verlässlich statt über befristete Projekte gefördert. 103 von 153 Sitzen
Sportstätten werden digital, transparent und gerecht vergeben. 103 von 153 Sitzen
In allen Bezirken werden bedarfsgerechte Wasserflächen nach dem Masterplan der Bäderallianz Deutschland angestrebt. 103 von 153 Sitzen
Ergänzende Schulungen von Familienrichtern zum Kinderschutz durch die Berliner Gewaltschutzambulanz werden verbindlich geregelt. 103 von 153 Sitzen
Allen Menschen soll echte Teilhabe unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebensumständen ermöglicht werden. 103 von 153 Sitzen
Zivilgesellschaftliche Strukturen, Vereine, Migrantenorganisationen und Initiativen, die Demokratie leben und schützen, werden unterstützt. 103 von 153 Sitzen
Kinderschutzstandards werden in allen Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, verlässlich eingeführt. 103 von 153 Sitzen
Fanprojekte werden finanziell stärker gefördert. 103 von 153 Sitzen
Die Angebote der Frühen Hilfen werden gesichert. 99 von 153 Sitzen
Im Olympiapark werden weitere Entwicklungsmaßnahmen umgesetzt. 99 von 153 Sitzen
Das Eine-Pause-Haus als Kurzzeitwohnen für versorgungsintensive junge Menschen wird verwirklicht. 99 von 153 Sitzen
Bei Neubauvorhaben wird der Bedarf an zusätzlichen Sportflächen berücksichtigt. 99 von 153 Sitzen
Kultur, Freizeit und Sport müssen für alle bezahlbar sein. 99 von 153 Sitzen
Junge Familien werden in allen Lebenslagen unterstützt. 99 von 153 Sitzen
Ehrenamtliche Strukturen werden weiter entbürokratisiert. 99 von 153 Sitzen
Sport und frühe Bewegungsangebote sollen regulärer Bestandteil des Alltags in Kitas und Schulen sein. 99 von 153 Sitzen
Kiezkantinen schaffen wohnortnahe, bezahlbare und hochwertige Angebote für gesunde und nachhaltige Ernährung. 91 von 153 Sitzen
Die LADG-Ombudsstelle wird gestärkt und als unabhängige Behörde aufgestellt. 91 von 153 Sitzen
Unter dem Dach der LADG-Ombudsstelle wird eine unabhängige Beschwerdestelle gegen Diskriminierung an Schulen eingerichtet. 91 von 153 Sitzen
Alle Familienformen, einschließlich Alleinerziehender und Regenbogenfamilien, werden unterstützt. 91 von 153 Sitzen
Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen wird geschlossen. 91 von 153 Sitzen
Vereinsungebundener Sport wird gefördert, etwa durch Sport im Park. 91 von 153 Sitzen
Gewalthilfegesetz und Istanbul-Konvention werden konsequent durch alle Senatsverwaltungen umgesetzt. 91 von 153 Sitzen
Menschen mit Behinderungen erhalten konsequenten Gewaltschutz. 91 von 153 Sitzen
Die Vergütung von Übungsleitern im Kinder-, Jugend- und Inklusionssport soll auf 20 bis 25 Euro pro Stunde steigen. 91 von 153 Sitzen
Es werden Gemeinschaftsorte in der Nachbarschaft geschaffen. 91 von 153 Sitzen
Ein Altenhilfestrukturgesetz bündelt, vernetzt und finanziert die Angebote für Menschen über 60 Jahre verlässlich. 91 von 153 Sitzen
Das Verschwinden queerer Orte wird gestoppt. 91 von 153 Sitzen
Älteren Menschen werden Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von nachlassenden Fähigkeiten ermöglicht. 91 von 153 Sitzen
Die aufsuchende Stadtteilarbeit wird weitergeführt. 91 von 153 Sitzen
Verbindliche Inklusion soll die strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen im Sport auflösen. 91 von 153 Sitzen
Beschäftigte in Bildung, Sozialbereich, öffentlichem Dienst sowie Sicherheitspersonal, Personal- und Betriebsräte werden verpflichtend zu Diskriminierung, Rassismus und extrem rechten Ideologien aus- und weitergebildet. 91 von 153 Sitzen
Die bezirkliche Sportinfrastruktur richtet sich an der Sportentwicklungsplanung aus. 91 von 153 Sitzen
Eine Berliner Olympiabewerbung wird unterstützt. 83 von 153 Sitzen
Familienzentren sollen auch an Kitas und Grundschulen weiterentwickelt werden. 79 von 153 Sitzen
Wer Gewalt gegen das andere Elternteil ausübt, muss damit rechnen, dass der Umgang mit dem Kind eingeschränkt oder ausgeschlossen wird. 79 von 153 Sitzen
Die Politik wird auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgerichtet. 78 von 153 Sitzen
Die ganzjährige Nutzbarkeit von Sportflächen soll konsequent verbessert werden. 78 von 153 Sitzen
Alle Menschen in Berlin, auch mit Behinderungen, können in allen Lebensbereichen selbstbestimmt leben. 78 von 153 Sitzen
Der Kinderschutz wird weiter verbessert. 78 von 153 Sitzen
Jugendclubs sollen ihren Auftrag mit einer Vielfalt freier und öffentlicher Träger erfüllen. 78 von 153 Sitzen
Zusammenhalt und die Übernahme von Verantwortung füreinander sind der Anspruch. 78 von 153 Sitzen
Kindertagesstätten und die Kindertagespflege sind neben der Familie zentrale Orte frühkindlicher Bildung. 78 von 153 Sitzen
Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in der Kindertagesbetreuung gut betreut und gefördert werden. 78 von 153 Sitzen
Eine zeitgemäße digitale Ausstattung wird vorgesehen, damit Jugendarbeit junge Menschen besser erreicht und Angebote stärker an ihrer Lebensrealität ausgerichtet werden. 78 von 153 Sitzen
Das Sportstättensanierungsprogramm soll konsequent ausgebaut werden. 78 von 153 Sitzen
Die Berlinerinnen und Berliner sollen in den Bädern wieder auf verlässliche Öffnungszeiten zählen können. 78 von 153 Sitzen
Die Modernisierung des Sportforums Hohenschönhausen mit dem dort integrierten Olympiastützpunkt soll unterstützt werden. 78 von 153 Sitzen
Jede Form von Diskriminierung wird abgelehnt. 78 von 153 Sitzen
Kürzungen bei Sportvereinen werden nicht gebraucht. 78 von 153 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Abgeordnetenhaus Berlin in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darunter steht der Koalitionsvertrag der bisherigen Regierung; ein neuer liegt noch nicht vor. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Abgeordnetenhaus Berlin fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Abgeordnetenhauswahl in Berlin, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.