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Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung

Forderungen der SPD in Berlin

161 Forderungen im Politikfeld „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“ im Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 („Wieder Berlin mit Steffen Krach“). Bei 73 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Abgeordnetenhaus eine gleiche oder ähnliche Forderung.

Im Zusammenhang des Programms stehen die Forderungen auf der Seite „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“ im Programm der SPD.

Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 161
  1. Neuer Wohnraum soll geschaffen werden.

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  2. Überhöhten Mieten soll ein Riegel vorgeschoben werden.

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  3. Ein Schwerpunkt der Investitionen ist der Wohnungsneubau.

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  4. Ein Schwerpunkt der Investitionen sind Sanierung und Neubau sozialer Infrastruktur in den Kiezen.

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  5. Das Azubi-Werk schafft vor allem bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende.

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  6. Der ehemalige Flughafen Tempelhof wird nutzbar gemacht.

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  7. Sicherung und Entwicklung von Gewerbeflächen richten sich nach dem Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040.

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  8. Auf ausgewählten Gewerbeflächen sollen unter Beteiligung der Sozialpartner Wohnraum und soziale Infrastruktur für Fachkräfte und Auszubildende entstehen können.

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  9. Der Mix aus Gewerbe, Dienstleistungen und Kultur in den Kiezen wird erhalten.

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  10. Auf Bundesebene werden gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung bezahlbarer Gewerbemieten angestrebt.

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  11. Die Internationale Bauausstellung 2034 bis 2036 wird vorbereitet.

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  12. Die Internationale Bauausstellung wird vorbereitet, um Mehrwert für nachhaltige Stadtentwicklung, Infrastruktur und Digitalisierung zu schaffen.

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  13. Mieten werden begrenzt und das Profitstreben auf dem Wohnungsmarkt zurückgedrängt.

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  14. Eine integrierte Stadtplanung berücksichtigt die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen, auch mobilitätseingeschränkter Menschen.

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  15. Bis 2040 sollen mindestens 230.000 weitere Wohnungen durch landeseigene, genossenschaftliche und private Bauherren entstehen.

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  16. In der Legislaturperiode 2026 bis 2031 sollen 100.000 neue Wohnungen entstehen.

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  17. Das Land kooperiert mit allen öffentlichen und privaten Akteuren, die an Beschleunigung, sozialem Wohnraum und bezahlbaren Mieten mitwirken.

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  18. Potenziale zur Senkung der Baukosten werden ausgeschöpft.

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  19. Mehr als die Hälfte der neuen Wohnungen soll bei landeseigenen Gesellschaften, Genossenschaften und gemeinwohlorientierten Unternehmen entstehen.

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  20. Ein öffentliches Wohnungsbauprogramm ergänzt die laufende Wohnungsbauförderung.

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  21. Im Jahresmittel sollen 10.000 Wohnungen fertiggestellt werden.

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  22. Die Landesunternehmen erhalten die Möglichkeit zum Kapazitätsaufbau.

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  23. Die Eigenkapitalbasis der Landesunternehmen wird schrittweise im erforderlichen Umfang gestärkt.

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  24. Synergien und mögliche Strukturveränderungen zwischen Landesunternehmen werden geprüft.

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  25. Mit landeseigenen Gesellschaften und Genossenschaften entstehen barrierefreie bezahlbare Wohnangebote für Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen und Wohngemeinschaften.

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  26. Die Genossenschaftsförderung wird weiterentwickelt und zur zweiten Säule des öffentlichen Wohnungsbauprogramms.

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  27. Geeignete landeseigene Flächen werden für genossenschaftlichen Wohnungsbau bereitgestellt.

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  28. Der Zugriff auf landeseigene Flächen erfolgt vor allem über Erbbaurecht.

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  29. Erbbaurecht wird in der Förder- und Bewertungspraxis grundsätzlich als eigentumsgleich anerkannt.

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  30. Landeseigene Flächen für neue Stadtquartiere werden schneller verfügbar gemacht.

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  31. Verkehrliche Erschließung und soziale Infrastruktur neuer Quartiere werden rechtzeitig geschaffen.

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  32. Beim Ankauf von Wohnungen durch das Land haben klimagerechte Neubauwohnungen Vorrang.

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  33. Ältere größere Wohnungsbestände werden nur noch gezielt in Quartieren mit niedrigem kommunalem Anteil angekauft.

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  34. Das kommunale Vorkaufsrecht wird weiterhin im erforderlichen Umfang angewendet.

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  35. Die Sozialwohnungsquote im kooperativen Baulandmodell steigt von 30 auf 50 Prozent.

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  36. Das kooperative Baulandmodell wird als Kerninstrument für bezahlbares Wohnen gestärkt.

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  37. Das kooperative Baulandmodell gilt auch ohne Bebauungsplan, sodass bei Befreiungen vom Baurecht bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum verbindlich verlangt wird.

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  38. Das Monitoring wird verbessert und die Vermietung zugesagter Sozialwohnungen gemeinsam mit den Bezirken gesichert.

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  39. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird durch innovatives, schnelles und günstigeres Bauen verringert.

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  40. Bauprojekte in Modulbauweise und nach dem Standard Gebäudetyp E werden verstärkt angeschoben.

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  41. Beim Bauen werden langlebige, nachwachsende und regionale Materialien sowie energieeffiziente Gebäudetypen bevorzugt.

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  42. Der Wohnungsbau wird mit dem Bau-Turbo angekurbelt.

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  43. Alle Instrumente der Stadtentwicklungs- und Baupolitik, die Planungssicherheit geben, werden genutzt.

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  44. Baulücken, Brachflächen und niedrig bebaute Grundstücke werden stärker für den Wohnungsbau genutzt.

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  45. Beim Wohnungsbau haben bereits versiegelte Flächen grundsätzlich Vorrang.

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  46. Mit der IBB entsteht ein Förderprogramm für den Umbau leerstehender Bürogebäude zu Wohnraum.

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  47. Die Förderung für den Umbau von Büros zu Wohnraum wird an eine Mietpreisbindung gekoppelt.

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  48. Die Fläche der ehemaligen A 104 beidseits des Tunnels Schlangenbader Straße wird in einem Pilotprojekt umgestaltet.

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  49. Der Breitenbachplatz wird durch eine Umgestaltung neu belebt.

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  50. Grundstücke in gut angebundenen Lagen werden besser genutzt, auch durch Umnutzung und Aufstockung.

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  51. Der Erhalt kommunaler Gebäude für soziale Infrastruktur wird durch modellhafte Um- und Mehrfachnutzungen gefördert.

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  52. Die Überbauung eingeschossiger Bauten wie Supermärkte wird geprüft.

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  53. Unbebaute und ungenutzte Grundstücke, besonders in gut versorgten Lagen, werden mit allen Mitteln aktiviert.

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  54. Der Druck auf blockierende oder spekulierende Grundstückseigentümer wird erhöht.

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  55. Baugebote werden eingesetzt.

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  56. Eigentümer, die nicht bauen, müssen rasch selbst bauen oder im Einzelfall zu einem angemessenen Preis verkaufen.

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  57. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften sollen solche Grundstücke erwerben können.

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  58. Leerstehende Shoppingcenter und Ladenzeilen werden für Jugend-, Kultur-, Sport- und soziale Angebote neu belebt.

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  59. Zwischennutzungen werden gezielt gefördert.

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  60. Das Nikolaiviertel wird mit Städtebauförderung weiterentwickelt.

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  61. Das Areal zwischen Fernsehturm und Spreeufer wird als grüner Freiraum gestaltet.

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  62. Das Stadtquartier am Molkenmarkt mit bezahlbaren landeseigenen Wohnungen, Gewerbe und Kultur wird zügig errichtet.

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  63. Am Molkenmarkt wird architektonische Qualität gesichert.

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  64. Von der Alten Münze bis zum Haus der Statistik entsteht ein zusammenhängendes Band aus Kultur und Stadtgeschichte.

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  65. In Tegel wird der Wohnungsbau mit landeseigenen Gesellschaften und Genossenschaften zügig vorangetrieben.

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  66. In Tegel entstehen in einer zweiten Phase weitere gemeinnützige Wohnungen, insgesamt bis zu 12.000.

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  67. Der Zentrale Festplatz wird als möglicher Standort für ein Stadtquartier geprüft.

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  68. Den Schaustellern am Zentralen Festplatz wird eine alternative Fläche angeboten.

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  69. Das Tempelhofer Feld bleibt in seiner heutigen Funktion erhalten und wird behutsam weiterentwickelt.

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  70. Gesetzliche Anpassungen sollen die Aufenthaltsqualität des Tempelhofer Felds verbessern.

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  71. Eine Randbebauung des Tempelhofer Felds wird abgelehnt, solange andere Flächen ungenutzt sind.

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  72. Im Umfeld des Flughafengebäudes Tempelhof entsteht landeseigener und genossenschaftlicher Wohnungsbau ohne Eingriff in das Feld.

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  73. Das Flughafengebäude Tempelhof wird neu belebt und für vielfältige Nutzungen geöffnet.

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  74. Jeder Mensch soll unabhängig von Einkommen und Lebenslage ein bezahlbares und sicheres Zuhause finden.

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  75. Die Mietpreisprüfstelle wird massiv ausgebaut.

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  76. Die Mietpreisprüfstelle wird zu einer Mietenaufsicht Berlin weiterentwickelt, die berät, verfolgt und sanktioniert.

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  77. Die Mietenaufsicht bekämpft berlinweit Wuchermieten und ahndet Verstöße.

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  78. Die bezirklichen Mieterberatungen werden unter dem Dach der Mietenaufsicht zu regionalen Anlaufstellen.

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  79. Die Mietenaufsicht erhält eine eigene Ermittlungsgruppe und arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.

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  80. Bei An- und Ummeldungen wird über Mietpreisbremse, Mietwucher, kostenlose Beratung und Milieuschutzregeln informiert.

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  81. Milieuschutzgebiete werden ausgeweitet.

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  82. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen werden stärker auf eine vorbildliche Vermietungspraxis ausgerichtet.

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  83. Mieterhöhungen bei landeseigenen Unternehmen werden begrenzt.

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  84. Die maximale Mietbelastung von 27 Prozent des Haushaltseinkommens bemisst sich künftig an der Bruttokaltmiete statt an der Nettokaltmiete.

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  85. Für Mieterhöhungen und Nebenkostenabrechnungen gelten neue Transparenzregeln.

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  86. Die Ombudsstelle der landeseigenen Wohnungsunternehmen wird zu einer Schlichtungsstelle weiterentwickelt.

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  87. Es gibt wohnortnahe Ansprechpersonen mit verlässlichen Sprechzeiten.

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  88. Das Landesprogramm Großwohnsiedlungen wird ausgebaut.

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  89. Das Landesprogramm Großwohnsiedlungen wird mit Programmen wie dem Quartiersmanagement verzahnt.

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  90. Bei landeseigenen Wohnungen wird der Wohnungstausch unterstützt.

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  91. Beim Wechsel in eine kleinere landeseigene Wohnung kann der bisherige Quadratmeterpreis erhalten bleiben.

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  92. Für die Wohnungsvergabe werden anonymisierte Bewerbungsverfahren eingeführt.

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  93. Für die Wohnungsvermietung gelten verbindliche Anti-Diskriminierungsstandards.

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  94. Systematische Testverfahren zur Aufdeckung von Benachteiligung bei der Vermietung werden ausgebaut.

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  95. Bei Modernisierungen des Wohnungsbestands werden gendergerechte und inklusive Maßnahmen berücksichtigt.

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  96. Eine Wohnungstauschbörse bezieht landeseigene und private Wohnungsunternehmen ein.

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  97. Ein Vermittlungsprogramm „Wohnen für Hilfe“ fördert bezahlbares und generationenübergreifendes Wohnen.

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  98. Senioren mit ungenutzten Zimmern werden mit jungen Menschen zusammengebracht, die gegen Alltagshilfe eine verringerte Miete zahlen.

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  99. Beim Wohnberechtigungsschein werden Alleinerziehende mit Kind Paaren mit Kind gleichgestellt, mit Anspruch auf eigene Zimmer und einen gemeinsamen Raum.

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  100. Die Durchsetzung des Wohnraumschutzes wird in einer Spezialeinheit beim Senat gebündelt, die die Bezirke unterstützt.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
    1. Das Zweckentfremdungsverbot wird verschärft.
    2. Die zulässige Zahl der Tage pro Jahr für die Vermietung von Neben- und Zweitwohnungen als Ferienwohnungen wird gesenkt.
    3. Inserate für Ferienwohnungen ohne Registrierung auf Plattformen werden konsequent unterbunden.
    4. Gegen kurzzeitige Vermietung hotelartig möblierter Räume wird vorgegangen.
    5. Gegen Überbelegung von Wohnungen zur Profitmaximierung wird vorgegangen.
    6. Die Spezialeinheit Wohnraumschutz hilft den Bezirken, illegale Angebote zu ermitteln und zu unterbinden.
    7. Der Bau von Mikroappartements wird stärker gesteuert.
    8. Bebauungspläne schränken Mikroappartements durch Mindestgrößen oder eine Begrenzung der Wohnungszahl pro Gebäude ein.
    9. Der Umbau von Bestandswohnungen zu Mikroappartements wird begrenzt.
    10. Der Erhalt von Bestandswohnraum hat Vorrang vor Abriss und Ersatzneubau.
    11. Der Abriss von Gebäuden wird deutlich eingeschränkt.
    12. Die Bezirke können schneller gegen unzumutbare Wohnverhältnisse, Verwahrlosung und Schrottimmobilien vorgehen.
    13. Die Bußgeldrahmen für Verstöße im Wohnraumschutz werden erhöht.
    14. Bei unterlassener Instandhaltung durch Vermieter wird schneller eingegriffen.
    15. Ein Landesfonds für Ersatzvornahmen ermöglicht den Bezirken, unzumutbare Wohnverhältnisse zu verbessern.
    16. Die Kosten der Ersatzvornahmen werden den Eigentümern in Rechnung gestellt, bei Säumnis wird beschlagnahmt.
    17. Eigentümer mit mindestens 50 Wohneinheiten müssen eine Instandhaltungsrücklage bilden.
    18. Eigentümer mit mindestens 50 Wohneinheiten müssen einen festgelegten Anteil an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vermieten.
    19. Ein landesweites Mieten- und Wohnungskataster wird eingeführt.
    20. Das Wohnungskataster dient der automatisierten Prüfung der Miethöhe bei Neuverträgen und Mieterhöhungen.
    21. Eine Leerstandsmeldepflicht für Eigentümer wird eingeführt.
    22. Eine neue soziale Wohnungsordnung stärkt den gemeinwohlorientierten Wohnungsmarkt und baut ihn aus.
    23. Angestrebt wird ein rechtssicherer Mietendeckel über eine Länderöffnungsklausel im Bundesrecht oder auf Grundlage von Art. 15 GG.
    24. Die Zustimmung zum Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co. Enteignen“ gilt als Ablehnung der Praktiken großer börsennotierter Wohnungsunternehmen durch eine Mehrheit.
    25. Auf Bundesebene wird eine dauerhafte Mietpreisbremse ohne Ausnahmen angestrebt.
    26. Die Mietpreisbremse gilt ausdrücklich auch für möblierte Kurzzeitvermietungen.
    27. Das Verbot der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen wird entfristet.
    28. Indexmieten werden verboten.
    29. Die Kappungsgrenze wird auf höchstens sechs Prozent in drei Jahren gesenkt.
    30. Die Modernisierungsumlage wird auf Bundesebene gesenkt.
    31. Die Modernisierungsumlage wird befristet, bis die Kosten gedeckt sind.
    32. Eigenbedarfskündigungen werden auf die Kernfamilie begrenzt.
    33. Missbrauch von Eigenbedarfskündigungen, etwa durch gekauften Eigenbedarf, wird ausgeschlossen.
    34. Die Grundsteuer darf nicht mehr auf die Miete umgelegt werden.
    35. Das Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten wird wiederhergestellt.
    36. Das Wirtschaftsstrafrecht wird so verschärft, dass Wuchermieten schon bei Wohnraummangel verboten sind.
    37. Selbstgenutztes Wohneigentum wird gezielt unterstützt, besonders für Familien mit geringem Einkommen und für Mieter bei Umwandlung.
    38. Der öffentliche Raum wird barrierefrei, sicher und bedarfsgerecht gestaltet.
    39. Gender-Mainstreaming wird als Standard für Planung und Vergabe von Projekten verankert.
    40. Nach Wiener Vorbild entsteht eine Leitstelle für alltags- und gendergerechtes Planen und Bauen.
    41. Die BSR übernimmt die Reinigung aller Spielplätze und bis 2030 aller Parks und Grünanlagen.
    42. Plätze und Straßen werden zum Verweilen und als Lebensräume für Stadtnatur und Tiere gestaltet.
    43. Kleingärten werden gestärkt und geschützt.
    44. Die Öffnung von Kleingärten für Nachbarschaften wird gefördert.
    45. Kleingartenanlagen werden zu Naherholungsgebieten für die Stadtgesellschaft entwickelt.
    46. Gemeinschaftliches Gärtnern im öffentlichen Raum wird unterstützt.
    47. Neue Stadtteile werden autoarm geplant.
    48. Grünflächen und Spielplätze werden als soziale Orte für Kinder und Familien geschützt.
    49. Die Spielplatzsanierungsprogramme werden verstärkt, damit gute Spielplätze überall zum Standard werden.
    50. Die bezirklichen Spielplatzkommissionen werden gestärkt.
    51. Berlin soll bis 2030 eine Stadt ohne Obdachlosigkeit werden.
    52. Die stadtteileigene Infrastruktur wird ausgebaut.
    53. Wohnungs- und Obdachlosigkeit sollen bis 2030 überwunden werden.
    54. Ein SozialWohnWerk wird gegründet, das obdachlosen Menschen Wohnungen verschafft.
    55. Für Wohnraum für Obdachlose werden auch leerstehende Bürogebäude genutzt.
    56. Ziel sind 2.500 Wohnungen im geschützten Wohnungsmarkt.
    57. Die Wohnungslosenhilfe folgt dem Ansatz „Housing First“.
    58. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine eigene Wohnung am Anfang der Beratung und Begleitung.
    59. Ein zentraler landeseigener Akteur steuert nach Hamburger Vorbild die Unterbringung wohnungsloser Menschen.
    60. Der Bau von Beschäftigtenwohnungen für den öffentlichen Dienst wird vorangetrieben.
    61. Unternehmen werden beim Aufbau von Werks- und Azubiwohnungen unterstützt.

Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.

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