Landtagswahl Thüringen 2024 · Original
Das Programm enthält 28 von 742 Forderungen zu „Energie“, die meisten zum Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ (6). Bei 4 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Landtag eine gleiche oder ähnliche Forderung.
- 28Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 148Seiten im Original
- 2024Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 28
Erneuerbare Energien 6
Die planwirtschaftliche Förderung erneuerbarer Energien, etwa durch garantierte Abnahmepreise, wird beendet.
Wortlaut im Programm
Wir sind nicht grundsätzlich gegen den Einsatz „erneuerbarer“ Energien, wollen aber deren planwirtschaftliche Förderung, beispielsweise durch garantierte Abnahmepreise, beenden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema BSW gegenteilig SPD gegenteilig unsicher KI
Der weitere Bau von Windenergieanlagen wird generell und insbesondere im Wald abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt den weiteren Bau von Windenergieanlagen generell und insbesondere im Wald ab. Gleiches gilt für den Verbrauch landwirtschaftlich nutzbarer bzw. ökologisch weitgehend unbelasteter Flächen für Photovoltaikanlagen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise BSW teilweise Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 40 % Gesetz zur Aufhebung des Thüringer Klimagesetzes · Gesetzentwurf, AfD, abgelehnt
Die Nutzung landwirtschaftlich nutzbarer oder ökologisch weitgehend unbelasteter Flächen für Photovoltaikanlagen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt den weiteren Bau von Windenergieanlagen generell und insbesondere im Wald ab. Gleiches gilt für den Verbrauch landwirtschaftlich nutzbarer bzw. ökologisch weitgehend unbelasteter Flächen für Photovoltaikanlagen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema unsicher KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise unsicher BSW gleiches Thema Linke teilweise SPD teilweise KI
Der Einspeisevorrang erneuerbarer Energien wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Thüringer AfD fordert, den Einspeisevorrang „erneuerbarer“ Energien zu beenden. Link zum Original
Der weitere Ausbau der Windkraft in Thüringen wird im Offenland wie im Wald abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den weiteren Ausbau der Windindustrie in Thüringen lehnen wir strikt ab, sowohl im Offenland als auch im Wald. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise BSW teilweise Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Auf Kalamitätsflächen werden keine Windanlagen errichtet.
Wortlaut im Programm
Auch Kalamitätsflächen eignen sich nicht als Standort für Windanlagen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise unsicher KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise BSW teilweise Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Gasversorgung 4
Die Stromerzeugung in Thüringen setzt vorrangig auf Gastechnologie, möglichst mit Abwärmenutzung für Heizzwecke.
Wortlaut im Programm
Bei der Stromerzeugung in Thüringen setzen wir primär auf Gastechnologie, am besten im Verbund mit der Nutzung der Abwärme für Heizungszwecke. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: BSW gleiches Thema Linke gegenteilig KI
Einvernehmliche Handelsbeziehungen mit Russland sollen wieder Erdgaslieferungen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten einvernehmliche Handelsbeziehungen, damit Erdgaslieferungen aus Russland wieder erfolgen können. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: BSW teilweise KI
Die Nord-Stream-Pipelines werden repariert.
Wortlaut im Programm
Die Nord-Stream-Pipelines sind zu reparieren. Link zum Original
Energieerzeugung aus Gas, das durch Fracking gewonnen wird, wird wegen der Umweltschäden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Energieerzeugung durch Gas, das mittels der sogenannten Fracking-Methode gewonnen wird, lehnen wir aufgrund der Umweltschäden, die mit dem Fracking einhergehen, ab. Link zum Original
Energiespeicher 3
Der Neubau von Pumpspeicherkraftwerken in Thüringen wird nicht forciert.
Wortlaut im Programm
Der Neubau von Pumpspeicherkraftwerken in Thüringen ist hingegen nicht zu forcieren und würde grundsätzlich einen großen Flächenbedarf benötigen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gegenteilig KI
Bei anderen Parteien: BSW gleiches Thema Linke gleiches Thema SPD gleiches Thema KI
Forschung und Entwicklung von Speichertechnologien werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Forschung und Entwicklung von Speichertechnologien wollen wir fördern. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich BSW ähnlich Linke ähnlich SPD ähnlich KI
Die Subventionierung des Betriebs von Stromspeichern aus Steuermitteln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Subventionierung des Betriebs von Stromspeichern auf Steuerzahlerkosten, wie sie die Altparteien praktizieren, halten wir nicht für sinnvoll. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Kernenergie 2
Deutschland steigt rasch wieder in die Kernenergienutzung ein.
Wortlaut im Programm
Die AfD befürwortet demgegenüber den raschen Wiedereinstieg in die Kernenergienutzung in Deutschland. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich Linke gegenteilig unsicher KI
Die Forschung zur Kernenergienutzung und zur Transmutation von Atommüll wird wieder aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Dazu muss auch die Forschung zur Kernenergienutzung und zur Weiterverwertung des „Atommülls“ („Transmutation“) wieder aufgenommen werden. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise KI
Wasserstoff 2
Wasserstoff kann nur regional begrenzt zur Deckung des Energiebedarfs beitragen.
Wortlaut im Programm
verbunden. Wasserstoff kann unserer Ansicht nach nur regional begrenzt zur Deckung des Energiebedarfs beitragen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gegenteilig Linke gegenteilig SPD gegenteilig unsicher KI
Die Produktion von grünem Wasserstoff wird wegen ihrer Abhängigkeit von der Windkraft skeptisch gesehen.
Wortlaut im Programm
Die Produktion des sogenannten grünen Wasserstoffs sehen wir besonders skeptisch, da sie insbesondere durch Windkraft erfolgt, sie also die fragwürdige Windkraftindustrie voraussetzt. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gegenteilig Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Energieeffizienz 2
Ein Zwang für Eigentümer und Energieverbraucher, die Energieeffizienz von Gebäuden und Verbrauchseinrichtungen zu erhöhen, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD lehnt den Zwang gegenüber Eigentümern und Energieverbrauchern ab, die Energieeffizienz von Gebäuden und Verbrauchseinrichtungen zu erhöhen. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gegenteilig BSW teilweise Linke gleiches Thema SPD teilweise KI
Unnötige landesrechtliche Energieeffizienzvorgaben werden aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene wollen wir unnötige Vorgaben aufheben sowie das Thüringer Klimagesetz abschaffen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: BSW gleiches Thema Linke gleiches Thema SPD gegenteilig unsicher KI
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 68 % Gesetz zur Aufhebung des Thüringer Klimagesetzes · Gesetzentwurf, AfD, abgelehnt
Bürgerenergie 1
Bürger erhalten auf kommunaler Ebene wirksamere Möglichkeiten, Windenergie- und Solaranlagen zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Solange der Ausbau von Windenergie- und Solaranlagen über die Bundesebene noch nicht gestoppt ist, wollen wir sicherstellen, dass die Bürger auf kommunaler Ebene wirksamere Möglichkeiten erhalten, derartige Anlagen zu verhindern. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise BSW teilweise SPD gegenteilig unsicher KI
Netzentgelte 1
Energieunternehmen, deren Anlagen kostenintensiven Regelungsbedarf im Stromnetz verursachen, werden an den Kosten der Netzeingriffe beteiligt.
Wortlaut im Programm
Energieunternehmen, deren Anlagen einen kostenintensiven Regelungsbedarf im Stromnetz erzeugen, sollen an den Kosten für die Netzeingriffe beteiligt werden. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gleiches Thema KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema BSW gleiches Thema KI
Stromnetze 1
Die Stromtrassen SuedLink, SuedOstLink und P540 werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
SuedLink und SuedOstLink lehnen wir ebenso ab wie „P540“. Link zum Original
Kraftwerkskapazität 1
Maßnahmen, die eine umweltfreundliche, konventionelle und bedarfsgerechte Stromerzeugung wieder ermöglichen, werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten energiepolitische Maßnahmen, welche die umweltfreundliche, konventionelle und bedarfsgerechte Stromerzeugung wieder möglich machen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: BSW gleiches Thema KI
Bioenergie 1
Biogasanlagen sollen lokal zur Stromerzeugung beitragen, ohne auf dem Anbau landwirtschaftlicher Monokulturen zu beruhen.
Wortlaut im Programm
Biogasanlagen können lokal zur Stromerzeugung beitragen. Ihr Betrieb soll allerdings nicht auf dem Anbau von landwirtschaftlichen Monokulturen basieren. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU teilweise BSW teilweise Linke teilweise SPD teilweise unsicher KI
Heizungen 1
Das bundesrechtliche Verbot konventioneller Öl-, Gas- und Holzheizungen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das vom Bund vorgeschriebene Verbot von konventionellen Öl-, Gas- und Holzheizungen stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in Eigentums- und Freiheitsrechte dar und ist auch wegen der mit ihm verbundenen weiteren Kostenexplosion abzulehnen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich BSW ähnlich KI
Weitere Forderungen 3
Die Energiewende soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Um die Preissteigerungen zu stoppen und zu senken, fordern wir das Ende der Energiewende und der Sanktionspolitik gegen Russland sowie eine Neuausrichtung der EZB-Geldpolitik. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD gegenteilig KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema unsicher BSW gegenteilig Linke gegenteilig SPD gegenteilig KI
Die Energieversorgung soll sicher, bezahlbar und umweltverträglich sein.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns demgegenüber für eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung ein. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD ähnlich KI
Bei anderen Parteien: CDU ähnlich BSW teilweise Linke teilweise SPD teilweise KI
Die Energiepolitik soll die Interessen des ländlichen Raums berücksichtigen und die Menschen finanziell nicht überfordern.
Wortlaut im Programm
Die Thüringer AfD steht für eine Energiepolitik, die die Interessen des ländlichen Raumes nicht missachtet und die Menschen nicht finanziell in die Knie zwingt. Link zum Original
Im Koalitionsvertrag: CDU BSW SPD teilweise KI
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema BSW teilweise Linke teilweise SPD teilweise KI
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Thüringen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Im Koalitionsvertrag: Ein Eintrag für den Koalitionsvertrag, vorn die Parteien des Vertrags nach ihren Sitzen. Es steht die stärkste Entsprechung im Vertrag, nach derselben Rangfolge wie bei den Parteien; ohne Entsprechung fehlt die Zeile.
- Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.