Digitale Plattformen
Organisationen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CSU00
Ohne Einzug ins Parlament
BSW00
CDU und CSU 2
AfD 212
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
SPD 111
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 11
- Plattformbetreiber werden verpflichtet, illegale Inhalte zu entfernen.
- Plattformen werden verpflichtet, ihre Algorithmen und Entscheidungsprozesse zur Inhaltsdarstellung offenzulegen.
- Plattformen werden verpflichtet, ihre Algorithmen auf diskriminierende oder manipulative Praktiken zu prüfen.
- Der Staat fordert von Plattformen eine wirksame Moderation ein.
- Große Plattformen werden zu Werkzeugen für den Faktencheck verpflichtet.
- Die europäischen Regelungen DMA, DSA und KI-Verordnung werden durchgesetzt.
- Plattformen werden gezwungen, gegen illegale Inhalte vorzugehen.
- Plattformen werden gezwungen, wirksame Vorkehrungen gegen systemische Risiken wie Desinformation zu treffen.
- Die Regulierung digitaler Plattformen und Künstlicher Intelligenz sichert Augenhöhe zwischen Kreation und Technologie.
- Die Regulierung digitaler Plattformen und Künstlicher Intelligenz sieht faire Vergütungsregeln für Kreative vor.
- Internationale Streaming-Plattformen werden zu Investitionen in den deutschen Film verpflichtet.
Grüne 141
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 12
- Plattformunternehmen werden mit dem Wettbewerbsrecht an der Ausweitung ihrer Macht auf weitere Geschäftsbereiche wie den Finanzmarkt gehindert.
- Unfaire und teure Praktiken von Onlineplattformen werden mithilfe des Wettbewerbsrechts zurückgedrängt.
- Große Onlineplattformen müssen wie der stationäre Handel Produktverantwortung übernehmen.
- Gegen Scheinselbstständigkeit, etwa bei Plattformunternehmen, wird entschieden vorgegangen.
- Manipulative Algorithmen von Social-Media-Plattformen sollen strenger reguliert werden.
- Algorithmen, die Kinder gezielt süchtig machen sollen, werden nicht geduldet.
- Algorithmen sozialer Netzwerke sollen eine vielfältige Informationslandschaft gewährleisten.
- Digitale-Dienste-Gesetz und Digitale-Märkte-Gesetz werden konsequent und staatsfern umgesetzt.
- Gemeinsam mit der EU wird auf eine konsequente Rechtsdurchsetzung des Digitale-Dienste-Gesetzes hingewirkt.
- Der Marktkonzentration in der Popkultur wird durch Dialog und Regulierung begegnet, um fairere Bedingungen auf dem Ticketmarkt und bei Streamingeinnahmen zu erreichen.
- Große Medienplattformen werden auch auf EU-Ebene verpflichtet, wirksame Maßnahmen gegen die Verbreitung von Desinformation zu ergreifen.
- Gegen Plattformen, die von autoritären Staaten zur systematischen Verbreitung von Desinformation genutzt werden, werden Maßnahmen ergriffen.
Linke 82
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 8
- Internetkonzerne und Finanztechnologieunternehmen sollen denselben Regeln unterliegen wie Banken und Versicherungen.
- Plattformarbeit gilt automatisch als Beschäftigungsverhältnis, sofern nicht das Gegenteil belegt wird.
- Plattformen haften für Falschinformationen und Rechtsverstöße durch KI-erzeugte Inhalte.
- Onlinemarktplätze und Onlineplattformen haften gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern.
- Rechtliche Spielräume zur Zerschlagung digitaler Monopole werden ausgeschöpft.
- Das Kartellrecht und seine Durchsetzung werden gestärkt.
- Personalisierte Onlinewerbung wird verboten.
- Der AI Act und der Digital Services Act werden zügig in nationales Recht überführt.
SSW 111
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
FDP 3
Mehr Pflichten 3
- Wirksame Regeln stellen sicher, dass importierte Waren auf großen Online-Plattformen angemessen verzollt und versteuert werden.
- Digitale Plattformen tragen eine eigene Verantwortung für den Schutz der Meinungsfreiheit.
- Geltendes Recht wie der Digital Services Act wird gegenüber illegalen Billigprodukten hart durchgesetzt.
FW 2
Koalitionsvertrag 131
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 12
- Die effektive Durchsetzung des Digital Markets Act durch die europäischen Behörden wird unterstützt.
- Die EU-Plattformgesetze werden konsequent durchgesetzt, damit Plattformen strafbare Inhalte entfernen und systemische Risiken wie Desinformation angehen.
- Radikalisierungsfördernde Algorithmen sollen im Digital Services Act der EU stärker reguliert werden.
- Plattformen sollen gemeldete Falschangaben nach dem „notice and takedown“-Prinzip entfernen und ein Meldesystem vorhalten.
- Streamingplattformen werden verpflichtet, Kreative angemessen an den Einnahmen zu beteiligen.
- Die Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Plattformen bei systemischen Mängeln der Entfernung strafbarer Inhalte werden verschärft.
- Plattformbetreiber und Anbieter werden verpflichtet, den digitalen Kinder- und Jugendschutz wirksam umzusetzen.
- Die telefonische Krankschreibung wird so verändert, dass Missbrauch ausgeschlossen ist, etwa durch Ausschluss der Online-Krankschreibung über private Plattformen.
- Online-Plattformen werden zur Erfüllung ihrer Transparenz- und Mitwirkungspflichten gegenüber der Aufsicht angehalten.
- Eine verschärfte Haftung von Online-Plattformen für Inhalte wird geprüft.
- Der Digital Services Act wird stringent umgesetzt und weiterentwickelt.
- Systemisches Versagen von Plattformen soll in einem mit der EU-Kommission abgestimmten Verfahren Konsequenzen haben.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht