Landwirte
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 37
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Das ausverhandelte Mercosur-Abkommen soll zügig in Kraft treten, mit Blick auf faire Wettbewerbsbedingungen zum Schutz der Landwirtschaft.
- Land- und Forstwirte, Waldbesitzer, Jäger und Fischer werden dabei unterstützt, Ökosysteme und ihre Leistungen zu erhalten.
- Landwirte werden durch bessere Rahmenbedingungen und Planungssicherheit entlastet.
- Junge Landwirtinnen und Landwirte werden flächendeckend besser gefördert.
- Landwirte werden bei der artgerechten Tierhaltung für mehr Tierwohl unterstützt.
- Landwirtschaftliche Anliegen sollen in Gesetzgebung und vor Gerichten angemessen berücksichtigt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
AfD 1211
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Landwirte erhalten mehr unternehmerische Entscheidungsfreiheit.
- Die Marktstellung der Landwirte wird unter anderem durch Direktvermarktung verbessert.
- Deutsche und EU-Behörden mischen sich nicht in die Wirtschaftsweise der Landwirte ein, etwa bei der Fruchtfolge.
- Junglandwirte, die ihre Flächen selbst bewirtschaften, werden bessergestellt.
- Die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung von Kulturpflanzen nach guter fachlicher Praxis wird wieder ermöglicht.
- Landwirte dürfen alte Kultursorten nutzen und mit ihnen handeln.
- Die mobile Schlachtung durch Weideschuss wird ermöglicht.
Weniger Pflichten 5
- Vorschriften sowie Berichts- und Dokumentationspflichten für Mittelstand und Landwirte werden drastisch reduziert.
- Die Landwirtschaft wird entbürokratisiert.
- Deutsche und EU-Behörden mischen sich nicht in die Wirtschaftsweise der Landwirte ein, etwa bei der Fruchtfolge.
- Die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung von Kulturpflanzen nach guter fachlicher Praxis wird wieder ermöglicht.
- Der bürokratische Aufwand bei der Düngung wird auf das notwendige Minimum beschränkt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 32
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
- Landwirtinnen und Landwirte werden dabei gestärkt, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
- Landwirtschaftliche Tätigkeiten erhalten regionale und nachhaltige Perspektiven.
- Leistungen, die den Arbeitskräften in der Landwirtschaft, den ländlichen Regionen und dem Tierschutz zugutekommen, werden stärker honoriert.
Grüne 2216
Mehr Geld 5
- Entschädigungen bei Wolfsschäden werden unbürokratisch geleistet.
- Agri-Photovoltaik wird als zusätzliche Verdienstmöglichkeit für Landwirte ausgebaut.
- Agrartourismus wird als zusätzliche Verdienstmöglichkeit für Landwirte vorangetrieben.
- Pflanzliche Rohstoffe wie Schilf oder Hanf werden als Baustoffe gestärkt.
- Umwelt- und Biodiversitätsleistungen der Landwirtschaft werden einkommenswirksam honoriert.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Koexistenzmaßnahmen wie Herdenschutz werden gefördert.
- Landwirtinnen, Junglandwirte und Neueinsteiger werden auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft besser unterstützt.
- Die Wettbewerbsposition der Landwirte gegenüber anderen Akteuren der Wertschöpfungskette wird gestärkt.
- Landwirte werden beim Übergang auf nasse Bewirtschaftung unterstützt.
- Genehmigungsverfahren für den Umstieg auf nasse Bewirtschaftung werden einfacher und schneller.
- Weidehaltung auf extensivem, artenreichem Dauergrünland wird gefördert.
- Die Wiedereinführung robuster, für Weidehaltung geeigneter Rassen wird gefördert.
- Zur Pestizidreduktion wird auf Innovation, Digitalisierung, Weiterbildung und agrarökologische Maßnahmen gesetzt.
- Agroforstsysteme werden in die Fläche gebracht und Landwirte bei der Kombination von Bäumen und Ackerkultur unterstützt.
- Alle Tierhalter erhalten Zugang zu den notwendigen Kenntnissen.
- Landrechte von Kleinbauern sollen geschützt werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 17
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Macht der Lebensmittelkonzerne wird zugunsten von Landwirten und Verbrauchern entschlossen gebrochen.
- Landwirte werden wo nötig durch Mindesterzeugerpreise geschützt.
- Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden gefördert und lokale Produzenten vor Preisdumping und Verdrängung geschützt.
- Landwirte werden sozial abgesichert.
- Wo nötig, werden Landwirte durch Mindesterzeugerpreise geschützt.
- Ein Agrarstrukturgesetz stärkt gemeinschaftliches und öffentliches Eigentum an Boden und schützt Bauern vor landwirtschaftsfremden Investoren.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
CSU 23
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SSW 122
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 2
BSW 8
Mehr Geld 5
- Landwirte sollen stabile und auskömmliche Preise erhalten.
- Gesetzlich geregelte Mindesterzeugerpreise werden als Mittel für stabile Preise gesehen.
- Bezahlbarer Boden soll land- und forstwirtschaftliche Flächen erhalten.
- Landwirte sollen bei Umweltauflagen einbezogen und Kompromisse über Übergangsfristen und unbürokratische Förderung gefunden werden.
- Pflanzenschutzmittel sollen bezahlbar sein und in einem unabhängigen, transparenten Verfahren ohne Herstellereinfluss genehmigt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Biogasanlagen sollen einvernehmlich mit Landwirten betrieben werden und landwirtschaftlichen Betrieben eine ergänzende Einnahmequelle verschaffen.
- Gesetzlich geregelte Mindesterzeugerpreise werden als Mittel für stabile Preise gesehen.
- Landwirte sollen bei Umweltauflagen einbezogen und Kompromisse über Übergangsfristen und unbürokratische Förderung gefunden werden.
- Saatgut soll frei nachgebaut werden dürfen.
FDP 243
Weniger Pflichten 3
Ohne klare Richtung 4
FW 514
Mehr Geld 4
- Daten für die Satellitennavigation (RTK) sollen Landwirten bundesweit kostenlos zur Verfügung stehen.
- Landwirte sollen faire Erzeugerpreise am Markt erhalten.
- Landwirtschaftliche Schäden durch Wolf, Bär oder Luchs sollen mit dem Zucht- oder Marktwert entschädigt werden.
- Für die Entschädigung von Schäden durch große Beutegreifer soll es keine Höchstgrenze geben.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Dünge- und Pflanzenschutzmittel sollen praxisnah und fachgerecht zugelassen werden.
- Düngung soll nach Pflanzenbedarf möglich sein.
- Erkenntnisse der Agrarforschung sollen eng mit den landwirtschaftlichen Praktikern ausgetauscht werden.
- Daten für die Satellitennavigation (RTK) sollen Landwirten bundesweit kostenlos zur Verfügung stehen.
- Der Dialog zwischen Verbrauchern, Landwirten und Politik soll intensiviert werden.
- Bei nicht eindeutig zuzuordnenden Übergriffen auf Nutztiere soll die Beweislast bei der Behörde liegen.
- Einbrüchen in Ställe, ungenehmigten Bild- und Tonaufnahmen und Sabotage gegen Tierhalter soll entschieden entgegengetreten werden.
- Wirksame und bewährte Pflanzenschutzwirkstoffe werden geprüft und zugelassen, damit weniger Lebensmittel auf dem Feld und im Lager verderben.
Weniger Pflichten 4
- Das bisherige System der roten Gebiete mit Düngeeinschränkungen anhand entfernter Messstellen wird als fachlich falsch abgelehnt.
- Die Derogationsregelung für organischen Wirtschaftsdünger soll wieder eingeführt werden.
- Für Dauergrünland und Feldfutterbau sollen bis zu 250 kg Stickstoff je Hektar aus organischen Wirtschaftsdüngern erlaubt werden.
- Bei nicht eindeutig zuzuordnenden Übergriffen auf Nutztiere soll die Beweislast bei der Behörde liegen.
Bleibt wie bisher 3
- Ein pauschales Verbot von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten wird abgelehnt.
- Aktive Landwirte sollen mehr Vertrauen und Unterstützung erhalten statt neuer verwaltungsrechtlicher Erschwernisse.
- Beim Smart Farming sollen die Daten Eigentum der Anwender bleiben und diese die Hoheit über ihre Daten behalten.
Koalitionsvertrag 49
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Bei der Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung und der Nationalen Biodiversitätsstrategie wird gemeinsam mit Landbewirtschaftern und Besitzern auf Praxistauglichkeit geachtet.
- Der Herdenschutz wird unterstützt.
- Für neue Stallsysteme wird ein einmaliges Prüf- und Zulassungsverfahren eingeführt.
- Umfang und Risiko des Pflanzenschutzmitteleinsatzes werden reduziert, unter anderem durch Anreize für Präzisionslandwirtschaft und integrierten Pflanzenschutz.
- Der praxistaugliche Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft, etwa zur Pflanzenschutzausbringung im Steillagenweinbau, wird ermöglicht.
- Die Weidetierhaltung wird gefördert.
- Junglandwirte und Neueinsteiger in die Landwirtschaft sollen stärker gefördert werden.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 4
- Für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung werden verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit angestrebt.
- Die Regelungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für die landwirtschaftliche Tierhaltung werden praxistauglich umgestaltet.
- Die Höchstsätze der Entschädigung im Tierseuchenfall werden angemessen angepasst.
- In der Landwirtschaft werden die Chancen von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Bioökonomie erschlossen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht