Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
FW 1111
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Imkerei soll gefördert werden.
- Beratung und Kontrollen in der Landwirtschaft sollen besser aufeinander abgestimmt werden.
- Die Umnutzung landwirtschaftlicher Hofstellen soll auch im Außenbereich erleichtert werden.
- Beratung und Kontrolle bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung sollen besser koordiniert werden.
- Eine flächendeckende Tierarztversorgung auch für Großtiere soll sichergestellt werden.
- Effektiver Herdenschutz gegen Wolfsübergriffe einschließlich der Entnahme von Problemwölfen soll erleichtert werden.
Weniger Pflichten 4
- Die Bürokratie für Landwirte soll verringert werden.
- Verschärfungen der Düngeverordnung sollen unter Nutzung von Ausnahmetatbeständen rückgängig gemacht werden.
- In „Roten Gebieten“ soll nach Düngebilanz statt mit pauschalen Verboten vorgegangen werden.
- Effektiver Herdenschutz gegen Wolfsübergriffe einschließlich der Entnahme von Problemwölfen soll erleichtert werden.
Bleibt wie bisher 1
AfD 12
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Grüne 267
Mehr Geld 3
- Die staatliche Förderung der laufenden Mehrkosten tiergerechter Haltungssysteme wird erweitert.
- Eine Ringelschwanzprämie nach niedersächsischem Vorbild wird eingeführt.
- Mit einer Transformationsförderung zur Landerneuerung werden Landwirte und Gärtner unterstützt, die klimaangepasste und solidarische Landwirtschaft oder Agroforstsysteme erproben.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Landwirte werden durch langfristige Lieferverträge mit kommunalen und staatlichen Kantinen gestärkt.
- Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten begleiten die Agrar- und Ernährungswende im direkten Kontakt mit Landwirten vor Ort.
- Landwirten werden praxisorientierte Weiterbildungen zum ökologischen Landbau angeboten.
- Eine langfristige Strategie für die Tierhaltung in der Landwirtschaft wird erarbeitet, um Planungssicherheit zu geben.
Ohne klare Richtung 6
- Gemeinsam mit Landwirten und Privatwaldbesitzern sollen mehr artenreiche Felder, Wälder und blühende Wiesen entstehen und erhalten werden.
- Die Landwirtschaft soll Tieren, Natur und Umwelt sowie Menschen gleichermaßen nutzen.
- Landwirte sollen von ihrer Arbeit verlässlich leben können.
- Für Milchbauern werden faire Preise gegenüber Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel angestrebt.
- Die Nachfrage nach regionalen, ökologischen und pflanzlichen Produkten wird gestärkt.
- Landwirte in Bayern sollen auf Klasse statt Masse setzen und davon gut leben können.
SPD 111
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Junge Landwirtinnen und Landwirte werden gefördert, um das Durchschnittsalter der Betriebsleitungen zu senken.
- Landwirte werden bei einer gesunden Lebensmittelerzeugung unterstützt, die Wasser, Boden, Klima und Artenvielfalt schützt und das Tierwohl berücksichtigt.
- Bildungsangebote zum Ökolandbau werden ausgebaut sowie Forschung und Beratung intensiviert.
- Eine verpflichtende Kennzeichnung von Haltungsform und Herkunft wird gefordert.
- Mindeststandards schützen die Beschäftigten in der Landwirtschaft vor Ausbeutung.
- Die soziale Konditionalität wird konsequent angewendet, um Beschäftigte in der Landwirtschaft zu schützen.
- Landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Beschäftigten ausbeuten, werden sanktioniert.
- Bei Verstößen gegen Beschäftigtenrechte werden EU-Fördergelder für landwirtschaftliche Betriebe gekürzt.
FDP 15
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 3
- Landwirte werden vor überzogenen Auflagen geschützt, um das Höfesterben zu bremsen und die Tierhaltung konkurrenzfähig zu halten.
- Landwirte dürfen Stilllegungsflächen und Brachen ökologisch sinnvoll bewirtschaften.
- Artenschutzmaßnahmen mit hohem Mittelaufwand, zusätzlichen Komplikationen für Landwirte und geringem Nutzen werden eingestellt.
Ohne klare Richtung 1
Linke 31
Koalitionsvertrag 45
Mehr Geld 3
- Die Entwicklung überbetrieblicher Bewässerungskonzepte für Landwirte, Hopfenpflanzer und Winzer wird gefördert.
- Die bauliche Umsetzung von Bewässerungskonzepten wird mit weiteren Pilotprojekten gefördert.
- Ökolandwirte werden mit Bildung, Beratung, Förderung, Forschung, Marktmaßnahmen und Öko-Modellregionen unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht