Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 3310
Mehr Geld 3
- Für Junglandwirtinnen und Junglandwirte wird eine am Betriebskonzept orientierte Existenzgründungsprämie eingeführt.
- Natur-, Klima- und Tierschutz sollen sich für Landwirtinnen und Landwirte stärker lohnen.
- Beim Moorschutz werden durch moorerhaltende Bewirtschaftung neue Einkommensmöglichkeiten für Landwirtinnen und Landwirte geschaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das Land soll darauf hinwirken, dass Solaranlagen an Lärmschutzwänden und als Hagelschutz im Obstbau zum Standard werden.
- Die Biodiversitätsberatung wird ausgebaut.
- Anreize für eine landwirtschaftliche und moorerhaltende Nutzung von Moorböden, etwa durch Förderung von Paludikultur, werden geschaffen.
- Die Landwirtschaft wird bei der Bekämpfung invasiver Arten unterstützt.
- Die Agroforstwirtschaft als Klimaanpassungsmaßnahme in der Landwirtschaft wird unterstützt.
- Mit einer Agrarstrukturreform wird die Position der Landwirtinnen und Landwirte auf dem Bodenmarkt gestärkt.
- Die Marktstellung der Landwirte in der Wertschöpfungskette wird mit den Qualitätszeichen des Landes gestärkt.
Bleibt wie bisher 3
CDU 4
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Für Landwirte im Grenzraum sollen faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen und bestehende Benachteiligungen abgebaut werden.
- Die effiziente Nutzung von Wasser in der Landwirtschaft wird gefördert.
- Die Mehrgefahrenversicherung in der Landwirtschaft soll zu einem umfassenden Schutz gegen Klimarisiken ausgebaut werden.
AfD 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
SPD 31
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
Linke 222
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
FW 24
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
BSW 11
Mehr Geld 7
- Nutztierhalter erhalten Schadensausgleich für Schäden durch Wolf und Biber.
- Landwirte, die Flächen vernässen, werden gefördert oder entschädigt.
- Im Rahmen des Wildtiermanagements erhalten Nutztierhalter Schadensausgleich.
- Von der Moorrenaturierung betroffene Landwirte werden entschädigt.
- Die Grundsteuer A wird abgeschafft.
- Ackerland wird vor Preissteigerungen und Flächenkauf durch Investoren geschützt.
- Die Förderung junger Landwirte bei Übernahme oder Gründung eines Betriebs wird erhöht.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Landwirte, die Flächen vernässen, werden kooperativ beteiligt.
- Ackerland wird vor Preissteigerungen und Flächenkauf durch Investoren geschützt.
- Der Bodenerwerb durch Landwirte und regionale Genossenschaften wird gefördert.
- Der Bodenerwerb durch Bauern und Genossenschaften wird gefördert.
- Landwirtschaftliche Flächen stehen vorrangig ortsansässigen Landwirten statt Investoren zur Verfügung.
Koalitionsvertrag 31023
Mehr Geld 5
- Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sollen eine einkommenswirksame Anreizkomponente erhalten.
- Geprüft wird eine bessere Förderung der laufenden Kosten tiergerechter Haltungsverfahren.
- Für Junglandwirte wird ein zu 100 Prozent gefördertes Beratungs-Startermodul eingeführt.
- Mit der neuen Agrarpolitik wird ein konzeptbasierter Existenzgründerbonus für Junglandwirte bei Hofübernahme oder Betriebsgründung eingeführt.
- Junglandwirte sollen eine besondere Förderung der Erstinvestition und einen Zuschlag bei den Flächenprämien erhalten.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen werden Teil der neuen Ökokonto-Verordnung.
- Biotopverbundmaßnahmen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen werden als Refugialflächen anerkannt.
- Die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bewirtschaftern wird verbessert.
- Flurneuordnungsverfahren im Offenland und Wald werden effizienter sowie ökologisch, kooperativ und bewirtschafterorientiert gestaltet.
- Der Kugelschuss soll auch in der saisonalen Weidehaltung grundsätzlich erlaubt werden.
- Das Land setzt sich beim Bund für den Erhalt des Ackerstatus ohne Umbruchpflicht ein.
- Die Egart-Wirtschaft wird ermöglicht.
- Moderne Technik und digitale Instrumente in der Landwirtschaft werden zum Erhalt der Artenvielfalt ausgebaut.
- Kartierungen, die die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen beeinflussen, erfolgen transparenter und dynamisch.
- Die Bewirtschaftung, die zur Entstehung eines Biotops geführt hat, darf weitergeführt werden.
- Der Zugang zu Land bei Hofnachfolge und Hofgründung wird erleichtert.
- Für Junglandwirte wird ein zu 100 Prozent gefördertes Beratungs-Startermodul eingeführt.
- Außerschulische Partner aus der Landwirtschaft werden stärker eingebunden, besonders an Ganztagsschulen.
- Der langfristige Zugang zu Weideflächen wird in Flurneuordnungsverfahren verbindlich berücksichtigt.
- Gemeinsam mit den Verbänden wird die Nachwuchsgewinnung in Schäferei und Ziegenhaltung vorangebracht.
- Der Wolf muss wegen der Konflikte mit der Weidetierhaltung gemanagt werden.
- Der dezentrale Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse, Biogas, Wind, Sonne, Wasser oder Erdwärme soll in der Land- und Forstwirtschaft Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen.
Weniger Pflichten 4
- Der Kugelschuss soll auch in der saisonalen Weidehaltung grundsätzlich erlaubt werden.
- Das Land setzt sich beim Bund für den Erhalt des Ackerstatus ohne Umbruchpflicht ein.
- Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sollen flexiblere Verpflichtungszeiträume erhalten.
- Die Dokumentationspflicht bei den Kennartenprogrammen soll verringert werden.
Bleibt wie bisher 6
- Die gute fachliche Praxis bleibt Grundlage der Bewirtschaftung.
- Die Baumschnittprämie wird fortgeführt, besonders zur Bekämpfung der Mistel.
- Die Unterstützung von Schäferei und Ziegenhaltung wird fortgeführt.
- Beim Wolf wird weiter auf praxistauglichen Herdenschutz und einen pragmatischen Umgang mit Problemwölfen gesetzt.
- Beim Wolf wird weiterhin auf einen praxistauglichen Herdenschutz gesetzt.
- Die Mittel für Herdenschutz und Umgang mit Problemwölfen entsprechen mindestens den bisher tatsächlich verwendeten Mitteln und orientieren sich am Wolfsbestand.
Ohne klare Richtung 4
- Bäuerliche Familienbetriebe, Junglandwirte, Forst-, Fischerei-, Obst-, Wein- und Gartenbaubetriebe erhalten verlässliche Perspektiven.
- Die Denitrifikation soll in der Düngeverordnung nicht als Kriterium für die Ausweisung Roter Gebiete dienen.
- Eine verursachergerechte und EU-rechtskonforme Düngeverordnung soll schnell umgesetzt werden.
- Die Imkerei wird gestärkt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht