Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 122
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
CDU 5
Bleibt wie bisher 4
- Die gemeinsame Agrarpolitik der EU soll die Einkommen landwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer Beschäftigten sichern.
- Landwirte sollen weiterhin Direktzahlungen erhalten.
- Die gemeinsame Agrarpolitik soll weiterhin die Einkommen landwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer Beschäftigten sichern.
- Landwirte erhalten weiterhin Direktzahlungen.
BSW 11
Linke 313
Mehr Geld 5
- Gut bezahlte, sozial abgesicherte Arbeit und betriebliche Mitbestimmung sollen Standard für Beschäftigte in der Landwirtschaft sein.
- Landwirte sollen mit Umweltleistungen Einkommen erzielen können.
- Landwirte sollen gerechte Erzeugerpreise erhalten.
- Die Preise für landwirtschaftliche Flächen werden gedeckelt.
- Stallbaumaßnahmen mit erhöhten Anforderungen an tiergerechte Haltung werden besonders gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Gut bezahlte, sozial abgesicherte Arbeit und betriebliche Mitbestimmung sollen Standard für Beschäftigte in der Landwirtschaft sein.
- Die Direktvermarktung wird unterstützt, um Landwirte vor dem Druck der Handelsketten zu schützen.
- Die Marktstellung der Landwirte wird verbessert.
- Das landwirtschaftliche Vorkaufsrecht wird gestärkt.
- Der Zugang zu Grund und Boden soll denen ermöglicht werden, die ihn bearbeiten.
- Öffentliches Bodeneigentum wird als Instrument für Agrarstruktur, Umweltbelange und die Unterstützung von Junglandwirten genutzt.
- Bei der Regelung der Waldwege werden die Interessen der Waldbesitzer und notwendige Fahrten von Landwirtschaft und Fischerei berücksichtigt.
- Historische landwirtschaftliche Klein-Wasserspeicher sollen genutzt werden.
- Alte Meliorationsprojekte zur Be- und Entwässerung landwirtschaftlicher Flächen werden wieder aufgegriffen und neue etabliert.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
SPD 329
Mehr Geld 5
- Beiträge von Landwirt:innen zum Natur- und Klimaschutz werden finanziell deutlich stärker honoriert.
- Die Gemeinwohlprämie des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege wird im Rahmen der Eco-Schemes erprobt.
- Artenreiches Grünland wird über eine Weidetierprämie für Milchkühe und extensive Mutterkuhhaltung gefördert.
- Landwirt:innen werden bei der Reduktion finanziell und wissenschaftlich begleitet.
- Die Naturschutzförderung wird so verbessert, dass Landwirte für ökologische Leistungen kostendeckend entlohnt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Ausgleichsflächen dürfen nicht weiter vor allem zulasten landwirtschaftlicher Flächen gehen.
- Wertschöpfungszentren für regionale Wirtschaftskreisläufe und die Beratung von Landwirt:innen werden aufgebaut.
- Die Position der Erzeuger gegenüber dem Lebensmittelhandel wird gestärkt und realistische Erzeugerpreise ermöglicht.
- Landwirt:innen werden bei der Reduktion finanziell und wissenschaftlich begleitet.
- Sortenforschung, Erhaltungszucht und die anwendungsorientierte Umsetzung der Erkenntnisse werden ausgebaut.
Ohne klare Richtung 2
Grüne 1149
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Schäferinnen, Schäfer und Weidetierhalter werden unterstützt und die Schaf-Ziegen-Prämie fortgeführt.
- Bodenschonende Bewirtschaftungsformen und Humusaufbau in der Landwirtschaft werden gezielt unterstützt.
- Landwirte werden dabei unterstützt, naturverträglicher zu wirtschaften.
- Existenzgründungen von Biobetrieben und junge Biolandwirte werden stärker gefördert.
- Landwirte und Betriebe werden bei Aufbau und Umsetzung von Pestizidreduktionsplänen unterstützt.
- Gemeinsam mit Landwirten werden praktikable und umweltverträgliche Lösungen für Schädlingspopulationen gefunden.
- Ein Pakt für artgerechte Tierhaltung unterstützt die Landwirte und soll Maxime der Landwirtschaft werden.
- Landwirte werden stärker zu Anbaumethoden für Bodenschutz und Artenvielfalt beraten.
Ohne klare Richtung 4
- Die Landwirtschaft soll von ihren Produkten gut leben können und schonend mit Tieren, Boden, Wasser und Natur umgehen.
- Landwirtschaft soll Landwirten ein gutes Auskommen bieten und im Einklang mit Naturschutz und artgerechter Tierhaltung stehen.
- Der Stellenwert von Landwirten und ihren Produkten wird erhöht.
- Tiergerechte Landwirtschaft soll sich für Landwirte lohnen.
Mehr Pflichten 11
- Der Einsatz von Pestiziden in Land- und Forstwirtschaft sowie im Privatgebrauch wird minimiert.
- Alle Tiere, auch in der Landwirtschaft, sollen artgerecht gehalten werden.
- Nutztiere erhalten keine unnötigen Medikamente und Antibiotika.
- Nutztiere erhalten genügend Platz.
- Nutztieren wird Weidegang ermöglicht.
- Anlage und Erhalt von Habitaten sowie Pflanzung und Pflege von Bäumen auf Weiden werden neuer Standard und gefördert.
- Der Einsatz von Giftködern wird abgelehnt.
- Schädlinge werden durch Fruchtfolgen und kleinere Flächenstrukturen bekämpft.
- Die Haltungsbedingungen von Nutztieren sollen sich an den Bedürfnissen der Tiere ausrichten.
- Das Kupierverbot bei Ferkelschwänzen wird konsequent umgesetzt.
- Der Medikamenten- und Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung wird reduziert.
FW 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
FDP 710
Mehr Geld 3
- Land- und Forstwirte können eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage bis zur Höhe des durchschnittlichen Gewinns der vergangenen vier Wirtschaftsjahre bilden.
- Fördermechanismen werden so weiterentwickelt, dass Gewässerrandbereiche und renaturierte Gewässer Landwirte nicht wirtschaftlich benachteiligen.
- Von Wolfsrissen betroffene Weidetierhalter werden unbürokratisch entschädigt.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Energieinfrastruktur soll wegen ihrer Auswirkungen auf Umwelt und landwirtschaftliche Flächen sorgfältig geplant und abgewogen werden.
- Die Landesvertretungen in Brüssel und Berlin werden in ihrer Rolle als Frühwarnsystem für Landwirte gestärkt.
- Für die sogenannten Roten Gebiete werden gemeinsam mit den betroffenen Landwirten Lösungen gesucht.
- Gemeinsam mit Landwirten werden Nährstoffeinträge in Gewässer verringert und eine ökologischere Gewässerentwicklung erreicht.
Weniger Pflichten 4
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 4
- Die Agrarpolitik ermöglicht eine flächendeckende, leistungsfähige Nahrungsmittelerzeugung bei weitgehender Schonung der Ressourcen.
- Landwirte sollen wieder ein angemessenes Einkommen erwirtschaften und für ihre gesellschaftlichen Leistungen anerkannt werden.
- Landwirte werden generell als Energiewirte gestärkt.
- Die Qualifikationen der Landwirte sollen gesellschaftlich anerkannt und dem vorverurteilenden Misstrauen gegen landwirtschaftliche Tätigkeiten entgegengetreten werden.
Koalitionsvertrag 46
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht