Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 210
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine ganzheitliche Rohstoffstrategie soll Mensch, Umwelt und Landwirtschaft schützen und Planungssicherheit für die Industrie schaffen.
- Landwirte erhalten im Transformationsprozess Planungs- und Investitionssicherheit.
- Eine gemeinnützige Landgesellschaft soll mit Vorkaufsrecht die Position der Landwirte auf dem Bodenmarkt stärken.
- Der Wandel soll mit den Landwirten gestaltet und Planungs- und Investitionssicherheit geschaffen werden.
- Landwirte werden beim Erschließen neuer Geschäftsfelder und beim Nutzen von Synergien unterstützt.
- Der Vertragsnaturschutz soll ein Instrument für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen der Landwirte werden.
Weniger Pflichten 1
SPD 121
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
Grüne 519
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Bisher für Energiepflanzen genutzte Agrarflächen sollen für Nahrungsmittel, Aufforstung, Wiedervernässung von Mooren oder biogene Baurohstoffe genutzt werden können.
- Rahmenbedingungen sollen Wölfen Lebensräume in NRW bieten und zugleich die Weidetierhaltung ermöglichen.
- Landwirtinnen, Landwirte und die Wasserwirtschaft werden beim Schutz von Wasser und Umwelt unterstützt.
- Bäuerinnen und Bauern werden beim Umstieg auf regionale, klimafreundliche und gesunde Lebensmittelproduktion unterstützt.
- Landwirtinnen und Landwirte erhalten Beratung, etwa zum Nützlingseinsatz und zur biologischen Düngung.
- Gegen Ausbeutung in landwirtschaftlichen Betrieben und im verarbeitenden Gewerbe wird hart durchgegriffen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 4
- Pestizide und Mineraldünger werden in Schutzgebieten verboten.
- Mit einem verbindlichen Pestizidreduktionsprogramm wird der Pestizideinsatz kurzfristig halbiert.
- Für die Artenvielfalt kritische Pestizide und Pestizidgemische werden nicht mehr eingesetzt.
- Anbindehaltung, Kastenhaltung und isolierte Haltung von Tieren werden schnell beendet.
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
AfD 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 226
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Ökologische und soziale Standards in der Landwirtschaft werden verbessert.
- Agrarzahlungen werden an wissenschaftlich fundierte Umwelt- und Sozialkriterien und an den Tierschutz gebunden.
- Schaffung und Erhalt sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze in der Landwirtschaft werden unterstützt.
- Eine Agentur bringt Interessierte und Landwirte zusammen, hilft bei der Flächensuche und berät in der Startphase.
- Saisonarbeitskräfte werden durch verstärkte Kontrollen besser vor Ausbeutung geschützt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 112
Mehr Geld 4
- Die Landwirtschaft wird dabei gefördert, die Ernährung zu sichern, Einkommen zu erzielen, die Natur zu pflegen und historisch gewachsene Kulturlandschaften zu bewahren.
- Die Biodiversitätsleistung der Weidetierhaltung wird angemessen honoriert.
- Die Förderung von Naturschutzmaßnahmen für Land- und Forstwirtinnen und -wirte, Kommunen und Unternehmen wird ausgebaut.
- Die Landwirtschaft wird zu wassersparenden Beregnungsmethoden beraten und gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Landwirtschaft wird dabei gefördert, die Ernährung zu sichern, Einkommen zu erzielen, die Natur zu pflegen und historisch gewachsene Kulturlandschaften zu bewahren.
- Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger in die Landwirtschaft werden unterstützt.
- Landwirtinnen und Landwirte, die Humusaufbau betreiben, werden unterstützt.
- Die Weidetierhaltung wird besser gefördert.
- Tierhalterinnen und Tierhalter werden bei einer ressourcenschonenden Erzeugung nach hohen Qualitäts-, Sicherheits- und Tierwohlstandards unterstützt.
- Das Land unterstützt Weidetierhalterinnen und -halter.
- Die Landwirtschaft wird zu wassersparenden Beregnungsmethoden beraten und gefördert.
- Praxistaugliche und nachprüfbare Verfahren zur längerfristigen CO2-Bindung und Wasserspeicherfähigkeit landwirtschaftlicher Flächen werden entwickelt und gefördert.
- Beratung und Forschung zu wassersparenden Bewässerungsverfahren im Garten- und Ackerbau werden gestärkt und gefördert.
Weniger Pflichten 1
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 516
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Landwirte werden bei der Umstellung auf Ökolandbau durch gestärkte regionale Vermarktungsstrukturen unterstützt.
- Der Umbau zu tiergerechten Haltungsformen wird mit unbürokratischer Beratung und fairen Übergangsfristen ermöglicht.
- Für den Umgang mit auffälligen Wölfen und Konfliktfällen werden klare, rechtssichere Regeln geschaffen.
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 5
- Eine verbindliche Zielvereinbarung zum landwirtschaftlichen Grundwasserschutz wird geschlossen.
- Ein Aktionsplan reduziert den Düngemitteleinsatz vor allem in besonders belasteten Gebieten.
- Zur Bekämpfung von Tierseuchen werden geringere Viehbesatzdichten angestrebt.
- Die Anforderungen an Hitze- und Brandschutz für Tiere in Ställen und auf Weiden werden weiterentwickelt.
- Der Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern wird insgesamt vorangetrieben.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht