Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 67
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 4
- Landwirte sollen von unnötiger Bürokratie entlastet werden.
- Landwirte sollen innerhalb der bestehenden Förderinstrumente entlastet werden und mehr Planungssicherheit erhalten.
- Über eine Bundesratsinitiative soll die Bundesregierung aufgefordert werden, auf eine Änderung des EU-Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur hinzuwirken.
- Düngevorgaben, die zu einer Unterversorgung der Kulturen führen, werden abgelehnt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Landwirte sollen als verantwortliche Unternehmer sowie als Umwelt- und Tierschützer anerkannt werden.
- Der Bauernstand gilt als entscheidend für die Wiederbelebung des ländlichen Raums.
- Alle Landwirte sollen gerecht und ausgewogen unterstützt werden.
- Alle Vorschriften zur Tierhaltung kommen auf den Prüfstand.
CDU 146
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
SPD 38
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Europäische Naturschutzvorgaben werden kooperativ mit Landwirtschaft, Naturschutzverbänden und Kommunen umgesetzt.
- Beratung und Unterstützung der Landwirtschaft werden auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene gestärkt.
- Die Anliegen der Bauernproteste werden in einen strukturierten Dialog überführt.
- Junge und gründungswillige Landwirte erhalten besseren Zugang zu Boden.
- Beratung, Weiterbildung und Wissenstransfer zwischen Praxis, Forschung und Verwaltung werden ausgebaut.
- Neuen Schaderregern wie der Schilf-Glasflügelzikade wird mit verstärkter Beratung, Forschung und pragmatischen Lösungen begegnet.
- Das Landesjagdgesetz wird im Dialog mit Forst, Jagd, Landwirtschaft und Naturschutz weiterentwickelt.
Bleibt wie bisher 1
Grüne 215
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Das Land soll Rahmenbedingungen für eine klimaangepasste, vielfältige und tiergerechte Landwirtschaft schaffen, die regionale Wertschöpfung schafft und Bäuerinnen und Bauern stärkt.
- Junglandwirtinnen und -landwirte sowie Existenzgründungen in der Landwirtschaft sollen gezielt gefördert werden.
- Landwirtschaftliche Flächen im öffentlichen Eigentum, auch kommunale, sollen gemeinwohlorientiert an lokale Landwirtinnen und Landwirte verpachtet werden.
- Herdenschutzmaßnahmen sollen konsequent gefördert werden, um Konflikte zwischen Weidetierhaltung und Wildtieren zu minimieren.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 38
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Agrarpolitik sichert denen Zugang zu Land, die es bewirtschaften.
- Zugang zu Land sollen diejenigen haben, die Böden bearbeiten, und nicht Investorengruppen, die über Share Deals Betriebe aufkaufen.
- Ein finanziell ausreichend ausgestatteter öffentlicher Bodenfonds kauft Flächen und verpachtet sie gemeinwohlorientiert, vor allem an Junglandwirte und Betriebsgründer.
- Ein staatlich getragener Herdenschutz mit verlässlicher Finanzierung, Schulungen und unbürokratischer Förderung wird geschaffen.
- Weidetierhalter erhalten praxisnahe Beratung und Unterstützung statt Symbolpolitik und reflexartiger Abschussforderungen.
- Wölfe dürfen gezielt entnommen werden, wenn sie wiederholt Nutztiere gerissen haben und alle Schutzmaßnahmen ausgeschöpft sind.
- Die Beratung zu Hecken, Baumreihen und Agroforstsystemen wird ausgebaut.
Ohne klare Richtung 3
BSW 69
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kleinbauern und mittelständische Betriebe werden durch faire Marktbedingungen und gezielte Förderung unterstützt.
- Auf Kreisebene entstehen Strukturen, die Landwirte bei ihren Berichtspflichten unterstützen.
- Trinkwasserversorgung und landwirtschaftliche Nutzung erhalten grundsätzlich Vorrang vor industrieller Wassernutzung.
- Wassersparende Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft werden gefördert.
- Humusaufbau in der Landwirtschaft wird gefördert.
- Der Anbau trockenheitsresistenter Kulturen wird gefördert.
- Trinkwasser und Landwirtschaft haben Vorrang vor industrieller Wassernutzung.
- Wasserschonende Landwirtschaft und trockenheitsresistente Kulturen werden gefördert.
Mehr Pflichten 6
- Die Hygienevorgaben in der Tierhaltung werden zum Schutz des Grundwassers überarbeitet.
- Proteinreduzierte Fütterung wird zur Senkung der Nitratbelastung eingesetzt.
- Die Güllelagerung wird verbessert, um das Grundwasser zu entlasten.
- Der Anbau von Leguminosen zur Bindung von Stickstoff und Nitrat im Boden wird vorgesehen.
- Die Landwirtschaft wird stärker auf Wasserschonung ausgerichtet.
- Tiergerechte Haltungsstandards werden strikt eingehalten.
FDP 19
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Landwirtschaftsämter verstehen sich vorrangig als beratende Partner der Landwirte statt als Kontrollinstanz.
- Verpflichtende Weiterbildungen für Landwirte werden digital angeboten.
- Automatisierung wie die Pflanzenschutzausbringung per Drohne wird in der Gesetzgebung mitgedacht und zügig ermöglicht.
- Die Expertise von Landwirten, Waldbesitzern, Jägern, Anglern und Gewässerunterhaltungsverbänden wird im Naturschutz genutzt.
- Für Rissbegutachtungen werden Verfahren gesucht, die das Vertrauen der Weidetierhalter wiederherstellen.
Weniger Pflichten 3
- Für Kontrollen zum Agrarantrag werden effizientere Wege gefunden.
- Automatisierung wie die Pflanzenschutzausbringung per Drohne wird in der Gesetzgebung mitgedacht und zügig ermöglicht.
- Düngeauflagen gelten nur dort, wo Nitratüberschüsse bestehen und durch Düngebeschränkung effizient abgebaut werden können.
FW 114
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 35
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Bei Anpflanzungen an Feldwegen sollen örtliche Umstände beachtet und Maßnahmen mit angrenzenden Landwirten abgestimmt werden.
- Leitlinien einer nachhaltigen Landnutzung mit Klima- und Umweltschutz sollen im europäischen Konsens entwickelt werden.
- Eine Imagekampagne über die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte wird befürwortet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht