Landwirte
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU HE 924
Mehr Geld 5
- Die Förderung der Weidetierhaltung wird weiter verstärkt.
- Die Angebote sollen so attraktiv sein, dass Konditionalität und die zweite Säule möglichst flächendeckend genutzt werden und Umweltleistungen angemessen honoriert werden.
- Vertraglich gesicherte Veränderungsmoratorien und Differenzkostenverträge nach dem Vorbild von Carbon-Contracts for Difference sollen Landwirten Investitionssicherheit geben.
- Der mit der Weidetierprämie eingeschlagene Weg wird im Dialog fortgesetzt, mit besonderem Gewicht auf der Honorierung von Umweltleistungen.
- Die Prävention von Schäden wird gestärkt, unter anderem durch eine volle Förderung des besonderen Wolfsschutzes für Weidetierhalter in ganz Hessen.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Programme für Kommunen, Land- und Forstwirtschaft sowie Privathaushalte zur Klima- und Extremwettersicherheit werden weiterentwickelt.
- Mehrgefahrenversicherungen werden gefördert, um Landwirte gegen Extremwetterrisiken abzusichern.
- Mit der Versicherungswirtschaft werden faire Lösungen für diese Absicherung gesucht.
- Schwarzwild muss zum Schutz vor der Schweinepest und vor landwirtschaftlichen Schäden ganzjährig bejagbar sein.
- Junglandwirte werden besonders unterstützt.
- Der Bund wird aufgefordert, seiner Verantwortung für die landwirtschaftliche Sozialversicherung und die Altersversorgung gerecht zu werden.
- Allen Landwirten wird eine ideologiefreie und fachkundige Beratung zu den agrarpolitischen Herausforderungen angeboten.
- Die neue Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik wird, wo europäisches Recht es erlaubt, für bürokratiearme und praxistaugliche Angebote genutzt.
- LandLandwirte müssen sich darauf verlassen können, dass Investitionen über den gesamten Abschreibungszeitraum gesichert bleiben.
- Vertraglich gesicherte Veränderungsmoratorien und Differenzkostenverträge nach dem Vorbild von Carbon-Contracts for Difference sollen Landwirten Investitionssicherheit geben.
- Ein Runder Tisch mit den betroffenen Landwirten sucht Lösungen, um Erzeugungskapazitäten der Schweinehaltung zu erhalten und auszubauen.
- Mit dem landwirtschaftlichen Berufsstand wird ein Maßnahmenbündel vereinbart, damit höchstens 2,5 Hektar landwirtschaftliche Fläche pro Tag verbraucht werden.
- Ersatzaufforstungen auf landwirtschaftlichen Flächen werden nicht länger zugelassen.
- Auf Bundesebene wird darauf hingewirkt, dass Brachflächen in Deutschland zeitweise für alle landwirtschaftlichen Kulturen gegeben werden.
- Erträge aus Agri-Photovoltaik sollen gerecht zwischen Eigentümer und landwirtschaftlichem Pächter aufgeteilt werden.
- Die Möglichkeiten des Grundstücksverkehrsgesetzes werden genutzt, um den Entzug landwirtschaftlicher Flächen aus der Bewirtschaftung zu begrenzen.
- Zur Begrenzung des Entzugs landwirtschaftlicher Flächen wird eine Clearingstelle geschaffen.
Weniger Pflichten 5
- Die roten Gebiete der Düngeverordnung werden, soweit das europäische Recht es zulässt, genauer und verursachergerecht eingegrenzt.
- Die neue Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik wird, wo europäisches Recht es erlaubt, für bürokratiearme und praxistaugliche Angebote genutzt.
- Naturschutzrechtliche Einschränkungen der landwirtschaftlichen Produktion werden abgebaut.
- Auf Bundesebene wird darauf hingewirkt, dass Brachflächen in Deutschland zeitweise für alle landwirtschaftlichen Kulturen gegeben werden.
- Die Stilllegung von Ackerflächen im Rahmen der europäischen Agrarförderung muss ausgesetzt werden.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 4
- Die Arbeit des Runden Tisches zum Tierschutz in der Nutztierhaltung wird fortgesetzt, um Verbesserungen für Nutztiere gemeinsam mit Landwirten und Verbänden zu erreichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhalter durch hessische Sonderwege zu gefährden.
- Leistungen der Landwirtschaft für Umwelt und Naturhaushalt werden weiterhin freiwillig über Kooperationsmodelle und Vertragsnaturschutz vorangebracht.
- Es wird dafür geworben, dass der Beruf des Landwirts attraktiv bleibt.
- Landwirte, die Streuobstwiesen bewirtschaften, sollen auch künftig eine Förderung erhalten.
Ohne klare Richtung 4
- Die besonderen Leistungen der Landwirtschaft für Umwelt und Naturhaushalt sollen gewürdigt werden.
- Die gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung der Arbeit von Bäuerinnen und Bauern soll zunehmen.
- Der Berufsstand in Land- und Forstwirtschaft wird gestärkt.
- Die Rolle der Landwirte als Energiewirte wird gestärkt.
AfD HE 611
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der ländliche Raum soll eigenverantwortlich unter Berücksichtigung kommunaler Anforderungen und des Naturschutzes bewirtschaftet werden.
- Wirtschaftswege sollen an die Breite moderner Landmaschinen angepasst werden.
- Die Rahmenbedingungen sollen den Beruf des Jungbauern und die Übernahme elterlicher Betriebe wirtschaftlich möglich und attraktiv machen.
- Die Gesetzgebung soll Umweltschutz, Trinkwasser und landwirtschaftliche Nutzung gleichermaßen berücksichtigen.
- Wolfsrisse sollen schneller und vollständig entschädigt werden.
- Bei der Rissbegutachtung soll eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten gelten.
Weniger Pflichten 5
- Einschränkungen der Landwirtschaft durch die EU soll widersprochen werden.
- Straßenverkehrsrechtliche Ausnahmegenehmigungen für landwirtschaftliche Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen sollen leichter zu erlangen sein.
- Der Nitratgehalt soll nur im Einzugsgebiet von Trinkwasserquellen reguliert werden.
- Bei Grenzwertüberschreitungen soll gezielt nach den Verursachern gesucht werden, statt ganze Gebiete zu Roten Zonen zu erklären.
- Bei der Rissbegutachtung soll eine Beweislastumkehr zugunsten der Geschädigten gelten.
Bleibt wie bisher 5
- Das von der EU vorgeschlagene Verbot von Pflanzenschutzmitteln in empfindlichen Gebieten wird abgelehnt.
- Die von der EU vorgeschlagene Verminderung des Düngemitteleinsatzes wird abgelehnt.
- Die bedarfsgerechte Düngung soll nicht eingeschränkt werden.
- Die Wahl der Energieversorgung von Landmaschinen soll nicht eingeschränkt werden.
- Die Kfz-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge soll erhalten bleiben.
Ohne klare Richtung 1
SPD HE 13
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Grüne HE 514
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Agrarumweltprogramme werden für Bewirtschaftende und bedrohte Arten attraktiv ausgestaltet.
- Die Zucht vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen wird unterstützt.
- Die Umstellung auf Zweinutzungsrassen bei Hühnern und Rindern wird unterstützt.
- Der Einsatz von Arbeitspferden in Land- und Forstwirtschaft wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 5
- Chemisch-synthetische Pestizide werden durch Weiterentwicklung des hessischen Pestizidreduktionsplans weiter reduziert.
- Artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft soll Tiergesundheit und Lebensqualität der Tiere verbessern.
- Der Arzneimitteleinsatz in der Tierhaltung wird reduziert.
- Die Tierwohlstandards in der Nutztierhaltung werden deutlich verbessert.
- Die Tierhaltung wird konsequent an die Fläche gebunden.
FDP HE 75
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Landwirtschaftliche Unternehmer sollen ihre Betriebe eigenverantwortlich nach guter fachlicher Praxis führen und weiterentwickeln können.
- Landwirte sollen steigende Tierwohlanforderungen auf Grundlage tragfähiger Geschäftsmodelle erfüllen können.
- Ein umfassendes, anwenderfreundliches Agrarportal für Landwirte in Hessen wird geschaffen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Der Einsatz chemischer und mechanischer Pflanzenschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft wird im Rahmen der Forschung optimiert.
- Die Wasserstrategie gleicht den Nutzungskonflikt um Grundwasserressourcen zwischen Rhein-Main-Region und umliegenden ländlichen Regionen aus.
- Die Ausweisung der Roten Gebiete nach der Düngeverordnung wird mit dem Ziel einer verursacherorientierten Bewertung überprüft.
- Die gute fachliche Praxis beim Einsatz moderner Pflanzenschutzwirkstoffe wird gestärkt.
- Das unkontrollierte Wachstum der Wolfspopulation ist mit der Weidetierhaltung nicht vereinbar.
FW HE 123
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Linke HE 1428
Mehr Geld 3
- Den Erzeugerinnen und Erzeugern werden faire Preise garantiert.
- Ökologische Leistungen der ländlichen Räume wie Grundwasserschutz, Kohlenstoffspeicherung im Boden und Schutz der Artenvielfalt werden etwa durch höhere Erzeugerpreise honoriert.
- Landwirtinnen und Landwirte erhalten eine angemessene Alterssicherung.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Landesentwicklung wird neu auf regionale Wertschöpfung und Vermarktung, nahräumliche Kooperation und gute Arbeit in ökologischer Landwirtschaft ausgerichtet.
- Den Erzeugerinnen und Erzeugern werden faire Preise garantiert.
- Landwirtinnen und Landwirte erhalten eine angemessene Alterssicherung.
- Landwirtinnen und Landwirte werden in die gesetzliche Krankenversicherung einbezogen.
- Bäuerliches Eigentum wird gegen die Interessen großer Agrarkonzerne geschützt.
- Für regionale landwirtschaftliche Kooperationen wie Geräte- und Wissensteilung, Vernetzung und Logistik wird eine digitale Plattform geschaffen.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 14
- Auch die konventionelle Landwirtschaft passt ihre Anbaumethoden schneller an den Klimawandel an.
- Zur Anpassung an den Klimawandel werden in der Landwirtschaft Agroforstsysteme, Permakulturen, angepasste Sorten und Bewässerungssysteme eingesetzt.
- Der Anbau von Lebensmitteln hat Vorrang vor Biomasseerzeugung zur Energiegewinnung.
- Die Zahl der Nutztiere darf die verfügbare Futtermenge nicht übersteigen.
- Antibiotika in der Tierhaltung werden auf kranke Tiere beschränkt.
- Antibiotika in der Tierhaltung sind nur nach tierärztlicher Verschreibung erlaubt.
- Der Einsatz von Reserveantibiotika in der Tierhaltung wird verboten.
- Der Einsatz von Glyphosat und anderen Totalherbiziden wird verboten.
- Der Umgang mit Tierversuchen, Heim- und Wildtierhaltung, Tierhandel und Nutztieren wird im Sinne des Tierschutzes verändert.
- Landwirtschaftliche Tierhaltung richtet sich an den Bedürfnissen der Tiere statt am Profit aus.
- Das Anpassen der Tiere an die Haltung, etwa das Schnabelkürzen bei Puten, wird abgelehnt.
- Das Einpferchen von Muttersauen in enge Käfige wird abgelehnt.
- Die ganzjährige Anbindehaltung von Milchkühen wird abgelehnt.
- In Gewässerrandstreifen wird kein Ackerbau mehr betrieben.
Koalitionsvertrag 816
Mehr Geld 4
- Es wird geprüft, ob neben der Junglandwirteförderung eine Existenzgründungsprämie sinnvoll ist.
- Mehrgefahrenversicherungen gegen Extremwetterrisiken werden mit der Versicherungswirtschaft als „Hessen-Police“ gefördert.
- Eco-Schemes und Angebote der zweiten Säule sollen möglichst flächendeckend genutzt werden und Umweltleistungen auskömmlich honorieren.
- Differenzkostenverträge nach dem Vorbild von Carbon Contracts for Difference sollen Landwirten Investitionssicherheit geben.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Ein eigenes Landwirtschaftsgesetz soll die Rechte der Landwirtinnen und Landwirte stärken.
- Junglandwirte werden besonders unterstützt.
- Beratung und Weiterbildung für Landwirtinnen und Landwirte werden unter Nutzung von LLH, Behörden und Hochschulen ausgebaut.
- Allen Landwirtinnen und Landwirten wird fachkundige Beratung zu agrarpolitischen Zukunftsfragen angeboten.
- Mehrgefahrenversicherungen gegen Extremwetterrisiken werden mit der Versicherungswirtschaft als „Hessen-Police“ gefördert.
- Landwirte sollen Investitionssicherheit über den gesamten Abschreibungszeitraum erhalten.
- Differenzkostenverträge nach dem Vorbild von Carbon Contracts for Difference sollen Landwirten Investitionssicherheit geben.
- Mit dem landwirtschaftlichen Berufsstand wird ein Maßnahmenbündel zur Reduzierung des Flächenverbrauchs vereinbart.
- Der Vorrang selbstständiger Landwirte gegenüber außerlandwirtschaftlichen Investoren bei Kauf und Pacht wird gestärkt.
- Schwarzwild wird ganzjährig bejagbar.
- Die Flächennutzer werden beim Naturschutz auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen einbezogen.
- Für Ersatzmaßnahmen werden möglichst keine landwirtschaftlichen Flächen genutzt, sondern Entsiegelungen bevorzugt.
- Mit der Landwirtschaft wird eine planungsrechtliche Erleichterung durch Privilegierung oder Befreiung von Planvorgaben geprüft.
- Mit der Landwirtschaft wird ein Kriterienkatalog für PV-Anlagen auf Agrarflächen nach Bodenklasse und Leistung erarbeitet.
Bleibt wie bisher 4
- Die landwirtschaftliche Sozialversicherung und Altersversorgung bleiben erhalten.
- Der Runde Tisch zur Steigerung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung wird gemeinsam mit Landwirten und Verbänden fortgesetzt.
- Hessische Sonderwege im Tierschutz, die die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Tierhalter gefährden, werden vermieden.
- Ersatzgelder sollen nicht für den Ankauf oder die Stilllegung produktiver land- und forstwirtschaftlicher Flächen verwendet werden.
Ohne klare Richtung 4
- Landwirtinnen und Landwirte werden als Garanten für regionale Lebensmittel, Kulturlandschaft und Wirtschaftskraft unterstützt.
- Menschen in der mittelständischen und familiengeführten Landwirtschaft sollen ein gutes und verlässliches Einkommen erzielen.
- Für die Attraktivität der Berufe in der Agrarwirtschaft wird geworben.
- Die Rolle von Landwirten als Energiewirte wird gestärkt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht