Raucher und Drogenkonsumenten
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 234
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Straßensozialarbeit und Suchthilfe werden weiterentwickelt und an aktuelle Herausforderungen angepasst.
- Sozialarbeit als Hilfe für suchtkranke Menschen wird verstärkt.
- Gelingt der Ausstieg nicht, soll zumindest das Überleben Drogenabhängiger gesichert und weitere gesundheitliche Schädigung vermieden werden.
- Das Angebot des Drug-Checkings wird ausgebaut.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
CDU 232
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Grüne 256
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Es werden kleinere, dezentralere und vermehrt konsumtolerante Notübernachtungsangebote geschaffen.
- Die Versorgung suchtkranker Menschen ist eine Aufgabe der Stadt und wird regelmäßig überprüft und an den Bedarf angepasst.
- In der Drogenpolitik treten Prävention, Selbstbestimmung, Schadensminimierung, Entkriminalisierung und passgenaue Hilfen an die Stelle der Kriminalisierung von Abhängigen.
- Stationäres Drug-Checking in Drogenberatungsstellen und Drogenkonsumräumen wird ermöglicht.
- Mobiles Drug-Checking wird ermöglicht.
- Niedrigschwellige Angebote der Drogen- und Suchthilfe werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Tarifsteigerungen in den Einrichtungen der Drogen- und Suchthilfe sowie der Prävention werden refinanziert.
- Das Substitutionsangebot nahe dem Hauptbahnhof, das auch Menschen ohne Krankenversicherung offensteht, wird dauerhaft abgesichert.
- Einem Mangel an substituierenden Ärztinnen und Ärzten wird im Dialog mit der Kassenärztlichen Vereinigung vorgebeugt.
Ohne klare Richtung 2
Linke 6
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Hamburg erhält ein Drug-Checking-Angebot.
- Rund um den Hauptbahnhof wird ein akzeptierender, aufsuchender und unterstützender Ansatz verfolgt.
- Konsumtolerante Tagesaufenthaltsstätten und Notschlafplätze werden auf- und ausgebaut.
- Substitutionsambulanzen und ausstiegsorientierte Angebote werden auch dezentral ausgebaut.
- Cannabis wird vollständig legalisiert.
FDP 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
BSW 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
FW 2
Koalitionsvertrag 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Eine regional ausgerichtete und niedrigschwellige Suchtberatung wird sichergestellt.
- Die Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums sollen im Bund und in Hamburg klarer kommuniziert werden.
- Die Angebote mit Drogenkonsumräumen werden laufend an veränderte Bedarfe angepasst.
- Auf Bundesebene werden Anpassungen im Betäubungsmittelrecht angestrebt, damit insbesondere Crackkonsum in den Einrichtungen und nicht im öffentlichen Raum stattfindet.
- Drug-Checking wird ermöglicht.
- Die für Drug-Checking notwendige landesrechtliche Verordnung wird zeitnah auf den Weg gebracht.
- Die Forschung zu Substituten bei Crack- und Kokainabhängigkeit wird vorangetrieben.
- Im Bund wird eine Reform der Zugangsvoraussetzungen zur Substitution, auch mit anderen Substituten als Methadon, angestrebt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Maßnahmen der Obdachlosen-, Drogen- und Suchtpolitik müssen stadtverträglich sein und die Lage der Betroffenen verbessern.
- Für Innenstadt, Hauptbahnhofumfeld und St. Georg wird eine integrierte Gesamtstrategie umgesetzt, die die Belastung des öffentlichen Raums senkt und die Stadtverträglichkeit der Hilfen für Drogenabhängige und Obdachlose erhöht.
- Die Alkoholkonsumverbotszone am Hauptbahnhof wird evaluiert, auch mit Blick auf weitere Alkoholkonsumverbote etwa am Hansaplatz und Steindamm.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht