Wohnungs- und Obdachlose
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
FDP00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 38
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Älteren, jungen, wohnungslosen, zugewanderten, behinderten und queeren Menschen sowie Alleinerziehenden werden selbstbestimmtes Leben und Teilhabe ermöglicht.
- Das Programm „Housing First“ wird als Teil des Regelsystems verstetigt.
- „Housing First“ wird um 50 Wohnungen pro Jahr ausgebaut.
- Der Zugang wohnungsloser Menschen zum allgemeinen Wohnungsmarkt wird erweitert.
- Für wohnungslose Menschen mit Hunden werden Übernachtungs- und Wohnmöglichkeiten geschaffen.
- Für obdachlose Menschen werden Lösungen zur Aufbewahrung ihrer Habseligkeiten entwickelt, etwa bewirtschaftete Schließfächer.
- Die ehrenamtliche ambulante Versorgung von Obdach- und Wohnungslosen durch Ärztinnen und Ärzte wird unterstützt.
CDU 2
Grüne 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Statt in Schlichthotels oder Gemeinschaftsunterkünften sollen alle Menschen in einer eigenen Wohnung leben.
- Der Ansatz „Housing First“ für Wohnungslose soll vom Pilotprojekt zum Regelangebot weiterentwickelt werden.
- Im Rahmen von Housing First soll zuerst eine eigene Wohnung vermittelt werden, ohne Teilnahme an Hilfsangeboten als Vorbedingung.
- Für wohnungslose Frauen werden gezielt Angebote und Konzepte entwickelt.
- Defensive Architektur im öffentlichen Raum, die sich gegen obdach- und wohnungslose Menschen richtet, wird abgelehnt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 114
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Notschlafstellen für von Obdachlosigkeit bedrohte Jugendliche werden geschaffen.
- Für obdachlose Frauen wird ein eigener Tagestreff geschaffen.
- Es werden Notunterkünfte nur für Frauen in räumlicher Entfernung zu anderen Notunterkünften geschaffen.
- Housing First wird ausgebaut.
- Housing First wird zum Regelangebot der bremischen Obdachlosenhilfe.
- Der Wohnungsbestand für Wohnungslose wird deutlich erhöht.
- Das Ankaufsprogramm für Belegrechte, auf die die Zentrale Fachstelle Wohnen direkt zugreifen kann, wird ausgeweitet.
- Für kranke Obdachlose werden bedarfsgerecht Krankenzimmer vorgehalten.
- Der Verein zur medizinischen Versorgung Obdachloser und die regionale medizinische Versorgung obdachloser Menschen werden finanziell unterstützt.
- Es gibt Notunterkünfte, in die Hunde mitgebracht werden können.
- Obdach- und Wohnungslose erhalten im Winter und Sommer klimatisierte Räume zum Schutz vor Kälte und Hitze.
- Schutzräume, Beratungsangebote und Notschlafstellen für wohnungslose, suchtkranke und sich prostituierende Frauen werden geschaffen.
- Eine akzeptierende Anlaufstelle für wohnungslose suchtkranke Frauen wird eingerichtet.
- Es werden mehr Gewährleistungswohnungen für Geflüchtete und Wohnungslose geschaffen.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 120
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Für wohnungslose oder suchtmittelkonsumierende Frauen werden Schutzunterkünfte und Unterstützungsangebote mit Schwerpunkt auf geschlechtsspezifischer Gewalt geschaffen.
- Für obdach- und wohnungslose Menschen werden im Sommer klimatisierte Räume als Hitzeschutz bereitgestellt.
- Abseits von Haltestellen wird bei öffentlichen Bänken in der Regel auf defensive Architektur verzichtet.
- Muttersprachliche Straßensozialarbeit wird erhalten und bei Bedarf ausgeweitet.
- Für Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße werden Szenetreffs und Toleranzflächen mit sozialarbeiterischer Betreuung und Sanitäranlagen eingerichtet oder weiterbetrieben.
- Die ehrenamtliche ambulante Versorgung von Obdach- und Wohnungslosen durch Ärztinnen und Ärzte wird unterstützt.
- Das Entlassungsmanagement der Kliniken wird verbessert, damit obdachlose Menschen mit psychischen oder Suchterkrankungen nicht in die Obdachlosigkeit entlassen werden.
- Die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken und der Fachstelle Wohnen wird verbessert.
- Das Unterstützungssystem für wohnungslose Menschen wird mit Blick auf das Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beenden, überprüft und weiterentwickelt.
- Das Angebot Housing First wird ausgeweitet.
- Housing First wird um nachgehende Hilfsangebote ergänzt.
- Weitere Belegrechte werden gesichert, um Wohnungslosen den Zugang zum allgemeinen Wohnungsmarkt zu öffnen.
- Niedrigschwellige sozialräumliche Unterstützungssysteme werden geschaffen, um Wohnraum zu vermitteln, Wohnungsverlust zu verhindern und die soziale Begleitung in der Notunterbringung zu verbessern.
- Die Angebote für wohnungslose Frauen werden geprüft und bei Bedarf etwa durch Notschlafstellen, Tagestreffs oder Schutzwohnungen für Zwangsprostituierte ergänzt.
- Wohnungslose Frauen erhalten kostenlose Hygieneartikel und Verhütungsmittel.
- Eine Unterkunft für wohnungslose Menschen mit Hunden wird eingerichtet.
- Für wohnungslose Drogenkonsumierende werden Notunterkünfte bereitgestellt.
- Das Unterstützungssystem für wohnungslose und obdachlose Menschen wird schrittweise barrierefrei gestaltet.
- Die ausgelaufene Regelung zur Beschlagnahme von schuldhaft ungenutztem Wohnraum zur Abwendung von Obdachlosigkeit wird verlängert.
Bleibt wie bisher 1
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 318
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Housing First, also die sofortige Vermittlung Wohnungsloser in eine eigene Wohnung ohne Vorbedingungen, wird zum Regelinstrument der Wohnungslosenhilfe.
- Housing First wird deutlich ausgebaut.
- Ein Tagestreff für wohnungslose Frauen mit Schutz, Meldeadresse, Dusch- und Waschmöglichkeiten, medizinischer Versorgung und Beratung wird geschaffen.
- Es soll mehr öffentliche Toiletten geben, die den Bedürfnissen wohnungsloser Frauen gerecht werden.
- Ausreichend geschützte Notunterkünfte für Frauen werden geschaffen.
- Für besonders vulnerable Gruppen werden Notschlafstellen geschaffen, die unabhängig von Leistungsrecht und Aufenthaltsstatus offenstehen.
- Angebote, die junge Menschen frühzeitig erreichen, Wohnungslosigkeit verhindern und schnell beenden, werden gestärkt.
- Wohnungslose Menschen werden regulär in Wohnraum vermittelt, etwa über Housing First, Einweisungen und Kontingente bei Wohnungsgesellschaften.
- In Quartiersentwicklungsprojekten wird EinfachWohnen für Wohnungslose gebaut.
- Leerstehende öffentliche Immobilien werden für Wohnungslose bereitgestellt.
- Es soll Notunterkünfte geben, in denen obdachlose Menschen mit Hunden unterkommen können.
- Die mobile Gesundheitsversorgung für Wohnungslose bei Extremwetter wird gestärkt.
- Die aufsuchende Gesundheitsversorgung von obdachlosen und drogensüchtigen Personen wird unterstützt.
- Soziale Wohnraumagenturen, die Wohnungen gezielt an Wohnungslose vermitteln, werden ausgebaut.
- In jedem Bremer Stadtbezirk und in Bremerhaven werden aufsuchende Teams für Menschen aufgebaut, die psychiatrische Angebote nicht annehmen.
- Für wohnungslose Frauen sollen Schutz- und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden.
- Spezielle Angebote für queere Wohnungslose sollen geschaffen und unterstützt werden.
- In Bremerhaven wird wie in Bremen ein Projekt zum anonymen Behandlungsschein für Menschen ohne Krankenversicherung finanziert und umgesetzt.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht