Wohnungs- und Obdachlose
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
SPD 5
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der Wohnungsbau für vordringlich Wohnungssuchende wird vorangebracht.
- Maßnahmen zur Prävention von Wohnungs- und Obdachlosigkeit werden ausgeweitet.
- Menschen in akuten Notlagen erhalten niedrigschwellige Angebote.
- Hilfen nach dem Ansatz „Housing first“ werden ausgebaut und verstetigt.
- Hilfen für obdach- und wohnungslose Menschen sollen gezielt zur Überwindung individueller Problemlagen beitragen.
CDU 15
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind, erhalten aktive Beratung und Unterstützung.
- Niedrigschwellige Hilfen wie Straßensozialarbeit und Schutzräume für besonders gefährdete Zielgruppen werden bereitgestellt.
- Die Unterkünfte des Winternotprogramms bleiben bei starker Kälte auch tagsüber geöffnet.
- Die ambulanten Hilfen im sogenannten Stufe-3-Projekt werden ausgeweitet, um Menschen aus längerer Obdachlosigkeit in festen Wohnraum zu integrieren.
- Die medizinischen Angebote für Obdachlose werden zusammen mit den Hilfsorganisationen besser und effizienter koordiniert.
Grüne 310
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Für Obdachlosigkeit, Armut und Überforderung braucht es vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote.
- Die wohnbegleitenden Hilfen für Obdach- und Wohnungslose werden ausgebaut und langfristig abgesichert.
- Es werden deutlich mehr Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende benötigt.
- Das Notübernachtungssystem wird entlang des Rechts auf Gesundheit weiterentwickelt.
- Es werden kleinere, dezentralere und vermehrt konsumtolerante Notübernachtungsangebote geschaffen.
- Menschen ohne sozialrechtliche Ansprüche oder im irregulären Aufenthalt erhalten Zugang zu den Unterbringungsangeboten.
- Neben mobilen Angeboten gibt es stadtweit mindestens eine gut erreichbare Praxis mit regulären Öffnungszeiten für obdachlose Menschen.
- Das Modellprojekt Housing First wird verstetigt und ins Regelsystem überführt.
- In der öffentlichen Unterbringung wird vorrangig auf Housing First gesetzt.
- Die Standards der öffentlichen Unterbringung werden verbessert.
Linke 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Obdachlose Menschen erhalten bedingungslosen Zugang zu Wohnraum.
- Das Konzept Housing First wird ausgebaut.
- Der Senat verpflichtet sich, die Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden.
- Für wohnungs- und obdachlose FLINTA*-Personen werden spezielle Schutzräume geschaffen.
- Für obdachlose Menschen gibt es klimatisierte Tagesaufenthaltsmöglichkeiten.
- Das Winternotprogramm ist ganztägig geöffnet.
- Wohnungs- und obdachlose Menschen erhalten Hitzeschutz.
- Beratungsstellen und Unterbringungsplätze für junge wohnungslose Menschen werden ausgebaut.
- Die Kriminalisierung und Vertreibung wohnungs- und obdachloser Menschen, vor allem am Hauptbahnhof, wird beendet.
AfD 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
FDP 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Menschen in schwierigen Situationen wie Obdachlosigkeit wird mit konkreten Maßnahmen zu einem selbstbestimmten Leben verholfen.
- Das Modellprojekt Housing First, das Obdachlosen unbürokratisch eine Wohnung und Unterstützung bereitstellt, wird gefördert.
- Für die Anschlussversorgung wohnungsloser Menschen nach Krankenhausaufenthalten werden weitere Pflegezentren oder Pflegeplätze in Krankenhäusern geschaffen.
- Intelligente Gestaltungskonzepte sichern die reguläre Nutzung des öffentlichen Raums, ohne wohnungslose Menschen einseitig zu verdrängen.
- Die ungleiche Behandlung von Geflüchteten und Obdachlosen nach Staatsangehörigkeit wird bekämpft.
- Es werden weitere Obdachlosenunterkünfte speziell für Menschen mit Hund, Paare und Obdachlose mit Kindern geschaffen.
BSW 2
Koalitionsvertrag 48
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Wohnungsbau für vordringlich Wohnungssuchende einschließlich wohnungsloser Menschen und Menschen in prekären Wohnverhältnissen wird gestärkt.
- Die temporäre Wohnunterbringung für junge Obdach- und Wohnungslose im Jungerwachsenenprogramm wird aufgestockt.
- Durch Bau von WA-gebundenem Wohnraum und Ankauf von Belegungsbindungen wird Wohnraum für trägerbegleitetes Wohnen und Housing First geschaffen.
- Trägerbegleitetes Wohnen und Housing First werden als Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII ausgestaltet.
- Straßensozialarbeit und begleitende Hilfen werden stärker regionalisiert.
- Die präventive Arbeit zur Vermeidung verfestigter Obdachlosigkeit wird verstärkt.
- Der Aufbau zusätzlicher zielgruppenspezifischer Notschlafstellen, insbesondere einer dezentralen Notschlafstelle für junge Erwachsene, wird fortgesetzt.
- Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung obdachloser Menschen wird ein Runder Tisch mit Akteuren aus Gesundheitssystem und Wohnungslosenhilfe durchgeführt.
Ohne klare Richtung 4
- Zur Erreichung des internationalen Ziels der Überwindung von Obdach- und Wohnungslosigkeit wird beigetragen.
- Maßnahmen der Obdachlosen-, Drogen- und Suchtpolitik müssen stadtverträglich sein und die Lage der Betroffenen verbessern.
- Die Lage obdachloser und suchtkranker Menschen soll sichtbar und nachhaltig verbessert werden.
- Für Innenstadt, Hauptbahnhofumfeld und St. Georg wird eine integrierte Gesamtstrategie umgesetzt, die die Belastung des öffentlichen Raums senkt und die Stadtverträglichkeit der Hilfen für Drogenabhängige und Obdachlose erhöht.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht