Linke · Oppositionsprogramm zur Landtagswahl Bayern 2023
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 08.10.2023 · beschlossen 26.03.2023 · Original
Das Programm enthält 36 von 1.309 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 94Seiten im Original
- 2023Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 36
Die Landesmedienanstalt wird zur Förderung von Medienkompetenz erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Landesmedienanstalt zur Förderung von Medienkompetenz und Medienförderung erhalten und ausbauen. Link zum Original
Eine antifaschistische Erinnerungskultur bewahrt das Gedenken an die Opfer von damals und heute.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine antifaschistische Erinnerungskultur ein, um das Gedenken an die Opfer von damals und heute zu bewahren. Link zum Original
Der 8. Mai wird in Bayern als Tag der Befreiung vom Faschismus Feiertag.
Wortlaut im Programm
Der 8. Mai soll als Tag der Befreiung vom Faschismus endlich in Bayern ein Feiertag werden. Link zum Original
Die gesellschaftliche Aufarbeitung der Verfolgung von Sinti und Roma in der NS-Zeit wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Fortsetzung der gesellschaftlichen Aufarbeitung der Verfolgungsgeschichte der Sinti:zze und Rom:nja während der NS-Zeit ein. Link zum Original
Stätten und Orte der Erinnerung werden unterstützt und finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir werden Stätten und Orte der Erinnerung unterstützen und uns für deren Finanzierung einsetzen. Link zum Original
Gaming wird als Kultur gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Bayern Gaming als Förderung der Kultur und E-Sport als Sport anerkennt. Link zum Original
Die Staatsregierung ist verpflichtet, Kultur zu schützen und zu fördern.
Wortlaut im Programm
Die Bayerische Staatsregierung hat die Pflicht, Kultur zu schützen und zu fördern. Link zum Original
Alle Bevölkerungsgruppen erhalten barrierefreien Zugang zu Musik, Theater, Ausstellungen, Literatur und anderen künstlerischen Angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Bevölkerungsschichten und -gruppen barrierefreien Zugang zu Musik, Theater, Ausstellungen, Literatur und allen sonstigen künstlerischen Angeboten haben. Link zum Original
Kunst und Kultur sollen für alle bezahlbar sein und von Anfang an gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur muss für alle bezahlbar sein und von Anfang an gefördert werden. Link zum Original
Die Kulturpolitik soll ein vielgestaltiges, ausgewogenes und allgemein zugängliches Kulturangebot schaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Kulturpolitik, die ein vielgestaltiges und ausgewogenes kulturelles Angebot schafft, das für die Allgemeinheit zugänglich ist. Link zum Original
Für Kunst- und Kulturschaffende werden Bedingungen für ein auskömmliches Einkommen und eine gute Absicherung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Kunst- und Kulturschaffende müssen auskömmlich von ihrer Arbeit leben können und gut abgesichert sein – die Bedingungen dafür sind zu schaffen. Link zum Original
Die kulturelle Infrastruktur ländlicher Kommunen in Bayern wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die kulturelle Infrastruktur bayerischer Kommunen im ländlichen Bereich muss gefördert werden. Link zum Original
Der Eintritt in vom Freistaat geförderte Museen und Sammlungen ist an allen Öffnungstagen kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Wir fordern den kostenfreien Eintritt in vom Freistaat geförderten Museen und Sammlungen an allen Öffnungstagen. Link zum Original
Ein Bayern-Pass wird eingeführt, mit dem kulturelle Angebote höchstens 5 Euro pro Veranstaltung kosten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Bayern-Pass. Inhaber dieses Passes zahlen für alle kulturellen Angebote maximal 5 Euro pro Veranstaltung. Für solche Tickets müssen alle Kulturinstitutionen ein Kontingent von 10 % der Eintrittskarten reservieren. Das Land erstattet den Veranstaltern die Differenz zu den regulären Preisen. Link zum Original
Kulturinstitutionen müssen 10 Prozent ihrer Eintrittskarten als Kontingent für Bayern-Pass-Tickets reservieren.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Bayern-Pass. Inhaber dieses Passes zahlen für alle kulturellen Angebote maximal 5 Euro pro Veranstaltung. Für solche Tickets müssen alle Kulturinstitutionen ein Kontingent von 10 % der Eintrittskarten reservieren. Das Land erstattet den Veranstaltern die Differenz zu den regulären Preisen. Link zum Original
Das Land erstattet den Veranstaltern die Differenz zwischen Bayern-Pass-Preis und regulärem Preis.
Wortlaut im Programm
Wir fordern einen Bayern-Pass. Inhaber dieses Passes zahlen für alle kulturellen Angebote maximal 5 Euro pro Veranstaltung. Für solche Tickets müssen alle Kulturinstitutionen ein Kontingent von 10 % der Eintrittskarten reservieren. Das Land erstattet den Veranstaltern die Differenz zu den regulären Preisen. Link zum Original
Der Bayern-Kultur-Pass steht Empfängern von Sozialleistungen, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnern bis zur Pfändungsfreigrenze, Schülern und Studierenden offen.
Wortlaut im Programm
Der Bayern-Kultur- Pass wird Menschen angeboten werden, die Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld und Opferrenten erhalten, Menschen mit geringen Einkommen und Bezieher:innen von Renten bis zur Pfändungsfreigrenze (zurzeit 1.139,99 Euro), Schüler:innen und Studierende. Link zum Original
Alle Menschen sollen an kultureller Bildung und künstlerischer Tätigkeit teilhaben können.
Wortlaut im Programm
Kulturelle Bildung und künstlerische Tätigkeiten sind kein Luxus oder gar nutzloser Zeitvertreib, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und Grundbedürfnis aller Menschen. Alle sollen daran teilhaben können. Link zum Original
Kunst- und Kulturschaffende sollen von ihrer Arbeit leben können.
Wortlaut im Programm
Kunst- und Kulturschaffende müssen von ihrer Arbeit leben können und Kulturinteressierte unabhängig von ihrem Einkommen einen barrierefreien Zugang zu Kultur haben. Link zum Original
Kulturinteressierte erhalten unabhängig vom Einkommen barrierefreien Zugang zu Kultur.
Wortlaut im Programm
Kunst- und Kulturschaffende müssen von ihrer Arbeit leben können und Kulturinteressierte unabhängig von ihrem Einkommen einen barrierefreien Zugang zu Kultur haben. Link zum Original
Die einseitige Kulturförderung wird zugunsten einer Förderung aller Kulturformen einschließlich Clubs geändert.
Wortlaut im Programm
Ob in der Oper oder Club: Kultur ist vielfältig, wird aber nur einseitig gefördert. Das muss sich ändern. Link zum Original
Clubs als Räume kultureller Vielfalt erhalten besonderen Schutz.
Wortlaut im Programm
Clubs prägen die Kultur und Lebensqualität in Städten und anderen Orten. Sie sind Räume kultureller Vielfalt und verdienen besonderen Schutz. Link zum Original
Jugendkulturen werden durch eine gute Ausfinanzierung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Jugendkulturen fördern durch eine gute Ausfinanzierung. Link zum Original
Nicht-kommerzielle Begegnungsorte werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Nicht-kommerzielle Orte der Begegnung müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Clubs werden als Kulturstätten anerkannt.
Wortlaut im Programm
Clubs sollen als Kulturstätten anerkannt werden. Link zum Original
Eine Jugendkulturkarte mit 50 Euro Startguthaben wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Jugendkulturkarte mit 50 Euro Startguthaben. Link zum Original
Clubs werden als Kulturstätten erhalten und gefördert.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. setzt sich dafür ein, Clubs als Kulturstätten anzuerkennen, zu erhalten und zu fördern. Link zum Original
Förderprogramme für Spielstätten mildern die Folgen gestiegener Energiekosten und der Inflation ab.
Wortlaut im Programm
Es braucht deswegen sowohl Förderprogramme für die Spielstätten, um die Folgen von Energiekostensteigerung und Inflation abzumildern, als auch einen Bestandsschutz bestehender Strukturen, sowie Maßnahmen, mit denen jungen Menschen mit kleinem Geldbeutel der Zugang zu diesen Kulturstätten ermöglicht wird. Link zum Original
Bestehende Club- und Spielstättenstrukturen erhalten Bestandsschutz.
Wortlaut im Programm
Es braucht deswegen sowohl Förderprogramme für die Spielstätten, um die Folgen von Energiekostensteigerung und Inflation abzumildern, als auch einen Bestandsschutz bestehender Strukturen, sowie Maßnahmen, mit denen jungen Menschen mit kleinem Geldbeutel der Zugang zu diesen Kulturstätten ermöglicht wird. Link zum Original
Maßnahmen sollen jungen Menschen mit wenig Geld den Zugang zu Clubs ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Es braucht deswegen sowohl Förderprogramme für die Spielstätten, um die Folgen von Energiekostensteigerung und Inflation abzumildern, als auch einen Bestandsschutz bestehender Strukturen, sowie Maßnahmen, mit denen jungen Menschen mit kleinem Geldbeutel der Zugang zu diesen Kulturstätten ermöglicht wird. Link zum Original
Das Planungs- und Veranstaltungsrecht wird so geändert, dass nachhaltigere Veranstaltungen messbar und finanziell umsetzbar werden.
Wortlaut im Programm
Änderungen im Planungs- und Veranstaltungsrecht sollen die Bemühungen der Branche, nachhaltiger zu veranstalten, messbar und finanziell umsetzbar machen. Link zum Original
Eine Jugendkulturkarte mit 50 Euro Startguthaben gilt auch für Clubeintritte.
Wortlaut im Programm
Eine Jugendkulturkarte (inkl. 50 Euro Startguthaben), die auch auf Eintritte zu Clubs angewandt wird, kann sowohl der gebeutelten Branche unter die Arme greifen als auch finanzielle Barrieren und Zugangsbeschränkungen für junge Menschen abbauen. Link zum Original
Friedensarbeit in Städten und Kommunen, etwa Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten und Friedensdemos, wird institutionell gefördert.
Wortlaut im Programm
Die institutionelle Förderung von Friedensarbeit in den Städten und Kommunen, z. B. von Friedensinitiativen, Geschichtswerkstätten, einer kritischen Erinnerungskultur, friedensorientierter Kunst und Kultur sowie den alljährlichen Friedensdemos muss vorangetrieben werden. Link zum Original
Kultur sowie Traditions- und Denkmalpflege in Bayern werden entmilitarisiert.
Wortlaut im Programm
Bayern muss in den Bereichen Kultur sowie Traditions- und Denkmalpflege entmilitarisiert werden. Link zum Original
Straßen und Plätze, die an Militaristen und Faschisten erinnern, werden nach humanistisch gesinnten Persönlichkeiten umbenannt.
Wortlaut im Programm
Straßen und Plätze, die an Militaristen und Faschisten erinnern, sollen nach humanistisch gesonnenen Persönlichkeiten umbenannt werden. Link zum Original
Antimilitaristische staatliche Gedenk- und Feiertage wie der Tag der Befreiung und der Antikriegstag werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Etablierung von antimilitaristischen, staatlichen Gedenk- und Feiertagen, wie dem Tag der Befreiung und dem Antikriegstag. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Bayern fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.