Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Koalitionsvertrag · Koalition aus SPD und Linke · unterzeichnet 13.11.2021 · Original
Der Vertrag enthält 74 von 1.260 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“, die meisten zum Schwerpunkt „Nutztierhaltung“ (9).
- 74Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Vertrags
- 82Seiten im Original
- 2021Vertragsjahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 74
Nutztierhaltung 9
Die Bundesratsinitiative zur Prüfung von Größenbeschränkungen für Tierhaltungsanlagen und zur Begrenzung des Viehbesatzes wird konsequent weiterverfolgt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner verfolgen konsequent die Umsetzung der Bundesratsinitiative Mecklenburg-Vorpommerns unter anderem zur Prüfung der Größenbeschränkungen von Tierhaltungsanlagen und Begrenzung des Viehbesatzes bei Nutztieren. Link zum Original
Das Land setzt sich für bundesweite Mindeststandards für den Brandschutz in Tierhaltungsanlagen ein.
Wortlaut im Vertrag
Vor diesem Hintergrund setzen wir uns zudem für bundesweite Mindeststandards für den Brandschutz ein. Link zum Original
Alle verfügbaren Maßnahmen werden ergriffen, um den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest, der Geflügelpest und anderer Seuchen zu verhindern und sie wirksam zu bekämpfen.
Wortlaut im Vertrag
(210) Wir stimmen darin überein, dass alle verfügbaren Maßnahmen ergriffen werden, um den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP), der Geflügelpest (AI) und anderer Seuchenzüge zu verhindern und ihn effektiv zu bekämpfen. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 2 KI
- 33 % Gesetz zur Zusammenlegung von Stichtagsmeldungen bei der Tierseuchenkasse · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
- 33 % Erstes Gesetz zur Änderung des Ausführungsgesetzes zum Tiergesundheitsgesetz · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Der Bund soll sich an den Kosten der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest als nationaler Aufgabe finanziell beteiligen.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bund sich an den Lasten der Bekämpfung der ASP als nationaler Aufgabe finanziell beteiligt. Link zum Original
Für alle tierischen Produkte wird eine staatlich verpflichtende, einheitliche Tierwohl- und Herkunftskennzeichnung angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
(212) Die Koalitionspartner setzen sich für eine staatlich verpflichtende, einheitliche Tierwohl- und Herkunftskennzeichnung für alle tierischen Produkte ein. Link zum Original
Eine „MV-Nutztierstrategie 2030“ für nachhaltige, bodengebundene und tiergerechte Investitionen in die Tierhaltung wird auf den Weg gebracht.
Wortlaut im Vertrag
Wir bringen eine „MV - Nutztierstrategie 2030“ mit dem Ziel nachhaltiger, bodengebundener und tiergerechter Investitionen in die Tierhaltung auf den Weg. Link zum Original
Die genetische Vielfalt der Nutztierrassen in Mecklenburg-Vorpommern soll erhalten werden.
Wortlaut im Vertrag
(214) Wir setzen uns für den Erhalt der genetischen Vielfalt unserer Nutztierrassen in Mecklenburg-Vorpommern ein. Die Tierzuchtförderung wird in diesem Sinne zielorientiert weiterentwickelt. Link zum Original
Die Tierzuchtförderung wird zum Erhalt der genetischen Vielfalt der Nutztierrassen zielorientiert weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
(214) Wir setzen uns für den Erhalt der genetischen Vielfalt unserer Nutztierrassen in Mecklenburg-Vorpommern ein. Die Tierzuchtförderung wird in diesem Sinne zielorientiert weiterentwickelt. Link zum Original
Die Weiterentwicklung des Bienenzuchtzentrums Bantin zu einem Kompetenzzentrum für Bienenhaltung und Bienengesundheit wird begleitet.
Wortlaut im Vertrag
Die Weiterentwicklung des Bienenzuchtzentrums Bantin zu einem Kompetenzzentrum der Bienenhaltung und Bienengesundheit werden wir begleiten. Link zum Original
Agrarflächen 7
Die Nutzung nasser Moorstandorte (Paludikultur) und die damit verbundene regionale Wertschöpfung werden gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Die Nutzung nasser Moorstandorte (Paludikultur) und damit die Wertschöpfung in der Region soll gefördert werden. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 35 % Gesetz zur Gestaltung einer klimaverträglichen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern und zur Änderung anderer Gesetze · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Landeseigene Agrarflächen werden mit dem Ziel verpachtet, den Ökolandbau auszubauen, hohe Wertschöpfung zu erreichen und Familienbetriebe zu stärken.
Wortlaut im Vertrag
Landeseigene landwirtschaftliche Nutzflächen werden mit dem Ziel, den ökologischen Landbau auszubauen, eine hohe Wertschöpfung zu erreichen und landwirtschaftliche Familienbetriebe besonders zu stärken, verpachtet und grundsätzlich nicht privatisiert. Link zum Original
Landeseigene Agrarflächen werden grundsätzlich nicht privatisiert.
Wortlaut im Vertrag
Landeseigene landwirtschaftliche Nutzflächen werden mit dem Ziel, den ökologischen Landbau auszubauen, eine hohe Wertschöpfung zu erreichen und landwirtschaftliche Familienbetriebe besonders zu stärken, verpachtet und grundsätzlich nicht privatisiert. Link zum Original
Der Boden wird als Produktionsgrundlage der Landwirtschaft gesichert.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden den Boden als Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft sichern und den Einfluss von außerlandwirtschaftlichen Kapitalanlegern auf den landwirtschaftlichen Bodenmarkt begrenzen. Link zum Original
Der Einfluss außerlandwirtschaftlicher Kapitalanleger auf den Agrarbodenmarkt wird begrenzt.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden den Boden als Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft sichern und den Einfluss von außerlandwirtschaftlichen Kapitalanlegern auf den landwirtschaftlichen Bodenmarkt begrenzen. Link zum Original
Breit gestreutes Bodeneigentum soll die Agrarstruktur sichern und den Ausverkauf von Grund und Boden verhindern.
Wortlaut im Vertrag
Handlungsmaxime ist breit gestreutes Eigentum, um damit die Agrarstruktur zu sichern und dem Ausverkauf von Grund und Boden zu begegnen. Link zum Original
Share Deals werden in die Genehmigungspflicht des Grundstücksverkehrsgesetzes einbezogen.
Wortlaut im Vertrag
Share Deals sind in die Genehmigungspflicht des Grundstücksverkehrsgesetzes einzubeziehen. Link zum Original
Agrarförderung 6
Landwirtschaftsbetriebe werden bei der Umstellung auf emissionsärmere Produktions- und Bewirtschaftungsformen unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landwirtschaftsbetriebe werden bei der Umstellung auf emissionsärmere Produktionsweisen und Bewirtschaftungsformen unterstützt. Link zum Original
Die Investitionsförderung wird für mehr Tierwohl und Klimaschutz in der Landwirtschaft genutzt.
Wortlaut im Vertrag
Wir nutzen die Investitionsförderung für mehr Tierwohl und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Link zum Original
Agroforstsysteme werden als landwirtschaftliche Tätigkeit und als Agrarumwelt- und Klimamaßnahme ermöglicht.
Wortlaut im Vertrag
Wir schaffen die Voraussetzungen für die Etablierung von Agroforstsystem en als landwirtschaftliche Tätigkeit und Agrarumwelt- und Klimamaßnahme. Link zum Original
Das europäische Agrarmodell einer multifunktionalen Landwirtschaft und die Gemeinsame Agrarpolitik der EU werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir stehen zum europäischen Agrarmodell einer multifunktionalen Landwirtschaft und zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) und setzen uns auf nationaler Ebene für eine agrarstrukturverträgliche Weiterentwicklung der GAP, welche Umwelt- und Klimaschutz einkommenswirksam nach dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistung“ honoriert, ein. Link zum Original
Das Land setzt sich für eine Weiterentwicklung der GAP ein, die Umwelt- und Klimaschutz nach dem Prinzip öffentliches Geld für öffentliche Leistung honoriert.
Wortlaut im Vertrag
Wir stehen zum europäischen Agrarmodell einer multifunktionalen Landwirtschaft und zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) und setzen uns auf nationaler Ebene für eine agrarstrukturverträgliche Weiterentwicklung der GAP, welche Umwelt- und Klimaschutz einkommenswirksam nach dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistung“ honoriert, ein. Link zum Original
Über das Agrarinvestitionsförderprogramm wird „smart farming“ gefördert.
Wortlaut im Vertrag
Über das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) unterstützen wir das „smart farming“. Link zum Original
Tiertransporte und Schlachtung 6
Schlachttiertransporte über lange Strecken sollen verringert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass Schlachttiertransporte über lange Strecken verringert und die Rahmenbedingungen verbessert werden. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Schlachttiertransporte sollen verbessert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir setzen uns dafür ein, dass Schlachttiertransporte über lange Strecken verringert und die Rahmenbedingungen verbessert werden. Link zum Original
Die Kontrollmöglichkeiten bei Tiertransporten werden verstärkt.
Wortlaut im Vertrag
Kontrollmöglichkeiten sind zu verstärken und die Transportzeiten auf vier Stunden zu begrenzen (zuzüglich Be- und Entladung). Link zum Original
Tiertransportzeiten werden auf vier Stunden zuzüglich Be- und Entladung begrenzt.
Wortlaut im Vertrag
Kontrollmöglichkeiten sind zu verstärken und die Transportzeiten auf vier Stunden zu begrenzen (zuzüglich Be- und Entladung). Link zum Original
Der Transport von Tieren aus Mecklenburg-Vorpommern zu Schlachtzwecken in Drittländer wird abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Den Transport von Tieren aus Mecklenburg-Vorpommern zu Schlachtzwecken in Drittländer lehnen wir ab. Link zum Original
Dezentrale Schlachtbetriebe sollen gefördert werden.
Wortlaut im Vertrag
Unser Ziel ist es, dezentrale Schlachtbetriebe zu fördern. Link zum Original
Wald und Jagd 6
Die Landesforstanstalt wird als Einheitsforstverwaltung mit leistungsfähigen Strukturen weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Landesforstanstalt soll als Einheitsfor stverwaltung mit leistungsfähigen Strukturen weiterentwickelt werden. Link zum Original
Im Landeswald werden betriebswirtschaftliche Ziele weiterhin berücksichtigt.
Wortlaut im Vertrag
Betriebswirtschaftliche Ziele sind im Landeswald weiterhin zu berücksichtigen. Link zum Original
Landeswaldgesetz und Landesjagdgesetz werden novelliert, insbesondere zur Bewirtschaftung des Landeswalds als Dauerwald.
Wortlaut im Vertrag
(228) Landeswald- und Landesjagdgesetz werden novelliert, insbesondere die Bewirtschaftung des Landeswalds als Dauerwald. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 80 % Gesetz zur Novellierung des Landesjagdrechts · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Ein Wildwirkungsmonitoring im Gesamtwald wird gesetzlich festgeschrieben.
Wortlaut im Vertrag
Das Wildwirkungsmonitoring im Gesamtwald, die Bleiminimierung der Munition, das Wiederherstellen von historischen Parkanlagen, das Reiten und Gespannfahren auf zweispurigen Waldwegen und die Wiedervernässung von Waldmooren werden festgeschrieben. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 90 % Gesetz zur Novellierung des Landesjagdrechts · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Reiten und Gespannfahren auf zweispurigen Waldwegen werden gesetzlich festgeschrieben.
Wortlaut im Vertrag
Das Wildwirkungsmonitoring im Gesamtwald, die Bleiminimierung der Munition, das Wiederherstellen von historischen Parkanlagen, das Reiten und Gespannfahren auf zweispurigen Waldwegen und die Wiedervernässung von Waldmooren werden festgeschrieben. Link zum Original
Gemeinnützige Jagdgenossenschaften können das Jagdkataster kostenfrei nutzen.
Wortlaut im Vertrag
Die Nutzung des Jagdkatasters durch die gemeinnützigen Jagdgenossenschaften stellen wir kostenfrei. Link zum Original
Gesetzentwürfe: 1 KI
- 90 % Gesetz zur Novellierung des Landesjagdrechts · Gesetzentwurf, Landesregierung, verkündet
Fischerei 6
Die bestehenden Fischbesatzmaßnahmen werden fortgesetzt.
Wortlaut im Vertrag
Die bestehenden Besatzmaßnahmen werden fortgesetzt sowie für den Dorsch geprüft. Link zum Original
Besatzmaßnahmen für den Dorsch werden geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die bestehenden Besatzmaßnahmen werden fortgesetzt sowie für den Dorsch geprüft. Link zum Original
Die Bundesregierung soll sich auf europäischer Ebene für eine gerechte Verteilung der Fischereirechte einsetzen.
Wortlaut im Vertrag
(231) Die Koalitionspartner fordern die Bundesregierung auf, sich auf der europäischen Ebene für eine gerechte Verteilung der Fischereirechte einzusetzen und auf nationaler Ebene wieder zum „Runden Tisch Fischerei“ einzuladen. Link zum Original
Die Bundesregierung soll auf nationaler Ebene wieder zum „Runden Tisch Fischerei“ einladen.
Wortlaut im Vertrag
(231) Die Koalitionspartner fordern die Bundesregierung auf, sich auf der europäischen Ebene für eine gerechte Verteilung der Fischereirechte einzusetzen und auf nationaler Ebene wieder zum „Runden Tisch Fischerei“ einzuladen. Link zum Original
In Mecklenburg-Vorpommern wird ein „Zukunftsforum Fischerei“ eingerichtet.
Wortlaut im Vertrag
In Mecklenburg-Vorpommern werden die Koalitionspartner ein „Zukunftsforum Fischerei“ einrichten. Link zum Original
Zur Unterstützung der Fischerei im Land stehen weiterhin europäische Mittel bereit.
Wortlaut im Vertrag
Zur Unterstützung der Fischerei im Land stehen weiter europäische Mittel zur Verfügung. Link zum Original
Regionale Vermarktung 5
Die Landwirtschaft soll in kooperative Lieferketten mit regionaler Verarbeitung und Vermarktung eingebunden sein.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen eine regional verankerte Landwirtschaft mit hohen sozialen und ökologischen Standards, eingebunden in kooperative Lieferketten mit regionaler Verarbeitung und Vermarktung. Link zum Original
Die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für landwirtschaftliche Produkte aus dem Land sollen weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Vertrag
Für einen sicheren Absatz der Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern ist die Weiter entwicklung der Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen erforderlich. Link zum Original
Die Wertschöpfungskette für im Land erzeugte Rohstoffe soll deutlich erweitert werden.
Wortlaut im Vertrag
Ziel ist es, mit den hier erzeugten Rohstoffen die Wertschöpfungskette deutlich zu erweitern. Link zum Original
Mit den im Land erzeugten Rohstoffen soll die Wertschöpfungskette deutlich erweitert werden.
Wortlaut im Vertrag
Ziel ist es, mit den hier erzeugten Rohstoffen die Wertschöpfungskette deutlich zu erweitern. Link zum Original
Die Arbeit der Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird perspektivisch in der MV Zukunftsagentur institutionalisiert.
Wortlaut im Vertrag
Die erfolgreiche Arbeit der AMV werden wir perspektivisch im Rahmen der MV Zukunftsagentur (ZAG MV) institutionalisieren. Link zum Original
Ernährung 5
Die Vernetzungsstellen für die Verpflegung in Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen sowie das EU-Schulernährungsprogramm werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
(216) Die Arbeit der Vernetzungsstellen für die Verpflegung in Kitas, Schulen und Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie das EU-Schulernährungsprogramm wird weiter unterstützt. Link zum Original
Die Verpflegung in Kitas und Schulen soll einen wachsenden Anteil regionaler und ökologischer Produkte enthalten.
Wortlaut im Vertrag
Unser Ziel ist es, dass die Verpflegung in unseren Kitas und Schulen mit einem wachsenden Anteil regionaler und ökologischer Produkte sowie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) erfolgt. Link zum Original
Die Verpflegung in Kitas und Schulen soll nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfolgen.
Wortlaut im Vertrag
Unser Ziel ist es, dass die Verpflegung in unseren Kitas und Schulen mit einem wachsenden Anteil regionaler und ökologischer Produkte sowie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) erfolgt. Link zum Original
Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen reduziert werden.
Wortlaut im Vertrag
(217) Wir bekennen uns zu dem Ziel, die Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Abgabepflicht der Supermärkte für noch genießbare Lebensmittel an Tafeln und ähnliche Einrichtungen angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner setzen sich auf Bundesebene für eine Abgabepflicht der Supermärkte für noch genießbare Lebensmittel an Tafeln und ähnliche Einrichtungen ein. Link zum Original
Ländliche Entwicklung 3
Die Flurneuordnung wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Die Flurneuordnung ist Teil des gesellschaftlichen Dialogs im ländlichen Raum und wird fortgeführt. Hauptziele sind Klimaschutz, Schutz der Biodiversität, Klimafolgenanpassung, Verbesserung der Wasserressourcen, Entflechtung von Flächennutzungskonflikten, Schaffung und Ausbau von Radwegeinfrastruktur sowie straßen- beziehungsweise radwegebegleitende Alleenpflanzungen. Link zum Original
Hauptziele der Flurneuordnung sind Klimaschutz, Biodiversität, Klimaanpassung, Wasserressourcen, Entflechtung von Nutzungskonflikten sowie Radwege und Alleenpflanzungen.
Wortlaut im Vertrag
Die Flurneuordnung ist Teil des gesellschaftlichen Dialogs im ländlichen Raum und wird fortgeführt. Hauptziele sind Klimaschutz, Schutz der Biodiversität, Klimafolgenanpassung, Verbesserung der Wasserressourcen, Entflechtung von Flächennutzungskonflikten, Schaffung und Ausbau von Radwegeinfrastruktur sowie straßen- beziehungsweise radwegebegleitende Alleenpflanzungen. Link zum Original
Das Landgestüt Redefin wird als Zentrum für Pferdezucht und -sport sowie als touristischer und kultureller Anziehungspunkt erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner unterstützen die Erhaltung und Weiterentwicklung des Landgestüts Redefin als Zentrum für Pferdezucht und -sport sowie als touristischen und kulturellen Anziehungspunkt. Link zum Original
Ökolandbau 3
Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche soll in fünf Jahren auf mindestens 20 Prozent der Agrarfläche steigen.
Wortlaut im Vertrag
Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Mecklenburg-Vorpommern soll in den nächsten fünf Jahren auf mindestens 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ansteigen. Der Bund wird aufgefordert, die dafür notwendigen Haushaltsmittel bereitzustellen. Link zum Original
Der Bund soll die Haushaltsmittel für den Ausbau des Ökolandbaus auf 20 Prozent bereitstellen.
Wortlaut im Vertrag
Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Mecklenburg-Vorpommern soll in den nächsten fünf Jahren auf mindestens 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ansteigen. Der Bund wird aufgefordert, die dafür notwendigen Haushaltsmittel bereitzustellen. Link zum Original
Eine Stärkung der Aus- und Weiterbildung im ökologischen Landbau wird geprüft.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner prüfen die Verstärkung der Ausbildungsschwerpunkte und der Weiterbildung im Bereich des ökologischen Landbaus. Link zum Original
Pflanzenzüchtung 3
Das Land fördert die mittelständische Pflanzenzucht in Mecklenburg-Vorpommern.
Wortlaut im Vertrag
Unter diesem Aspekt fördern wir technologieoffen Verfahren für die Phosphorrückgewinnung und den Phosphorcampus in Rostock sowie die mittelständische Pflanzenzucht in Mecklenburg-Vorpommern. Link zum Original
Der wissensbasierte Einsatz neuer Züchtungsmethoden gilt in Zeiten des Klimawandels als notwendig.
Wortlaut im Vertrag
Der wissensbasierte Einsatz neuer Züchtungsmethoden ist in Zeiten des Klimawandels notwendig. Link zum Original
Beim Bund und bei der EU wird die Zulassung neuer Züchtungstechniken eingefordert.
Wortlaut im Vertrag
Wir fordern die Zulassung neuer Züchtungst echniken beim Bund und der EU ein. Link zum Original
Verbraucherschutz 3
Lebensmittel sollen klar nach Produktion und Herstellungsort gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Vertrag
(247) Die Koalitionspartner setzen sich gegenüber dem Bund für verbraucherfreundliche und barrierefreie Kennzeichnungssysteme ein. Dazu gehören eine klare Lebensmittelkennzeichnung über Produktion und Herstellungsort sowie die Kennzeichnung für den Gesundheitswert von Lebensmitteln. Link zum Original
Der Gesundheitswert von Lebensmitteln soll gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Vertrag
(247) Die Koalitionspartner setzen sich gegenüber dem Bund für verbraucherfreundliche und barrierefreie Kennzeichnungssysteme ein. Dazu gehören eine klare Lebensmittelkennzeichnung über Produktion und Herstellungsort sowie die Kennzeichnung für den Gesundheitswert von Lebensmitteln. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative sollen einheitliche Regeln für die Veröffentlichung von Ergebnissen der Lebensmittelüberwachung in Deutschland erreicht werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner werden zudem im Bundesrat initiativ, um einheitliche Regeln für die Veröffentlichung von Überwachungserg ebnissen in Deutschland zu erreichen. Link zum Original
Pflanzenschutz 2
Mit Blick auf die Biodiversität wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln minimiert.
Wortlaut im Vertrag
Wir verfolgen mit Blick auf die Biodiversität die Minimierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. Link zum Original
Pflanzenschutzmittel dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie in der EU zugelassen sind.
Wortlaut im Vertrag
Voraussetzung für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist die Zulassung in der EU. Link zum Original
Weitere Forderungen 10
Angestrebt wird eine regional verankerte Landwirtschaft mit hohen sozialen und ökologischen Standards.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen eine regional verankerte Landwirtschaft mit hohen sozialen und ökologischen Standards, eingebunden in kooperative Lieferketten mit regionaler Verarbeitung und Vermarktung. Link zum Original
Die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft auf Bundesebene werden zur Kenntnis genommen.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner nehmen die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft auf Bundesebene zur Kenntnis. Link zum Original
Die Agrarforschungseinrichtungen im Land werden bei Vernetzung und Weiterentwicklung unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Die Koalitionspartner unterstützen die Agrarforschungseinrichtungen in Mecklenburg- Vorpommern, sich durch Kooperationen zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Link zum Original
Das landeseigene Gut Dummerstorf mit dem Thünengut Tellow soll für eine nachhaltige, moderne und anerkannte Agrarforschung stehen.
Wortlaut im Vertrag
sondere das landeseigene Gut Dummerstorf mit dem Thünengut Tellow als Lehr- und Versuchsgut soll für eine nachhaltige, effiziente, moderne und bundesweit anerkannte Agrarforschung stehen. Link zum Original
Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsoffensive wird eine Bioökonomiestrategie entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden wir eine Bioökonomiestrategie entwickeln. Link zum Original
Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsoffensive des Landes wird eine Bioökonomiestrategie entwickelt.
Wortlaut im Vertrag
Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden wir eine Bioökonomiestrategie entwickeln. Link zum Original
Mecklenburg-Vorpommern soll bei der Digitalisierung der Landwirtschaft führend werden.
Wortlaut im Vertrag
(209) Die Koalitionspartner wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern führend bei der Digitalisierung der Landwirtschaft wird. Link zum Original
Die Satelliten-Korrektursignale und eine Datenplattform mit für die landwirtschaftliche Praxis relevanten Daten werden kostenfrei bereitgestellt.
Wortlaut im Vertrag
Die Satelliten -Korrektursignale (SAPOS RTK) und eine Datenplattform mit den für die landwirtschaftliche Praxis relevanten Daten werden wir kostenfrei zur Verfügung stellen, um diesen Digitalisierungsprozess zu unterstützen. Link zum Original
Das in der EU entwickelte Prinzip „One Health“ wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
(211) Das in der EU entwickelte Prinzip „one health“ wird von uns unterstützt. Link zum Original
Die Land- und Ernährungswirtschaft soll durch nachhaltigen Rohstoffeinsatz, faire Arbeitsbedingungen und Innovationsförderung weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Land- und Ernährungswirtschaft ist durch einen nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen, faire Arbeitsbedingungen und das Fördern von Innovationen weiterzuentwickeln. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Vertrags in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine Partei im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, auch eine der Koalition, fordert in ihrem Programm das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (SPD MV 29, Linke MV 5 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.