Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft in Bremen
Im Politikfeld „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen zur Wahl 2023 zusammen 917 Forderungen. 46 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 917Forderungen in Bremen
- 6Parteien mit Forderungen
- 6 von 6Programmen ausgewertet
- 14.05.2023Bürgerschaftswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 87 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 46. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 121 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Flexible Arbeitszeit- und Arbeitsmodelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden unterstützt. 77 von 87 Sitzen
Rassismus, Antisemitismus und Muslimenfeindlichkeit werden auf struktureller und individueller Ebene bekämpft. 77 von 87 Sitzen
Die Kooperation zwischen Schulen, Sportvereinen und Freizeiteinrichtungen im Jugendsport wird intensiviert. 77 von 87 Sitzen
Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Vereinen und Jugendverbänden wird angehoben. 77 von 87 Sitzen
Die Gleichberechtigung aller Geschlechter wird gefördert. 77 von 87 Sitzen
Die Arbeit nachbarschaftlicher Hilfsnetzwerke, Quartierszentren und Begegnungsstätten wird intensiver gefördert und an neue Bedarfe angepasst. 72 von 87 Sitzen
Offene Jugendarbeit, insbesondere Freizis und Jugendzentren, wird gestärkt, damit Jugendliche Hilfe finden und ein soziales Umfeld aufbauen. 72 von 87 Sitzen
Geschlechtersensible Berufsberatung soll Klischees bei der Berufswahl junger Menschen abbauen. 72 von 87 Sitzen
Die Maßnahmen des Landesaktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention werden in Kooperation mit dem Betroffenenbeirat umgesetzt. 72 von 87 Sitzen
Der Schutz von lesbischen, schwulen, bi-, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Personen wird verstärkt und ihrer Diskriminierung entgegengewirkt. 67 von 87 Sitzen
Der Leistungssport wird finanziell und ideell gefördert. 67 von 87 Sitzen
Alleinerziehende erhalten bessere Unterstützung. 66 von 87 Sitzen
Teilhabe an der Gesellschaft ist ein Schwerpunkt der Seniorenpolitik. 66 von 87 Sitzen
Für die Sanierung von Hallen und Bezirkssportanlagen wird ein Sanierungsprogramm zum Abbau des Investitionsstaus aufgelegt. 66 von 87 Sitzen
Der Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie wird unter Begleitung des Queerpolitischen Beirats fortgeführt. 62 von 87 Sitzen
Parität wird in Führungspositionen der Landesverwaltung, landeseigener Unternehmen und von Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung umgesetzt, soweit geeignete Kandidatinnen vorhanden sind. 62 von 87 Sitzen
Der Bundesstützpunkt für Rhythmische Sportgymnastik wird leistungsfähig aufgestellt. 62 von 87 Sitzen
Die Gesamtstrategie Frühe Kindheit mit der ressortübergreifenden Steuerungsstelle wird weitergeführt. 62 von 87 Sitzen
Vereine werden durch ein Förderprogramm für nachhaltige Investitionen und Energieeinsparmaßnahmen unterstützt. 62 von 87 Sitzen
Die Ehrenamtskarte wird mit neuen Partnern fortgesetzt und in ihrem Wirkungskreis ausgebaut. 62 von 87 Sitzen
Die Förderung der Ausbildung von Übungsleitenden durch Landessportbund und Fachverbände wird ausgeweitet. 58 von 87 Sitzen
Menschen mit Behinderungen können in einer barrierefreien Stadt selbstständig leben. 53 von 87 Sitzen
Spielflächen werden weiterhin modernisiert, wobei die Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. 53 von 87 Sitzen
Verbindende Tandem-Programme zwischen Jüngeren und Älteren werden angeregt. 51 von 87 Sitzen
Das Engagement von Nachbarn für Nachbarn in Stadtteilen und Straßen wird gefördert. 51 von 87 Sitzen
Die bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche werden bedarfsgerecht ausgebaut. 51 von 87 Sitzen
Jugendbeiräte sind die wichtigste Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, sich im Stadtteil gesellschaftlich und politisch zu engagieren. 51 von 87 Sitzen
Jeder Mensch kann unabhängig von Alter, Herkunft, Einschränkungen, Aussehen, Religion, geschlechtlicher und sexueller Identität oder politischen Ansichten frei leben. 50 von 87 Sitzen
Auf Bundesebene wird ein Entgeltgleichheitsgesetz mit verbindlichen Regelungen, wirksamen Sanktionen und Verbandsklagerecht gefordert. 48 von 87 Sitzen
Die personelle Stärkung des Jugendamts in Bremen auf Grundlage einer Personalbemessung wird fortgesetzt. 48 von 87 Sitzen
Bei der öffentlichen Förderung wird auf eine gendersensible Verteilung der Gelder geachtet. 48 von 87 Sitzen
Die Übungsleiterpauschale wird weiter erhöht. 48 von 87 Sitzen
Queere Jugendliche sollen stärkende und geschützte Räume erhalten. 48 von 87 Sitzen
Innerhalb der Quartiere wird auf nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke, Quartierszentren, Dienstleistungszentren und Begegnungsstätten mit Hilfsangeboten bei der Digitalisierung gesetzt. 48 von 87 Sitzen
Die bremische Seniorenvertretung wird weiterhin begleitet und als politische Partnerin in Entscheidungen eingebunden. 48 von 87 Sitzen
Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit und gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt bleiben Ziel. 48 von 87 Sitzen
Die UN-Behindertenrechtskonvention wird durch Fortschreibung des Aktionsplans in Bremen und Bremerhaven umgesetzt. 48 von 87 Sitzen
Die Projekte „Kids in die Clubs“ und „Kids in die Bäder“ werden fortgesetzt und ausgebaut. 48 von 87 Sitzen
Die Landesstrategie zu Gendergerechtigkeit und Entgeltgleichheit wird konsequent umgesetzt. 48 von 87 Sitzen
Die Arbeit von Einrichtungen und Trägern, die mit jungen Menschen arbeiten, wird finanziell gesichert. 48 von 87 Sitzen
Ein Engagement-Haus für Freiwillige und Freiwilligenorganisationen in Bremen mit Beratung, Qualifizierung und gemeinsam genutzter Fläche und Technik wird unterstützt. 48 von 87 Sitzen
Staatliche Institutionen sollen alles tun, um Kindern und Jugendlichen ein sicheres und fürsorgendes Umfeld zu bieten. 48 von 87 Sitzen
Bestehende Parks und Flächen werden mit Sportanlagen wie Basketball- und Beachvolleyballfeldern sowie Sitzgruppen aufgewertet. 45 von 87 Sitzen
Quartierszentren mit Sozial- und Gesundheitsleistungen werden ausgebaut. 45 von 87 Sitzen
Ehrenamtlich Engagierte werden gestärkt. 45 von 87 Sitzen
Niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote werden ausgebaut. 45 von 87 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Bremen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Bremen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Bürgerschaftswahl am 30.05.2027 liegt schon ein Programm vor: Linke HB (Entwurf) (307 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.