Verkehr und Infrastruktur in Bremen
Im Politikfeld „Verkehr und Infrastruktur“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen zur Wahl 2023 zusammen 956 Forderungen. 50 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 956Forderungen in Bremen
- 6Parteien mit Forderungen
- 6 von 6Programmen ausgewertet
- 14.05.2023Bürgerschaftswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 87 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 50. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 135 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Bike- und Carsharing werden besonders in innenstadtfernen Stadtteilen ausgeweitet. 77 von 87 Sitzen
Das dritte Gleis zwischen Bremerhaven, Bremen-Burg und Bremen Rbf wird vorrangig gebaut. 77 von 87 Sitzen
In Geh- und Radwege wird mehr investiert, um sie zu reparieren und auszubauen. 77 von 87 Sitzen
Der Ausbau der Lade- und Wasserstofftankstellen-Infrastruktur wird vorangetrieben. 77 von 87 Sitzen
Ein Bremen-Takt sorgt dafür, dass zwischen 6 und 21 Uhr niemand länger als zehn Minuten auf Bus oder Bahn wartet. 77 von 87 Sitzen
Die Hafenhinterlandanbindungen werden gemäß der Prioritätenliste des Bundesverkehrswegeplans zügig ausgebaut. 77 von 87 Sitzen
Der ÖPNV in Bremen wird verbessert. 77 von 87 Sitzen
Im Land Bremen wird ein ticketloser Nahverkehr eingeführt. 72 von 87 Sitzen
Fünf neue Fuß- und Fahrradbrücken werden geplant und begonnen, unter anderem zwischen Woltmershausen und der Überseestadt, über den Europahafen, über die Weser für den Wallring und zwischen Habenhausen und Hemelingen. 72 von 87 Sitzen
Für Autofahrer von außerhalb werden Parkmöglichkeiten mit guter ÖPNV-Anbindung außerhalb der Innenstadt angeboten. 72 von 87 Sitzen
Das ÖPNV-Angebot in den Bremer Randgebieten wird zeitnah ausgebaut, vorrangig im Bremer Norden. 72 von 87 Sitzen
Die Verkehrsarten werden stärker getrennt, etwa durch geschützte Fahrradstreifen. 72 von 87 Sitzen
Die Radpremiumrouten werden umgesetzt, insbesondere die Route aus Bremen-Nord durch das Werderland zur Innenstadt. 72 von 87 Sitzen
In unmittelbarer Nähe der Stationen werden abschließbare Fahrradabstellmöglichkeiten errichtet. 72 von 87 Sitzen
Die ständige Modernisierung und Instandhaltung der öffentlichen Hafeninfrastruktur ist ein Kernanliegen der Wirtschaftspolitik. 66 von 87 Sitzen
In der Stadt gilt Tempo 30. 63 von 87 Sitzen
Für E-Roller und Bikesharing werden feste und verpflichtende Abstellflächen geschaffen. 62 von 87 Sitzen
Die Elektrifizierung der Strecke Bremen–Bremervörde–Rotenburg hat hohen Stellenwert. 62 von 87 Sitzen
Auf der RS1 zwischen Achim und Blumenthal wird in den Hauptverkehrszeiten ein 15-Minuten-Takt eingeführt. 62 von 87 Sitzen
Der Bund verstärkt im Rahmen der nationalen Hafenstrategie sein Engagement für die Seehäfen. 62 von 87 Sitzen
Der Umstieg vom Auto auf den Umweltverbund wird stärker von Gewerbegebieten und großen Unternehmen her konzipiert. 62 von 87 Sitzen
Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und Nachbarkreisen wird intensiviert. 62 von 87 Sitzen
Der ÖPNV wird so günstig wie möglich gestaltet. 61 von 87 Sitzen
Die Innenstadt soll mit jedem Verkehrsmittel gut erreichbar sein. 56 von 87 Sitzen
Quartiersgaragen gelten als die vorgesehene Lösung. 56 von 87 Sitzen
Die Fahrrinnenanpassung der Außenweser wird unterstützt, damit große Containerschiffe Bremerhaven weiter anlaufen können. 56 von 87 Sitzen
Das umfassende Sanierungskonzept für den Flughafen Bremen wird umgesetzt, um eine solide wirtschaftliche Perspektive zu schaffen. 56 von 87 Sitzen
Die A 281 wird fertiggestellt. 53 von 87 Sitzen
Das Gehwegparken wird mit flexiblen Lösungen zurückgedrängt, ohne auf einen Schlag übermäßig viele Parkmöglichkeiten zu beseitigen. 53 von 87 Sitzen
Bestehende und neue Bus- und Straßenbahnlinien werden als Expressbuslinien sowie Quer- und Gewerbelinien ausgebaut. 53 von 87 Sitzen
Gegen den Parkplatzmangel werden mehr Park-and-Ride-Angebote geschaffen. 53 von 87 Sitzen
Eine ausreichende Beleuchtung soll Angsträume verhindern. 51 von 87 Sitzen
In Bremerhaven soll ein Multifunktionsterminal für den Kreuzfahrttourismus entstehen. 51 von 87 Sitzen
Die einzelnen Mobilitätsmöglichkeiten werden zusammengedacht und intelligent miteinander vernetzt. 51 von 87 Sitzen
Die Weser wird als weitere Verkehrsader der Stadt entwickelt. 51 von 87 Sitzen
Sichere Abstellflächen für Fahrräder und vor allem Lastenräder werden geschaffen, auch in Parkhäusern. 51 von 87 Sitzen
Die Mobilität im Alter wird gesichert. 51 von 87 Sitzen
Die Hafenpolitiken der Küstenländer werden entlang ihrer Profile stärker aufeinander abgestimmt und koordiniert. 50 von 87 Sitzen
Regio-S-Bahnen fahren mindestens halbstündlich. 50 von 87 Sitzen
Die Pläne für eine autofreie Innenstadt werden unterstützt. 48 von 87 Sitzen
In den Innenbereichen der Städte wird der Autoverkehr entsprechend den Ergebnissen der Enquete-Kommission Klimaschutz stark reduziert. 48 von 87 Sitzen
Es gibt mehr Spielstraßen. 48 von 87 Sitzen
Illegales Parken wird konsequent unterbunden, um Raum für Radwege, Spielflächen und Fußwege zu gewinnen und die Durchfahrt von Rettungs- und Versorgungsfahrzeugen zu sichern. 48 von 87 Sitzen
Das Programm zum Aufbau eines Lastenrad-Sharing-Angebots in Bremen wird ausgeweitet. 48 von 87 Sitzen
Das Gewerbegebiet GVZ wird mit dem Neustädter Hafen verzahnt. 48 von 87 Sitzen
Für Fußgänger werden Ampelwartezeiten verkürzt und Grünphasen verlängert. 48 von 87 Sitzen
Die Fähren werden in den Bremer ÖPNV-Tarif integriert und sind mit dem normalen BSAG-Tarif nutzbar. 48 von 87 Sitzen
Aus der Ankündigung wird ein verbindliches Mobilitätsgesetz. 45 von 87 Sitzen
Ein Förderprogramm für Lastenräder wird aufgelegt. 45 von 87 Sitzen
Der ÖPNV wird so schnell wie möglich kostenlos. 45 von 87 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Bremen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Bremen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Zur Bürgerschaftswahl am 30.05.2027 liegt schon ein Programm vor: Linke (Entwurf) (126 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.