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Kultur, Medien, Religion und Erinnerung in Bremen

Im Politikfeld „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen zur Wahl 2023 zusammen 452 Forderungen. 16 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 87 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 16. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 45 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Kultur soll nicht nur wenigen Menschen zur Verfügung stehen und gilt nicht als bloßer Luxus. 77 von 87 Sitzen
Der Einsatz von Künstlerinnen und Künstlern für Mindesthonorare wird unterstützt. 72 von 87 Sitzen
Kulturangebote werden in den Quartieren verankert, mit Kulturhäusern in allen Stadtteilen. 72 von 87 Sitzen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird als Garant der Informationsgrundversorgung bejaht. 72 von 87 Sitzen
Radio Bremen wird in der ARD nicht geschwächt, sondern bedarfsgerecht finanziert. 72 von 87 Sitzen
Theater, Konzerte, Bibliotheken, Kulturinitiativen, Clubs und weitere Kulturangebote in Bremen und Bremerhaven werden weiter unterstützt. 67 von 87 Sitzen
Die Kooperationen von Kulturakteurinnen und -akteuren mit Schulen werden gestärkt. 61 von 87 Sitzen
Altersgerechte Kultur-, Bewegungs- und Mitmachangebote in öffentlichen und privaten Strukturen werden zur geistigen und körperlichen Fitness gesichert und erweitert. 61 von 87 Sitzen
Dialog und Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, die sich diesen Zielen verpflichtet fühlen, werden gepflegt und ausgebaut. 61 von 87 Sitzen
Die historische Innenstadt wird vernetzt. 51 von 87 Sitzen
Der Start in eine selbständige Tätigkeit im Kultur- und Kreativbereich wird durch Fortbildung, etwa zur Sponsoring-Akquisition, vorbereitet. 51 von 87 Sitzen
Stadtbibliotheken, Volkshochschulen und Museen gelten als Dritte Orte für Austausch, Leben und Lernen. 51 von 87 Sitzen
Museen setzen sich auch mit unbequemen Themen wie dem Kolonialismus kritisch auseinander. 51 von 87 Sitzen
Die Erinnerungskultur und die Aufarbeitung der Geschichte von LGBTQIA+, insbesondere der Homosexuellenverfolgung, werden aktiv gefördert. 48 von 87 Sitzen
Bei der Weiterentwicklung des Bremer Zentrums werden kleine und subkulturelle Angebote angesiedelt. 48 von 87 Sitzen
Die Erinnerungskultur wird gestärkt. 48 von 87 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Bremen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Bremen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Bremen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Zur Bürgerschaftswahl am 30.05.2027 liegt schon ein Programm vor: Linke (Entwurf) (120 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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