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Staat, Demokratie und Verwaltung

Forderungen der Linken in Berlin

157 Forderungen im Politikfeld „Staat, Demokratie und Verwaltung“ im Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 („Berlin bezahlbar machen“). Bei 39 davon steht bei mindestens einer anderen Partei im Abgeordnetenhaus eine gleiche oder ähnliche Forderung.

Im Zusammenhang des Programms stehen die Forderungen auf der Seite „Staat, Demokratie und Verwaltung“ im Programm der Linken.

Staat, Demokratie und Verwaltung 157
  1. Beteiligungsformate wie Kiezratschläge, Mieterversammlungen und Initiativengipfel werden geschaffen.

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  2. Die Landesverwaltung wird digitaler und effizienter.

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  3. Die Verwaltungsreform wird umgesetzt.

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  4. Angestrebt wird eine grundlegend andere, demokratische und sozialistische Gesellschaft.

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  5. Eine Beteiligung an einer Regierung, die Daseinsvorsorge privatisiert, Sozialabbau betreibt oder den öffentlichen Dienst verschlechtert, wird ausgeschlossen.

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  6. Die Senatsspitze im Roten Rathaus soll offen, ansprechbar und bürgernah arbeiten.

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  7. Die extreme Rechte soll gemeinsam mit demokratischen und antifaschistischen Kräften von politischer Macht ferngehalten werden.

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  8. Zur Beschleunigung von Planung und Bau wird der Personalmangel in den Bezirken beseitigt.

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  9. Zur Beschleunigung von Planung und Bau werden Prozesse digitalisiert.

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  10. Planungsverfahren setzen auf frühzeitige und ernsthafte Beteiligung der Stadtgesellschaft, um Streitigkeiten und Klagen zu vermeiden.

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  11. Vorhaben wie das „Schneller-Bauen-Gesetz“ und der „Bau-Turbo“ werden als Einschränkung von Planungsverfahren abgelehnt.

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  12. Die neuen bundesgesetzlichen Vorgaben werden so angewendet, dass die Rechte von Abgeordnetenhaus und Bezirksparlamenten nicht geschwächt werden und Vorhaben den stadtentwicklungspolitischen Zielen des Landes dienen.

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  13. Volksentscheide werden umgesetzt.

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  14. Die Organisationsstrukturen der Verwaltung werden für eine verlässliche Planung überprüft und Planungsprozesse wo nötig konzentriert.

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  15. Die Planungskompetenz der Verwaltung wird erhalten und ausgebaut.

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  16. Die Planfeststellungsbehörde für Fernstraßen wird vom Bund an das Land Berlin zurückübertragen.

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  17. Die Genehmigung von Baustellen im Straßenland wird durch Digitalisierung und bessere Ausstattung der Genehmigungsbehörden beschleunigt.

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  18. Das Zuwendungsrecht wird zeitnah reformiert, um Verwaltung und Träger von administrativen Kosten zu entlasten.

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  19. Wiederkehrende Bedarfe werden langfristig gefördert.

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  20. Es werden digitale, allgemein zugängliche Haushaltstools entwickelt.

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  21. Die öffentliche Auftragsvergabe wird entbürokratisiert und weiter digitalisiert.

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  22. Für die Vergabe werden Positivlisten und Zertifizierungen eingeführt.

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  23. Das Ausschreibungs- und Vergabegesetz wird anwendungsfreundlich weiterentwickelt und das Verfahren vereinfacht.

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  24. Das Vergabeverfahren wird digitalisiert.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  25. Der Aufwand für ausschreibende Stellen und bietende Unternehmen wird so gering wie möglich gehalten.

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  26. Die Zahl der Vergabestellen im Land Berlin wird weiter verringert.

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  27. Die bezirklichen Vergabestellen tauschen bezirksübergreifend Daten und Erfahrungen mit Unternehmen aus.

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  28. Behördliche Kommunikation erfolgt grundsätzlich auch in Einfacher Sprache.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  29. Verwaltung, Bildung, Kultur und soziale Angebote sind online und vor Ort mit klaren Ansprechpersonen und barrierefrei zugänglich.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  30. Menschen mit Behinderungen werden aktiv an der Gestaltung von Politik beteiligt.

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  31. Politische Gremien werden barrierefrei zugänglich, etwa durch barrierefreie Übertragungen der BVV- und Ausschusssitzungen.

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  32. Der Anteil von Menschen mit Behinderungen in BVV und Abgeordnetenhaus wird erhöht.

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  33. Alle Senatsverwaltungen befassen sich systematisch mit dem Berliner Teilhabebericht.

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  34. Alle Dienstgebäude werden barrierefrei um- und ausgebaut.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  35. Widersprüche zwischen Seniorenmitwirkungsgesetz und Bezirksverwaltungsgesetz werden beseitigt.

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  36. Menschen, die digitale Medien nicht nutzen, können Verwaltungsangelegenheiten persönlich, telefonisch oder schriftlich erledigen.

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  37. In den Bürgerämtern werden Assistentinnen und Assistenten für Menschen ohne digitalen Zugang etabliert.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  38. Das Wahlrecht ab 16 wird beibehalten.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  39. Eine weitere Absenkung des Wahlalters wird geprüft.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  40. Das Wahlrecht junger Menschen wird unabhängig von der deutschen Staatsangehörigkeit an den tatsächlichen Lebensmittelpunkt gekoppelt.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  41. Der Bereich Tiere wird in einem alle Tierarten umfassenden Ressort für Umwelt und Tierschutz gebündelt.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  42. Genehmigungsverfahren für Clubs werden vereinfacht.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  43. Niemand soll bei öffentlichen Leistungen zur Nutzung digitaler Angebote gezwungen werden.

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  44. Analoge Zugänge zur Verwaltung sollen erhalten bleiben, solange nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von digitalen Angeboten profitieren.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  45. Ein Berliner Transparenzgesetz soll konkrete Veröffentlichungspflichten, verbindliche Fristen und maschinenlesbare Formate vorsehen.

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  46. Behördeninformationen sollen strukturiert, durchsuchbar und technisch weiterverarbeitbar bereitgestellt werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  47. Der Zugang zu staatlichen Informationen soll gebührenfrei sein.

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  48. Bei Verwaltungsleistungen soll ein Anspruch auf Information und Beratung durch eine reale Person bestehen.

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  49. Bürgerinnen und Bürger sollen barrierefrei, bedienungsfreundlich und direkt mit Behörden kommunizieren können, vor Ort oder digital.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  50. Barrieren in der Verwaltung sollen abgebaut und der Zugang diskriminierungsfrei gestaltet werden.

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  51. Die tarifierte Hauptstadtzulage soll für alle Beschäftigten umgesetzt werden.

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  52. Für die Beamtenbesoldung wird ein Niveau im Mittel aller Länder angestrebt.

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  53. In der Verwaltung sollen Aufstiegsmöglichkeiten und sichere Berufsperspektiven geschaffen werden.

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  54. Befristete Stellen im öffentlichen Dienst sollen entfristet und permanente Stellen geschaffen werden.

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  55. Flexible Arbeitszeitmodelle sollen im öffentlichen Dienst Standard sein.

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  56. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll im öffentlichen Dienst Standard sein.

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  57. Im öffentlichen Dienst sollen größtmögliche Homeoffice-Möglichkeiten Standard sein.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  58. Die Vier-Tage- bzw. 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich soll im öffentlichen Dienst in Modellprojekten geprüft werden.

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  59. Hospitationen in der Verwaltung sollen ausgebaut werden.

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  60. Für Qualifizierung und Fortbildung in der Verwaltung soll ein festes Budget vorgesehen werden.

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  61. Alle Personal- und Ausbildungsaufgaben sollen bei der Senatsverwaltung für Finanzen unter einer zuständigen Staatssekretärin oder einem Staatssekretär gebündelt werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  62. Im Rahmen der Geschäftsprozessoptimierung sollen eine gezielte Organisationsentwicklung und Personalentwicklungsplanung eingeführt werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  63. Der ungeordnete Stellenabbau und -aufbau in der Verwaltung soll gestoppt werden.

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  64. Für mehr Personal im öffentlichen Dienst soll es eine Ausbildungsoffensive geben.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  65. Ausbildende Beschäftigte in der Verwaltung sollen von Facharbeit entlastet werden.

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  66. Ausbildende Beschäftigte in der Verwaltung sollen für die Doppelbelastung mehr Geld erhalten.

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  67. Ein AusbildungsLAB soll Potenziale für die Modernisierung der Verwaltung ausloten und praxistaugliche Lösungen entwickeln.

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  68. Das AusbildungsLabor soll als offene Verwaltungseinheit bei der Senatsverwaltung für Finanzen und Personal eingerichtet werden.

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  69. Auszubildende sollen nach ihrem Abschluss verlässlich übernommen werden.

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  70. Für Auszubildende sollen transparente Laufbahnen und Entwicklungsperspektiven geschaffen werden.

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  71. Auszubildende und Anwärterinnen und Anwärter sollen vollständig mit mobilen Geräten ausgestattet werden.

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  72. Junge Teams in der Verwaltung sollen echte Mitbestimmung erhalten.

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  73. In der Verwaltung sollen Wertschätzung geleisteter Arbeit und eine zeitgemäße Organisations- und Führungskultur gefördert werden.

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  74. In die Geschäftsprozessoptimierung soll Expertise aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis einbezogen werden.

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  75. Die Projektfähigkeit der Verwaltung soll dringend gestärkt werden.

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  76. Es soll geprüft werden, wie der Aufwand behördlicher Datenabfragen bei bereits vorliegenden Daten verringert werden kann.

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  77. Die öffentlich Beschäftigten sollen besser bezahlt werden, um Altersarmut in niedrigen Gehaltsgruppen zu verhindern.

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  78. Bei der Senatsverwaltung für Finanzen und Personal soll eine einheitliche Bewertungsstelle eingerichtet werden.

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  79. Bürgerbeteiligung soll keine Demokratiesimulation oder Pseudobeteiligung sein.

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  80. Die Umsetzung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung auf Landes- und Bezirksebene soll evaluiert werden.

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  81. Verbindliche Mindeststandards der Bürgerbeteiligung sollen in einem Beteiligungsgesetz festgelegt werden.

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  82. Der Landesbeirat für Bürgerbeteiligung soll öffentlich gemacht werden.

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  83. Die Ergebnisse des Landesbeirats für Bürgerbeteiligung sollen systematisch an das Abgeordnetenhaus angebunden werden.

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  84. Die Plattform mein.berlin.de soll stärker für Feedback, Priorisierung und Mitbestimmung der Bevölkerung genutzt werden.

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  85. Bürgerbeteiligung soll möglichst beim Bezirk ansetzen und alle Gruppen von Betroffenen erreichen.

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  86. Mehrsprachigkeit soll bei der Bürgerbeteiligung Standard werden.

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  87. Bei der Beteiligung sollen unterschiedliche zeitliche und sonstige Ressourcen verschiedener Milieus durch aktive Maßnahmen ausgeglichen werden.

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  88. Beteiligungsverfahren sollen transparente Kriterien und klare demokratisch legitimierte Entscheidungsprozesse haben.

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  89. Berlinerinnen und Berliner sollen Projekte zur Verwendung öffentlicher Mittel direkt vorschlagen und in Beteiligungsgremien selbst entscheiden können.

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  90. Auf Landesebene soll ein berlinweiter Beteiligungshaushalt eingeführt werden.

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  91. Das Sondervermögen des Bundes wird als Möglichkeit für Bürgerbeteiligung angesehen.

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  92. Der gesamte öffentliche Dienst des Landes wird diskriminierungskritisch und menschenrechtsbasiert aufgestellt und geschult.

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  93. Für den öffentlichen Dienst werden Organisationsentwicklungsstrategien für Einstellungsverfahren, Personalentwicklung und Diversity-Kompetenz erarbeitet.

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  94. Bei der Besetzung exponierter Stellen im öffentlichen Dienst wird auf diskriminierungskritische Expertise geachtet.

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  95. In alle Gesetzesvorhaben und landesweiten Strategien wird die Expertise der Zivilgesellschaft durch partizipative Verfahren einbezogen.

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  96. Alle von politischen Entscheidungen Betroffenen sollen mitentscheiden können.

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  97. Alle landesrechtlichen Möglichkeiten werden genutzt, um das aktive und passive Wahlrecht spätestens nach fünf Jahren Aufenthalt unabhängig von der Staatsangehörigkeit einzuführen.

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  98. Ein Wahlrecht für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft wird auf allen Ebenen angestrebt.

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  99. Eine verbindliche Einstellungsquote sorgt dafür, dass Menschen mit Migrationsgeschichte bei gleicher Eignung und Unterrepräsentanz eingestellt und befördert werden.

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    Vergleich bei anderen Parteien KI
  100. Im öffentlichen Dienst werden Vertretungen der Beschäftigten mit Migrationsgeschichte mit Befugnissen, Personal und Sachmitteln geschaffen.

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    Wortlaut im Programm

    Der Wortlaut steht auf der Seite des Programms.

    Vergleich bei anderen Parteien KI
    1. Das Berliner Informationsfreiheitsrecht wird durch ein Transparenzgesetz nach zivilgesellschaftlichen Entwürfen ersetzt.
    2. Das Transparenzgesetz verzichtet auf Bereichsausnahmen.
    3. Das Transparenzgesetz erfasst auch landeseigene Betriebe in privatwirtschaftlicher Rechtsform.
    4. Der Schutz kritischer Infrastrukturen darf nicht zur Einschränkung der Informationsfreiheit dienen.
    5. Das Land Berlin bietet im öffentlichen Dienst gute Arbeit, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.
    6. Die Meinungsfreiheit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst wird geschützt.
    7. Eingriffe in die Meinungsfreiheit öffentlich Beschäftigter werden auf ein Minimum begrenzt.
    8. In der Verwaltung dürfen politische Positionen offen diskutiert werden.
    9. Nicht strafbare Meinungsäußerungen öffentlich Beschäftigter begründen keine arbeits- oder dienstrechtlichen Maßregelungen.
    10. Der öffentliche Dienst in Berlin wird wirksam vor Verfassungsfeinden geschützt.
    11. Ein Verfassungstreuecheck für alle Bewerber im öffentlichen Dienst wie in Brandenburg wird abgelehnt.
    12. Die politische Bildung in der Ausbildung von Anwärtern und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird deutlich gestärkt.
    13. Aus- und Weiterbildung zu Grund- und Menschenrechten und zum Antidiskriminierungsrecht werden gestärkt.
    14. Auch für bestehende Beschäftigte gibt es verpflichtende Kurse zu Grund- und Menschenrechten und Antidiskriminierungsrecht.
    15. Personalverantwortliche werden geschult, verfassungsfeindliche Codes und Umwegkommunikation zu erkennen.
    16. Personalverantwortliche dürfen öffentlich zugängliche Internetauftritte und Social-Media-Profile einsehen, um die Verfassungstreue bei Einstellung und bei Anhaltspunkten zu prüfen.
    17. Disziplinarverfahren werden durch Professionalisierung und angemessene Personalausstattung der Ermittlungsführung beschleunigt.
    18. Die Personalvertretungen werden in Disziplinarverfahren einbezogen.
    19. Beschäftigte, die Vorgesetzte über Fehlverhalten im Kollegenkreis informieren, werden vom Arbeitgeber besonders geschützt.
    20. Das Hinweisgeberschutzgesetz wird konsequent umgesetzt.
    21. Ein Abbau von Beschäftigtenrechten in Disziplinarverfahren wie beim Bund 2024 wird abgelehnt.
    22. Bürgerinnen und Bürgern wird mehr Beteiligung ermöglicht.
    23. Alle Menschen können sich in die Stadtpolitik einmischen und mitentscheiden.
    24. Das Land Berlin richtet einen dauerhaften gelosten Bürgerdialog ein.
    25. Ein Bürgerdialog-Gesetz verpflichtet das Abgeordnetenhaus, sich fristgerecht mit den Empfehlungen zu befassen.
    26. Das Quorum für Volksbegehren wird gesenkt.
    27. Das Quorum für verfassungsändernde Volksbegehren wird gesenkt.
    28. Das Zustimmungsquorum bei Volksentscheiden wird abgeschafft.
    29. Der Gegenstandsbereich von Volksentscheiden wird auf Tarife öffentlicher Unternehmen und Abgaben erweitert.
    30. Bei der Privatisierung öffentlicher Unternehmen wird stets ein Volksentscheid durchgeführt.
    31. Von der Regierung angesetzte Volksentscheide werden abgelehnt.
    32. Ein Einspruchsreferendum gegen vom Abgeordnetenhaus beschlossene Gesetze mit niedrigem Unterschriftenquorum wird eingeführt.
    33. Direktdemokratische Verfahren werden stärker mit losbasierten Einwohnerräten und anderen Beteiligungsinstrumenten verbunden.
    34. Beim Senat wird eine Servicestelle für Bürgerbeteiligung eingerichtet.
    35. Digitale Unterschriftsverfahren für Volksbegehren und Volksentscheide werden datenschutzkonform ermöglicht.
    36. Alle Menschen, die in Berlin leben, sollen das Wahlrecht haben, nicht nur deutsche Staatsangehörige.
    37. Ein Wahlrecht für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, die seit mindestens fünf Jahren hier leben, wird geschaffen.
    38. Unangemessen hohe Unterschriftenhürden für die Zulassung von Wahlvorschlägen werden abgesenkt.
    39. Die Sperrklauseln für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen werden abgeschafft.
    40. Solange Sperrklauseln bestehen, wird eine Ersatzstimme eingeführt.
    41. Die Einführung einer integrierten Stichwahl für die Personenwahl im Wahlkreis wird geprüft.
    42. Eine als gültig gezählte Neinstimme gegen alle Wahlvorschläge wird eingeführt.
    43. In jedem Wahlkreis wird ein Wahllokal zur Stimmabgabe am Vortag der Wahl eingerichtet und speziell bei Erstwählern beworben.
    44. Wohnungs- und obdachlosen Menschen wird die Wahrnehmung ihres Wahlrechts besser ermöglicht.
    45. Eine Kommission zur Reform der Berliner Verfassung wird eingerichtet.
    46. Antifaschismus wird als Staatsziel in die Berliner Verfassung aufgenommen.
    47. Die Verbreitung faschistischer, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlicher Bestrebungen nicht zuzulassen, gilt als Pflicht des Staates und Verantwortung jedes Einzelnen.
    48. Ein Konsens aller demokratischen Fraktionen im Abgeordnetenhaus, jede Zusammenarbeit mit der AfD auszuschließen, wird angestrebt.
    49. Ein Verbot der AfD wird befürwortet.
    50. Berlin ergreift im Bundesrat die Initiative für einen Antrag auf ein AfD-Verbot.
    51. Neue Berufsverbote werden abgelehnt.
    52. Rechtliche Spielräume gegen extrem rechte Beamt*innen werden ausgelotet und genutzt und weitere Mittel zum Schutz demokratischer Institutionen geschaffen.
    53. Im Bewerbungs- und Ausbildungsprozess des öffentlichen Dienstes wird auf Prävention gegen extrem rechte Einstellungen gesetzt.
    54. Bei Beamt*innen mit extrem rechten Einstellungen werden konsequente Einzelfallprüfungen vorgenommen.
    55. Die parlamentarische Untersuchung zum Neukölln-Komplex wird in der nächsten Wahlperiode weitergeführt.
    56. Ein Untersuchungsausschuss zu NSU-Verbindungen und rechtsterroristischen Strukturen in Berlin wird eingerichtet.
    57. Die Arbeit der Enquete-Kommission gegen Antisemitismus, Rassismus und Muslimfeindlichkeit wird wieder aufgenommen.

Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.

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