Gesundheit und Pflege in Rheinland-Pfalz
Im Politikfeld „Gesundheit und Pflege“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Rheinland-Pfalz zur Wahl 2026 zusammen 466 Forderungen. 31 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 466Forderungen in Rheinland-Pfalz
- 4Parteien mit Forderungen
- 4 von 4Programmen ausgewertet
- 22.03.2026Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 105 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 31. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 44 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Im Gesundheitswesen wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert. 105 von 105 Sitzen
Pflegekräfte sollen bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten erhalten. 105 von 105 Sitzen
Bestehende geburtshilfliche Abteilungen werden erhalten und neue sowie an Krankenhäuser angeschlossene Geburtshäuser aufgebaut. 105 von 105 Sitzen
Prävention, Sucht- und Gesundheitsförderung werden in allen Lebensphasen gestärkt. 105 von 105 Sitzen
Für Krankenhäuser werden mehr Investitionsmittel bereitgestellt. 95 von 105 Sitzen
In Regionen mit Versorgungslücken entstehen Regiokliniken mit ambulanten, stationären und pflegerischen Angeboten. 81 von 105 Sitzen
Die Frauengesundheit wird gestärkt und die Gender Health Gap in der Medizin geschlossen. 81 von 105 Sitzen
Ambulante Pflege sowie Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege werden zur Entlastung pflegender Angehöriger ausgebaut. 81 von 105 Sitzen
Eine gute medizinische Versorgung soll überall im Land gewährleistet bleiben. 81 von 105 Sitzen
Die Förderung von Hebammenkreißsälen und Hebammenzentralen wird gezielt verbessert. 81 von 105 Sitzen
Telemedizinische Angebote werden ausgebaut. 81 von 105 Sitzen
Die Gesundheitsämter erhalten stärkere Unterstützung. 71 von 105 Sitzen
Jeder Mensch im Land soll im Notfall schnell Hilfe erhalten und wohnortnah medizinisch und pharmazeutisch versorgt werden. 71 von 105 Sitzen
Apotheken werden in die regionale Planung einbezogen, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung zu sichern. 71 von 105 Sitzen
Angestrebt wird eine verlässliche, moderne und flächendeckende Notfallversorgung mit klaren Zuständigkeiten. 71 von 105 Sitzen
Der Rettungsdienst wird digitaler und besser vernetzt, um Notfallketten zu verkürzen. 71 von 105 Sitzen
Rettungsdienst und Krankenhäuser werden digital vernetzt. 71 von 105 Sitzen
Das Land soll auf Pandemien und Katastrophen besser vorbereitet sein. 71 von 105 Sitzen
Die Finanzierung der Pflegestützpunkte wird nachhaltig gesichert. 71 von 105 Sitzen
Pflegeeinrichtungen werden digital besser vernetzt, um Übergänge zwischen Krankenhaus, Reha und häuslicher Pflege zu erleichtern. 71 von 105 Sitzen
Die Hospiz- und Palliativversorgung wird ausgebaut. 71 von 105 Sitzen
Kommunen erhalten vom Land großzügige Unterstützung, um Ärzte anzuwerben und Medizinische Versorgungszentren einzurichten. 66 von 105 Sitzen
Es werden Anreize für die flächendeckende Einführung von First Respondern in den Kommunen geschaffen. 66 von 105 Sitzen
Nichtärztliches Personal wie Advanced Practice Nurses soll mehr Verantwortung übernehmen können. 66 von 105 Sitzen
Die Wartezeit auf den Rettungsdienst soll höchstens zehn Minuten betragen. 63 von 105 Sitzen
Zum Auffangen von Defiziten kommunaler Krankenhäuser wird ein Krankenhausinvestitions- und -ausstattungsfonds eingerichtet. 63 von 105 Sitzen
Eine für den jeweiligen Notfall geeignete Klinik bleibt flächendeckend innerhalb von 30 Minuten erreichbar. 63 von 105 Sitzen
Die Schließung von Notfallaufnahmen im Zuge des gestuften Notfallsystems wird verhindert. 63 von 105 Sitzen
In den Pflegeberufen wird eine bedarfsgerechte Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt. 63 von 105 Sitzen
Die Landarzt- und Landkinderarztquote wird auf alle Facharztgruppen ausgeweitet. 56 von 105 Sitzen
Patientinnen und Patienten werden in den Mittelpunkt gestellt. 56 von 105 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Rheinland-Pfalz in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Rheinland-Pfalz fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.