Gesundheit und Pflege in Niedersachsen
Im Politikfeld „Gesundheit und Pflege“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Niedersachsen zur Wahl 2022 zusammen 482 Forderungen. 40 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 482Forderungen in Niedersachsen
- 4Parteien mit Forderungen
- 4 von 4Programmen ausgewertet
- 09.10.2022Landtagswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 146 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 40. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 50 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Das palliativmedizinische Angebot wird nachhaltig gefördert und ausgebaut. 146 von 146 Sitzen
Die Krankenhausinvestitionsmittel werden als Teil des neuen Niedersachsenfonds langfristig deutlich aufgestockt. 146 von 146 Sitzen
Die Verantwortung der Pflegekräfte spiegelt sich in besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen wider. 146 von 146 Sitzen
Es gibt mehr und ansprechendere Aus- und Weiterbildungsangebote in den Pflegeberufen. 146 von 146 Sitzen
Regionale Gesundheits- oder Versorgungszentren werden eingerichtet, vor allem auf dem Land. 146 von 146 Sitzen
Die Studienplätze in der Medizin werden ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Die Suchtberatungsstellen werden gestärkt. 128 von 146 Sitzen
Digitale Anwendungen wie Robotik, Telemedizin, elektronische Patientenakte und altersgerechte Assistenzsysteme werden gezielt genutzt, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen. 128 von 146 Sitzen
Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätze in Niedersachsen werden ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Alle Menschen in Niedersachsen sollen sich auf eine hochwertige Gesundheitsversorgung in ihrer Nähe verlassen können. 128 von 146 Sitzen
Eine weitere Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes wird verfolgt. 128 von 146 Sitzen
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. 128 von 146 Sitzen
Hochwertige ambulante und teilstationäre Pflegeangebote in Wohnortnähe werden gestärkt und ausgebaut. 128 von 146 Sitzen
Das Patientenwohl steht bei gesundheitspolitischen Maßnahmen immer im Mittelpunkt. 122 von 146 Sitzen
Eine gleichmäßigere und ausgewogenere Verteilung der ärztlichen Versorgung in Niedersachsen wird hergestellt. 104 von 146 Sitzen
Die Behandlung schwerer Erkrankungen wird an großen Zentren der Schwerpunkt- und Maximalversorgung konzentriert, um ein höchstmögliches Maß an Qualität zu gewährleisten. 104 von 146 Sitzen
Telemedizinische Fernbehandlungen werden angewendet und gefördert. 104 von 146 Sitzen
Die digitale Patientenakte, das E-Rezept und deren flächendeckende Einführung werden unterstützt. 104 von 146 Sitzen
An Großkliniken werden telemedizinische Zentralen ausgebaut. 104 von 146 Sitzen
Die fortschreitende Ökonomisierung des Gesundheitswesens wird gestoppt. 99 von 146 Sitzen
Mit Unterstützung von Land und Bund wird soweit möglich eine Rekommunalisierung im Gesundheitswesen eingeleitet. 99 von 146 Sitzen
Freiberuflich tätige Hebammen werden von der Berufshaftpflichtversicherung entlastet. 89 von 146 Sitzen
Modellprojekte wie Gemeindenotfallsanitäterinnen und -sanitäter oder mobile Ersthelfende werden flächendeckend ausgeweitet. 89 von 146 Sitzen
Der Wandel der Krankenhauslandschaft zu Grundversorgung in der Fläche und spezialisierten Zentren wird mit einer vorausschauenden, an der Behandlungsqualität orientierten Krankenhausplanung gestaltet. 81 von 146 Sitzen
Leiharbeit in der Pflege wird begrenzt. 81 von 146 Sitzen
Beamtinnen und Beamten wird der Weg in die gesetzliche Krankenversicherung geebnet (Hamburger Modell). 81 von 146 Sitzen
Die Arbeit der Aidshilfe wird unterstützt. 81 von 146 Sitzen
Eine Bedarfsplanung erfasst Über- und Unterversorgung und verteilt Kapazitäten sinnvoll. 81 von 146 Sitzen
Die Digitalisierung wird im Gesundheitswesen vorangetrieben. 81 von 146 Sitzen
Prozesse im Öffentlichen Gesundheitsdienst werden überarbeitet und, wo sinnvoll, weiter digitalisiert, auch im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes. 81 von 146 Sitzen
Ärztliche Schweigepflicht und Patientengeheimnis bleiben auch für digitalisierte Gesundheitsdaten gewahrt. 81 von 146 Sitzen
Eine qualitätsorientierte, sektorenübergreifende Gesamtversorgungsplanung über alle Versorgungsbereiche wird auf den Weg gebracht. 81 von 146 Sitzen
Krankenhäuser sollen als Teil der Daseinsvorsorge gemeinwohl- statt gewinnorientiert arbeiten. 81 von 146 Sitzen
Angestrebt wird eine selbstbestimmte Geburt durch bedarfsgerechte, wohnortnahe Versorgung vor, während und nach der Geburt sowie mehr Wahlfreiheit für Schwangere. 81 von 146 Sitzen
Die Personalausstattung in der Geburtshilfe wird verbessert. 81 von 146 Sitzen
Wartezeiten auf ambulante psychiatrische Behandlung werden verkürzt. 81 von 146 Sitzen
In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden Behandlungsplätze ausgebaut. 81 von 146 Sitzen
Die Entwicklung von Alternativen wie Wohn- und Hausgemeinschaften und neuen Versorgungsformen im Pflegeangebot wird unterstützt. 81 von 146 Sitzen
Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser wird durch Abbau des Investitionsstaus verbessert. 75 von 146 Sitzen
Die Zusammenarbeit der Leistungserbringer, insbesondere bei chronisch Kranken, wird gefördert. 75 von 146 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien im Landtag Niedersachsen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Niedersachsen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Niedersachsen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.