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FDP RP · Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2016

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2016 · beschlossen 10.10.2015 · Original

Das Programm enthält 49 von 1.057 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 49
  1. Es soll eine faire Lastenverteilung zwischen Land und Kommunen geben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten wollen endlich eine faire Lastenverteilung zwischen Land und Kommunen, damit Kinder nicht in einer Baustelle unterrichtet werden müssen oder örtliche Grünanlagen Müllhalden ähneln. Link zum Original
  2. Ländliche Räume sollen attraktiver werden, indem Unternehmensansiedlungen dort erleichtert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die ländlichen Räume attraktiver machen, indem wir es Unternehmen erleichtern, sich dort anzusiedeln, damit Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort entstehen und die Menschen in ihrem Heimatort eine Perspektive haben. Link zum Original
  3. Die Ausweitung privatwirtschaftlicher Tätigkeiten der Kommunen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Den Begehrlichkeiten der Kommunen, verstärkt privatwirtschaftliche Tätigkeiten zu übernehmen und damit zusätzliche Einnahmen zu generieren, ist Einhalt zu gebieten. Link zum Original
  4. Für die von der Konversion betroffene Südwestpfalz wird ein wirksames Entwicklungskonzept erstellt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern dringend ein wirksames Konzept für die Entwicklung der Südwestpfalz, die unter den Folgen der Konversion in den letzten Jahren besonders gelitten hat. Link zum Original
  5. Im Gemeindewirtschaftsrecht wird der Vorrang Privater vor unternehmerischer Tätigkeit des Staates verankert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer. Die FDP fordert deshalb auf Landesebene eine klare Verankerung des Vorrangs für Private vor der unternehmerischen Tätigkeit des Staates im Gemeindewirtschaftsrecht. Link zum Original
  6. Die Lasten werden fair zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Bürgern verteilt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns im Bundesrat mit Nachdruck für den Abbau von Belastungen und eine faire Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern einsetzen. Link zum Original
  7. Das Konnexitätsprinzip wird zur Entlastung der Kommunen in das Grundgesetz aufgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Als zweites zentrales Ziel werden wir uns über den Bundesrat dafür einsetzten, dass zur finanziellen Entlastung der von der Bundessozialgesetzgebung stark belasteten Kommunen, das Konnexitätsprinzip (Wer bestellt, bezahlt) in das Grundgesetz des Bundes eingefügt wird, wie es die FDP- Fraktion im Bundestag bereits 2006 beantragt hatte. Link zum Original
  8. Der Bund übernimmt stufenweise die Kostenanteile der Kommunen aus der Sozialgesetzgebung des Bundes der letzten zehn Jahre.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern vom Bund, zusätzlich die Kostenanteile der Kommunen infolge der vom Bund in den letzten zehn Jahren beschlossenen Sozialgesetzgebung stufenweise zu übernehmen. Link zum Original
  9. Eine Länderneugliederung senkt die Kosten der Länderverwaltungen.

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    Wortlaut im Programm
    Für Liberale ist es hingegen vorrangig, durch eine Länderneugliederung die Kosten der Länderverwaltungen zu mindern und die Chancen für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland weiter zu verbessern. Link zum Original
  10. Die Bundesländer erhalten mehr finanzielle Eigenständigkeit und Verantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für mehr finanzielle Eigenständigkeit und Verantwortung der Bundesländer ein, um damit die föderale Struktur und die Subsidiarität in Deutschland zu stärken. Link zum Original
  11. Die Bundesländer erhalten mehr Einnahmekompetenzen, etwa bei Einkommen- und Körperschaftsteuer.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund plädieren wir dafür, dass die Bundesländer mehr Einnahmekompetenzen – etwa auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer – erhalten. Die Gesamtlast der Abgaben darf sich hierdurch für die Bürgerinnen und Bürger nicht erhöhen. Link zum Original
  12. Fachbehörden arbeiten stärker mit anderen Ländern, insbesondere dem Saarland, zusammen.

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    Wortlaut im Programm
    Ferner werden sich Liberale für eine intensivere Zusammenarbeit von Fachbehörden zwischen den Ländern einsetzen, insbesondere mit dem benachbarten Saarland. Link zum Original
  13. Kommunen erledigen nach dem Subsidiaritätsprinzip, was vor Ort am besten entschieden werden kann.

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    Wortlaut im Programm
    Freie Demokraten treten für die Subsidiarität im Staatsaufbau ein. Hierbei sollen Kommunen das erledigen, was am besten vor Ort durch gewählte Räte und Kreistage entschieden werden kann. Link zum Original
  14. Kommunen erhalten kalkulierbare Einnahmen und Ausgaben für eine verlässliche Haushaltsplanung.

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    Wortlaut im Programm
    Gesunde Finanzen in Rheinland-Pfalz sind nur mit gesunden Finanzen der Kommunen erreichbar. Hierzu brauchen Kommunen aber kalkulierbare Einnahmen und Ausgaben für eine verlässliche Haushaltsplanung. Link zum Original
  15. Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs zum kommunalen Finanzausgleich wird angemessen umgesetzt und die Finanzausstattung der Kommunen verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Freie Demokraten werden sich daher für eine angemessene Umsetzung des Urteils des Verfassungsgerichtshofes und damit eine bessere Finanzausstattung der Kommunen einsetzen. Link zum Original
  16. Das Konnexitätsprinzip gegenüber den Kommunen wird beachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Dies gilt in gleichem Maße für die Beachtung des Konnexitätsprinzips, was bedeutet, wer bestellt, muss mit der Leistungsabrechnung in den Kommunen auch direkt bezahlen. Link zum Original
  17. Das Zuschusswesen von Land und Bund gegenüber den Kommunen wird begrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir Freie Demokraten werden uns für eine Begrenzung des Zuschusswesens, das heißt weniger „goldene Zügel“ des Landes und des Bundes einsetzen. Link zum Original
  18. Eine kommunale Schuldenbremse wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Freie Demokraten treten ferner für eine kommunale Schuldenbremse ein und damit den Gleichklang zur bestehenden Schuldenbremse von Bund und Ländern. Link zum Original
  19. Bund und Länder dürfen sich nicht durch Aufgabenverlagerung und unzureichende Erstattungen zulasten der Kommunen besserstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Es muss verhindert werden, dass sich Bund und Länder durch weitere Aufgabenverlagerung und nicht auskömmliche Erstattungen zu Lasten der Kommunen besser stellen. Link zum Original
  20. Für kommunale Kassenkredite wird eine Genehmigungspflicht eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 39 ·

    Wortlaut im Programm
    Insbesondere ist dem extremen Anstieg der sogenannten kommunalen Kassenkredite mittels einer Genehmigungspflicht entgegenzuwirken, die auch den Regeln anderer Länder entspricht. Link zum Original
  21. Eine umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform bündelt die Verwaltungen deutlich.

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    Wortlaut im Programm
    Zu diesem Zweck werden sich Liberale für eine umfangreiche Aufgabenkritik und die Überprüfung von Anforderungen und Standards auf allen Ebenen der Landes- und der Kommunenverwaltungen einsetzen; eine umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform mit einer deutlichen Bündelung der Verwaltungen muss sich anschließen. Link zum Original
  22. In Zusammenarbeit mit den Kommunen wird eine eigene Kommunalreform für Rheinland-Pfalz umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Für Freie Demokraten ist es dabei wichtig, nicht etwas zu kopieren, sondern in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine eigene, aber auch mutige Kommunalreform für Rheinland-Pfalz und seine Bürgerinnen und Bürger umzusetzen. Link zum Original
  23. Bund und Land sollen die Kommunen bei der Flüchtlingsaufnahme ausreichend unterstützen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen in Rheinland-Pfalz sind durch den Bund und das Land in ihren Aufgaben ausreichend zu unterstützen. Link zum Original
  24. Die Lasten der Eingliederungshilfe sollen angemessen zwischen Bund, Ländern und Kommunen verteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Lasten müssen zwischen Bund, Ländern und Kommunen angemessen verteilt werden. Link zum Original
  25. Legen Land oder Bund den Kommunen Pflichtaufgaben auf, trägt der Besteller sämtliche Kosten.

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    Wortlaut im Programm
    • Wenn den Städten und Kommunen Pflichtaufgaben wie kostenfreie Kindertagesstätten, Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern, Inklusion etc. von Land oder Bund auferlegt werden, müssen sämtliche Kosten auch vom Besteller getragen werden. Link zum Original
  26. Den Kommunen wird mehr Geld belassen, damit sie freiwillige Aufgaben erfüllen können.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 58 ·

    Wortlaut im Programm
    • Den Städten, Ortsgemeinden und kommunalen Gebietskörperschaften muss mehr Geld belassen werden, damit freiwillige Aufgaben als Ausdruck der Selbstverwaltungsfreiheit erfüllt werden können. Link zum Original
  27. Das Zuschusswesen für Kommunen wird stark eingeschränkt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 58 ·

    Wortlaut im Programm
    • Das Zuschusswesen muss stark eingeschränkt werden. Dann werden Gelder nicht mehr dort eingesetzt, wo es die meisten Zuschüsse gibt, sondern dort, wo es sinnvoll ist – wissen doch die Kommunen am besten, wo, wann und wie viel Geld sie wofür ausgeben. Link zum Original
  28. Zuschüsse werden grundsätzlich nur noch für überregional bedeutsame Projekte gewährt.

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    Wortlaut im Programm
    • Zuschüsse sollten grundsätzlich nur noch für überregionale Projekte mit entsprechender Bedeutung gewährt werden. Link zum Original
  29. Verantwortung und Qualitätskontrolle für das Trinkwasser bleiben als Daseinsvorsorge in kommunaler Verantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verantwortung und die Qualitätskontrolle für das Trinkwasser sind als eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Verantwortung zu belassen. Link zum Original
  30. Auch die Mineralquellen im Land bleiben in kommunaler Verantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verantwortung und die Qualitätskontrolle für das Trinkwasser sind als eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Verantwortung zu belassen. Dies gilt ebenso für die zahlreichen Mineralquellen in Rheinland-Pfalz. Link zum Original
  31. Die überregionale Planung sichert trotz demografischen Wandels die Grundversorgung mit Leistungen der Daseinsvorsorge in allen Landesteilen.

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    Wortlaut im Programm
    Überregionale Planung muss gewährleisten, dass trotz zu erwartender demographischer Verwerfungen eine Grundversorgung der Bürger in allen Landesteilen mit wesentlichen staatlichen Leistungen der Daseinsvorsorge erhalten bleibt. Link zum Original
  32. Der Nutzung von Brachflächen und der Verdichtung des Baubestands wird Vorrang vor der Ausweisung neuer Baugebiete gegeben, um Zersiedelung zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Insoweit sind Bestrebungen zu begrüßen, welche einer Zersiedelung ländlicher Strukturen entgegenwirken, indem der Nutzung von Brachflächen unter Erneuerung und Verdichtung des Baubestandes durch ein straffes Flächenmanagement der Vorzug vor der Ausweisung neuer Baulandflächen gegeben wird. Link zum Original
  33. Die Garantie der kommunalen Selbstverwaltung wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten bekennen sich zur Garantie der kommunalen Selbstverwaltung und zum fairen Wettbewerb zwischen den Kommunen. Link zum Original
  34. Ein fairer Wettbewerb zwischen den Kommunen wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten bekennen sich zur Garantie der kommunalen Selbstverwaltung und zum fairen Wettbewerb zwischen den Kommunen. Link zum Original
  35. Die kommunalen Planungs- und Gestaltungsinstrumente werden zum größten Gesamtnutzen aller Nachbargemeinden eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die den kommunalen Entscheidungsträgern zustehenden Planungs- und Gestaltungsinstrumente müssen aber im wohlverstandenen Eigeninteresse aller Nachbargemeinden zum größten Gesamtnutzen führen. Link zum Original
  36. Im kommunalen Planungsrecht werden rechtliche Möglichkeiten zur Gründung von Planungs- und Umlandverbänden, gegebenenfalls länderübergreifend, geschaffen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 76 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten wollen daher weiter daran arbeiten, dass im Bereich kommunalen Planungsrechts neben der bereits vorhandenen Regionalplanung rechtliche Möglichkeiten zur Gründung von Planungs- bzw. Umlandverbänden – gegebenenfalls auch länderübergreifend – geschaffen werden: Sie sollen die Zusammenarbeit und möglichst einvernehmliche Abstimmung bei der Aufstellung von Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen und auch bei der Investitions- und Ansiedlungspolitik zur Pflicht machen. Link zum Original
  37. Planungs- und Umlandverbände verpflichten zur Abstimmung bei Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie bei der Investitions- und Ansiedlungspolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten wollen daher weiter daran arbeiten, dass im Bereich kommunalen Planungsrechts neben der bereits vorhandenen Regionalplanung rechtliche Möglichkeiten zur Gründung von Planungs- bzw. Umlandverbänden – gegebenenfalls auch länderübergreifend – geschaffen werden: Sie sollen die Zusammenarbeit und möglichst einvernehmliche Abstimmung bei der Aufstellung von Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen und auch bei der Investitions- und Ansiedlungspolitik zur Pflicht machen. Link zum Original
  38. Die Organisation von Kommunen in aufgabenorientierten Zweckverbänden gilt wie bei Wasser, Abwasser und Abfall auch für Planungen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 76 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Organisation mehrerer Kommunen in aufgabenorientierten Zweckverbänden ist hierzu ein probates Mittel. Was für Wasser, Abwasser und Abfall gilt, muss aber auch für Planungen gelten. Link zum Original
  39. Einem Verdrängungswettbewerb zwischen Kommunen durch ständige Neuausweisung von Baugebieten außerhalb bestehender Entwicklungszonen wird Einhalt geboten.

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    Wortlaut im Programm
    Einem ruinösen Verdrängungswettbewerb zwischen den Kommunen durch expansives Planungsverhalten und die ständige Neuausweisung von Baugebieten außerhalb der bestehenden Entwicklungszonen ist Einhalt zu gebieten. Link zum Original
  40. Die Kommunen werden zu einem Flächenmanagement angehalten, das die soziologische und demographische Entwicklung aufzeigt und rechtzeitige Einflussnahme auf Infrastruktureinrichtungen ermöglicht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen sind zu einem Flächenmanagement anzuhalten, das die voraussichtliche soziologische und demographische Entwicklung aufzeigt und ermöglicht, rechtzeitig auf Infrastruktureinrichtungen aller Art Einfluss zu nehmen. Link zum Original
  41. Gesetzlich wird darauf hingewirkt, dass Nachbargemeinden bei Bauvorhaben wie Sportstätten und Turnhallen kooperieren und sich auf ein gemeinsames Objekt an einem Standort beschränken.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht zuletzt unter finanzpolitischen Erwägungen ist gesetzgeberisch dafür Sorge zu tragen, dass durch eine Kooperation von Nachbargemeinden gemeindliche Bauvorhaben wie beispielsweise Sportstätten und Turnhallen auch auf ein einzelnes Objekt an einem Standort reduziert werden, einer optimalen Auslastung dieser öffentlichen Investitionen wäre dies ebenfalls dienlich. Link zum Original
  42. Staatliche Transferzahlungen werden davon abhängig gemacht, dass Regionen Leitbilder mit realistischen Entwicklungsszenarien unter demographischen Rahmenbedingungen entwerfen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Staatliche Transferzahlungen aller Art müssen nicht zuletzt deswegen auch davon abhängig gemacht werden, dass die Regionen unter den demographischen Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Stärken und Schwächen Leitbilder mit realistischen Entwicklungsszenarien entwerfen. Link zum Original
  43. Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Kitas, ÖPNV und Gesundheitseinrichtungen werden verstärkt auf Wirtschaftlichkeit und Erforderlichkeit geprüft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten, ÖPNV, Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge, Handel und Verkehr) müssen für die Zukunft verstärkt auf Wirtschaftlichkeit und Erforderlichkeit geprüft werden. Link zum Original
  44. Eine ausreichende Grundversorgung im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen bleibt gewährleistet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Einerseits muss eine ausreichende Grundversorgung vor allem im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen gewährleistet bleiben, andererseits ist jedoch der allgemeine Steuerhaushalt dann zu entlasten, wenn Kommunen entgegen der objektiven Erforderlichkeit an Infrastruktureinrichtungen festhalten. Link zum Original
  45. Der allgemeine Steuerhaushalt wird entlastet, wenn Kommunen entgegen der objektiven Erforderlichkeit an Infrastruktureinrichtungen festhalten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Einerseits muss eine ausreichende Grundversorgung vor allem im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen gewährleistet bleiben, andererseits ist jedoch der allgemeine Steuerhaushalt dann zu entlasten, wenn Kommunen entgegen der objektiven Erforderlichkeit an Infrastruktureinrichtungen festhalten. Link zum Original
  46. Kommunen sollen das Modell der privaten Erschließungsträgerschaft stärker nutzen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 77 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen machen nach Auffassung der Freien Demokraten noch immer zu wenig Gebrauch von dem Modell „Privater Erschließungsträgerschaft“ (PET). Link zum Original
  47. Die Kommunen prüfen und nutzen verstärkt private Erschließungsträgerschaften, um Haushalte zu entlasten und Bauabläufe zu vereinfachen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 78 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Freien Demokraten setzen sich dafür ein, dass die Kommunen den Einsatz der PET verstärkt überprüfen und anwenden, um den Haushalt zu entlasten und den Bauablauf zu vereinfachen. Link zum Original
  48. Konversionsprojekte werden möglichst zeitnah unter regionalen Erfordernissen der Folgenutzung abgeschlossen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 79 ·

    Wortlaut im Programm
    Konversionprojekte sind möglichst zeitnah sinnvoll unter regionalen Erfordernissen der Folgenutzung abzuschließen. Link zum Original
  49. Die die Wohnbebauung begrenzenden Schwellenwerte im Landesentwicklungsprogramm LEP IV werden abgeschafft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 79 ·

    Wortlaut im Programm
    • Abschaffung der die Wohnbebauung begrenzenden Sachwellenwerte im LEP IV. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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